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Frühling in Paris Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-31457-7

Erschienen:  03.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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In der Rue d'Estelle blühen die Platanen. Es ist Mai, und das Leben scheint heiter und unbeschwert. Doch den Bewohnern des Hauses Nr. 5 ist nicht nach Frühling zumute. Isaac, der alte russische Jude, verlässt kaum mehr seinen Tabakladen. Dem Studenten Nicolas, der als Straßenclown arbeitet, gelingt es nicht mehr, die Menschen zum Lachen zu bringen. Und die ehrgeizige Tänzerin Camille hat alle Leichtigkeit verloren. Bis eines Tages die junge Louise auftaucht und ein kleines Café eröffnet. Mit ihrer Unbekümmertheit stellt sie alles auf den Kopf und sorgt für einen Zauber, den es in der Rue d'Estelle schon lange nicht mehr gegeben hat.

Fiona Blum (Autorin)

Fiona Blum ist Jahrgang 1968. Sie studierte Rechtswissenschaften und Italienisch in Passau und Rom und arbeitete als Anwältin in Verona sowie in einer internationalen Anwaltskanzlei in München, bevor sie sich selbständig machte. Heute lebt sie als Schriftstellerin mit ihrem Mann, ihrer Tochter und einer Katze in einem alten Bauernhaus in Oberbayern. Unter ihrem richtigen Namen Veronika Rusch schreibt sie Kriminalromane, Theaterstücke und Dinnerkrimis. Für ihren Roman »Liebe auf drei Pfoten« erhielt sie den begehrten DELIA-Literaturpreis 2016.

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-442-31457-7

€ 15,00 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  03.04.2017

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Atmosphärisch dicht

Von: Sabine Hartmann Datum: 26.12.2017

sabine-hartmann-sibbesse.de/?page_id=443

Louise kommt in Paris an und fühlt sich in die Stadt ein, bevor sie zu dem Haus geht, in dem sie erwartet wird. Ihre Tante ist verstorben, und Paulette, eine Freundin der Tante, hat ihr mitgeteilt, dass sie eine kleine Wohnung geerbt hat. Später wird sich herausstellen, dass sie auch die Bäckerei erben soll.

In dem Haus wohnen noch Camille, eine Balletttänzerin, und Nicolas, ein Straßenkünstler, nebenan Monsieur Isaac, der einen Kiosk betreibt, ein alter Zirkusclown spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Alle haben ihr eigenen Ziele, Probleme, Ideen, ihr Päcklein zu tragen, trotzdem sind alle Feuer und Flamme und äußerst hilfsbereit, als Louise beschließt, die Bäckerei in ein Café umzuwandeln.

Doch vor der Eröffnung will sie unbedingt die perfekten Macarons backen, doch das stellt sich als schwieriger heraus als erwartet.

Der Text fließt mitreißend, plätschert fröhlich, vereinnahmend, atmosphärisch dicht durch die Geschehnisse, tragische Zweifel, geplatzte Träume, schockierende Erlebnisse geben sich die Klinke in die Hand und trotzdem bleibt die Grundstimmung positiv, es liegt immer ein Pariser Frühling im Hintergrund, der Anlass zur Hoffnung gibt. Und natürlich spielt die Liebe eine herausragende Rolle – in all ihren Facetten, denn nur wer sich selbst annimmt, kann lieben, oder? Und manchmal findet man die Liebe an ganz ungewöhnlichen Orten.

Die Figuren gewinnt man beim Lesen mit all ihrer Skurrilität, ihren Verletzungen, Befürchtungen, Selbstzweifeln sehr schnell lieb und schreitet mit ihnen gemeinsam glücklich durch die Geschichte und ist am Ende etwas enttäuscht, dass es schon vorbei ist.

Hach, Paris: La Vie, l´amour et Macarons. Oder so.

Von: buecherkatertee Datum: 09.09.2017

www.buecher-kater-tee.de

Hach, Paris: La Vie, l´amour et Macarons. Oder so. Aber bis es soweit ist, muss Louise, die aus London nach Paris zieht, um ihr Erbe – eine alte Bäckerei und eine kleine Wohnung unter dem Dach – anzutreten, noch viel lernen.

In der Rue d´Estelle, in der sich die alte Bäckerei befindet, lebt ein kleine Gesellschaft von Menschen, in der jede*r ganz eigene Probleme zu bewältigen hat. Louise passt mit einer Lebensgeschichte, in der sie gelernt hat, Schwierigkeiten auszuweichen und sich ihr Ausweichverhalten schön zu reden, besonders gut in die Rue d´Estelle.

Fast wäre der Frühling in Paris vorhersehbar, wenn nicht Fiona Blum einige schöne Wendungen, aktuelle Weltgeschichte und interessante Persönlichkeiten in die Geschichte eingebaut hätte. Camille ist Ballettänzerin, die ebenso wie Louise dem Leben auszuweichen versucht. Mit dem jungen Nicolas verbindet sie alle ein Gefühl von Heimatlosigkeit, das allerdings nicht von ein paar Macarons geheilt werden kann.

Fiona Blum hat mich nicht sofort mit ihrer atmosphärischen und streckenweise poetischen Geschichte gefangen genommen. In die Geschichte führt sie als Erzählerin ein, die das Wort an die Lesenden selbst richtet. Was für mich bei Erich Kästners Kinderbüchern funktioniert hat, klappt bei Fiona Blum leider nicht. Ich bin auch nicht besonders erfreut, wenn die Erzählerin Geschichten andeutet, die „an dieser Stelle nicht erzählt“ werden.

Aber Fiona Blum kriegt die Kurve, denn sie entwickelt einen schönen Erzählstrang, lässt ihre Charaktere lebendig werden und bringt mich zum Mitfühlen. Blum kann erklären, wie sich jemand fühlen mag, dessen Leben am Ende zu sein scheint. Sie verleiht Paris auch im Alltäglichen einen Schimmer, der Sehnsucht auslöst und damit einen Hintergrund für die Geschichte, vor dem diese wirklich funktioniert.

Aus einer mehr als melancholischen Grundstimmung entwickeln die Personen in der Geschichte nach und nach ein Eigen- und Gemeinschaftsleben, das neugierig macht und die Freude des Lesens stetig steigert.

Frühling in Paris ist ein wirklich nettes Buch über Leben und Lieben in einer der schönsten und aufregendsten Städte der Welt.

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