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Geht doch! Wie nur ein paar Schritte mehr unser Leben besser machen

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8135-0779-9

Erschienen:  16.04.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Lieber gut zu Fuß statt schlecht gelaunt

Uli Hauser ist immer schon gern zu Fuß gegangen, auch längere Strecken, wo andere lieber das Auto nehmen. Warum, darüber hatte er sich nicht den Kopf zerbrochen, so wenig wie über Schuhe oder darüber, wie man einen Fuß vor den anderen setzt. Im vergangenen Sommer nun hat er sich auf den Weg gemacht, von Hamburg aus Richtung Süden. Sein Ziel: Italien. Weil er wissen wollte, wie das geht: Gehen. Was es mit einem macht, im Kopf und in den Beinen. Weil er das Gefühl hatte, dass wir zu oft von Ort zu Ort hetzen, zu viel fahren, zu viel sitzen, zu wenig auf uns achten. Er lebte ohne Tempowahn und Terminkalender und hörte endlich mal auf seine Füße. Traf Ärzte, besuchte Schuhmacher und Mönche. Ließ sich von Menschen am Wegrand leiten, zur nächsten Begegnung und zur nächsten Geschichte. Er genoss die Schönheit des Augenblicks, Schritt für Schritt. Und ist überzeugt: Allen ginge es besser, wenn alle mehr gingen.

»Sein Buch ‚Geht doch‘ ist die Geschichte eines Aufbruchs und eine wunderbare Liebeserklärung an das Wandern.«

BRIGITTE WOMAN (29.06.2018)

Uli Hauser (Autor)

Uli Hauser, Jahrgang 1962, ist Reporter beim „Stern“ und Autor mehrerer Sachbücher (u.a. "Jedes Kind ist hoch begabt" und "Würde", beide mit Gerald Hüther). Er lebt in Hamburg.

»Sein Buch ‚Geht doch‘ ist die Geschichte eines Aufbruchs und eine wunderbare Liebeserklärung an das Wandern.«

BRIGITTE WOMAN (29.06.2018)

»Die Geschichte seiner ungewöhnlichen Reise macht Lust auf eigene Abenteuer.«

BRIGITTE WIR, Meike Schnitzler (01.07.2018)

»Ein wunderschönes, lesenswertes Buch, das Uli Hauser da geschrieben hat.«

Rheinische Post, Uwe Plien (20.04.2018)

25.09.2018 | 19:00 Uhr | Rheinberg-Vierbaum

«Die geht doch! Show»
mit dem Stern-Reporter Ulrich Hauser und Sven van Koetsveld am Flügel.
Moderation und Überraschungen mit und von dem Niederrhein-Reporter
der Rheinischen Post Uwe Plien.
Eine Lesung mit musikalischer Begleitung über eine Wanderung nach Rom.
Eintrittspreis VVK 8,- AK 10,-

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Schwarzer Adler
Baerlerstr. 96
47495 Rheinberg-Vierbaum

Weitere Informationen:
Kulturinitiative Schwarzer Adler
Rheinberg

28.09.2018 | 19:00 Uhr

Lesung

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Mehr Infos

Weitere Informationen:
Buchhandlung Hornscheidt Inh. Karl Richter
78126 Königsfeld

Tel. 07725/91137, buch-hornscheidt@t-online.de

22.10.2018 | 18:00 Uhr | Köln-Mülheim

Lesung
Eintritt frei
Kooperationspartner: Katholische Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius, Köln und Caritas-Verband für die Stadt Köln e.V. sowie Katholisches Bildungswerk Köln

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Mehr Infos

Liebfrauenhaus
Adamsstraße 21
51063 Köln-Mülheim

22.02.2019 | 20:00 Uhr | Schleswig

Lesung

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Mehr Infos

Hotel Hohenzollern
Moltkestraße 41
24837 Schleswig

09.05.2019 | 20:00 Uhr | Lauterbach

Lesung

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Mehr Infos

Aula der Sparkasse
Am Graben 92
36341 Lauterbach

Weitere Informationen:
OVAG Energie AG
61169 Friedberg

Tel. 06031/821222

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 256 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-8135-0779-9

€ 20,00 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen:  16.04.2018

  • Leserstimmen

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Anleitung zum Ausbruch

Von: Thomas Lawall Datum: 19.05.2018

www.querblatt.com

Warum eigentlich nicht? Man könnte doch einfach mal alles liegenlassen und sich auf den Weg machen. Irgendwohin. Ohne genaue Planung. Immer der Nase lang und herausfinden, wie sich das anfühlt. Raus aus dem Trott. An die frische Luft.

Uli Hauser hat es getan, wenn auch nicht ganz ohne Vorbereitungen. Zwei Chefs müssen mitspielen. Einmal der Arbeitgeber und auf der privaten Seite die Freundin. Er ist dankbar dafür. "So eine Frau, die gönnen kann, wünsche ich jedem."

Niemand bremste seine Neugier. Jene trieb ihn ungehindert hinaus. Spontan und unkontrolliert. Fast jedenfalls, denn die Auswahl der zu tragenden Garderobe spielte keine Rolle, ebenso wie der neue Technikfirlefanz, auch "Fitness-App, Pulsmesser und Kalorienzähler", aber ein Smartphone, selbstverständlich auch mit Ladekabel, muss es dann trotzdem sein. Zwecks Orientierung ...

Das dämpfte die anfängliche Begeisterung des Rezensenten dann doch etwas. Gerne zitiert Uli Hauser seine großen Vorbilder, die vor Jahrhunderten diesen und jenen Weg oder gar bis Rom zu Fuß unterwegs waren. Wie sie das wohl "ohne" geschafft haben mögen?

Neben aller Spontanität konnte auf eine gewisse Bequemlichkeit ebenfalls nicht verzichtet werden. Ein Zelt kam nicht in Frage, ebensowenig wie die Übernachtung unter freiem Himmel. Teilzeitselbstfindung also, oder so ähnlich. Tagsüber der fröhliche Vagabund, nachts aber die gewohnte Sicherheit der vier Wände, wobei es auch gerne einmal etwas luxuriöser sein darf. Auch auf Bus und Bahn darf man in dieser Sichtweise nicht verzichten. Und auf den Daumen ebenfalls nicht. Schließlich ist man ein (moderner) "Tramp".

Wie dem auch sei. Lust darauf, der Bude samt Alltag einmal, oder auch gerne öfter, den Rücken zu kehren, macht "Geht doch!" auf jeden Fall und trotzdem. So bitterernst nimmt der Autor sowieso nichts, was sich in dem doppeldeutigen Titel, der wohl einerseits als Aufforderung und andererseits als Feststellung zu verstehen ist, unzweifelhaft andeutet.

Die ebenso unterhaltsame wie unkonventionelle Schilderung der Erlebnisse zwischen den einzelnen Stationen (die eine gewisse Voraussicht eben doch verraten) versetzen Leserinnen und Leser in eine Art Aufbruchstimmung. Man sollte aber schon die Fähigkeit besitzen, auf Menschen zuzugehen, ihnen zuhören zu können und Interesse für ihre Lebenssituation aufbringen. Dann lernt man auf diesen Wegen nicht nur sich selbst (besser), sondern auch eine ganze Menge, unter Umständen recht originelle, Zeitgenossen kennen.

So stellt uns Uli Hauser beispielsweise einen historischen Geographen, einen Münchner Gefäßchirurgen, einen ehemaligen Heizungsmonteur, der in einem abgelegenen Waldhaus wohnt und jetzt als Naturfotograf arbeitet, einen Doktor, welcher der Meinung ist, "Borreliose sei der Clown unter den Infektionskrankheiten", oder eine "Nachtschutzbeauftragte" vor.

Er schwärmt in tiefster Ehrfurcht von der Schönheit der "Thürengeti", kommt in der Rhön vor lauter Begeisterung vom Weg ab oder klärt uns auf, dass es in Deutschland tatsächlich "unzerschnittenen verkehrsarmen Raum" gibt. Mindestens hundert Quadratkilometer muss so ein Gebiet haben. Was es nicht haben muss, sind Straßen, Bahnstrecken oder Kanäle. Kaum zu glauben, dass es noch sechshundert davon in unserem Land geben soll.

Das und noch viel mehr hat der fröhliche Wanderer zu erzählen. Geistreich bindet er Episoden der jeweiligen Landesgeschichte in seine Wegbeschreibungen ein und nähert sich, langsam aber unaufhaltsam, seinem Ziel: Rom. Die Füße machen nicht immer mit, aber Gott sei Dank kennt man ja genug Ärzte, Orthopäden oder lernt sie einfach spontan kennen. Und zur Not gibt es ja die Navi-Telefon-Kamera.

Während die Gegend zwischen Füssen und Bodensee genauestens und mehrfach beschrieben wird, wird der finale Weg durch Italien verhältnismäßig rasch abgehandelt. Man befindet sich am Comer See, dann plötzlich in Florenz und von dort geht es mit dem Zug nach Assisi. Immerhin sind dann noch 250 km zu laufen. Das ist völlig in Ordnung, aber als "Spaziergang von Hamburg nach Rom" sollte man das nicht verkaufen.

Die Anleitung zum Ausbruch aus dem Büro- und sonstigem Alltag, um es wieder einmal zu Fuß zu versuchen, gibt immerhin zu denken. Den stark unterforderten Gehapparat sollte man hin und wieder etwas mehr herausfordern. Wer sich das außerhalb der üblichen Ferien erlauben kann, steht dann wieder auf einem ganz anderen Blatt.

Vielleicht trifft Leserinnen und Leser ebenfalls einmal so eine Art "Mutausbruch". Einfach loslaufen. Schön wär's und warum eigentlich nicht? Und wer zu weit laufen sollte, kann ja zur Not einfach zurückfahren ...

Angenehm zu lesende „Ich Gehe“ Lektüre

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 08.05.2018

www.rezensions-seite.de

Durchaus bewusst gesetzt ist der Titel Doppeldeutig zu lesen.

Einerseits als umgangssprachlicher Aufruf „Geht doch! Läuft! Kommt in Ordnung“ und andererseits als Imperativ an den Leser „Geh Du auch mal!“ im wörtlichen Sinne.

Die Füße in Bewegung setzen. Wobei, angenehmerweise, Hauser sich weder dem Kanon der „bewussten Geher“ oder „Wallfahrer“ anschließt, noch einen der Romane über „Pilgerschaften“ der letzten Jahre versucht, nachzuschreiben.

Ein einfacher Erfahrungsbericht ist es, den Hauser mit dem Buch in den Raum setzt. Ein Bericht von vielen Begegnungen, vielen Orten, vielen kleinen Anekdoten, vor allem von Lebensfreude und einfachem „Gehen“. Auf den beiden eigenen Füßen. Die, wie Hauser schreibt, zunächst noch in Wanderstiefel steckten (gut eingelaufen, aber seit Jahren nicht mehr regelmäßig benutzt), die dann in Sandalen Atmen dürfen und, teilweise, sogar Barfuß den Boden spüren, begehen, ertasten.

Was den Mann mit 60, gerade in Ruhestand, dazu trieb? Keine unbedingte Erleuchtung, kein Zwang, kein festes, geplantes Vorhaben, sondern reine Lust.

In der Erinnerung an die Kinderzeit, an das „umherstreifen“ durch die Orte, Wiesen, Wälder. In der Erinnerung an das Gefühl der Freiheit, nirgends ankommen „zu müssen“ aber irgendwo ankommen zu werden und dabei den Weg, das zu Sehende, die Begegnungen offen, spontan und frei zu genießen.

Und, das sei verraten, Hauser geht weite Wege. Hier geht es nicht um ein Wandern auf festen Routen oder eine fußläufige Erkundung der Nachbarschaft oder der Umgebung seiner Heimat. Hier geht es durchaus auch mal vom hohen Norden Deutschlands nach Rom und weiter.

„Dass dieser Spaziergang schön werden würde, hatte ich mir erhofft. Dass diese Fußreise ein einziges Glück wurde, liegt nicht nur daran, eines Tages aufgebrochen zu sein…Es hat zu tun mit den Menschen, die mir begegneten“. Und das sind viele, auch soviel kann vorher verraten werden. Viele und unterschiedliche Menschen säumen die Wege des Uli Hauser.

„Neugierig, was als nächstes kommt und immer in Bewegung. Ein „Mutausbruch“ ins Blaue hinein“.

Mal davon abgesehen, dass einem jeder Arzt sagt, dass Bewegung wichtig ist und ebenso jeder Arzt vermitteln kann, dass es nicht um Leistungssport-Allüren zu gehen hat ab einem gewissen Alter und einfaches Gehen genauso gesund und ausreichend an Bewegung ist, wie Joggen und deutlich gesünder für Herz, Kreislauf und Gelenke als jedes Fitnessstudio, sind es gerade die Anekdoten, die vielen Begegnungen, die unverhofften Einladungen, die den Elser am Ende der Lektüre motivieren, selber einmal loszuziehen. Einfach so. Vielleicht nicht ganz so weit. Vielleicht nicht ganz so lange, wenn die Freiheit noch nicht besteht. Aber mit Lust und der realen Möglichkeit, den eigenen Blick zu weiten und das Leben zu bereichern.

In diesem Sinne ist dies ein gut und einfach zu lesendes, sehr animierendes Buch.

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