Hardcover
12,00 [D] inkl. MwSt.
12,40 [A] | CHF 17,90 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Fuchs 8 war immer schon neugierig und ein bisschen anders als die anderen Füchse seiner Gruppe. So hat er die menschliche Sprache gelernt, weil er sich gern in den Büschen vor den Häusern versteckte und zuhörte, wenn die Menschen ihren Kindern Gutenachtgeschichten vorlasen. Die Macht der Worte und Geschichten befeuert seine Neugier auf diese Wesen, bis Gefahr am Horizont auftaucht: Der Bau eines riesigen Einkaufszentrums zerstört den Wald, in dem die Füchse leben, und sie finden kaum noch Nahrung. Dem stets belächelten Tagträumer Fuchs 8 bleibt nur eines: Er beschließt, seine Fuchsfamilie zu retten, und macht sich auf den Weg zu den Menschen …

»Wenn Sie noch wenigstens ein bisschen Kind im Herzen haben, ist das das Allerallerschönste, was Sie sich, Ihren Lieben und überhaupt antun können.«

Thea Dorn / ZDF - Das Literarische Quartett (06. Dezember 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Frank Heibert
Originaltitel: Fox 8: A Story
Originalverlag: Random House NY
Hardcover mit Schutzumschlag, 56 Seiten, 12,5 x 18,7 cm, 26 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-630-87620-7
Erschienen am  28. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Fox on the Run

Von: Melanie aus Hiddenhausen

19.05.2020

Hoch gelobt wurde diese Geschichte um einen kleinen Fuchs, der auf einmal "männschisch" erlernt, um uns Menschen besser verstehen zu können. Denn sein Wald wurde abgeholzt, um auf der freien Fläche eine Mall entstehen zu lassen. Fuchs 8 macht sich mit seinem Freund also auf zu den Menschen, um mit ihnen zu reden... Mir hat die Geschichte um Fuchs Nr. 8 gut gefallen. Die Geschichte war mitunter wegen der Mundart- Sprache des Fuches nicht leicht zu lesen, trotzdem konnte die Stimmung des Buches aufgefangen werden. Wie gesagt fand ich die Geschichte gut, aber nicht überragend. Dafür war die Erzählung für mich einfach zu kurz. Für Kinder ist sie meiner Meinung nach auch weniger geeignet, da einige unschöne Szenen passieren, die für Kleinkinder ungeeignet sind. Mein Fazit Eine ergreifende Geschichte über Tiere in Not, schwindende Lebensplätze und den Menschen, die gerne ein paar Seiten mehr vertragen könnte.

Lesen Sie weiter

Außergewöhnlich

Von: Jashrin

13.05.2020

Fuchs 8 ist ein kleines, feines Büchlein, über das ich so viel gehört habe, dass ich es unbedingt selbst lesen musste. Besagter Fuchs Nummer 8 ist anders als die übrigen Füchse seines Rudels: neugieriger, verträumter und offener. Auch zu den Menschen zieht es ihn immer wieder hin und er schafft es sogar, unsere Sprache zu lernen, indem er uns Menschen belauscht – am liebsten beim Vorlesen von Gute-Nacht-Geschichten. So ist er auch in der Lage uns seine Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt, denn das Schicksal von Fuchs 8 ist keine Geschichte mit Happy End. „Wenn ir wollt, das oire Geschichten ein Heppi Ent haben, seit einfach mal ein bisschen netter.“ (letzte Seite) Zu diesem Schluss kommt Fuchs 8, nachdem der Bau eines Einkaufzentrums und die damit einhergehende Zerstörung ihres Waldes den Füchsen erst ihre Nahrungsquelle raubt und noch weit schlimmere Dinge ihren Lauf nehmen. Das kleine Büchlein umfasst nur 56 Seiten und erzählt uns eine Fabel, die im besten Fall zu mehr Achtsamkeit gegenüber unserer Umwelt aufruft, zu mehr Reflektion über unser eigenes Handeln; im schlimmsten Fall unterhält sie einfach mit der sehr kreativen Schreibweise. Die Geschichte ist in Form eines Briefes verfasst, den Fuchs 8 an die Menschen schreibt. Er schreibt, wie er die Worte von den Menschen gehört hat. Rechtschreibung und Grammatik hat er nie gelernt. Es ist eher eine Art phonetischer Schreibweise, doch zum Glück fiel es mir nicht schwer, mich in diese bewusst falsche Schreibweise einzufinden. Sie macht einen großen Teil des Reizes der Geschichte aus. Auch die Illustrationen von Chelsea Cardinal tragen dazu bei, die Geschichte zu etwas Besonderem zu machen. Sie sind einfach und schlicht und passen perfekt zur Erzählweise von Fuchs 8. Insgesamt ist George Saunders „Fuchs 8“ für mich eine sehr außergewöhnliche Geschichte, die mich berührt hat. Da ich weiß, dass es vermutlich ebenso viele Leute gibt, die diese Geschichte mögen, wie Leute, die dieser Geschichte nichts abgewinnen können, kann ich nur sage: Schaut einfach selbst mal rein.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

George Saunders wurde 1958 in Amarillo, Texas, geboren, lebt heute mit seiner Frau und zwei Töchtern in Oneonta, New York, und ist Dozent an der Syracuse University. Er hat mehrere Bände mit Kurzgeschichten veröffentlicht, erhielt u.a. 2013 den PEN/Malamud Award und 2014 den Folio Prize. Das Echo auf seinen ersten Roman »Lincoln im Bardo« war überwältigend: Man Booker Prize 2017, Shortlist für den Golden Man Booker Prize, Premio Gregor von Rezzori 2018, New York Times-Nr.1-Bestseller, SWR-Bestenliste Platz 1 und Spiegel-Bestseller.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Eines der klügsten, überraschendsten, witzigsten und schönstgeschriebenen Werke, die Sie gerade in den Buchhandlungen finden können.«

Stern (30. Januar 2020)

»Nicht nur unglaublich komisch, sondern auch ziemlich herzergreifend und lehrreich - wie es sich für eine Fabel gehört.«

Frank Hertweck / SWR2 (19. Januar 2020)

»Ein ›J'accuse‹ von welterschütterndem Format, das die schwerste aller literarischen Kategorien, das Naive, bravourös beherrscht.«

Oliver Jungen / Frankfurter Allgemeine Zeitung (11. Januar 2020)

»Bei aller scheinbaren Naivität am Ende wohl kein Kinderbuch. Eher ist es eine auf den Kopf gestellte Fabel, die den Menschen bei seinen Illusionen packt.«

Wieland Freund / Die Welt (16. November 2019)

»Sein Fuchsbüchlein ist niemals niedlich, sondern reflektiert ebenso über das Tierbild in Äsops Fabeln wie über die Widersprüche menschlicher Existenz.«

Britta Heidemann / Westdeutsche Allgemeine Zeitung (06. November 2019)

Weitere Bücher des Autors