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Grüne Lügen Nichts für die Umwelt, alles fürs Geschäft – wie Politik und Wirtschaft die Welt zugrunde richten

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-28057-1

Erschienen: 19.05.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Schluss mit der grünen Volksverdummung!

Deutschland tut etwas in Sachen Umweltschutz? Wir sind auf dem richtigen Weg? Von wegen! Während uns Politik und Wirtschaft mit sogenannter Umweltpolitik von Elektroauto bis Energiewende Sand in die Augen streuen, bleiben die dringendsten Reformen auf der Strecke. Prof. Schmidt-Bleek zeigt: Wir laufen in die falsche Richtung, und Politik und Wirtschaft führen uns immer weiter in die Irre. Er weiß aber auch: Wir können noch umkehren. Und er erklärt uns wie. Ein Pionier der Umweltforschung, mahnt er seit Langem: Wir brauchen eine Ressourcenwende, wenn wir auf diesem Planeten eine Zukunft haben wollen. Unsere »Umweltschutzmaßnahmen« reduzieren zwar den Schadstoffausstoß, erhöhen aber unseren Bedarf an Ressourcen: Wir verbrauchen mehr Wasser, seltene Erden und andere Rohstoffe. Um an diese zu gelangen, zerstören und verschmutzen wir immer schneller immer mehr Land und befördern dadurch den Klimawandel, den wir eigentlich bremsen wollen. Es ist schon lange höchste Zeit, einen neuen Weg zu beschreiten!

Friedrich Schmidt-Bleek (Autor)

Prof. Friedrich Schmidt-Bleek ist ein Pionier der Ressourcenwende und Erfinder des Faktor 10 Konzeptes. Er ist Gründungs-Vizepräsident des Wuppertal Institutes, arbeitete als Abteilungsleiter in der OECD und im IIASA und ist außerdem Initiator des World Resources Forum Davos und des Factor 10 Institute. 2001 wurde er mit dem Takeda World Environment Award ausgezeichnet. Schmidt-Bleek ist Autor zahlreicher Bücher und Veröffentlichungen.

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
nur Text

ISBN: 978-3-453-28057-1

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Ludwig

Erschienen: 19.05.2014

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Sehr informativ, wenn auch hauptsächlich theoretisch

Von: RedSydney Datum: 06.03.2015

worldwidebookz.blogspot.de/

Inhalt

Wir sparen Energie, kaufen uns Hypridautos oder Fahrzeuge mit Elektromotor und halten uns brav an die Umweltzonen in den Großstädten.
Doch schützen wir damit wirklich die Natur?


Professor Friedrich Schmidt-Bleek, einer der führenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet, behauptet: Nein, das tun wir nicht, egal was uns Wirtschaft und Politik weismachen wollen. Denn auf der Suche nach immer innovativeren Methoden, vermeintlich wertvolle, rasch zur Neige gehende Rohstoffe zu schonen, verschwenden wir andere, weitaus seltenere Naturgüter und belasten so unsere Erde mehr als dass wir sie schützen.
Anhand seiner Thesen und Theorien will der Autor zeigen, dass wir einen völlig falschen Weg eingeschlagen haben und eigentlich radikal umdenken müssen, um noch etwas zu bewirken. Nur mit Hilfe einer sogenannten Ressourcenwende könnten wir dem Klimawandel und anderen weit reichenden Umweltproblemen entgegenwirken.


Meinung

Diesmal rezensiere ich mal wieder ein Sachbuch, auch weil mich das Thema sofort angesprochen hat und ich bei so was gerne hinter die Fassade blicke. Das Werk ist an sich sehr aufschlussreich, selbst wenn ich ein bisschen mehr erwartet habe.
Grundsätzlich geht der Autor seine Argumentation richtig an: Mit anschaulichen Beispielen belegt und untermauert er seine Sicht der Dinge und macht den Leser auf Fakten und Tatsachen aufmerksam, an die dieser wahrscheinlich nie gedacht hätte. Allein die Einstiegsinformation, Sand wäre der wertvollste Rohstoff auf der ganzen Welt, wurde mir einleuchtend und nachvollziehbar nähergebracht. Das gab mir wirklich zu denken und ich fragte mich, inwieweit bestimmte Vorstellungen der Gesellschaft bezüglich des Umweltschutzes nicht komplett falsch sind. Auf diese Weise lässt man sich umso bereitwilliger auf die einzelnen Thesen ein, gerade weil sie einem klar machen, wie sehr wir die Natur durch eben die Aktionen zerstören, durch die wir sie zu schützen vorgeben. Denn noch immer wird der Wohlstand eines Landes danach bemessen, welche Umsätze die Wirtschaft macht, sprich wie viele Produkte sie verkauft, egal wie viele Ressourcen sie dafür der Erde abringen muss.


Der Schreibstil passt zum wissenschaftlichen Text, ohne jedoch zu kompliziert und unverständlich zu werden. Manches wird etwas zu reißerisch präsentiert, obwohl das vielleicht nicht schlecht ist, um gewisse Gemüter aufzurütteln und zu überzeugen. Insgesamt versteht es Schmidt-Bleek, seine Darlegungen so rüberzubringen, dass man ihnen leicht folgen kann und nebenbei so einiges über die Schwächen unseres derzeitigen Umweltschutzes lernt, die einem vorher gar nicht oder nicht in diesem Umfang bewusst waren.
Leider wiederholt er sich dafür an manchen Stellen etwas zu oft, was mich regelmäßig gestört und aus meinem Lesefluss gerissen hat. Immerhin stellt er die Sachverhalte so klar vor, dass man sie leicht verinnerlichen kann.
Hinzu kommt, dass er in vielem allzu sehr an der theoretischen Oberfläche bleibt. Wie er sich den einen oder anderen seiner Vorschläge in der Realität umgesetzt vorstellt, erörtert er selten oder überhaupt nicht.

Fazit

Grüne Lügen setzt sich informativ mit einem aktuellen Thema auseinander, das zurzeit Gesellschaft und Politik sehr beschäftigt. Dabei berichtet der Autor Friedrich Schmidt-Bleek von so manchen Schwächen heutiger Umweltschutzmaßnahmen und gibt verständlich Aufschluss darüber, warum wir dadurch die Natur eher zerstören als schonen.
Dabei wiederholt er sich manchmal einmal zu oft und bleibt gerade bei den interessanten Schlussfolgerungen zu theoretisch, wo ein direkter Praxisbezug wirklich wünschenswert gewesen wäre.
Trotzdem kann ich das Buch allen Interessierten, die mehr über die Hintergründe erfahren und hinter die Fassade der derzeitigen Umweltpolitik blicken wollen, nur ans Herz legen.

Sehr informativ, wenn auch hauptsächlich theoretisch

Von: Janine Dix Datum: 05.07.2014

worldwidebookz.blogspot.de/

Wir sparen Energie, kaufen uns Hypridautos oder Fahrzeuge mit Elektromotor und halten uns brav an die Umweltzonen in den Großstädten.
Doch schützen wir damit wirklich die Natur?

Professor Friedrich Schmidt-Bleek, einer der führenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet, behauptet: Nein, das tun wir nicht, egal was uns Wirtschaft und Politik weismachen wollen. Denn auf der Suche nach immer innovativeren Methoden, vermeintlich wertvolle, rasch zur Neige gehende Rohstoffe zu schonen, verschwenden wir andere, weitaus seltenere Naturgüter und belasten so unsere Erde mehr als dass wir sie schützen.
Anhand seiner Thesen und Theorien will der Autor zeigen, dass wir einen völlig falschen Weg eingeschlagen haben und eigentlich radikal umdenken müssen, um noch etwas zu bewirken. Nur mit Hilfe einer sogenannten Ressourcenwende könnten wir dem Klimawandel und anderen weit reichenden Umweltproblemen entgegenwirken.



Diesmal rezensiere ich mal wieder ein Sachbuch, auch weil mich das Thema sofort angesprochen hat und ich bei so was gerne hinter die Fassade blicke. Das Werk ist an sich sehr aufschlussreich, selbst wenn ich ein bisschen mehr erwartet habe.
Grundsätzlich geht der Autor seine Argumentation richtig an: Mit anschaulichen Beispielen belegt und untermauert er seine Sicht der Dinge und macht den Leser auf Fakten und Tatsachen aufmerksam, an die dieser wahrscheinlich nie gedacht hätte. Allein die Einstiegsinformation, Sand wäre der wertvollste Rohstoff auf der ganzen Welt, wurde mir einleuchtend und nachvollziehbar nähergebracht. Das gab mir wirklich zu denken und ich fragte mich, inwieweit bestimmte Vorstellungen der Gesellschaft bezüglich des Umweltschutzes nicht komplett falsch sind. Auf diese Weise lässt man sich umso bereitwilliger auf die einzelnen Thesen ein, gerade weil sie einem klar machen, wie sehr wir die Natur durch eben die Aktionen zerstören, durch die wir sie zu schützen vorgeben. Denn noch immer wird der Wohlstand eines Landes danach bemessen, welche Umsätze die Wirtschaft macht, sprich wie viele Produkte sie verkauft, egal wie viele Ressourcen sie dafür der Erde abringen muss.

Der Schreibstil passt zum wissenschaftlichen Text, ohne jedoch zu kompliziert und unverständlich zu werden. Manches wird etwas zu reißerisch präsentiert, obwohl das vielleicht nicht schlecht ist, um gewisse Gemüter aufzurütteln und zu überzeugen. Insgesamt versteht es Schmidt-Bleek, seine Darlegungen so rüberzubringen, dass man ihnen leicht folgen kann und nebenbei so einiges über die Schwächen unseres derzeitigen Umweltschutzes lernt, die einem vorher gar nicht oder nicht in diesem Umfang bewusst waren.
Leider wiederholt er sich dafür an manchen Stellen etwas zu oft, was mich regelmäßig gestört und aus meinem Lesefluss gerissen hat. Immerhin stellt er die Sachverhalte so klar vor, dass man sie leicht verinnerlichen kann.
Hinzu kommt, dass er in vielem allzu sehr an der theoretischen Oberfläche bleibt. Wie er sich den einen oder anderen seiner Vorschläge in der Realität umgesetzt vorstellt, erörtert er selten oder überhaupt nicht.


Grüne Lügen setzt sich informativ mit einem aktuellen Thema auseinander, das zurzeit Gesellschaft und Politik sehr beschäftigt. Dabei berichtet der Autor Friedrich Schmidt-Bleek von so manchen Schwächen heutiger Umweltschutzmaßnahmen und gibt verständlich Aufschluss darüber, warum wir dadurch die Natur eher zerstören als schonen.
Dabei wiederholt er sich manchmal einmal zu oft und bleibt gerade bei den interessanten Schlussfolgerungen zu theoretisch, wo ein direkter Praxisbezug wirklich wünschenswert gewesen wäre.
Trotzdem kann ich das Buch allen Interessierten, die mehr über die Hintergründe erfahren und hinter die Fassade der derzeitigen Umweltpolitik blicken wollen, nur ans Herz legen.

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