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Girls In The Moon

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-16449-5

Erschienen: 25.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Liebe, Musik, New York!

New York, die aufregendste Stadt der Welt! Phoebe, Tochter zweier Rocklegenden, besucht ihre Schwester Luna, die kurz davor ist, mit ihrer Band The Moons so richtig durchzustarten. Doch Phoebe möchte Luna nicht nur beim Berühmtwerden zusehen. Sie möchte, dass sich ihre Mutter und ihre Schwester versöhnen, sie möchte ihren Vater finden und Schluss machen mit allen Geheimnissen und Halbwahrheiten, die die Familie zerstört haben. Und sie möchte diesen Jungen kennenlernen, mit dem sie sich seit Monaten heimlich schreibt: Archer.

Janet McNally (Autorin)

Auch wenn ihre Familie leider nicht zum Rock’n Roll-Adel gehört, hatte Janet McNally schon immer etwas für Musiker übrig, weshalb sie wohl auch einen geheiratet hat. Sie hat an der Universität Notre Dame studiert und ist für ihren Gedichtband Some Girls ausgezeichnet worden. Janet unterrichtet Creative Writing am Canisius College in Buffalo und lebt mit ihrem Mann und den drei kleinen Töchtern in einem Haus voller Schallplatten und Büchern. Girls in the Moon ist ihr erster Roman.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Ivana Marinovic
Originaltitel: Girls In The Moon
Originalverlag: Harper Collins, US

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-16449-5

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 25.04.2017

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Wunderschön und bewegend!

Von: The Page Walkers - Hanna & Melina Datum: 17.07.2017

https://thepagewalkersblog.wordpress.com/

Dieses Buch hat eine etwas kompliziertere Zeitspanne. Sie verbindet das Leben zweier Schwestern mit einer bestimmten Zeit im Leben ihrer Mutter, der ehemaligen Rockstar-Ikone Meg Ferris. Die Geschichte richtet die Aufmerksamkeit aus existenzielle Fragen, nach der Identität und Herkunft. Es war ein bisschen wie, als wären wir eingeladen worden, eine verträumt lyrische Woche in einer Familie voller Poeten und Musiker zu verbringen. Sie sind eine ziemlich komplizierte, zerrissene Familie mit Problemen, Geheimnissen und Meinungsverschiedenheiten, welche sie weiter auseinanderbringen und alles fühlt sich unglaublich Real an.

Diese Geschichte basiert nicht auf unglaublich viel Handlung. Phoebe, die Protagonistin, ist eine sehr observierende und introspektive Ich-Erzählerin und der Großteil der Story wird aus ihrer Sicht erzählt. Sie fühlt sich selbst etwas verloren und unsichtbar. Sie steht im Schatten ihrer super erfolgreichen Mutter, dem immer noch berühmten Rockstar Vater und der aufstrebenden großen Schwester, die schon immer eine umwerfende Ausstrahlung hatte. Zudem hat sie durch einen dummen Fehltritt auch noch ihre beste Freundin verloren. Phoebe ist in einer Familie, die alle für perfekt halten auf der Suche nach sich selbst, nach ihrem eigenen, persönlichen individuellen, einzigartigen Ding. Etwas für sich, nur für sie. Luna ihre Schwester wahrt allerdings auch nur den Schein und Phoebe ist doch gar nicht so allein mit ihrer Verlorenheit und Unsicherheit. Natürlich gibt es noch die kurzen Ausschnitte, aus der Perspektive der Mutter, wie sie erfolgreich wurde und die Ehe mit ihrem Mann, langsam zerbrach. Die Einblick in den Verlauf ihrers Leben haben ungemein geholfen die Gegenwart besser zu verstehen und nachvollziehen zu könne. Zudem war dieses Generationen übergreifende Schreiben ziemlich cool.

Auch wenn jedes der Mädchen ihre eigene Liebesgeschichte hat (vor allem ihre individuellen Beziehungen zu ihrem Vater) wird es so klar wie bisher in noch keinem Roman, dass es ihr Buch ist, über ihre Beziehung zueinander und ihrer Zukunft und Identitäten. Und wo wir schon dabei sind, wir haben die Beziehung der Schwestern absolut geliebt! Die einzelnen kleinen Einblicke in das alte Tagebuch ihrer Mutter, zeigt Lunas und Phoebes Kindheit noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive. Wie sich ihre Beziehung entwickelt hat und ihre zwei einzigartigen Persönlichkeiten. Teilweise waren diese Tagebuchauszüge so toll und wir würden es lieben, wenn es noch ein Buch zu Megs Geschichte und einen Folgeband zu diesem geben würde. Die Art und Weise wie die Autorin über ihre Beziehung schreibt, ist absolut bezaubernd. Wir haben die verschiedenen Versionen der einzelnen Personen geliebt und die verschiedenen Geschichten an die sie sich erinnert, ihre eigene Version der Wahrheit. Es gab viel Enttäuschung und Verletzung aber noch viel mehr Liebe und Hoffnung und Verständnis.

McNally umschreibt Gefühle und Gedanken, die wahrscheinlich für uns alle bekannt sind, allerdings viel zu spezifisch für uns, dass wir sie erklären könnten. Alles fühlt sich so persönlich und vertraut an, was die Geschichte der Ferris Mädchen gerade real macht. Auch die Popkultur Aspekte, ob erfunden oder Real, haben dem ganzen Buch so viel Echtheit gegeben und außerdem was es mal was anderes und hat super viel Spaß gemacht zu lesen. Diese vielen kleinen Details haben die Geschichte zu Leben erweckt. Dieses Buch hatte einen der wahrheitsgemäßesten Dialoge in eine YA Roman, die wir je gelesen haben, wenn es darum geht wie richtige Teenager zu klingen.

Besonders die Sprache der Autorin war einfach umwerfend. Wir mussten ganze Absätze noch einmal lesen, einfach um das „world building“ auf uns wirken zu lassen. Wir haben so viel an diesem Buch vergöttert, aber wenn wir uns eine Sache aussuchen müssten, dann wäre es definitiv die wunderschöne Sprache! Vor allem jedes mal wenn der Himmel, der Mond oder die Sterne beschrieben wurden, mussten wir kurz Pause machen und die Wörter wirken lassen. Das Leseambiente war absolut einzigartig. Das Buch hat eine solche inspirierende Wirkung, dass wir selbst danach den Drang hatten unsere Wörter auf Papier zu bringen und uns selbst in die Welt der Sprache zu stürzen. Mit einem Köpper!
Wir wissen gar nicht, wie wir beschreiben sollen, wie es war diese Buch zu lesen. Es hat sich so gut angefühlt, wie wenn man an einem Sommernachmittag durch seine geliebte Stadt wandert oder seinen lieblings Track auf verkratztem Vinyl hört oder mit einer geliebten Personen durch eine sternenerhellte Nacht spaziert. Es ist dieses eine Gefühl, warm und so voller Leben und wir können Janet McNally nur dafür bewundern, dafür, dass sie sie es geschafft hat dies auf Papier festzuhalten.


Wunderschön und bewegend. Ein Buch über Schwestern und Familie, wie man zueinander findet und auseinander bricht. Eine Liebesgeschichte mit allen Arten und Facetten der Liebe. Die Liebe der Familie. Die Liebe für ferne Orte und unbekannte Plätze. Eine Liebe für Musik und Wörter.

Girls in the Moon: Auf der Suche nach der Vergangenheit

Von: Chochi Rain Datum: 30.06.2017

www.chochi-in-wonderland.com

Phoebe weiß alles und nichts über die Vergangenheit ihrer Eltern. Sie weiß, dass beide in einer der Bands der 90er Jahre waren und, dass das Ende ihrer Ehe auch das Ende von Shelter bedeutet hat. Sie weiß, dass ihre Mutter seitdem nicht mehr singt, aber die Musik ihre Familie niemals in Ruhe lassen wird. Das einzige was Phoebe nicht weiß ist, was wirklich passiert ist.

In ihrer äußert musikalischen Familie ist Phoebe die einzige, die weder singen noch irgendein Instrument spielen kann und wenn es nach ihrer Mutter, dem ehemaligen Rockstar, geht, dann ist das auch gut so, den das Showbusiness bringt nur Unheil mit sich. Wie dieses im Detail aussieht will sie Phoebe jedoch nicht verraten, denn alles was mit ihrer musikalischen Vergangenheit zu tun hat, ist ein gut gehütetes Geheimnis. Selbst die Tatsache, dass ihr Name im gleichen Atemzug wie Kurt Cobains genannt wird, kann sie nicht umstimmen.

Doch die Ereignisse der Vergangenheit scheinen sich zu wiederholen, als Phoebes Schwester Luna beschließt ihr Studium zu unterbrechen um mit ihrer Band auf Amerika-Tournee zu gehen. Nun soll Phoebe nach New York reisen um ihre Schwester aufzuhalten. Eine Mission, die gar nicht so leicht ist, wenn man lieber auf der Suche nach dem eigenen Vater, der Wahrheit und der Liebe gehen möchte.

Viele tolle Worte, die mitten aus einem Songtext stammen könnten

Diese wirklich schöne Geschichte über die Frage nach der Wahrheit, wird auf vielen Ebenen ausgetragen. Da sind die Texte von Shelter, der imaginären Band in Girls in the Moon von Janet McNally, die von Phoebe immer wieder interpretiert werden, alte Zeitungsartikel und Gespräche mit diversen Personen, die unsere Protagonistin näher an eine Antwort heranführen sollen. Und da sind die immer wieder eingeschobenen Artikel, die aus Sicht von Phoebes Mutter achronologisch erzählt werden und uns zumindest langsam die Frage beantworten, wie sie sich gefühlt hat, während ihr Leben von musikalisch zu berühmt wechselte.

Vor allem anderen wird dieses Buch jedoch davon ausgezeichnet, dass es Wörter aneinanderreiht, die wie Lieder klingen. Einzelne Sätze werden sogar von der Protagonistin gesammelt um daraus ein imaginäres Album enstehen zu lassen.

„I’ll stich the words together, string them like pearls on thread, remember them out of order, and forget what it was you said“
– Girls in the Moon – Janet McNally

Die eigentliche Handlung dieses Jugendbuchs spielt sich innerhalb von wenigen Tagen ab. Dabei werden zunächst Ereignisse verborgen, die der Protagonistin beispielsweise peinlich sind, um sie später – unter welchem Druck auch immer – doch noch zu erzählen und damit Klarheit zu schaffen. Viel ließt sich dabei wie Der Fänger im Roggen, was vielleicht daran liegen mag, dass der Roman ebenfalls in New York spielt oder auch daran, dass Phoebe das Buch gerade erst gelesen hat und bewusst einzelne Schauplätze aus Salingers Werk aufsucht. Vor allem ist es die Leichtigkeit, mit welcher diese komplexe Familiengeschichte aufgerollt wird, die diesen Roman auszeichnet.

Sämtliche der dargestellten Figuren wirken echt und lebendig. Keine ihrer Handlungen wirken übertrieben oder künstlich. Außerdem ist Phoebe eine solch sympatische Ich-Erzählerin, dass man fast schon enttäuscht ist, wenn man auf Seite 414 – der letzten Seite von Girls in the Moon – angekommen ist.

Ein toller Roman für jede Jahreszeit, der einen nicht nur nach New York, sondern auch in die Vergangenheit entführt und einem ein Gefühl dafür gibt jung zu sein, das Leben voller Möglichkeiten.

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