Ich

Elton John. Die offizielle Autobiografie

(9)

Bestseller Platz 30
Spiegel Hardcover Sachbücher

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Die erste und einzige Autobiografie des »Rocket-Man«

Elton John gehört zu den erfolgreichsten Künstlern aller Zeiten. »Your Song«, »Tiny Dancer« und »Candle in the Wind« sind nur einige von unzähligen Hits seiner beispiellosen Karriere. Erstmals erzählt er jetzt die Geschichte seines außergewöhnlichen Lebens und blickt zurück auf sieben Jahrzehnte voller Höhen und Tiefen.

Er enthüllt die Wahrheit über seine Kindheit im Londoner Vorort Pinner und über die schwierige Beziehung zu seinen Eltern. Reginald Dwight, der später als Elton John weltberühmt werden sollte, war ein schüchterner Junge, der heimlich davon träumte, Popstar zu werden. Im Alter von 23 spielte er seinen ersten Auftritt in den USA und begeisterte in quietschgelber Latzhose, einem sternenbesetzten T-Shirt und geflügelten Stiefeln sein Publikum. Elton John war angekommen – und die Musikwelt sollte nie wieder dieselbe sein.

Seine Autobiografie »Ich« ist voller Dramatik: Angefangen bei der Ablehnung der ersten Songs von Elton und seinem Songwriting-Partner Bernie Taupin bis hin zu seinem überwältigenden Erfolg als Weltstar; von den Freundschaften mit John Lennon, Freddie Mercury und George Michael bis hin zum Disco-Tanz mit der Queen; von Selbstmord versuchen bis hin zu seiner Drogensucht, die ihn über ein Jahrzehnt lang fest im Griff hatte.

Elton schreibt auch ausführlich über seinen Entzug und den Aufbau seiner AIDS-Stiftung. Er erzählt, wie er in David Furnish die wahre Liebe fand, mit Gianni Versace im Urlaub war und auf der Beerdigung seiner Freundin Prinzessin Diana sang. Und er beschreibt, wie er plötzlich spürte, dass er Vater werden will, und sein Leben sich noch einmal völlig verändert hat.

Humorvoll, unterhaltsam und tief bewegend – Elton Johns Autobiografie »Ich« nimmt uns mit auf eine intime Reise mit einer lebenden Legende.

»Es ist nicht nur große Memoirenliteratur, mit bewegenden Passagen über seine Familie, sondern auch eine Medien- und Gesellschaftsgeschichte.«

Spiegel Bestseller (30. November 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Originaltitel: Memoirs
Originalverlag: Macmillan
Hardcover mit Schutzumschlag, 496 Seiten, 15,0 x 22,7 cm
mit 24 S. Bildteil
ISBN: 978-3-453-20292-4
Erschienen am  21. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Elton John - Das Leben des Rocket-Man

Leserstimmen

Interessante Einblicke in ein Musikerleben

Von: Buch SUCHT Blog

06.12.2019

Wenn es jemanden gibt, der den Ehrentitel „Paradiesvogel“ wirklich redlich verdient hat, dann Reginald Kenneth Dwight, der Mann, der als Elton John eine beispiellose Karriere gemacht hat. Nun, nach mehr als 50 Jahren im Showbusiness hat der Rockstar Bilanz gezogen und seine Autobiographie „Ich“ veröffentlicht. Doch wie spannend kann ein Buch über einen Menschen sein, dessen Leben ohnehin schon ständig im Rampenlicht stattgefunden hat, der Mittelpunkt von Dokumentar- und Kinofilmen war? Nachdem ich das Buch gelesen, nein, geradezu verschlungen habe, kann es für mich nur eine Antwort geben: sehr spannend. Und ausgesprochen unterhaltsam. Denn Elton John mag nicht der weltbeste Autor sein, er ist aber ein großartiger Geschichtenerzähler, der sich selbst und sein verrücktes Leben in der Rückschau erfrischend selbstironisch kommentiert. Dabei schafft er es allerdings auch, an den richtigen Stellen eine Ernsthaftigkeit an den Tag zu legen, die klar macht, dass sein Leben nicht nur eine einzige große Party war. Elton John überzeugt in seiner Biographie dadurch, dass er nichts beschönigt, dabei aber auch nicht überdramatisiert. Er schlägt einen Bogen von seiner Kindheit im Nachkriegsengland der 50er Jahre bis in die Gegenwart, wobei der Schwerpunkt naturgemäß in der Zeit seines Karrierebeginns in den 70er Jahren bis zum Ende seiner Abschiedstour 2018 liegt. Er mischt Anekdoten, Beschreibungen von Konzerten, Begegnungen mit seinen Mitmenschen und spart auch seine Drogenexzesse nicht aus. Dabei stellt er eines unmissverständlich klar: er ist kein Opfer des Musikbusiness, er selbst ist für seine diversen Suchtprobleme verantwortlich. Und dabei ist er teilweise schon schmerzhaft ehrlich, er verharmlost nicht, er beschönigt nicht und er versucht nicht, sich selbst in einem besseren Licht dazustellen. So schreibt er über einen Drogenzusammenbruch Anfang der 90er Jahre: „Ich versteckte mich zwei Wochen allein im Schlafzimmer, nahm Kokain und trank Whisky. Wenn ich zwischendurch überhaupt etwas aß, spuckte ich es gleich wieder aus. Ich blieb tagelang wach, guckte Pornos, nahm Drogen. Ich ging nicht ans Telefon, Ich ging nicht an die Tür. Wenn es klopfte, saß ich stundenlang in völliger Stille da, starr vor Paranoia und Furcht, zu ängstlich, um mich zu bewegen, weil sie ja immer noch da draußen sein und mich ausspionieren konnten.“ Das hat nichts von der Rockmusikerromantik, die den Lesern oft verkauft wird. Bemerkenswert dabei ist allerdings, dass Elton John dabei nie die Schuld bei anderen sucht. Er wäscht auch keine schmutzige Wäsche. Über seine zeitweiligen Weggefährten verliert er nie ein böses Wort, auch wenn sie ihn enttäuscht oder ihm übel mitgespielt haben. Selbst seine Eltern, zu denen er ein durchaus ambivalentes Verhältnis hatte, beschreibt er ohne Wut und Verbitterung. Einen großen Raum im zweiten Teil des Buches nehmen die zahlreichen Wohltätigkeitsprojekte ein, für die er sich vor allem nach seinem Drogenentzug engagiert hat. Hier spürt man das Feuer, das heute immer noch heiß in ihm brennt, die Leidenschaft für sein Engagement. Dabei war es natürlich auch hier kein einfacher Weg, den sich er Sänger ausgewählt hat. Er beschreibt, wie er zahlreiche Freunde in- und außerhalb der Musikszene an Drogen und Aids verloren hat. Besonders der Tod von Ryan White, einem High-School-Schüler, der sich bei einer Bluttransfusion mit HIV infizierte und sich danach im Kampf gegen Aids engagierte, war eine Art „Erweckungserlebnis“ für John, der zu der Zeit der größte offen schwule Musikstar war und dessen Stiftung mittlerweile mehr als 450 Millionen US-$ für den Kampf gegen Aids gesammelt hat. Insgesamt erfährt man in „Ich“ kaum Neues über die beispiellose Karriere des Musikers, dafür umso mehr über den Menschen Elton John. Dabei legt er einen angenehm leichten Ton an den Tag, ohne Gehässigkeiten oder böse Worte. So wird die Biographie zu einer äußerst unterhaltsamen Zeitreise durch 50 Jahre Rock- und auch Zeitgeschichte, die Elton Johns Lebensgeschichte mit allen Höhen und Tiefen, allen Siegen und Niederlagen wiedergibt.

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Wisst ihr, es geht mir wirklich nicht besonders gut, ich brauche ein bisschen Liebe.

Von: litterarumnebula

04.12.2019

Wenn auch Jahre zu spät hat Elton Hercules John es endlich geschafft diesen Satz an die Außenwelt zu tragen. In seiner Autobiographie berichtet er über seinen musikalischen Aufstieg. Und die Drogen. Selbstmordversuche. Sexualität, die Liebe und ihre Tücken. Aber auch Freundschaft und wie es überhaupt zu all dem kam. Wie viele Zufälle ihn aus Pinner, Middlesex, Greater London, England holten und ihm das Leben bescherten, dass es nunmal führte. Die letzten 2 Tage habe ich mich nun durch ICH gelesen. Als ich damit anfing hatte ich mit mehr Schönrederei gerechnet. Und weniger Ehrlichkeit. Aber Elton John ist sich über seine eigene Dickköpfigkeit bewusst und gibt offen zu, dass er es sich selbst oft schwerer gemacht hat als nötig. Auch wenn ich teilweise das Gefühl hatte mit Songtiteln, Alben und Sängern geradezu tot geschmissen zu werden und den Überblick zeitweise völlig verloren habe, war es dennoch einfach zu lesen, der Schreibstil wirkte sehr flüssig und angenehm, gar nicht abgehoben und sehr ehrlich.

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Vita

Sir Elton John, geboren 1947 als Reginald Kenneth Dwight, ist mit über 450 Millionen verkauften Tonträgern einer der erfolgreichsten Musiker der Welt. Er wurde mit Aufnahmen in die Rock and Roll Hall of Fame sowie die Songwriters Hall of Fame geehrt. Der mehrfache Grammy-Preisträger und Gründer der Elton John AIDS Foundation wurde 1998 von Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen.

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Harriet Fricke

Harriet Fricke, geboren 1968 in Esslingen, lebt in Hamburg und übersetzt aus dem Englischen. Zu ihren Übersetzungen zählen Sachbücher über Musik, Kunst und Mode sowie Romane für Erwachsene und Kinder.

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Pressestimmen

»Am echtesten ist das Buch in seiner ungewöhnlichen, dem Leben und dem Werk Elton Johns gleichermaßen eigenen Kombination von Massenappeal und Seltsamkeit (...).«

FAZ (30. Oktober 2019)

»Nach mehr als 50 Jahren sagt er laut goodbye. Wenn einer wie Elton John abtritt, dann richtig (…).«

Bild am Sonntag (06. Oktober 2019)

»Ein Wahnsinnstyp. Ein faszinierendes Leben, das berührt und begeistert.«

Für Sie (21. Oktober 2019)

»Wenn Elton John beschrieben wird, dann fehlen meist die Begriffe „Paradiesvogel“ und „schrill“ nicht. (...) Folgerichtig, dass er sich auch in seiner ersten Autobiografie nicht zurückhält.«

Hamburger Abendblatt (10. Oktober 2019)