Into the Woods: Pilze suchen und Glück finden

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Hardcover
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Pilze sammeln – die perfekte Kombination aus Naturglück, Entschleunigung und Food.

Der Waldausflug auf der Suche nach den besten Speisepilzen ist längst nicht mehr nur das Hobby naturverbundener Ruheständler. Seit die digitale Welt allgegenwärtig ist und die Menschheit sich zunehmend urbanisiert, wächst als Gegenbewegung der Wunsch nach analogen und vor allem naturnahen Freiräumen. Damit verbunden ist die Rückbesinnung auf einfache, meditative Tätigkeiten wie Gärtnern, Kochen, Handarbeiten, Wandern – und Pilze sammeln.

Dabei geht es nicht nur um Kennerschaft bei Pilzsorten, sondern um alles, was mit dem Sammeln verbunden wird: Das Glücklichsein im Wald, die Ruhe, das Wählen einer guten Route, die notwendige Ausrüstung, das Gespür für den richtigen Zeitpunkt und nicht zuletzt die Zubereitung und der Genuss der Pilze.

Mit atmosphärischen Aufnahmen, guten Texten und kreativen Rezepten vermittelt "Into the Woods" das besondere und einzigartige Erlebnis, für das Pilze sammeln steht und das es so spannend für eine junge, naturverbundene Generation von Pilzsammlern macht.

»(...) atmosphärische Bilder vom Glück im Wald, kenntnisreiche Texte zu Speisepilzen und einen bunten Strauß kreativer Rezeptideen.«

Gala (10. Oktober 2019)

Hardcover, Pappband, 176 Seiten, 21,0 x 26,0 cm, 118 farbige Abbildungen, 5 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-7913-8559-4
Erschienen am  27. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ästhetischer Augenschmaus für moderne Großstädter

Von: KRAUTJUNKER

01.12.2019

Zu der Zeit, in der ich mit dem Pilzesuchen begann, galt dies, wie das Wandern, als eine Passion verschrobener Landbewohner älteren Semesters. Womöglich in Loden oder alte Parkas bekleidet, strichen diese umodischen Senioren durch die Wälder und sammelten obskure Gewächse ein. Fanny Müller hat ihren schrulligen Opa mit unnachahmlichen Mutterwitz beschrieben (siehe: https://krautjunker.com/2016/09/09/mit-opa-in-die-pilze/). Bekannte man sich als junger Mensch, mit ansonsten zeitgemäßen Ansichten, zu dieser Passion, war das in etwa so suspekt, als würde man in seiner Freizeit Bisamratten ausstopfen oder Weihnachtspullis häkeln. Das ist nicht schlimm, aber auch ganz bestimmt nicht sexy und „in“. Mittlerweile hat sich einiges gedreht., denn die Jahre flogen dahin. Cooles wurde uncool und umgekehrt. Womöglich habe ich etwas den Überblick verloren. Auf einmal bin ich ergraut und Pilzesammeln ist zum Hobby der Early Adopter aus den Metropolen geworden. Das Buch Into the Woods: Pilze suchen und Glück finden ist so schick gestaltet wie eine Hommage an Designobjekte. Es weist Aspekte eines Fachbuches und eines Kochbuches auf, vermittelt aber vor allem den Zauber der Pilzwälder. Dies gelingt durch die atmosphärischen und ästhetischen Fotos, eingebettet in ein elegantes Layout. Das ist so gelungen, dass das Pilz-Buch sogar im Layout-Magazin PAGE empfohlen wird. Dem erfolgreichen Werbefotografen Moritz Schmid gelingt der Beleg, dass die Suche nach den Schätzen des Waldes nicht nur fasziniert, sondern auch eine Therapie zur Entschleunigung und Entgiftung von unserem unnatürlichen Lebensstil ist. »Digital Detox« heißt das modern und englisch in dem Buch, welches wie ein Waldspaziergang mit Freunden aufgebaut ist, die ihre persönlichen Geschichten erzählen, die Bestimmung von Pilzsorten erklären und ihre Lieblingsrezepte empfehlen. Neben den bereits erwähnten Beiträgen enthält Into the Woods mit leichter Feder geschriebene populärwissenschaftliche Texte. Pilz-Einsteiger, denen die Thematik bisher fremd war, erfahren hier, das Pilze den Tieren näher stehen als den Pflanzen. Seitdem sie vor rund 500 Millionen Jahren einen Pakt mit Süßwasseralgen eingingen, schufen sie überhaupt erst die Voraussetzungen dafür, dass Tiere und Pflanzen das Festland erobern konnten. Die Fruchtkörper der Speisepilze, die sich über dem Waldboden erheben, sind nur ein Bruchteil ihrer tatsächlichen, oft gigantischen Körper, die aus fadenförmigen Zellen, dem Myzell, bestehen. Auch gibt es unter ihnen einige Fleischfresser. Der Austernsaitling ist beispielsweise ein karnivorer Pilze, der sich von Würmern ernährt. Das möchten Vegetarier vielleicht gar nicht so genau wissen. Was mir persönlich bei diesem in sich stimmigen und stylischen Lebensgefühl fehlt, ist der Humor, wie er beispielsweise in Häuptling Eigener Herd oder den Pilztexten von Michael Rudolf immer durchblitzte. Wenn schon ausdrücklich kein Fachbuch, sondern ein Lebensgefühlsbuch, dann will ich mich amüsieren. Vielleicht bin ich da ungerecht und verlange zuviel, da homerisches Lachen heutzutage sowenig dem Zeitgeist der Grossstadtbohème entspricht, wie Diesel-Allradler. Die erwähnten Freunde von Moritz Schmid, welche wir in diesem Buch begleiten, sind digitale Nomaden wie der DJ, Produzent und Labelowner Chi-Thien Nguyen, der Stategic Key Account Manager Dominik Jahn oder die PR-Managerin Barbara Hexges. Alles dynamische und stylische Erfolgsmenschen zwischen dem 30sten und 40sten Lebensjahr, die beruflich und privat international unterwegs und ganz weit vorne sind. Beim Lesen konnte ich mich der verstörenden Erkenntnis nicht verweigern, dass ich aus deren Perspektive vermutlich ein verschrobener Provinzler älteren Semesters bin, über den die Zeit hinweggegangen ist. Der letzte Teil von Into the Woods widmet sich innovativen Pilz-Rezepten. Fast überflüssig zu erwähnen, dass die Bilder zum Ablecken verführen. Alles in allem ist Moritz Schmid ein ästhetischer Augenschmaus gelungen, der perfekt zum Lebensgefühl moderner Großstädter passt und Naturglück, Entschleunigung und Gaumenfreude feiert.

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Pilze suchen und Glück finden

Von: Küchenliebelei

27.10.2019

Waldpilzquiche & Rezension Was fällt Euch (kulinarisch) ein, wenn ihr an den Herbst denkt? Kürbissuppe und Walnüsse, Apfelkuchen und ... Pilze? Zumindest in meinem Kopf gehört das alles fest zusammen. Leider kenne ich mich jedoch mit Pilzen nicht sehr gut aus. Also brauchte ich Hilfe! Into the Woods: Pilze suchen und Glück finden von Moritz Schmid Prestel-Verlag 32 € 176 Seiten, 21,0 x 26,0 cm, 118 farbige Abbildungen, 5 s/w Abbildungen {Dieses Buch habe ich als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Eine weitere Bezahlung ist nicht erfolgt. Meine Meinung ist unbeeinflusst.} In Into the Woods: Pilze suchen und Glück finden nimmt einen Moritz Schmid mit in den Wald. Er erzählt einem, während man gemeinsam durchs Unterholz spaziert, was Wald für ihn bedeutet. Das Buch ist ‒ ganz eindeutig ‒ kein Kochbuch, es ist auch kein Pilzbestimmungsbuch: „Es soll sich anfühlen wie ein Spaziergang mit guten Freunden, die die wichtigsten Tipps rund ums Pilzesammeln und -bestimmen kennen, die die Geheimnisse des Waldes und seiner Bewohner verraten und mit denen man am Abend, wenn die Sonne tiefer steht und die Körbe gefüllt sind, nach Hause geht, um gemeinsam die Pilzernte bei einem köstlichen Abendessen zu genießen.“ Die teilweise doppelseitigen Bilder zeigen viele Waldaufnahmen und machen Lust auf einen Tag im Wald. Teilweise wirkt das Buch fast wie ein Bildband und dennoch sind die Texte ansprechend und intensiv: sie erzählen vom Wald und seiner Geschichte, von Mythen und Romantik. Und natürlich lernt man viel, so viel über Pilze. Von seltenen, bunten, leuchtenden Exemplaren. Von den bekannteren und unbekannteren Speisepilzen. Wer selbst Pilze sammeln möchte, der bekommt viele Tipps und Hintergrundwissen vermittelt. Es gibt eine praktische „Get started“-Seite und, noch wichtiger, die vier goldenen Regeln des Pilzesammelns. Regel 1: „Ausschließlich Pilze ernten, die man ohne Zweifel bestimmen kann.“ So interessiert ich also alle neuen Informationen aufsauge (wie ein Pilz, den man unter fließendem Wasser wäscht, was man nie tun sollte), so sicher bin ich auch, dass ich selbst gar nicht sammeln sollte. Dafür fehlt es mir noch immer an Wissen und auch an Vertrauen, vor allen Dingen in mich. Also kaufe ich meine Pilze auf dem Wochenmarkt, wo ich sicher sein kann, dass ich frische und gute Pilze erhalte. Im letzten Teil des Buches gibt es dann auch Rezepte. Pilze dörren oder einmachen oder direkt verarbeiten: für alles gibt es Inspiration. Es gibt ein paar eher simple Rezepte und ein paar sehr ausgefallene Kreationen. Ich entscheide mich, die Quiche zu backen. Zu Rezept und Zutaten: Dass man nur Pilze der besten Qualität verwenden sollte, das sollte bei dem Rezept aus einem Pilzbuch selbstverständlich sein. Wer sich, wie ich, nicht traut, selbst Pilze zu pflücken, der sollte sich auf dem Wochen- oder Bauernmarkt umsehen. Alle anderen Zutaten sind für eine Quiche recht klassisch. Leider habe ich keine richtige Quicheform und habe stattdessen auf eine Springform zurückgegriffen. Diese war wohl etwas kleiner als die fürs Rezept vorgesehen Quicheform (ein Durchmesser stand nicht dabei), sodass meine Quiche höher wurde. So kommt das Ergebnis optisch der Vorlage nicht sehr nahe. Meiner Käse-Eier-Schicht ist so hoch, dass man auf den ersten Blick von der Pilzfüllung nicht viel sieht. Das Ergebnis schmeckt großartig! Die Pilze kommen wunderbar zur Geltung, der Teig ist schön mürbe und kross, der Parmesan eine wunderbare Ergänzung und gleichzeitig nicht zu dominant. Wir haben zu der Quiche einen Pflücksalat gegessen, mit karamellisierten Datteln, gebratenem Kräuterseitling und kross gebratenen Mürbeteigresten. Die Reste der Quiche haben wir kalt gegessen, was noch einmal mindestens so gut war! Für mich ein wirklich schönes Buch über die Liebe zur Natur, zum Wald und zu Pilzen.

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Vita

Moritz Schmid

Moritz Nicolaus Schmid, Jahrgang 1980, geborener Hamburger, ist Werbefotograf, seit 2009 international für namhafte Kunden tätig und ständig auf Reisen. Umso mehr genießt er es, freie Stunden im Wald zu verbringen. Seit 2009 lebt er in Berlin.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»(...) eine Hommage an das Erlebnis im Wald, das Sammler immer wieder mit stolz und Zufriedenheit erfüllt. (...) Ein Hingucker für heitere Herbsttage.«

SZ (05. Oktober 2019)

»Endlich mal ein Buchuntertitel, der nicht zu viel verspricht. Und tatsächlich ist dieses Buch jeden Pfifferling wert!«

Geo walden (01. Oktober 2019)

»Wo die besten Pilze wachsen? Der Berliner Fotograf und Autor Moritz Schmid verrät das kleine Einmaleins der Schatzsuche vor der Haustür.«

Geo Saison (18. September 2019)

»Ein schöner, einladender Einstieg in die Sammelleidenschaft.«

Tagesspiegel Berlin (30. November 2019)

»Warum Pilze suchen, wenn man sie kaufen kann? Weil's glücklich macht! (...) ein Buch voller Pilzwissen, Rezepte und toller Bilder.«

emotion slow (14. September 2019)

»Mit vielen schönen Fotos von einmaligen Fundstellen, persönlichen Berichten von Sammlern (...). Ein Hingucker für heitere Herbsttage.«

SZ (05. Oktober 2019)

»Ob Waldbaden, Pilzbestimmung oder Rezepte von Spitzenköchen: Moritz Schmid gelingt mit "Into The Woods - Pilze suchen und Glück finden" ein vielseitiger Einstieg ins Thema.«

Der Tagesspiegel (28. September 2019)

»Das Buch "Into The Woods" zeigt, wie schön das Sammeln von Pilzen ist. (...) Die 176 reich bebilderten Seiten sind für Anfänger und auch Kenner gedacht.(...)«

B.Z. (26. September 2019)

»Die Ruhe des Waldes. Wenn Stress und Termindruck überhandnehmen, geht der Berliner Fotograf in den Wald. In seinem Buch (...) erzählt er von seiner Leidenschaft.«

flow (02. September 2019)

»(...) Wer noch mehr Natur erleben möchte, sollte unbedingt einen Blick in das Buch werfen: "Into the Woods: Pilze suchen und Glück finden".«

luna (29. August 2019)

»Kurzum: ziemlich hippes, aber auch ein so schönes wie nützliches Buch.«

tip Berlin (07. August 2019)

»Das ist genau das, was ich brauche.«

Christoph Amend, Zeit Magazin (26. Juni 2019)

»Das Buch von Moritz Schmid ist wunderschön und für jeden gestressten Großstädter und Outdoor-Liebhaber das perfekte nächste Geschenk.«

»Ein Buch, das ungemeint motiviert, Bäume umarmen zu gehen. Oder, für den Anfang, einfach nur Pilze zu sammeln, die gerade wie verrückt wachsen.«

Der Tagesspiegel (15. Juni 2019)

»Ziemlich hippes, aber auch ein so schönes wie nützliches Buch.«

tip Berlin (13. Juni 2019)

»Die Fotos, die gekonnt wie Schnappschüsse erscheinen, lassen die Leserin und den Leser entspannen.«

EssPress (05. Juli 2019)