Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen

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Auf der Suche nach Ruhe und Kraft - eine Reise durch die einsame Bergwelt des Himalaja

Paolo Cognetti nimmt uns mit auf eine atemberaubende Reise in die Ferne, die uns zu uns selbst zurückführt. Schon als Junge träumte er von den kargen Bergen Nepals, nun endlich macht er sich mit seinen zwei engsten Freunden auf den Weg. Sie überqueren 5000er Pässe, kommen an Herden von Blauschafen vorbei, an buddhistischen Klöstern, dem einsamen Hochland immer weiter entgegen. Doch nicht die entlegene Himalaja-Region Dolpo ist Cognettis eigentliches Ziel, auch der Gipfel des Kristallbergs nicht, sondern das Gehen ist seine Mission, sein Zeit- und Raummaß, seine Art zu denken. Mit jedem Schritt, mit jedem Atemzug schärft sich die Wahrnehmung für das Hier und Jetzt, für das, was wesentlich ist: Verbundenheit, Mitgefühl und Verantwortung.

Der Penguin Verlag dankt dem italienischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Kooperation für die großzügige Förderung der Übersetzung dieses Buchs.

Questo libro è stato tradotto grazie ad un contributo alla traduzione assegnato dal Ministero degli Affari Esteri e della Cooperazione Internazionale italiano.

»Literarischer Feingenuss um das große philosophische Thema, dass eben ›der Weg das Ziel‹ ist.«

ALPIN (01. Dezember 2019)

Aus dem Italienischen von Christiane Burkhardt
Originaltitel: Senza mai arrivare in cima
Originalverlag: Einaudi
Hardcover mit Schutzumschlag, 128 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
Mit 12 s/w-Illustrationen des Autors im Innenteil
ISBN: 978-3-328-60108-1
Erschienen am  11. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Dolpo, Nepal

Leserstimmen

Ein großartiges Erlebnis

Von: skiaddict7

26.07.2020

"Bergbewohner - gab es die überhaupt noch? Gab es noch irgendwo authentische Berge, unberührt vom Kolonialismus der Stadt, unversehrt in ihrem Berg-Sein?" Zu seinem 40. Geburtstag beschließt Paolo Cognetti, nach Dolpo zu reisen, die entlegenste Region Nepals, unweit der tibetischen Grenze. Dort erhofft er, noch die unberührten Berge von einst zu finden, das „verlorene Tibet“. Mit zwei Freunden und einem nepalesischen Guide sowie einer Reihe von Trägern, einem Koch, Zelten und Maultieren macht er sich also auf den Weg. Der Plan ist einfach: sie wollen diese entlegene Region zu Fuß entdecken, ohne auf einen Gipfel zu steigen. Viele Jahre zuvor hat Peter Matthiessen die Region besucht, das Buch „Auf der Spur des Schneeleoparden“ entstammt dieser Reise. Der Weg umfasst mehrere Pässe bis 5500 Höhenmeter. Sehenswürdigkeiten der Strecke umfassen den Phoksundo-See, das Kloster Shey Gompa und den heiligen Kristallberg. Cognetti nimmt uns mit auf seine Reise – eine spirituelle Reise zurück zu sich selbst, auf der Suche nach Ruhe und dem Sinn des Lebens. „Das Gehen reduzierte das Leben aufs Wesentliche, auf Essen, Schlaf, Begegnungen, Gedanken. (…) Seit Wochen lebte ich von Reis, Linsen, Gemüse, manchmal auch von Eiern und Käse, von meinem Schneeleoparden, meinem Notizheft und von meinen Freunden. Mehr noch als darüber, dass man mit so wenig auskommen kann, staunte ich, dass ich gar kein Verlangen nach mehr hatte. Erst, wenn wir irgendwo Halt machten, kehrten die Bedürfnisse, Sehnsüchte und Ziele zurück – Löcher, die man stopfen möchte.“ In groben Zügen erzählt Gognetti uns von seiner Reise durch den Himalaya. Zwischendurch eingestreut sind Gedanken zu den Bergen und der Einsamkeit. Immer wieder enthält das Buch auch seine Skizzen der Orte, die er unterwegs sieht. Da ich selbst auch schon im Himalaya trekken war, war das Buch für mich wie eine schöne Erinnerung, ein Weckruf. Ich habe selbst ähnliches erlebt, ohne dass ich es so schön zu Papier bringen hätte können. Das Buch ist kurzgehalten und teils sehr poetisch geschrieben. Für mich war es ein großartiges Leseerlebnis. Wer das „Gehen, ohne den Gipfel zu Besteigen“ auch schon erlebt hat wird dieses Buch mögen. Ich bin froh, dass Cognetti seine Reise mit uns teilt und kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

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Spannend und mitfühlend

Von: Mursi

20.02.2020

Ein kleines und feines Buch mit einem hübschen Schutzumschlag. Paolo Cognetti begibt sich anlässlich seines 40. Geburtstages auf eine Wanderung nach Dolpo, eine abgelegene, schwer zugängliche Region in Nepal.Die angefertigten Skizzen der Wanderung geben einem bildliche Eindrücke. Auch der Kontrast der kleinen Dörfer zu den größeren Städten in der beschriebenen Region und den dort lebenden Menschen wird deutlich. Sein Ziel ist der Weg, verbunden mit Mitgefühl, Verantwortung und Achtsamkeit. Ein Buch, das einen auf eine Reise in die Berge führt. Auf eine sehr spannende Reise. Einfach zu lesen und daher schnell verschlungen.

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Vita

Paolo Cognetti, 1978 in Mailand geboren, verbringt seine Zeit am liebsten im Hochgebirge, und seine Erlebnisse in der kargen Bergwelt inspirieren den Mathematiker und Filmemacher zum Schreiben. Für seinen internationalen Bestseller »Acht Berge« (DVA, 2017), der ins Aostatal führt, erhielt er u. a. den renommiertesten italienischen Literaturpreis, den Premio Strega. In seinem neuesten Buch, »Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen«, erzählt Cognetti von seiner Reise in die Dolpo-Region, eine der abgeschiedensten Gegenden im Himalaja.

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Christiane Burkhardt

Christiane Burkhardt lebt und arbeitet in München. Sie übersetzt Romane und Sachbücher aus dem Italienischen, Niederländischen und Englischen und hat u. a. Werke von Paolo Cognetti, Domenico Starnone, Fabio Geda, Wytske Versteeg, Pieter Webeling, Willam Shaw und Hannah Richell ins Deutsche gebracht. Darüber hinaus unterrichtet sie literarisches Übersetzen.

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Pressestimmen

»›Mach, dass ich sehen kann und die Wort finde, um zu beschreiben, was ich gesehen habe.‹ Das gelingt ihm auf feine Art und vielerorts, und wir gehen gerne mit ihm durch jenes hochgelegene Land.«

»Mehr als eine Reise nach Nepal ist es eine Reise ins Innere, zu sich selbst.«

La Lettura

»Paolo Cognetti hat eine Reise in die spröde Schönheit der Natur unternommen.«

La Repubblica

»Diese Reise ist ein beständiges Kreisen um Stille und Einsamkeit.«

Il Messaggero

»Dieser italienische Autor zeigt uns eine andere Art zu leben. Das ist ganz wunderbar.«

Lire (03. Juli 2019)

»Auch dieses Buch zeugt von der bescheidenen, respektvollen Einstellung dieses selbsternannten Erklimmers der Berge. Man schätzt an diesem Autor auch, dass er Worthülsen vermeidet und in einer nachahmenswerten Schlichtheit schreibt.«

LivresHebdo (26. April 2019)

»Eine Erzählung voller Humor, Feingefühl und Weisheit.«

L'Express (15. Mai 2019)

»Weit mehr als eine Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft, es ist eine Ode an die Berge. Eine intensive Leseerfahrung, bei der man im Geiste die Wanderschuhe schon an hat.«

B5 aktuell, Roana Brogsitter, über ACHT BERGE

»Ein ruhiges und eindringliches Buch, das in Italien als männliche Antwort auf Elena Ferrantes Werk gefeiert wurde.«

annabelle (CH), über ACHT BERGE

»Cognetti hat mit seinem dritten Roman einen Coup gelandet. … In seiner autobiografisch inspirierten Entwicklungsgeschichte vermittelt er eine uritalienische Erfahrung, die derzeit auf neue Resonanzräume stößt. … Geschmeidig entfaltet Cognetti die Innenwelt seines Erzählers. … Ihm gelingen nahezu impressionistische Landschaftsbeschreibungen, die Dramaturgie der Geschichte funktioniert und er hat ein Gespür für die Psychodynamik seiner Charaktere.«

Süddeutsche Zeitung, Maike Albath, über ACHT BERGE

»Die Beschreibung der Natur, ihrer Schönheit und Härte - und wie diese Freundschaft solche Gegensätze trägt: Bergwelt und Stadt, Bauer und Intellektueller - ist das leise, eindringlich nachwirkende Wunder dieses Romans.«

NDR Kultur, Neue Bücher, Annemarie Stoltenberg, über ACHT BERGE

»Die Geschichte dieser Freundschaft, subtil mit Verständnis für das Karge und Archaische der formenden Natur erzählt, gehört zum Besten dieses gleichsam doppelten Entwicklungsromans, der die Sehnsucht nach dem Einfachen und Unverstellten, nach Aufrichtigkeit und Würde feiert. ... Meisterhaft.«

Wiener Zeitung, Oliver vom Hove über »Acht Berge«

»Die Erzählung des menschlichen Wollen und Handelns gespiegelt in der Gewalt und Schönheit der Berglandschaft machen diesen Roman zu etwas Besonderem.«

Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung über »Acht Berge«

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