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Indisch kochen 120 Rezepte

Kundenrezensionen (2)

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Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-517-09423-6

Erschienen: 02.11.2015
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Die indische Küche wird immer beliebter, nicht nur weil sie eine Fülle von vegetarischen Gerichten kennt. Sondern auch, weil sie ein Fest für alle Sinne bietet, ganz wie das Land selbst: leuchtende Farben, vielfältige Aromen, exotische Gewürze, verheißungsvolle Düfte, spannende Kontraste ... Anjali Pathak stellt hier ihre 120 besten indischen Rezepte vor, in denen sie aufs Gelungenste traditionelle Zubereitungen mit modernen Akzenten krönt.

Anjali Pathak (Autorin)

Anjali Pathak entstammt einer kochbegeisterten indischen Großfamilie. Aufgewachsen ist sie in London. Von klein auf lernte sie von ihrer Mutter und Großmutter alles über das Kochen und vor allem das Würzen – denn sie betrieben die bekannte Gewürzmanufaktur "Patak's". Nach Reisen durch ganz Indien, immer auf der Suche nach kulinarischen Geheimnissen, absolvierte sie ein Studium an der renommierten "Leiths School of Food and Wine" in London. Als Köchin und Rezeptentwicklerin steht sie für die perfekte Fusion von traditioneller indischer und moderner internationaler Küche. Heute arbeitet sie als Foodjournalistin und -bloggerin sowie als Kochbuchautorin.

Aus dem Englischen von Claudia Theis-Passaro, Annegret Hunke-Wormser
Originaltitel: Secrets from my Indian Family Kitchen
Originalverlag: Mitchell Beazley

Gebundenes Buch, Pappband, 224 Seiten, 18,9 x 24,6 cm
85 Farb- und 20 Schwarzweißfotos

ISBN: 978-3-517-09423-6

€ 24,99 [D] | € 25,70 [A] | CHF 33,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Südwest

Erschienen: 02.11.2015

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Indisch Kochen 2.0

Von: Atelier Maikind Datum: 28.02.2016

ateliermaikind.wordpress.com

Indisch kochen 2.0

Ja,die indische Küche hat es mir wirklich angetan. Dieses Kochbuch ist allerdings viel dicker als mein Erstes. Ganze 120 Rezepte finden sich darin-von schwer bis leicht ist alles dabei.

Aufgeteilt ist das Buch, wie eigentlich jeder Kochbuch, in verschiedene Kapitel. Kleine Gerichte,Hauptgerichte,Wohlfühlfaktor,Gemüse satt, Grillsommer auf Indisch,kleine Extras, süß uns würzig,Cocktailzeit- da ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Wir haben bisher nur die kleineren Gerichte nachgekocht, aber es ist alles super gelungen. Die Anleitungen sind einfach zu verstehen und kleine “Tipps von Profi” machen die Sache manchmal noch einfacher.

Trotzdem handelt es sich hier nicht nur um ein Kochbuch. Immer wieder nimmt uns die Autorin mit in ihre Familie und erzählt uns die Geschichte zur indischen Küche. Viele Bilder und Texte nehmen uns mit ins Familienleben von Anjali.

Einen minimalen Abzug gibt es allerdings: Nicht jedes Gericht hat sein eigenes Bild. Diese tatsache macht das Nachkochen manchmal zu einem echten Problem, da man nicht weiß, wie das Ergebniss eigentlich aussehen soll.

Das Cover spricht eigentlich für sich. Der Hintergrund passt sich perfekt an die goldene Schrift an. Alles sieht sehr nach Indien aus und ist wikrlich wunderschön anzusehen. ein echter Küchen-Blickfang eben!

Wieder ein Glücksgriff im Kochbuch-Genre. Dieses ausführliche Kochbuch bekommt super 4 von 5 Sternen von mir!

Indische Küche - klassisch und modern

Von: magentratzerl Datum: 12.02.2016

Pat(h)ak? Sicherlich klingelt es da bei vielen von Euch im Hinterstübchen. Ist das nicht...? Ja, genau, Anjali Pathak gehört zu der Familie, deren Chutneys und Würzpasten auch hierzulande in vielen Supermarktregalen zu finden sind.

Anjali Pathak ist in den Familienbetrieb hineingewachsen. Sie wurde an der Leiths Cookery School ausgebildet, ist heute das Gesicht des Unternehmens und arbeitet als Food-Journalistin. Ihre Rezepte und Ideen teilt sie auch hier auf ihrer Website.

Das ist ein hübsches Buch geworden. Das Cover erstrahlt im gleichen tiefen Lila wie die Deckel der Patak-Waren...das hat einen gewissen Wiedererkennungswert. Innen geht es weniger bunt zu. Das Layout ist schön übersichtlich und nicht überfrachtet. Manche Kapitel sind farblich hinterlegt und dann sind die Seitenränder auch verziert - das ist hübsch, aber nicht übertrieben. Bei den Rezepten ist die Gestaltung relativ einfach. Einzig Anajlis Küchentipps sind in kleinen, mit Verzierungen versehenen Kreisen dargestellt. Fotos? Gibt es. Und auch hier gilt: sie sind klar gestaltet, das Essen steht im Mittelpunkt. Die Food-Fotos sind ganzseitig; allerdings gibt es nicht für jedes Gericht ein Bild.

Jetzt zum Inhalt: die Rezepte sind unterteilt in kleine Gerichte, Hauptgerichte, Wohlfühlfaktor, Gemüse satt, Grillsommer auf Indisch, kleine Extras, süß und würzig und Cocktailzeit. Die Rezepte selbst sind eine Mischung aus klassisch indischen Gerichten wie Biryani, schwarzes Dal, Chili-Minz-Parathas oder Pakoras. Aber die Gerichte, die europäische Kochtechniken mit indischen kombinieren, sind ebenfalls sehr stark vertreten: da gibt es etwa Hühnereintopf mit Räuchereinlage, Paneer mit Salat aus ofengegarter roter Bete, Maispfannkuchen mit Avocado-Salsa oder Crème brûlée mit Chai-Aroma.

Die Rezepte haben mich angesprochen. Für mich stimmt die Mischung zwischen Tradition und "Fusion Food". Und falls jemand sich diese Frage stellt.....nein, es werden keine Fertigprodukte verwendet. Für Würzpasten und Chutneys gibt es ebenfalls Rezepte. Natürlich - es ist ein indisches Kochbuch. Ohne einen gut ausgestatteten Gewürzschrank geht nichts. Und für Zutaten wie frische Curryblätter lohnt sich der Gang zum Asia-Shop. Die Rezepte funktionieren gut. Zu jedem gibt es eine kleine Einleitung und oft auch zusätzliche Tipps. Zudem finden wir über das Buch verteilt kleine Kapitel über Themen, die Anjali Pathak wichtig sind: da geht es zum Beispiel um Gewürze, um Vorräte und auch ein kleiner Weinführer ist dabei. Und ein nach Zutaten geordnetes Register gibt es auch.
Ich habe einiges ausprobiert:
Aloo tikki sind kleine Kartoffelküchlein, in diesem Fall gefüllt mit kurz vorgegarten Erbsen. Zusammen mit einem rasch geköchelten Tomatenchutney ein aromatisches, leichtes Essen, das richtig zufrieden macht.
Ich esse unheimlich gerne Okras. Etwas misstrauisch war ich aber schon, als ich von den knusprig gebratenen Okras las, werden sie doch in Scheiben geschnitten. Die Okras sondern dann da Schleim ab, und den mag auch ich nicht. Mein Misstrauen war fehl am Platz: die Okra-Scheibchen werden in Kichererbsenmehl gewendet und in der Pfanne gebraten - sie werden knusprig, nicht schleimig. Eine ordentliche Portion Sumach rundet das Ganze ab.
Mit ofengeröstetem Gemüse kriegt man mich zuverlässig. Anjeli Pathak wartet mit einem Rezept für eine geröstete Mischung aus Blumenkohl und Brokkoli auf. Mitspielen dürfen außerdem Knoblauch, Garam Masala und Brotbrösel - Brotbrösel kommen oft vor. Ich hatte noch einen Rest Brokkoli, den habe ich zubereitet. So gut - und der Clou sind tatsächlich die Brösel.
Wir hatten ein nettes, etwas schräg kombiniertes Abendessen an diesem Tag. Punkt eins war der Brokkoli. Dann gab es die gegrillten Hühnchenflügel in Tandoori-Marinade. Gut vorzubereiten, denn die Flügelchen werden mariniert, kurz in der Pfanne angegrillt und dann im Ofen fertiggegart. Spaß gemacht haben sie auch....ich werde Hühnerflügel sammeln.
Dann gab es noch das Süßkartoffelpüree. Die Abokiste hatte Süßkartoffel geliefert....und ich bin die einzige, die sich dafür erwärmen kann. Für das Püree werden die halbierten Süßkartoffeln im Ofen gegart. Dann wird das Fruchtfleisch aus den Schalen gekratzt, mit Joghurt vermengt, wieder in die Schalen in gefüllt und mit Parmesan und Brotbröseln (sic - und ich habe sie vergessen...) überbacken. Mir hat das gut gefallen, alle anderen wurden auch dadurch nicht zur Süßkartoffel bekehrt.

Mein Fazit? Ich mag das Buch. Es liefert neben bekannten Klassikern auch schöne Ideen aus der indisch-europäischen Küche. Die Rezepte sind schön präsentiert und vielfältig. Auch Vegetarier werden fündig und wer nicht so viel Übung im Kochen hat, wird es trotzdem schaffen, sich Indien in die Küche zu holen.

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