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Ich komme mit Roman

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Gebundenes Buch, Halbleinen ISBN: 978-3-336-54797-5

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Erschienen:  27.08.2018
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»Das Leben ist ein Geschenk. Man kann's nur einmal auspacken.«

Wie die alte Vita und der kranke Lazy über das Leben philosophieren und dabei zu Freunden werden.


Seit 42 Jahren wohnt Vita Maier in dem Haus in der Torstraße 6. Als junge Mutter ist sie hier eingezogen. Doch längst ist der Sohn aus dem Haus, der Mann unter der Erde. Für ihren Nachbarn, den Studenten Lazy, ist Vita die Alte von oben, denn für Lazy gibt es nur seine Freundin Elsie. Doch so plötzlich, wie die Liebe kam, und ebenso heftig, kommt die Krankheit. Sie verscheucht Elsie und die Zukunft. Im Treppenhaus liest Vita einen mageren, erschöpften Lazy auf und nimmt ihn zu sich, um ihn mit Wurstbroten aufzupäppeln. Eine ungewöhnliche, lustige und seltsam innige Freundschaft entsteht. Dann kommt der Tag, an dem ein neues Blutbild die Zuversicht kaputt macht. »Ich steige aus«, sagt Lazy. »Ich komme mit«, sagt Vita. Und so begeben sich zwei Lebensmüde auf eine verrückte letzte Reise.

Liebevoll ausgestattete Ausgabe mit Leinenrücken und Lesebändchen. (Gilt nur für die gebundene Ausgabe.)
Weitere berührende Wunderraum-Geschichten finden Sie in unserem kostenlosen aktuellen Leseproben-E-Book „Angekommen im Wunderraum“ sowie unter www.wunderraum-verlag.de.

»Waldis erzählt leicht und ohne Rührseligkeit, aber stets sehr realistisch. Besonders lesenswert machen den Roman auch die liebenswürdigen Personenzeichnungen.«

20 Minuten (28.08.2018)

Angelika Waldis (Autorin)

Angelika Waldis, geboren 1940, machte mit ihrem Mann viele Jahre lang das wegweisende Schülermagazin »Spick«. Mit sechzig begann sie, Bücher zu schreiben. Sie lebt bei Zürich.

»Waldis erzählt leicht und ohne Rührseligkeit, aber stets sehr realistisch. Besonders lesenswert machen den Roman auch die liebenswürdigen Personenzeichnungen.«

20 Minuten (28.08.2018)

»geistreich, verspielt und mit erstaunlich viel Humor«

Luzerner Zeitung (09.09.2018)

»Ich habe dieses Buch geschrieben, weil es mich wundert, wie bedingungslos Freunde sich beistehen können – bis über die Lebensgrenze hinaus.«

Angelika Waldis

26.10.2018 | 20:30 Uhr | Zürich

Lesung im Rahmen von "Zürich liest"

Zürich liest

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Orell Füssli Zürich Bellevue
Theaterstraße 8
8001 Zürich

Tel. +41 848 849 848

07.12.2018 | 19:30 Uhr | Binningen

Lesung

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18.02.2019 | 20:00 Uhr | St. Gallen

Lesung

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Kellerbühne St. Gallen
St.Georgen-Str. 3
9000 St. Gallen

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch, Halbleinen, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-336-54797-5

€ 20,00 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Wunderraum

NEU
Erschienen:  27.08.2018

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Wundervolle Geschichte über die Schönheit und Tragik des Lebens

Von: Friedelchen Datum: 06.10.2018

friedelchen.blogspot.de/

"Frau Gress vom Nachbarhaus sagt "Ich kann nicht klagen", wenn man sie fragt, wie's geht. Vita sagt das nie. Wenn sie klagen könnte, würde sie. Aber erstens hat sie das Klagen nie gelernt, und zweitens wüsste sie nicht, worüber sie klagen sollte. Mir geht es gut, sagt sie. Gut heißt, es geht mir so, wie es einem in meinem Alter und in meiner Situation zu gehen hat. Vieles ist schlecht, aber das ist normal, und normal ist gut." (S. 29)


Lazy ist gerade einmal 21 Jahre alt, als sein Leben durch die Diagnose Leukämie völlig aus den Fugen gehoben wird. Gerade erst hat er sich doch zum ersten Mal unsterblich verliebt und zu studieren begonnen und schon soll sein Leben, wenn es nach der Krankheit geht, wieder vorbei sein. Als eine Therapie ums andere fehlschlägt, beschließt er, auszusteigen. Und ausgerechnet seine stets korrekte 72-jährige Nachbarin Vita, die den jungen Mann immer mehr unter ihre Fittiche genommen hat, beschließt, ihn dabei zu begleiten.

Erneut beweist der Wunderraum Verlag, dass er nicht nur mit einer wundervollen Gestaltung, sondern auch mit einem Händchen für außergewöhnliche Geschichten glänzen kann. Denn hach, was für eine herzerwärmend schöne, lebenskluge, aber auch melancholische Geschichte hat sich mir hier geboten. Angelika Waldis erzählt in Ich komme mit eine ungewöhnliche Freundschafts- und Lebensgeschichte, die den Wert, aber auch die Tragik des Lebens zeigt.

Vita wohnt seit über vierzig Jahren in ihrer Wohnung in der Torstraße, hat dutzende Mieter kommen und gehen sehen, hat erlebt, wie sich ihr Viertel langsam wandelt, während ihr Leben in ruhiger Eintönigkeit an ihr vorbeigezogen ist. Viele Jahre lebt sie nun schon allein, nachdem ihr Mann gestorben und ihr Sohn ins unerreichbar ferne Australien gezogen ist. Als da eines Tages der dürre Student aus dem ersten Stock sichtbar blass und erschöpft im Flur sitzt, sackt sie den jungen Mann spontan ein und päppelt ihn mit Wurstbroten wieder auf. Fortan ist Lazy ein täglicher Gast bei Vita und wird immer mehr Teil ihres Lebens. Bis Lazy ihr offenbart, dass er keine Lust mehr auf den Zirkus aus bangem Hoffen und quälenden medizinischen Behandlungen hat, zu dem ihn seine Leukämie-Erkrankung zwingt. "Ich steige aus", sagt Lazy. Und Vita beschließt, ihn zu begleiten...

In sanften Tönen und mit ruhiger Art erzählt die Autorin hier von der Schönheit und auch Tragik des Lebens. So betrachten wir durch Vitas Augen das Leben aus Sicht einer alten Frau, deren beste Jahre hinter ihr liegen und an der jeder Tag ereignislos vorbeirinnt, ohne ein Ziel vor Augen. Ihr Highlight sind die Klatschgeschichten ihrer Nachbarin oder dann und wann ein Brief von ihrem Sohn. Ihre Äußerungen und Ansichten wirken sehr abgeklärt, ehrlich und realistisch und die Lebensmüdigkeit und Monotonie spricht zu Beginn quasi aus jeder Zeile.

Demgegenüber steht der sprudelnde Übermut und Rebellionsgeist der Jugend, den Lazy verkörpert. Er bringt ordentlich Schwung in Vitas sonst so ruhiges Leben und wird schnell zu ihrem Lebensmittelpunkt. Und so war es für mich auch nicht verwunderlich, als sie beschließt, Lazy bei seiner letzten Reise zu begleiten.

Auch wenn beide lebensmüde sind, sind sie jedoch nicht blind für die Faszination, die das Leben darstellt. So erzählen sich Vita und Lazy beide gegenseitig in teils skurrilen, teils sehr eindrücklichen Bildern, was Leben für sie eigentlich bedeutet. „Leben ist Wärme im Hundeohr“, sagt Lazy zum Beispiel und Vita entgegnet „Leben ist Melodie erkennen im Summen des Kühlschranks“.

Beide sind ganz wunderbare Charaktere, die mir beim Lesen sehr ans Herz gewachsen sind und der Generationenunterschied zwischen ihnen war sehr spannend dargestellt. Es war wirklich herzerwärmend zu sehen, wie die beiden sich gegenseitig beeinflussen und voneinander lernen - ein gelungenes Beispiel für generationenübergreifendes Zusammenleben :-)

Auch wenn die hier angesprochenen Themen nicht gerade nach Gute Laune- oder Wohlfühlliteratur klingen, war die Geschichte doch auch humorvoll und motivierend. Ich habe beim Lesen stets mitgefiebert und mitgelitten und war gespannt, ob die Geschichte wirklich den tragischen Ausgang nimmt, der sich von Anfang an ankündigt.

So hat der Wunderraum Verlag mir wieder einmal ein wunderbares, zu Herzen gehendes Leseerlebnis beschert, das ich euch sehr gerne weiterempfehle.

Berührende Freundschaft!

Von: Booklove15_11 Datum: 28.09.2018

https://www.instagram.com/booklove15_11/

„Leben ist Nicken, wenn man´s behalten will“

Torstraße 6 hier wohnt Lazar Laval, genannt Lazy; ein glücklich verliebte, Vollwaise Student. Lazy und Elsie lieben sich, er kann es kaum fassen, was für eine tolles Gefühl dass ist, einfach, sorgenlos glücklich zu sein. Er macht Zukunftspläne, möchte noch so viel erfahren, reisen, lieben. Doch sein Schicksal plant mit ihm ganz was anderes, so plötzlich wie die Liebe, bestürmt ihn die Leukämie und jagt Elsie und die Zukunft weg.
Zwei Etagen höher wohnt 71 jährige Vita Meier, geschwächt und allein. Schon seit Jahren verwitwet und ihr Sohn wohnt weit weg. Sie hat einen bestimmten Tagesablauf; Sie arbeitet ehrenamtlich bei einer Hilfsorganisation. Trotzdem hat sie genug von Leben. Genug von alles. Als sie eines Tages den erschöpften jungen Mann im Treppenhaus trifft, nimmt sie ihn bei sich auf. Ab da fängt eine ungewöhnliche, unverhoffte Freundschaft an.
Zwei verschiedene Menschen, die nichts mehr verlieren haben, wagen sich zusammen auf eine Reise, eine letzte Lebensreise...

Eine schlichte Hardcover voll mit 220 Seiten Gefühle, Wünsche und Traurigkeit aber versüßt mit leichten Humor. Ohne etwas Humor wäre die Story zuinnerst. Der von der Autorin gewählter Erzählstil ist außergewöhnlich aber mitreißend. Die Charaktere sind sehr bildhaft und die Geschichte der Echtheit nah. Die kurzen philosophische Textpassagen sind sehr tiefgründig und regen die Leser zum nachdenken an. So besonders und berührend wie die Freundschaft zwischen Lazy und Vita ist, so ist auch das gesamte Buch. Egal wie wenig der Seitenanteil ist, es ist kein Leichtkost fürs zwischendurch. Absolute Empfehlung!

Von: Anja Vogel aus Reppenstedt Datum: 21.08.2018

Buchhandlung: Buchhandlung Vogel

Sie haben mir ein trauriges, aber schönes Wochenende geschenkt.

Ein Buch zu lesen, bei dem das Ende so klar ist, macht natürlich traurig. Vita und Lazar strahlen durch ihre Klarheit und den liebevollen, selbstironischen Humor so viel Stärke aus, dass ich das unausweichliche Ende gerne zwischendurch vergessen habe. Übrigens, Frau Waldis, vielen Dank für DIESES Ende!

P.S. Leben ist…wundervolle Bücher lesen zu dürfen.

Von: Beate Rohé aus Hanau Datum: 22.06.2018

Buchhandlung: Buchhandlung Vielseitig

Angelika Waldis ist eine wahre Wortakrobatin. Ihr Buch hat einen eigenen, wundervollen Sound.

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