Jenseits aller Grenzen

Auf den Spuren des großen Abenteurers Ibn Battuta durch die Welt des Islam
Ein SPIEGEL-Buch

(5)
Hardcover
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Eine faszinierende Reise durch die Geschichte und Gegenwart der islamischen Welt

Ibn Battuta gilt als der »Marco Polo des Orients«: Der große Abenteurer bereiste im 14. Jahrhundert weite Teile der damals bekannten Welt, seine 30-jährige Odyssee führte ihn von Marokko über Mekka, Konstantinopel und die Krim bis nach Samarkand, Indien, Indonesien und China. Das einigende Band der von ihm bereisten Länder war der Islam, den Ibn Battuta in seinen Schriften als Religion des Fortschritts und der Toleranz schildert.

700 Jahre nach Ibn Battuta hat sich Erich Follath auf die Spuren des »Königs aller Reisenden« begeben und begegnet einer fundamental veränderten islamischen Welt: An zwölf Orten, die Ibn Battuta wichtig waren und die immer noch einen besonderen Klang haben, zeigt Follath eindrucksvoll, wo die islamische Welt heute steht, mit welchen Problemen sie kämpft und welche Herausforderungen sie zu bewältigen hat. Sein Buch ist eine Spurensuche nach einer der geheimnisvollsten Persönlichkeiten des Mittelalters, eine Nachforschung, die alte Stätten und aktuelle Brandherde der Politik erklärt und dem Leser faszinierende Einblicke in Geschichte und Gegenwart der islamischen Welt eröffnet.

»Jenseits aller Grenzen liest sich stellenweise wie ein Abenteuerroman. Dabei ist es einfach nur exzellenter politischer Reisejournalismus.«

Die literarische Welt (12. März 2016)

Hardcover mit Schutzumschlag, 528 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-421-04690-1
Erschienen am  22. Februar 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Lesenswert

Von: thomas patrick aus baden-baden

22.07.2018

Ein recht informatives, spannendes und gut geschriebenes Buch. Sieht man mal von dem einen oder anderen Fehler ab, aber das lässt sich ja bei der nächsten Auflage korrigieren, z.B. S. 49 der Taschenbuchausgabe: nicht Lauren Hutton (Schauspielerin), sondern Barbara Hutton war Woolworth-Erbin und eine Zeit lang in Tanger.

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Jenseits aller Grenzen von Erich Follath - auf den Spuren von Ibn Battuta-Gebundenes Buch

Von: Fremde Länder aus Berlin

15.09.2016

Das Buch ist einfach großartig! Herzlichen Dank an Herrn Follath, der die Reisen des Ibn Battuta im Jahre 2015 nachvollzogen hat. Wie hat sich doch die Welt in den vergangenen 690 Jahren verändert, nicht immer zum Vorteil bzw. Nachteil, aber wir lernen doch wieder etwas über Toleranz, die uns heutigen Menschen irgendwie manchmal verloren gegangen ist. Ich möchte nur anmerken, daß ich vor vielen Jahren aus dem Hans Erdmann Verlag das Buch: Ibn Battuta- Reisen ans Ende der Welt 1325-1353, verschlungen habe. Schön, daß es jetzt ein Buch gibt, welches Bezüge zu der Gegenwart unserer ach so aufgeklärten Welt gibt...Nochmals meinen Respekt an Herrn Follath, der sich die Mühe und den Strapazen dieser Reise unterworfen hat und so ein klares Nachwort gefunden hat!

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Vita

Erich Follath, 1949 geboren, ist promovierter Politikwissenschaftler und bekannter Sachbuchautor. Lange Jahre war er für den SPIEGEL als Diplomatischer Korrespondent und als Redakteur tätig, unterwegs war er vor allem im Nahen Osten, auf dem indischen Subkontinent und in Ostasien. Über die Geschichte dieser Regionen, über die Menschen und ihre Kulturen hat er zahlreiche Reportagen geschrieben. Sein Buch »Das Vermächtnis des Dalai Lama« wurde zum Bestseller, zuletzt erschien das SPIEGEL-Buch »Die neuen Großmächte« (2013) über den wirtschaftlichen Aufstieg von Brasilien, Indien und China. Für »Jenseits aller Grenzen« hat er innerhalb eines Jahres die wichtigsten Stationen des Ibn Battuta besucht und die Eindrücke mit seinen früheren Reiseerlebnissen vereint.

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Zitate

»Follath verschneidet geschickt gestern und heute, Orient und Okzident. Das ist die große Leistung des Buchs: Es liefert Einblicke in eine uns immer noch fremde Religion.«

Handelsblatt (24. März 2016)

»Ein eindrucksvolles, vielschichtiges Bild der heutigen islamischen Welt – ein sehr lesenswertes und erhellendes Porträt des „Dar al-Islam“.«

Deutschlandradio Kultur - "Lesart" (23. Februar 2016)

»Follath gelingt es mit seiner jahrelangen journalistischen Erfahrung in dieser Region, Vorurteile und Vereinfachungen unbeachtet zu lassen und sich ganz der Erzählung seiner Beobachtungen hinzugeben.«

Kleine Zeitung (A) (22. Mai 2016)

»Eine wunderbar fluffig geschriebene Sammlung von Reiseimpressionen, gesellschaftlichen Betrachtungen und politischer Analyse – das ist Follath nah am Werk seines Vorbilds.«

Zenith / Sommer 2016

»Eine ebenso lustvolle wie tiefgründige Reisereportage.«

Badische Zeitung (17. August 2016)

»Jenseits aller Grenzen ist kein Reiseführer, wohl aber eine aktuelle politische Spurensuche im Haus des Islam.«

Lesart - Heft 2 Sommer 2016

»Ein herrliches Stück Reisejournalismus«.

Geographische Rundschau (01. März 2017)

»Ein Glanzstück des politischen Reisejournalismus, ein Werk, bei dem man das Gefühl hat, selbst mit dabei gewesen zu sein.«

Publik Forum (07. März 2017)

»Sehr hilfreich schon vor über 700 Jahren. Noch wertvoller heute.«

moka-publishing.com, 04/16

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