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It’s teatime, my dear! Wieder reif für die Insel

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-31397-6

Erschienen: 25.04.2016
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Abwarten, Tee trinken, weiterreisen!

Vor über dreißig Jahren beschloss der Amerikaner Bill Bryson, England zu seiner Wahlheimat zu machen und für einige Jahre dort zu leben. Damals brach er auf zu einer großen Erkundungsreise quer über die britische Insel. Inzwischen ist er ein alter Hase, was die Eigentümlichkeiten der Engländer betrifft, aber dennoch entdeckt er immer wieder Neues, was ihn fasziniert und amüsiert. Kein Wunder also, dass es ihn reizt, diese Insel erneut ausgiebig zu bereisen. Von Bognor Regis bis Cape Wrath, vom englischen Teehaus bis zum schottischen Pub, von der kleinsten Absteige bis zum noblen Hotel, Bryson lässt nichts aus und beantwortet zahlreiche Fragen. Wie heißt der Big Ben eigentlich wirklich? Wer war Mr. Everest? Warum verstehen sich Amerikaner und Engländer nur bedingt? Bill Bryson will noch einmal wissen, was dieses Land so liebenswert macht, und begibt sich auf den Weg – schließlich ist er wieder reif für die Insel!

Offizielle Webseite des Autors

Mehr über Bill Brysons Bücher "Sommer 1927", "Eine kurze Geschichte von fast allem" und "Shakespeare"

"Bill Bryson ist der witzigste Reiseschriftsteller auf Erden."

The Times

Bill Bryson (Autor)

Bill Bryson wurde 1951 in Des Moines, Iowa, geboren. 1977 zog er nach Großbritannien und schrieb dort mehrere Jahre u. a. für die Times und den Independent. Mit seinem Englandbuch »Reif für die Insel« gelang Bryson der Durchbruch. Heute ist er in England der erfolgreichste Sachbuchautor der Gegenwart. Seine Bücher werden in viele Sprachen übersetzt und stürmen stets die internationalen Bestsellerlisten. 1996 kehrte Bill Bryson mit seiner Familie in die USA zurück, wo es ihn jedoch nicht lange hielt. Er war erneut »Reif für die Insel«, wo er heute wieder lebt.


Thomas Bauer (Übersetzer)

Thomas Bauer, Ökonom, ist Professor für Wirtschaftsforschung in Bochum und Vizepräsident des RWI in Essen.

"Bill Bryson ist der witzigste Reiseschriftsteller auf Erden."

The Times

"Bill Bryson ist ein begnadeter Erzähler."

Münchner Merkur (04.06.2016)

"..voller Geheimtipps, lustiger Begegnungen und spannendem Insider-Wissen. Zum Schmökern und Nachmachen!"

People (23.06.2016)

„Bryson ist unvergleichlich. Ein herrlich witziges Buch!“

Daily Express

„Das lustigste Reisebuch des Jahres!“

Daily Telegraph

mehr anzeigen

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Thomas Bauer
Originaltitel: The Road to Little Dribbling
Originalverlag: Doubleday

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 27 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-442-31397-6

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 25.04.2016

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Ein ungewöhnlicher Trip durch Großbritannien

Von: Martina Meyen Datum: 15.05.2017

www.eseloehrchen.de

Auf höchst amüsante Weise nimmt Bill Bryson mich mit auf seinem Trip quer durch Großbritannien und man muss seinen unverwechselbaren Humor schon sehr mögen um auch sein Buch zu mögen.

Bill Bryson und ich haben eine große Gemeinsamkeit – die Liebe zu Großbritannien und seinen Bewohnern. Und so habe ich ihn sehr gerne auf dieser etwas ungewöhnlichen Reise begleitet. Mit ihm besuche ich nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten. Er erzählt kleine Anekdoten und viel Wissenswertes, Hintergründiges und Eigentümliches. Er huldigt der wunderschönen Landschaft Großbritanniens und führt mich an Orte, von denen ich teilweise noch nie gehört habe. Er erzählt mir kleine feine Geschichten von Begebenheiten, die sonst nirgendwo erwähnt werden. Das gefällt mir ganz besonders und auch wenn ich mir natürlich nicht alles merken kann, so bleibt doch einiges in meinem Kopf. Wer noch nicht in Großbritannien war, bekommt Lust auf die Insel und wer sie eh schon liebt, bekommt Futter für die Sehnsucht. Ich habe mir schon eine Liste mit Orten angelegt, die ich jetzt unbedingt auch noch besuchen möchte.

Bill Bryson startet in Bognor Regnis, einem Seebad in Südengland am Ärmelkanal, und von dort weiter zu den Seven Sisters und spätestens da habe ich mir ein bebildertes Buch gewünscht. Bill Bryson erzählt sehr bildhaft, keine Frage, aber die Schönheit Großbritanniens kann man nicht immer in Worte fassen, das muss man einfach sehen.
Manchmal schweift er allerdings sehr vom Thema ab, kommt von Hölzchen auf Stöckchen und da wollte ich ihn so manches mal schütteln. So philosophiert er übers älter werden, wo man etwas ganz anderes erwartet und dann wartet man, dass er doch endlich von dem Ort berichtet, der in der Überschrift genannt wird. Oh ja, manchmal musste ich sehr sehr geduldig sein. Bill Bryson plaudert viel aus dem Nähkästchen, manchmal sehr persönliches, er thematisiert u. a. sein Ärgernis über den National Trust, Plastikmüll in den Meeren, fehlende Interpunktion und nicht korrekte Rechtschreibung.

Ich weiß, dass er Land und Leute sehr mag, aber bisweilen ging mir sein Humor dann doch zu sehr unter die Gürtellinie. Als er z.B. die gewöhnungsbedürftige Aussprache von einigen Orten erklärt, tut er dies mit den Worten: „Viele fragen sich, warum das so ist. Ich bin mir nicht sicher, glaube aber, dass etwas davon kommt, wenn man mit engen Verwandten schläft.“ (S.264) Sorry Mr. Bryson, das finde ich absolut nicht witzig. Das ist nicht die einzige Stelle, bei der ich die Augen verdrehte, aber es waren dann doch nicht so viele, dass sie mir den Spaß am Buch verdorben haben. Und anstatt mich über solche Ausrutscher zu ärgern, habe ich mich lieber über die vielen interessanten Hintergrundinformationen gefreut.

Die einzelnen Kapitel sind nicht besonders lang, sie umfassen in der Regel so um die zehn Seiten. Meistens weist die Überschrift auf den Ort hin, über den Bill Bryson als nächstes berichten wird, aber manchmal heißen sie einfach „In den Wald“ oder „An der Küste“. Allerdings bewegt er sich stetig Richtung Norden und ich wusste, irgendwann wird er wohl in meinem geliebten Schottland ankommen.

Auch wenn es nur ein einziges Kapitel war, ich glaube, das habe ich am meisten genossen. Und genau so ist es: „Seltsamerweise kann niemand genau sagen, wo die schottischen Highlands beginnen und wo sie enden, aber es kommt ein Moment, in dem sich die Welt mit prickelnder Luft füllt und die Berge zu einer violetten Pracht werden. Dann weiß man, dass man angelangt ist.“ (S. 456).

Fazit: It´s teatime my dear ist eine Liebeserklärung an Großbritannien, ein Sammelsurium kurioser Anekdoten, ein bisschen Geschichtsunterricht und irgendwie auch ein Reiseführer auf eine ungewöhnliche und humorvolle Art.

Unterhaltsam und auf eine ganz eigene Weise spannend

Von: Leapunch Datum: 09.06.2016

leas-lesezauber.blogspot.de

Ein sehr schönes Cover, mir gefällt das schlichte Blau und das sich das Land England in kleineren Details wiederfindet. Ich bin ein großer "England-Fan" und als ich das Buch entdeckte musste ich es einfach auf meine Wunschliste setzen. Ich habe bisher noch nichts von dem Autor gehört oder gelesen und war deswegen sehr gespannt. Da ich sein erstes Buch über England nicht kenne war ich natürlich auch gespannt in wiefern mich das behindern wird, ich kann euch schon mal verraten das ich dadurch keine Schwierigkeiten hatte aber das erste Buch ganz gewiss noch lesen möchte.

Der Schreibstil ist flüssig, leicht und mit jeder menge Humor versehen, es ist eine besondere Mischung die einen gar nicht bemerken lässt wie die Seiten verfliegen. Spielerisch erzählt er von Katastrophen die immer wieder lustig sind, bringt dem Leser interessante Fakten näher und lässt einen in sein Privatleben gucken. Mit jeder Seite die ich gelesen habe wurde Bryson mir sympathischer und ich habe teilweise schon laut lachend da gesessen weswegen ich auch manches mal ein paar schiefe Blicke geerntet habe.

Dieses Buch macht Lust darauf selber die Sachen zu packen und nach England bzw. durch England zu reisen. Was ich sehr interessant finde sind die Orte abseits der üblichen Touristenrouten, es war aufregend so viele neue Informationen zu erfahren und ich habe jetzt richtig fernweh. Aber auch Orte bzw. Gebäude die ihm nicht gefallen oder besser gesagt, schlicht nicht in die Umgebung passen werden erwähnt. Es ist eine kleine Lobeshymne auf England aber auch mit den Schwächen dieses Landes.

Wer England mal von einer anderen Seite kennen lernen möchte oder wie ich es noch gar nicht kennt, der sollte dieses Buch auf keinen Fall verpassen. Es ist spannend, lehrreich, unterhaltsam und unheimlich komisch!


Fazit:

Eine tolle Abwechslungsreiche Lektüre, die ich fast schon verschlungen habe. Einziger Minuspunkt ist die teilweise sehr ausführliche Beschreibung eines Orts bzw. eines Ereignisses, da hätte ich mir einfach eine kürzere Fassung gewünscht, dann wäre das Buch für mich ein voller Erfolg geworden.

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