Heldentage

Roman

Ab 14 Jahren
Hardcover
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Das aufsehenerregende Debüt einer ungewöhnlich talentierten Autorin

Lea ist fünfzehn und hat viele Träume: Sie will schreiben. Sie will rennen, ohne je außer Puste zu sein. Sie will so wunderschön sein wie ihre beste Freundin Pola. In ihren Träumen ist Lea eine Heldin. Im richtigen Leben klappt es manchmal nicht: Gerade hat sich Lenny, Leas erster Freund, von ihr getrennt. Sie vermisst ihn schrecklich. Leas Mutter versinkt in ihren eigenen Problemen und kann Lea nicht helfen. Aber es gibt ja noch Pola und die Clique – und einen tollen neuen Jungen an der Schule, der sich unbegreiflicherweise für Lea interessiert ... Im Laufe eines langen Sommers findet Lea heraus, dass sie eigentlich doch auch eine Heldin ist, jeden Tag ein bisschen.

"Ein Buch, das es geben muss. Weil es überrascht und keine Klischees bedient."

Anja Tuckermann, Laudatio für den Oldenburger Kinder- und Jugendliteraturpreis

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-26960-6
Erschienen am  02. März 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Jugendbuch das sich um das Thema Armut und den verbundenen Gefühlen von Jugendlichen beschäftigt.

Von: MoneP

01.09.2016

Dieser Jugendroman geht um eine ernste Sache. Um Kinderarmut. Aber auch, wie sich ein Kind damit fühlt, wenn es zu kleine Schuhe trägt, aufgetragene Kleidungsstücke und selten etwas zu Essen bekommt. Das mit dem Essen fand ich in dem Buch am erschreckendsten. Es las sich so, als ob Lea fast nie etwas isst. Das Geld, was ihre Mutter hat, investiert sie in Alkohol und Zigaretten. Diese Dinge besorgt sie sich aber nicht selber, sondern schickt ihre 15 jährige Tochter. Mitte des Monats werden schon neue Schulden gemacht um die Sucht der Mutter zu finanzieren. Lea ist das alles sehr peinlich, doch wenn sie ohne diese Dinge nach Hause kommt, wird ihre Mutter auch mal handgreiflich. Lea schämt sich und deshalb erzählt sie es keinem. Allerdings frag ich mich, ob das keinem auffällt. Auch wenn Lea alles dafür tut, dass niemand erfährt, wie es wirklich zuhause aussieht, müsste es nicht irgendjemand mitbekommen? Wieso muss eine 15 jährige den Haushalt schmeißen und ihre Mutter versorgen. Leider gibt es diese Probleme viel zu oft und die wenigsten holen sich Hilfe. Sie schämen sich, für ihre Sucht und für ihre Ratlosigkeit. Viele Mütter haben sicher auch die Angst das ihnen direkt ihr Kind entzogen wird. Aber ist es nicht ein gutes Zeichen, wenn man sagt „Ich bin überfordert, ich brauche Hilfe!“ ? Ich denke somit zeigt man einen Willen zur Veränderung. Das Buch zeigt auf, dass Lea es trotzdem irgendwie schafft weiter zu machen. Mit ihrer Hoffnung auf ihren 18. Geburtstag überlebt sie jede Situation. Sie glaubt an ein besseres Leben und ich denke die Hoffnung und der Glaube an bessere, schönere Zeiten kann viel bewirken. Manchmal weiß man nicht, was gerade ein Tagtraum oder die Realität ist, da sie von einem zum anderen Thema springt. Sie ist sehr verwirrt und das merkt man auch. Was mir gefehlt hat, waren ein paar Antworten. Wieso weiß der Vater nichts von den Zuständen zuhause. Kommt er seine Tochter nie besuchen, oder lädt sie zu sich nach Ibiza ein? Schließlich schickt er ihr doch auch Postkarten. Was wird mit der Mutter? Und was ist mit ihrem 18. Geburtstag? Dafür das sie ihn so herbeisehnt, hätte ich erwartet er kommt auch im Buch vor. Das Thema des Buches finde ich in den heutigen Zeiten sehr wichtig. Ich selber habe einige Zeit in einer Kleiderkammer gearbeitet, doch bei uns gab es keine Kleidungsstücke mit Namen drauf oder zerlumpte Sachen. Ich weiß nicht, wie das in anderen Kleiderkammern ist, aber bei uns braucht man dafür auch keine Karte vom Amt und so kaufen dort viele Menschen ein, die schöne, günstige Sachen suchen.

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Heldentage

Von: Daisy

07.05.2016

Klappentext Lea ist fünfzehn und hat viele Träume: Sie will schreiben. Sie will rennen, ohne je außer Puste zu sein. Sie will so wunderschön sein wie ihre beste Freundin Pola. In ihren Träumen ist Lea eine Heldin. Im richtigen Leben klappt es manchmal nicht: Gerade hat sich Lenny, Leas erster Freund, von ihr getrennt. Sie vermisst ihn schrecklich. Leas Mutter versinkt in ihren eigenen Problemen und kann Lea nicht helfen. Aber es gibt ja noch Pola und die Clique – und einen tollen neuen Jungen an der Schule, der sich unbegreiflicherweise für Lea interessiert ... Im Laufe eines langen Sommers findet Lea heraus, dass sie eigentlich doch auch eine Heldin ist, jeden Tag ein bisschen. Meine Meinung Es war mal interessant ein Buch zu lesen wo es nicht grade im Leben verläuft den Lea aka Spaghetti hat es nicht leicht im Leben sie hat Asthma und eine Alkohol kranke Mutter . Ich konnte mich gar nicht richtige in die Protagonisten hinein versetzten , sie hat Dinge getan wo ich mir dachte warum tust du das jetzt ? Ich selbst habe Asthma und dafür das sie Asthma hat kommt sie super damit klar fast so als hätte sie es nicht . Ich musste mich mit dem Buch durch ringen den ich hätte es fast abgebrochen , es gibt keinen Höhepunkt meiner Meinung nach und das Ende war ganz in Ordnung ich hätte es mir mehr mit Liebe vorgestellt die Autorin hat einfach ein Punkt gesetzt und sich gedacht ich mache es einfach so was für mich nicht sehr Rund wirkte , ich dachte es wäre Tiefgründiger was ich nicht empfand ,das hat auch gefehlt da ich dachte es tiefes Thema . Sabine Raml konnte gut die Angelegenheiten von Lea darstellen , die Verhältnisse zwischen den Charakteren besonders Pola und Joe finde ich super , beim Lesen ist mir aufgefallen das in den 300 Seiten so viele und schöne Zitate darin stecken das mit es Spaß gemacht hat weiter zu lesen. Fazit An sich ein Tolles Buch, leicht Oberflächlich aber es war mal was anders zum lesen , eine Mutige Protagonisten und es sind tolle Zitate dabei . Bewertung 2,5 Sonnenblummen

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Vita

Sabine Raml

Sabine Raml wurde im Ruhrgebiet geboren und wuchs dort größtenteils auf einem Campinglatz zwischen Schnecken und Bäumen auf. Bereits als Kind entwarf sie ihre erste Zeitschrift und verteilte sie in der Nachbarschaft. Trotz anderer Berufe blieb das Schreiben ihre große Leidenschaft. 2013 wurde ihr bis dahin unveröffentlichtes Jugendbuchdebüt Heldentage – Do what you love mit dem Kinder-und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg ausgezeichnet. Die Autorin lebt in Berlin in der Nähe eines Waldes und mehrerer Campingplätze. Sie liebt Pasta, Feigenmarmelade und Yoga.

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Zitate

„Sabine Raml erzählt einfühlsam, originell und direkt, frei von Klischees und voller Kraft.“

Julia Lehmann, SR 2 KulturRadio (11. August 2015)

"Dieses Buch feiert das Leben und alles, was wir lieben. Emotionales und tiefgründiges Debüt!"

Kinder- und Jugendbuchliste Sommer 2015, herausgegeben von MDR, Radio Bremen und SR (14. Juli 2015)

"Sabine Raml zeigt Lea nie als Opfer und doch liest sich ihre Geschichte schmerzhaft wahr und berührend."

Karin Hahn, Deutschlandfunk "Büchermarkt" (25. April 2015)

„Das Buch könnte man als ziemlich verrückt und traurig aber auch gleichzeitig wunderschön bezeichnen, denn es erzählt auf wundersam leichte Weise von einem Mädchen, das die Kraft aufbringt, in einer fast aussichtslos scheinenden Lage nicht unterzugehen, nicht zu versinken in Traurigkeit.“

Regina Förster, mdr figaro (12. Juli 2015)

"Die Hauptfigur [aus 'Heldentage'] ist mir sehr sympathisch. Sie ist mal was ganz anderes, sie ist neu, modern und cool auf ihre Art und Weise."

Milena, 15 Jahre, auf RBB Online (13. Juli 2015)

"Mal trocken, mal poetisch, mal humorvoll erzählt Lea aus ihrem Leben (...) Originell, inspirierend, absolut einzigartig."

Elisa Lehmann, 17 Jahre, auf buecherkinder.de (01. Oktober 2015)

"Sabine Raml findet in ihrem Debütroman eine solch zauberhafte Sprache voller Synonyme und schöner Bilder für die Protagonistin, dass sich ein ganz sympathischer Sound einstellt, obwohl die Umstände eigentlich unerträglich sind. (…) Mit sprachlicher Raffinesse fesselt die Story, die eigentlich entsetzen müsste. So wird sie lesbar und bindet den Leser stark an die Heldin, die fast fällt, wären da nicht Glück und Freunde und Charme.“

Christine Paxmann, Eselsohr (01. April 2015)

"'Heldentage' ist ein außerordentlich authentisches Buch und sehr lebensnah. (...) eine ruhige aber eindringliche Geschichte (...)."

Westdeutsche Allgemeine (28. März 2015)

"Diese Buch ist tiefsinnig. Es stellt das Leben von einer ganz anderen Seite dar."

Kübra Karakulak, Ostsee-Zeitung (15. Januar 2015)

"Ein Buch, das Mut machen soll, auch in einer problembeladenen Situation die Hoffnung nicht zu verlieren und sich anderen anzuvertrauen."

Regina Jerichow, Nordwest-Zeitung (04. März 2015)

"Ein Buch, das Mut macht, Dinge zu ändern und seine Meinung zu sagen."

Nürnberger Nachrichten (11. Mai 2015)

"Sabine Raml ist eine mutige Frau, die mit ihrem Jugendroman echte Probleme schildert, aber das frech und mit Witz."

leipziglauscht.de, der Blog zu "Leipzig liest" (14. März 2015)

"Sabine Raml steigt in unsere Seelen und holt tiefe Erinnerungen frei (...), eine Glanzleistung, für die sie nicht nur den Oldenburger sondern den deutschen Jugendbuchpreis verdient."

cute and dangerous to go (31. März 2015)

"Sabine Raml überzeugt mit einem außergewöhnlichen Schreibstil. (...) All das macht Leas Geschichte greifbar und jugendlich, macht es so leicht, sich in die Protagonistin hineinzuversetzen und lässt einen direkt mitfühlen."

lizzynet.de (10. Februar 2015)

"Man freut sich über Leas glückliche Momente (...). Eine sehr berührende, nachdenklich machende Geschichte."

Kerstin Weihes Kinderblog (06. März 2015)

"Sabine Raml versteht es in ihrem Debütroman geschickt Motive zu verweben."

Buch & Maus (12. März 2014)

"Sabine Raml schreibt so anders, so authentisch, so frisch."

With Her Own Words (Blog) (03. April 2015)