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Spiegel Hardcover Belletristik

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Fuchs 8 war immer schon neugierig und ein bisschen anders als die anderen Füchse seiner Gruppe. So hat er die menschliche Sprache gelernt, weil er sich gern in den Büschen vor den Häusern versteckte und zuhörte, wenn die Menschen ihren Kindern Gutenachtgeschichten vorlasen. Die Macht der Worte und Geschichten befeuert seine Neugier auf diese Wesen, bis Gefahr am Horizont auftaucht: Der Bau eines riesigen Einkaufszentrums zerstört den Wald, in dem die Füchse leben, und sie finden kaum noch Nahrung. Dem stets belächelten Tagträumer Fuchs 8 bleibt nur eines: Er beschließt, seine Fuchsfamilie zu retten, und macht sich auf den Weg zu den Menschen …

»Wenn Sie noch wenigstens ein bisschen Kind im Herzen haben, ist das das Allerallerschönste, was Sie sich, Ihren Lieben und überhaupt antun können.«

Thea Dorn / ZDF -Das Literarische Quartett (06. Dezember 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Frank Heibert
Originaltitel: Fox 8: A Story
Originalverlag: Random House NY
Hardcover mit Schutzumschlag, 56 Seiten, 12,5 x 18,7 cm, 26 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-630-87620-7
Erschienen am  28. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein allzumenschlicher kleiner Fuchs

Von: Phienchen

13.01.2020

Mein erster Eindruck des Buches ist schon einmal sehr positiv. Es ist wirklich liebenswert gestaltet! Die Art und Weise, wie der Fuchs die menschliche Sprache darstellt, ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig.. Die Story lässt den Leser viel entdecken und regt zum Nachdenken an.

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Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt

Von: Zeilenwanderer

06.12.2019

Ihr Lieben, heute möchte ich euch ein ganz be­son­de­res Buch vor­stellen, was ich vor ei­ni­ger Zeit in einer Buch­hand­lung in der eng­li­schen Ori­gi­nal­aus­gabe ent­deckt habe. Ehr­lich ge­sagt konnte ich gar nicht anders, als mir das Buch ge­nauer an­zu­se­hen, weil das Cover so wun­der­schön ist. Ge­kauft habe ich es mir in der eng­li­schen Aus­ga­be nicht, nach­dem ich einen Blick ins Inne­re ge­wor­fen habe und dach­te, das Buch wäre in einem be­stimm­ten Dia­lekt ge­schrie­ben, den ich nicht ver­ste­he. Nun ist Fuchs 8 Ende Okto­ber im Luch­ter­hand Li­tera­tur­ver­lag er­schie­nen und ich habe mich an die Ge­schich­te ge­wagt. Viel Spaß mit der Buch­be­spre­chung. Was ist also dieser komi­sche Dia­lekt, den ich in der Ein­lei­tung er­wähnt ha­be? Es ist die mensch­li­che Spra­che, so wie Fuchs 8 sie ge­lernt hat. Näm­lich ein­fach nur durchs Zu­hö­ren und ohne zu wissen, wie man sie rich­tig schreibt. Er ist quasi Auto­di­dakt. Allein durch dieses Stil­mittel wird eine Un­schuld her­vor­ge­ru­fen, wie ich sie noch nie in einem Buch ge­le­sen habe. Doch Fuchs 8 ist nicht nur un­schul­dig, son­dern auch ur­ko­misch. Man muss ein­fach grin­sen, wenn man liest, was Fuchs 8 dem Leser alles er­zählt. Es ist herr­lich char­mant. Ein­mal in dem Er­zähl­stil des Fuchses an­ge­kommen, ist es leicht, der Ge­schich­te zu fol­gen. Ich hatte eine Zeit­ lang die Be­fürch­tung, der Aus­druck würde mich ner­ven. Das tat er aber zu kei­nem Zeit­punkt. Es war ein­fach stimmig. Es macht gro­ßen Spaß zu le­sen, wie sich die Ge­schich­te rund um Fuchs 8 ent­fal­tet. Die­se be­ginnt bei­spiels­wei­se mit dem All­tag der Füchse und wie­so die Füchse ihre Beu­te­tie­re immer fair be­handeln. Aber auch wa­rum Füchse und die meis­ten ande­ren Tiere sehr glück­lich mit ihrem Le­ben und dem, was sie ha­ben, sind. Ich mochte den Fuchs sehr gerne. Als Er­zäh­ler ist er sehr opti­mis­tisch und ver­leiht der Ge­schich­te Herz, wäh­rend er den Leser zum Nach­den­ken anregt. Die Botschaft des Buches geht dem Leser sehr nahe. Nach­dem der Leser den Fuchs kennen­ge­lernt und lieb­ge­wonnen hat, macht die Ge­schich­te eine schar­fe Wen­dung und man er­fährt, wie­so er seine Ge­schich­te über­haupt er­zählt. Was Fuchs 8 errei­chen möch­te, ist herz­zerrei­ßend und tief­grün­dig. Es geht um die Fra­ge, wes­halb Men­schen, die so viel Po­ten­zial und Mög­lich­kei­ten ha­ben, grau­sam zu­einan­der und zu Lebe­wesen sind. Wie ich das Buch ein­ord­nen soll, weiß ich je­doch nicht. Trotz der zahl­rei­chen wun­der­schö­nen Zeich­nun­gen im Buch ist es mei­ner Mei­nung nach eher ein Buch für Er­wachse­ne, auch wenn ich glau­be, dass man das Buch auch Kin­dern vor­le­sen kann. Die­se Ge­schich­te hat etwas Fa­bel­haf­tes an sich, ist rea­lis­tisch, ver­träumt und auch komplex. Für mich ist die­ses klei­ne Büch­lein ein ab­solu­tes High­light im Re­gal, das ich wärmstens empfeh­len kann.

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Vita

George Saunders wurde 1958 in Amarillo, Texas, geboren, lebt heute mit seiner Frau und zwei Töchtern in Oneonta, New York, und ist Dozent an der Syracuse University. Er hat mehrere Bände mit Kurzgeschichten veröffentlicht, erhielt u.a. 2013 den PEN/Malamud Award und 2014 den Folio Prize. Das Echo auf seinen ersten Roman »Lincoln im Bardo« war überwältigend: Man Booker Prize 2017, Shortlist für den Golden Man Booker Prize, Premio Gregor von Rezzori 2018, New York Times-Nr.1-Bestseller, SWR-Bestenliste Platz 1 und Spiegel-Bestseller.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Bei aller scheinbaren Naivität am Ende wohl kein Kinderbuch. Eher ist es eine auf den Kopf gestellte Fabel, die den Menschen bei seinen Illusionen packt.«

Wieland Freund / Die Welt (16. November 2019)

»Sein Fuchsbüchlen ist niemals niedlich, sondern reflektiert ebenso über das Tierbild in Äsops Fabeln wie über die Widersprüche menschlicher Existenz.«

Britta Heidemann / Westdeutsche Allgemeine Zeitung (06. November 2019)

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