HUNGER

Die Geschichte meines Körpers

Hardcover
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Sie schreibt die Geschichte ihres Hungers. Sie schreibt die Geschichte ihres Körpers. Es ist keine Geschichte des Triumphs. Es ist die eines Lebens, das in zwei Hälften geteilt ist. Es gibt das Vorher und das Nachher. Bevor sie zunahm und danach. Bevor sie vergewaltigt wurde und danach. Roxane Gay, eine der brillantesten, klügsten und aufregendsten weiblichen Stimmen der USA, erzählt eine Geschichte, die so noch nie geschrieben wurde: schonungslos offen, verstörend ehrlich und entwaffnend zart spricht sie über ihren »wilden und undisziplinierten« Körper, über Schmerz und Angst, über zwanghaftes Verlangen, zerstörende Verleugnung und Scham - „Ich war zerbrochen, und um den Schmerz dieser Zerbrochenheit zu betäuben, aß ich und aß und aß.“

»Ein mutiges Buch.«

Literarische Welt, Hannah Lühmann (03. Juli 2019)

Aus dem Englischen von Anne Spielmann
Originaltitel: Hunger
Originalverlag: Harper
Hardcover mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-75814-2
Erschienen am  22. April 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine Geschichte über das Vorher und Nachher,Vorher und nachher - Nachher kam der Hunger

Von: Mias Anker

28.05.2020

Eigentlich können Worte gar nicht beschreiben, wie ich dieses Buch finde. Selbst die Begriffe "herzzerreißend" und "bewegend" kommen nicht an das ran, was ich ausdrücken will. Zum Förmlichen: Die Kapitellänge ist kurz (meist 2-3 Seiten lang), der Schreibstil trotz der schweren Themen leicht, fließend und reich an Metaphern. Man liest ihre Bücher nicht nur, man fühlt sie. Zum Buch: Roxane Gay erzählt von dem tragischen Schicksalsschlag, der ihr Leben für immer verändert hat. Eine Vergewaltigung mit zwölf – von dem Jungen, in den sie verliebt war, und von deren Freunden. Jahrzehnte lang traut sie sich kaum, über das Thema zu sprechen – aus Trauer, aber auch aus Scham. Gay gibt sich für die Tat selbst die Schuld, wie so viele Betroffene es an ihrer Stelle leider auch tun. Gebrochen von dieser Tat bekommt sie ein unstillbarer Hunger. Gay isst aus Kummer, Trost, und, um eine Mauer um sich zu errichten. Das Essen wird zu ihrem Freund, ihr immer dicker werdender Körper zu einem Schutzort, und vor allem, um Männern keine Aufmerksamkeit mehr zu schenken. Es ist zwar nie konkret die Rede von einer Essstörung, und doch ist die Handlung, gezeichnet von ihrer Bulimie und Binge Eating, auch ohne eine Definition aussagekräftig genug. Des Weiteren zeigt Gay den Alltag von dicken Menschen auf, welche immer und überall - ob beim Ärzt*innenbesuch oder unter Freund*innen - auf ihr Gewicht reduziert werden. Außerdem ist Gay nicht nur dick, sondern schwarz - ein weiterer Grund für ihre Diskriminierungserfahrung. Gay schreibt schonungslos ehrlich und teilt Scham, Selbsthass und viele weitere Abgründe ihres Lebens. Fazit: „Hunger“ ist kein Sachbuch. Es ist auch keine herkömmliche Biographie, obwohl es zahlreiche Abschnitte aus ihrem Leben enthält. "Hunger" ist die Geschichte von Roxane über das "Vorher" und "Nachher". Das Buch ist hart. Manchmal tat es fast schon weh es zu lesen, was allerdings trotzdem kein Grund für mich war, mit dem Lesen aufzuhören. Roxane Gays Geschichte muss gehört und erzählt werden! Das Buch ist eine absolute Leseempfehlung! Für Betroffene mit Missbrauchserfahrung gilt allerdings äußerste Triggergefahr!,Eigentlich können Worte gar nicht beschreiben, wie ich dieses Buch finde. Selbst die Begriffe "herzzerreißend" und "bewegend" kommen nicht an das ran, was ich ausdrücken will. Zum Förmlichen: Die Kapitellänge ist kurz (meist 2-3 Seiten lang), der Schreibstil trotz der schweren Themen leicht, fließend und reich an Metaphern. Man liest ihre Bücher nicht nur, man fühlt sie. Zum Buch (Vorsicht Spoiler!) Roxane Gay erzählt von dem tragischen Schicksalsschlag, der ihr Leben für immer verändert hat. Eine Vergewaltigung mit zwölf – von dem Jungen, in den sie verliebt war, und von deren Freunden. Jahrzehnte lang traut sie sich kaum, über das Thema zu sprechen – aus Trauer, aber auch aus Scham. Gay gibt sich für die Tat selbst die Schuld, wie so viele Betroffene es an ihrer Stelle leider auch tun. Gebrochen von dieser Tat bekommt sie ein unstillbarer Hunger. Gay isst aus Kummer, Trost, und, um eine Mauer um sich zu errichten. Das Essen wird zu ihrem Freund, ihr immer dicker werdender Körper zu einem Schutzort, und vor allem, um Männern keine Aufmerksamkeit mehr zu schenken. Es ist zwar nie konkret die Rede von einer Essstörung, und doch ist die Handlung, gezeichnet von ihrer Bulimie und Binge Eating, auch ohne eine Definition aussagekräftig genug. Des Weiteren zeigt Gay den Alltag von dicken Menschen auf, welche immer und überall - ob beim Ärzt*innenbesuch oder unter Freund*innen - auf ihr Gewicht reduziert werden. Außerdem ist Gay nicht nur dick, sondern schwarz - ein weiterer Grund für ihre Diskriminierungserfahrung. Gay schreibt schonungslos ehrlich und teilt Scham, Selbsthass und viele weitere Abgründe ihres Lebens. Fazit: „Hunger“ ist kein Sachbuch. Es ist auch keine herkömmliche Biographie, obwohl es zahlreiche Abschnitte aus ihrem Leben enthält. "Hunger" ist die Geschichte von Roxane über das "Vorher" und "Nachher". Das Buch ist hart. Manchmal tat es fast schon weh es zu lesen, was allerdings trotzdem kein Grund für mich war, mit dem Lesen aufzuhören. Roxane Gays Geschichte muss gehört und erzählt werden! Das Buch ist eine absolute Leseempfehlung! Für Betroffene mit Missbrauchserfahrung gilt allerdings äußerste Triggergefahr!

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Selbstzerstörung als einziger Schutz

Von: mareike_liest

24.03.2020

Ein ehrliches und dadurch um so erschütterndes Buch über ein Mädchen, das versucht sich durch die Zerstörung seines Körpers selbst zu schützen. Es ist ein Vorher/ Nachher Buch. Jede Situation hat ein Davor und ein Danach. Ein offenes Buch, nicht leicht zu lesen, aber dennoch kann man es nicht aus der Hand legen. Beeindruckend!

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Vita

Roxane Gay, geboren 1974, ist Autorin, Professorin für Literatur und eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen und literarischen Stimmen ihrer Zeit. Sie schreibt u.a. für die New York Times und den Guardian, ist sie Mitautorin des Marvel-Comics »World of Wakanda«, Vorlage für den hochgelobten Actionfilm Black Panther (2018), dem dritterfolgreichsten Film aller Zeiten in den USA. Roxane Gay ist Gewinnerin des PEN Center USA Freedom to Write Award. Sie lebt in Indiana und Los Angeles.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Bitte Lesen! Tut so gut!«

Emotion (02. Juli 2019)

»Über Körperideale und Traumata: Roxane Gays »Hunger« ist in den USA ein Bestseller. Sie erzählt darin von einem unstillbaren Verlangen – nicht nur nach Essen.«

»Roxane Gay ist witzig, radikal ehrlich und eine der einflussreichsten Feminst_innen unserer Zeit.«

taz, Fatma Aydemir (16. Juli 2019)

»Fettsein als Überlebensstrategie - die amerikanische Feministin Roxane Gay erkundet in ihrem schonungslosen Buch ,Hunger' die Festung ihres Körpers.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (25. Mai 2019)

»Warum bin ich so fett? Roxane Gay gibt sich selbst eine schonungslos offene Antwort. [...] Nur so konnte ein derart eindrucksvolles Buch entstehen.«

stern (25. April 2019)

»Lesen, Lesen, Lesen!«

Elle (04. Juni 2019)

»Ein schonungslos offener Text über Begehren und Verletzlichkeit.«

Missy Magazine (23. Mai 2019)

»Was mich an diesem Buch am meisten beeindruckt hat, ist Roxanes kompromisslose Ehrlichkeit.«

Emma Watson

»Brillant, intellektuell herausragend und tief bewegend.«

The New York Times Book Review

»Ein Buch von widerspenstiger Schönheit.«

USA Today

»Bemerkenswert!«

Los Angeles Times

»Atemberaubend ehrlich, tief bewegend erzählt!«

New Republic

»So tief bewegend, so mutig und direkt, dass es sich anfühlt, als vertraute Roxane Gay uns ihre Seele an.«

Seattle Times

»In ihrem kraftvollen, mutigen Erzählen fordert Roxane Gay den Körper zurück, den sie nie hätte verlieren sollen.«

Entertainment Weekly

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