Hat keine Flügel, kann aber fliegen

Meine Geschichte

Hardcover
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Behindert, na und? Eine wahre Geschichte über das, was möglich ist, wenn man sich nicht unterkriegen lässt

»Als Kind glaubte ich, dass alle Menschen behindert geboren werden. Dass ich zu meinem 18. Geburtstag die Lizenz zum Gehen bekommen und normal erwachsen werden würde.« Amili kam mit zerebraler Kinderlähmung zur Welt und sitzt seit ihrer Geburt im Rollstuhl. Als ihre kleine Schwester zu laufen beginnt, hört sie auf zu sprechen. Eineinhalb Jahre lang schweigt sie. Erfindet sich ihre eigene Welt, fiktive Freunde, flüchtet sich ins Träumen. In der deutschen Schule traut man ihr nichts zu. Doch sie hat einen starken Willen. Von der Förderschule wechselt sie auf eine amerikanische Highschool. Und schließlich an die Uni. Ihre Botschaft lautet: Alles ist möglich, man darf nur nicht aufgeben. Hier erzählt sie ihre Geschichte, berührend, poetisch und mit Humor.

»Lebhaft, humorvoll und berührend erzählt Amili Targownik ihre eigene Geschichte (…).«

Illu der Frau (15. Mai 2020)

Übersetzt von Sophia Lindsey
Hardcover mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-328-60115-9
Erschienen am  18. Mai 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Mitreißend, herzerwärmend und inspirierend

Von: Romana

27.09.2020

Die selbst verfasste Geschichte ihres eigenen Lebens von Amili Targownik "Hat keine Flügel kann aber fliegen" aus dem Penguin-Verlag habe ich nun innerhalb von zwei Tagen beendet und bin absolut begeistert! 🥰 Amili ist mit Zerebralparese auf die Welt gekommen. Dies führte dazu, dass sie ihr Leben lang auf einen Rollstuhl angewiesen sein wird. Das Problem ist nur: Sie selbst hat nicht daran geglaubt, dass sie ihren Rollstuhl für immer benutzen würde. Amili war der festen Überzeugung, dass alle Kinder mit einer Behinderung auf die Welt kommen und mit Eintreten des achtzehnten Lebensjahres ihre Lizenz zum Laufen erhalten würden. Als sie ihre kleine Schwester aufwachsen sah, stand Amilis Welt Kopf. Mit jedem Tag lernte ihre Schwester mobiler zu sein und konnte sich schon nach kurzer Zeit wesentlich besser bewegen als Amili selbst. Amili war frustriert und wütend darüber, dass sie nicht wusste, was mit ihr selbst nicht stimmte. Weil sie so wütend war, beschloss sie, mit dem Sprechen aufzuhören. 🤐 Was zunächst mit voller Absicht begann, wurde nach und nach zum echten Hindernis. Anderthalb Jahre sprach sie mir keinem außer ihrer engsten Familie und ihren unsichtbaren Freunden, die zunächst bekannte Charaktere aus Kinderfilmen waren und später aus der Welt von Harry Potter entlehnt waren. Aufgrund ihres Schweigens dachten alle außer ihrer Familie, sie wäre nicht nur körperlich, sondern auch geistig behindert und dass, obwohl ein IQ-Test bewies, dass sie ein hohes Intelligenzlevel besitzt.👩‍🎓 Die Autorin ist eine unglaublich inspirierende Person. Sie erzählt uns ehrlich und offen von ihrem Lebensweg. Der Schreibstil des Buches ist sehr gut und flüssig zu lesen, gleichzeitig vermittelt er tiefe Emotionen. Aus ihrem Kampf mit Menschen, die sie unterschätzen, der Einsamkeit und letztendlich vor allem dem Kampf mit ihr selbst können wir als Leser eine Menge über das Leben an sich, unsere Gesellschaft und auch über uns selbst lernen, denn Amilis Geschichte verdeutlicht uns meiner Meinung nach vor allem eins: Den Glauben an uns selbst, egal welche Hindernisse uns im Weg stehen. ✊ Ich gebe dem Buch 5 Sterne 🌟

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Humorvoll und fesselnd!

Von: Äppelwoi Meets Astra

10.09.2020

Das Buch fängt direkt bei Amilis Geburt an. Von der Geburt geht es dann über verschiedene Stadionen ihres Lebens bis zur High School. Amili Targownik beschreibt aus ihrer Sicht, wie ihre Geburt ablief und erzählt auch verschiedene Situationen während der Kleinkindzeit. Sie kann keine Erinnerungen an diese Situationen haben (vor allem nicht in der Form), aber schafft es die Szenen so zu schreiben, dass es nicht unglaubwürdig klingt. Sie gibt einen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Sei es in den ersten Szenen mit ihrer Schwester oder in der Schule bei Gesprächen und Situationen mit Lehrern. Amili erzählt, wie sie anfängt zu schweigen, erzählt von ihren Freunden, die sie in der Zeit hat und wie sie wieder anfängt zu reden. Es lässt sich gut und schnell lesen, da das Buch in kurze Kapitel eingeteilt ist. So konnte ich immer gut auch mal eine Pause einlegen, aber es hat mich auch dazu gebracht an einem Abend mehr zu lesen, als ich es eigentlich vor hatte. Ein Kapitel mehr tut ja nicht weh und plötzlich hat man fünf Kapitel statt einem gelesen. Die Kapitel sind immer auf ein Thema fokussiert. Zum Beispiel ihre Geburt, ein IQ-Test oder auch die Erste Liebe. Der Schreibstil von Amili Targownik hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr realistisch, ohne viel "durch die Blume zu sagen", humorvoll und sehr fesselnd. Noch so ein Grund, warum ich das Buch in wenigen Tagen beendet habe. Außerdem ist das Buch auf "Augenhöhe" geschrieben. Man fühlt sich nicht schlecht, weil man gesund ist.

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Vita

Amili Targownik, geboren 1995 in Tel Aviv, kam mit einer Hirnschädigung (Zerebralparese) auf die Welt. Ihre Kindheit verbrachte sie in Deutschland, mit vielen Therapien und Schulschwierigkeiten. In der 10. Klasse wechselte sie an eine Schule in den USA, wo sie ihr Abitur machte und begann, ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. Heute studiert Amili Sozialwissenschaften in Tel Aviv. Sie spricht vier Sprachen und lebt in Israel und München.

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Pressestimmen

»Amili erinnert uns mit ihrer Geschichte daran, wen wir als Menschen brauchen: den anderen«

Berliner Zeitung (12. Juni 2020)

»Amili Targownik (gewährt) tiefe Einblicke in ihr Seelenleben... Das tut sie auf berührende und poetische Weise, aber durchaus auch mit Humor.

Jüdische Allgemeine (28. Mai 2019)

»›Hat keine Flügel, kann aber fliegen‹ ist ein wunderbares Buch darüber, wie man eigenen Träumen folgen sollte«

kultura-extra.de (01. Juni 2020)

»Nicht aufgeben, weiterkämpfen, träumen und aufstehen, wenn man gefallen ist… Dies kann man von Amili Targownik lernen, wenn man sich auf diese junge Frau einlässt«

astrolibrium.wordpress.com (04. Juni 2020)

»Über die ersten Tage ihres Lebens in Israel, ihre teilweise schmerzhaften Erfahrungen mit dem bayerischen Schulsystem und ihren Weg, sich in der Welt zurechtzufinden«

Süddeutsche Zeitung (25. Mai 2020)