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Jahrhundertzeugen Die Botschaft der letzten Helden gegen Hitler. 18 Begegnungen

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-20124-8

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Erschienen: 31.10.2016
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Ob Widerstandskämpfer oder Holocaust-Überlebende – die Lebenswege dieser besonderen Menschen beeindrucken gerade in unserer so unruhigen heutigen Zeit. Denn sich gegen Hitler zu stellen, seine Schreckensherrschaft zu überleben und trotzdem nicht mit dem Schicksal zu hadern, sondern immer wieder aufzustehen, dem Leben positiv und mit einem großen Ja zu begegnen, macht Mut für den Umgang mit Terror und Krieg, Flucht und Vertreibung – Themen, die heute wieder von bedrückender Aktualität sind. Tim Pröse hat einige dieser letzten Zeugen über viele Jahre begleitet und erzählt in 18 eindrucksvollen Porträts von ihrem Leben und ihrer Botschaft: ein Plädoyer der Unangepassten für mehr Toleranz und gegen das Vergessen!

»Dieses Buch betet nicht die Asche an, sondern reicht die Flamme weiter!«

Udo Lindenberg

Tim Pröse (Autor)

Tim Pröse, geboren 1970 in Essen, ist Autor und Journalist in München. Er war Chefreporter der Münchner Abendzeitung und vierzehn Jahre Redakteur des Focus in den Ressorts »Menschen« und »Reportage«. Seine einfühlsamen zeitgeschichtlichen Porträts wurden mit dem »Katholischen Medienpreis« ausgezeichnet.

»Dieses Buch betet nicht die Asche an, sondern reicht die Flamme weiter!«

Udo Lindenberg

»Ein ergreifendes, spannendes und wichtiges Buch wider das Vergessen!«

Mario Adorf

»Ein Buch, das noch lange nachhallt.«

Wolfgang Bauer, »DIE ZEIT«

»Tim Pröse hat den mutigen Menschen dieser so weit vergangenen Zeit einen wichtigen Gedenkstein gesetzt.«

Klaus von Dohnanyi

»Auch Pröse selbst zeigt Haltung. Die 'Jahrhundertzeugen' sind seine Form der Respektsbezeugung und fast schon eine Liebeserklärung an diese ganz besonderen Menschen[...].«

Christian Böhm, Welt am Sonntag (31.10.2016)

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ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 18 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-453-20124-8

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen: 31.10.2016

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Worauf es ankommt

Von: Frank Schellinger aus Essen Datum: 14.11.2016

Holocaust-Überlebende, Kriegsveteranen, Widerständler. Eine Menge Material und Bücher gibt es dazu. Doch dieses ist anders.
Der Autor macht keinen Hehl daraus, dass er seinen persönlichen Blick auf Menschen zeigt. Seine Empfindungen leiten dieses Buch. Seine Helden haben etwas ganz Besonderes zu erzählen, sie haben Großes erlebt, Schreckliches, manchmal so viel, wie man es in einem einzigen Leben kaum vermutet. Das lebendig zu machen schafft Tim Pröse wie kein Zweiter. Er hat eine Nähe zu den Helden, die er in seinem Buch sprechen lässt, so dass es einem scheint, man wäre selbst ganz mit ihnen vertraut und würde ihre Lebensgeschichte direkt aus ihrem Munde erfahren.
Das ist ein besonderes Verdienst, der Autor öffnet unsere Herzen.
Ich lese gern Biographien und Zeitgeschichte. Das ganz Große, das einem Gänsehaut beschert, das kommt in diesen Büchern selten zum Ausdruck. Es steckt manchmal in kleinen Gesten. In diesen gefühlvollen Geschichten liest man von großen Helden, die im Kleinen handeln und harmlos wirken. Das macht uns klar, worauf es ankommt im Leben.

Man kann diesem Buch nur viele Leser wünschen.

"Liebevoll, fast scheu, dann aber doch mächtig...!"

Von: Polly aus Frankfurt Datum: 13.11.2016

„Ihm stehen Tränen in den Augen. Er sagt, das sei der Wind. Er hat seine Schirmmütze ins Gesicht gezogen, gegen die Böen, doch viel mehr noch gegen die Wehmut. Er blinzelt in den Wind, der von Westen kommt. „Er weht so stark wie damals“, sagt der alte Mann zu mir. „Damals“, das ist für ihn der 6. Juni 1944...“

Es hat Brillanz wie es Tim Pröse – wie in diesem Auszug über eine Begegnung mit dem Wehrmachtssoldaten Kurt Keller – gelingt, den Schrecken der Vergangenheit in unserer Gegenwart begreifbar zu machen. Liebevoll, fast scheu, dann aber doch mächtig im Ausdruck nähert er sich seinen 18 Protagonisten. Den Widerstandskämpfern, Holocaust-Opfern und Menschenrettern, diesen verletzten und verletzlichen, aber doch innerlich so starken und robusten Charakteren des Buches „Jahrhundertzeugen“.

Es ist ein wichtiges Buch, eines gegen das Vergessen, eines mitten hinein in eine Zeit, in der rechtes Gedankengut wieder salonfähig wird, in der sich in ganz Europa rechtsgerichtete Parteien immer erfolgreicher auf Stimmenfang begeben. Die Botschaft der „letzten Helden gegen Hitler“, dieser Einzelnen hinter der Geschichte, findet sich mitunter zwischen den Zeilen, ist manchmal mehr noch zu spüren als zu lesen. Sie ist auch ein Aufruf zum Mut, zur Würde und zur Freiheit. Werte, die es zu schützen gilt. Damit der Schrecken der Vergangenheit nicht eines Tages wieder Gegenwart ist.

„Für den Mann aus Deutschland, der über den weiten Strand blickt, ist die Geschichte Gegenwart“, heißt es im Kapitel über Kurt Keller. „Er spürt das schon sein Leben lang und heute ganz besonders, wenn er den Wellen zuschaut, wie sie an den Strand branden, damals, am D-Day, waren sie rot gefärbt von Blut der Soldaten.“

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