Game Over

Wohlstand für wenige, Demokratie für niemand, Nationalismus für alle – und dann?

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Hardcover
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"Die Globalisierungsfalle" ist zugeschnappt

Zwei Jahrzehnte nach den so zutreffenden Prognosen seines Weltbestsellers liefert Hans-Peter Martin eine ebenso brisante Analyse: Der Systemcrash findet statt. Robotik und die Digitalisierung werden die bestehende, enorme gesellschaftliche Ungleichheit noch verstärken, selbst im Westen wenden sich nicht nur breite Bevölkerungskreise, sondern auch die Elite von der Demokratie ab. Die Finanzkrise brodelt weiter, Handelskriege drohen, der Klimawandel zeigt seine extremen Gesichter, China auch. Populisten und autoritäre Regime werden die private Datenflut jedes Bürgers nutzen, um ihre Macht zu festigen. Auch Deutschland ist keine Insel der Seligen mehr. Der neue Nationalismus gilt als Heilsbringer, doch er mündet in eine Kriegsspirale. Game Over. Freispiel ungewiss. Und dann? Der Autor bietet zahlreiche, unkonventionelle Auswege an.

Mit zahlreichen farbigen Grafiken.

Shortlist-Platzierung für den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2018


Hardcover mit Schutzumschlag, 384 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-328-60023-7
Erschienen am  24. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Spannend und beängstigend

Von: Lovelytesting

18.03.2019

Ungleichheit auf der Welt wächst kontinuierlich, die Mittelschicht schrumpft auf ein Nichts zusammen. Handels- und Währungskrisen, Wirtschaftliche Turbulenzen und ein wirtschaftlicher Abschwung bei zeitgleich stetig wachsenden Schuldentürmen: ein neuer Finanzcrash ist absehbar und nahezu sicher. Auch die fortschreitende Digitalisierung und der Wegfall von künftig jedem zweiten Arbeitsplatz und der zeitliche weltweite Zustrom von Flüchtlingen schüren Existenzängste. Der Showdown in der EU steht unmittelbar bevor. Das sind nur einige der Krisenherde, die täglich unsere Nachrichten beherrschen aber dabei an Brisanz nicht zu unterschätzen sind. Die USA versagen und Demokratien sind überholt, eine epochale Veränderung hat bereits begonnen und niemand kann sich schützen. Politik versagt und die Eliten verschanzen sich bereits jetzt in sicheren Refugien um die künftige Krise zu überstehen. Wer aufmerksam das Weltgeschehen verfolgt, sieht täglich eine Vielzahl von Schreckensmeldungen. Hans-Peter Martin hat diese Gemengelage in seinem Buch Game Over zusammengetragen und die Zusammenhänge auf verständliche und logische Art zusammengefasst. Wer die ersten Zeilen des Vorwortes liest, wird schon auf drastische Inhalte eingestimmt. Aber wir befinden uns mitten in diesem Wandel. Gut recherchiert werden sämtliche Themen mit Brisanz unter die Lupe genommen, die vereinzelt oft schwer begreiflich scheinen, im Kontext aber einen höchst beängstigenden Ausblick in die Zukunft ermöglichen. Dennoch hat es Martin mit der nötigen Distanz geschafft, dem Leser gut begreiflich zu vermitteln, was um uns herum geschieht und aus welchen Gründen. Ich kann dieses Buch jedem wirklich ans Herz legen. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen dabei sich auf das kommende vorzubereiten und bereits jetzt Maßnahmen zu treffen.

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Ein Buch zum nachdenken

Von: Amber144

25.11.2018

Das Buch springt sofort durch den großen Titel ins Auge. Auch der Untertitel hört sich sehr interessant an. Im Klappentext wird schon kurz auf den Inhalt eingegangen, aber nicht zu viel verraten. Das Buch ist insgesamt in sehr viele Kapitel aufgeteilt, die sinnvoll unterteilt und erneut in Abschnitte abgegerenzt sind. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Der Autor beleuchtet sehr gut die Missstände und prangert diese deutlich an. Das Buch lässt einen über die Zukunft nachdenken. Was ist schon alles geschehen und was wird bzw könnte noch geschehen. Es ist sehr spannend zu lesen und man kann gar nicht aufhören. Der Autor trifft bei so vielen Dingen genau den richtigen Punkt. Was kommt auf uns zu? Der Autor wagt eine Zukunftsaussicht. Ein Buch über das man diskutieren sollte und auch muss. Denn die Dinge können so nicht weiter laufen. Es muss eine Änderung her und das möglichst schnell. Auch das macht der Autor deutlich. Ein wirklich wichtiges Buch und gut, dass es endlich mal verdeutlicht wird, was auf uns zukommen könnte. Ich vergebe verdiente 4 Sterne.

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Vita

Hans-Peter Martin, langjähriger „Spiegel“-Korrespondent und unabhängiger EU-Parlamentarier, zählt zu den erfolgreichsten Sachbuchautoren. Seine Bücher, etwa „Die Globalisierungsfalle“ (mit Harald Schumann) und „Bittere Pillen“, verkauften mehr als 7 Millionen Exemplare, sie wurden in 28 Sprachen übersetzt. Martin lebt in Lech am Arlberg, mit regelmäßigen Aufenthalten in New York, London und Berlin.

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Events

16. Juli 2019

Vortrag und Gespräch

19:00 Uhr | Stuttgart | Lesungen
Hans-Peter Martin
Game Over

01. Dez. 2019

Buchpräsentation und Diskussion

20:00 Uhr | Bremen | Lesungen
Hans-Peter Martin
Game Over

Links

Pressestimmen

»"[Das Buch] besticht dadurch, dass es verschiedene gesellschaftliche Phänomene zusammenbringt, die nicht so oft zusammen gedacht werden (...).«

»Das Buch »Game Over« ist ein großer Wurf. Sehr eindrucksvoll und sehr gut geschrieben. Das Buch wird Debatten auslösen.«

Gerd Leipold, langjähriger Vorsitzender von Greenpeace International

»Brillant formuliert. Ein mitreissender Schocker. Es liest sich wie ein Krimi, aber es geht um die Wirklichkeit unserer Zukunft.«

Esther Mitterstieler, Chefredakteurin „News“, Österreichs größtes Nachrichtenmagazin (21. September 2018)

»Ein großartiges Buch. Eine kluge Zusammenschau von zeitgenössischen Meta-Trends, politischen Entwicklungen und gesellschaftlichen Veränderungen – und wo sie Europa hinführen könnten.«

Ulrike Guérot, Professorin für Europapolitik und Demokratieforschung in Krems und Autorin

»Hans-Peter Martin setzt (…) erkennbar auf den Gerechtigkeitssinn und die Solidarität einer aufgeklärten Bürgerschicht (...).«

»Was Martin in packender und lebendiger Sprache beschreibt, tangiert nicht zuletzt die selten beleuchtete Wechselseitigkeit von politischem und ökonomischem Liberalismus.«

»Sein Buch verspricht (...) eine brisante Analyse und einen schonungslosen Blick in den Abgrund.«

Vorarlberger Nachrichten (18. September 2018)

»Hans-Peter Martin ist nicht irgendwer, wenn es um die Seismografie von Krisen geht. (...) Was auffällt: Der Crash scheint aus Martins Sicht absolut unvermeidbar.«

»Viele mögen so etwas als linke Spinnerei abtun, Hans-Peter Martin setzt aber erkennbar auf den Gerechtigkeitssinn und die Solidarität einer aufgeklärten Bürgerschicht (...).«

Süddeutsche Zeitung (12. November 2018)

»Das Schlimme daran: Er hat wohl mit fast allem recht. Und das Gute: Auf jedes Spiel, das zu Ende geht, folgt ein neues (...).«

DER SPIEGEL (22. Dezember 2018)