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Fuchs 8 war immer schon neugierig und ein bisschen anders als die anderen Füchse seiner Gruppe. So hat er die menschliche Sprache gelernt, weil er sich gern in den Büschen vor den Häusern versteckte und zuhörte, wenn die Menschen ihren Kindern Gutenachtgeschichten vorlasen. Die Macht der Worte und Geschichten befeuert seine Neugier auf diese Wesen, bis Gefahr am Horizont auftaucht: Der Bau eines riesigen Einkaufszentrums zerstört den Wald, in dem die Füchse leben, und sie finden kaum noch Nahrung. Dem stets belächelten Tagträumer Fuchs 8 bleibt nur eines: Er beschließt, seine Fuchsfamilie zu retten, und macht sich auf den Weg zu den Menschen …

»Wenn Sie noch wenigstens ein bisschen Kind im Herzen haben, ist das das Allerallerschönste, was Sie sich, Ihren Lieben und überhaupt antun können.«

Thea Dorn / ZDF - Das Literarische Quartett (06. Dezember 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Frank Heibert
Originaltitel: Fox 8: A Story
Originalverlag: Random House NY
Hardcover mit Schutzumschlag, 56 Seiten, 12,5 x 18,7 cm, 26 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-630-87620-7
Erschienen am  28. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

„Fuks 8“

Von: Literaturwerkstatt-kreativ / Blog

04.10.2020

„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor: „Fuchs 8“ von George Saunders Fuchs 8 war immer schon ein bisschen anders als die andern Füchse seiner Gruppe, denn er ist ein Tagträumer und äußert neugierig. Und so schleicht er sich immer Abends zu den Häusern der Menschen und belauscht diese, wie sie ihren Kindern Gute-Nachtgeschichten vorlesen. Auf diese Weise lernt er ihre menschliche Sprache. „Die Macht der Worte und Geschichten befeuert seine Neugier auf diese Wesen, bis Gefahr am Horizont auftaucht: Der Bau eines riesigen Einkaufszentrums zerstört den Wald, in dem die Füchse leben, und sie finden kaum noch Nahrung.“ Fuchs 8 beschließt darauf hin seine Fuchsfamilie zu retten und macht sich auf den Weg zu den Menschen…….. Fazit: George Saunders konnte mich bereits mit seinem Debütroman „Lincoln im Bardo“ faszinieren, für den er mit dem Man Booker Prize 2017 ausgezeichnet wurde. Neben der sehr originellen Geschichte hat mich aber vor allem der eigenwillige Erzählstil begeistert. Und genau diese kreative Erzählweise, gepaart mit einer sehr schönen und berührenden Geschichte, hat er auch mit „Fuchs 8“ zu Papier gebracht. „Zuers möchte ich sagen, Entschuldigung für alle Wörter di ich falsch schreibe. Weil ich bin ein Fuks!“ George Saunders erzählt seine kurze gerade einmal 56 Seiten lange Geschichte in Form eines Briefes, den Fuchs 8 an die Menschen schreibt. Dies führt zuweilen zu sehr lustigen Lesemomenten. Es macht einfach Spaß Saunders kleine herzerwärmende und nachdenkliche Fabel zu lesen, die uns zu mehr reflektierendem Verhalten gegenüber unserer Umwelt aufruft, ohne dabei den pädagogischen Zeigefinger allzu sehr zu erheben. Die ansprechenden Illustrationen von Chelsea Cardinal runden die Geschichte ab und machen das kleine Büchlein zu etwas ganz Besonderem, das man zu passenden Gelegenheiten auch gut verschenken kann. „Fuchs 8“ hat mich stark an „Die Möwe Jonathan“ denken lassen, die ich vor mehr als 30 Jahren gelesen habe und die mich damals sehr bewegt hat. „Fuks 8“ eine schöne und sehr anrührende Geschichte! Besten Dank an den "Luchterhand Verlag" für das Rezensionsexemplar.

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Parabel über die Menschheit

Von: amara5

13.09.2020

Ein Fuchs schreibt einen Brief an die Menschen und erzählt seine Geschichte. Wie er dazu kam, "Mänschisch" zu lernen als er den Menschen beim Lesen von Gute-Nacht-Geschichten am Fenster zugesehen hat, wie er von dem Rieseneinkaufszentrum erfahren hat, das seinen Fuchsfreunden den Lebensraum zerstört und wie er sich mit dem gutmütigen Fuchs 7 auf den Weg zu den Menschen macht, von denen er eigentlich Gutes denkt, und was ihm dabei Herzzereißendes passiert. Fuchs 8 war schon immer ein bisschen der Träumer und Fantast unter seinen Rudelgenossen, aber sein Plan war zukunftsweisend gedacht. Denkt man am Anfang noch, es könnte sich um ein Kinderbuch handeln (ein hochwertiges, wunderschönes Cover und zahlreiche Illustrationen von Chelsea Cardinal), wird man beim Lesen eines Besseren belehrt. Der Fuchs hat zwar eine lustige Lautschrift und beschreibt so manches mänschisches (Konsum-)Verhalten in urkomischer Erzählweise, aber der Inhalt ist sehr traurig-verstörend und wird zum Ende hin auch nicht aufgelöst. So rüttelt George Saunders' gelungene Fuchsgeschichte gerade mit dem Spiel des Naiven sehr auf und zeigt auf das zerstörerische Verhalten der Menschen. Ein Antimärchen über Tod, Umweltzerstörung und Verantwortung, das aufschreckt und lange nachwirkt - Fuchs 8 wartet noch auf Antwort auf seinen Brief.

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Vita

George Saunders wurde 1958 in Amarillo, Texas, geboren, lebt heute mit seiner Frau und zwei Töchtern in Oneonta, New York, und ist Dozent an der Syracuse University. Er hat mehrere Bände mit Kurzgeschichten veröffentlicht, erhielt u.a. 2013 den PEN/Malamud Award und 2014 den Folio Prize. Das Echo auf seinen ersten Roman »Lincoln im Bardo« war überwältigend: Man Booker Prize 2017, Shortlist für den Golden Man Booker Prize, Premio Gregor von Rezzori 2018, New York Times-Nr.1-Bestseller, SWR-Bestenliste Platz 1 und Spiegel-Bestseller.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Eines der klügsten, überraschendsten, witzigsten und schönstgeschriebenen Werke, die Sie gerade in den Buchhandlungen finden können.«

Stern (30. Januar 2020)

»Nicht nur unglaublich komisch, sondern auch ziemlich herzergreifend und lehrreich - wie es sich für eine Fabel gehört.«

Frank Hertweck / SWR2 (19. Januar 2020)

»Ein ›J'accuse‹ von welterschütterndem Format, das die schwerste aller literarischen Kategorien, das Naive, bravourös beherrscht.«

Oliver Jungen / Frankfurter Allgemeine Zeitung (11. Januar 2020)

»Bei aller scheinbaren Naivität am Ende wohl kein Kinderbuch. Eher ist es eine auf den Kopf gestellte Fabel, die den Menschen bei seinen Illusionen packt.«

Wieland Freund / Die Welt (16. November 2019)

»Sein Fuchsbüchlein ist niemals niedlich, sondern reflektiert ebenso über das Tierbild in Äsops Fabeln wie über die Widersprüche menschlicher Existenz.«

Britta Heidemann / Westdeutsche Allgemeine Zeitung (06. November 2019)

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