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Junigewitter Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-26942-2

Erschienen: 28.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Sehnsucht, Tragik, Geheimnis, Liebe – der neue große Roman von Stefanie Gercke

Anfang der Achtziger lernt die junge Lübecker Restauratorin Alice auf romantische Weise ihren zukünftigen Mann Pierre kennen. Weil sie sich mit ihrem wohlhabenden Vater völlig überworfen hat, wandert sie mit Pierre nach Südafrika aus. Die beiden sind im Hotel- und Immobiliengewerbe erfolgreich, und die Geburt des Sohnes Christoph krönt das neue Glück. Gemeinsam überstehen sie auch die Wirren bei der Auflösung der Apartheid. Doch dann verschwinden Christoph und Pierre spurlos. Aller Hoffnungen beraubt, kehrt Alice nach Lübeck zurück, wo sie ein großes Familiengeheimnis erwartet. Und auch eine neue Liebe? Mit wiedererwachtem Lebensmut reist Alice noch einmal nach Südafrika und begibt sich auf die Suche.

"Afrika in seinen geheimnisvollsten Farben."

Frauenzeitschrift TINA (in: Druckfrisch von der Messe: Das sind unsere neuen Lieblingsbücher") (07.10.2015)

Stefanie Gercke (Autorin)

Stefanie Gercke wurde auf einer Insel des Bissagos-Archipels vor Guinea-Bissau/Westafrika als erste Weiße geboren und wanderte mit 20 Jahren nach Südafrika aus. Politische Gründe zwangen sie Ende der Siebzigerjahre zur Ausreise und erst unter der neuen Regierung Nelson Mandelas konnte sie zurückkehren. Sie liebt ihre regelmäßigen kleinen Fluchten in die südafrikanische Provinz Natal und lebt sonst mit ihrer großen Familie bei Hamburg.

"Afrika in seinen geheimnisvollsten Farben."

Frauenzeitschrift TINA (in: Druckfrisch von der Messe: Das sind unsere neuen Lieblingsbücher") (07.10.2015)

"Mit 'Junigewitter' schlägt Afrika-Kennerin Stefanie Gercke ernstere Töne an als bisher. Doch zum Schluss siegt die Liebe. Auch zu Afrika!"

B.Z. am Sonntag (18.10.2015)

"Die Geschichte in Südafrika ansiedeln kann nur, wer sich da unten am Ende des schwarzen Kontinents wirklich gut auskennt. Wie Stefanie Gercke (...). Deshalb ist auch ihr neuester Roman 'Junigwitter' wieder einmal eine Liebesgeschichte mit politischem Tiefgang."

Münchner Merkurz/tz (12.12.2015)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 528 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-26942-2

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 28.09.2015

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Junigewitter

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 08.03.2016

www.erdhaftigschmoekert.wordpress.com

Stefanie Gercke bietet in ihrem neuen Roman Abenteuer, Spannung, Unterhaltung und lässt ihre Geschichte in Südafrika und Norddeutschland spielen. Zur Zeit der Apartheid, Anfang der 1980-er Jahre, und sie zeigt, dass sie das Land gut kennt und liebt. Das, was eigentlich gut rüberkommen könnte, wird dem Roman meines Erachtens nach zum Verhängnis. Sie will zuviel, dabei ist die Geschichte an sich durchaus gut, nur oft überladen und etwas zu gewollt.
Im ersten Teil rast sie quasi durch die Historie der Apartheid als wolle sie versuchen, ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse mit einzubauen. Dadurch gerät die eigentliche Story in den Hintergrund, Figuren wirken künstlich. Es ist nicht einfach sich in sie hineinzufühlen und "dran" zu bleiben. Das wird im zweiten Teil besser. Spannung kommt auf, der unterhaltende Faktor mischt hinein und die Hauptfigur Alice wirkt persönlicher als vorher. Die Auflösung aller Rätsel erfolgt am Schluss und ist ein wenig sehr weit hergeholt.

Alles in allem nicht schlecht, wenn man im ersten Teil durchhält und das Buch nicht in die Ecke pfeffert.

Eine tragische Liebesgeschichte weckt die Sehnsucht nach Afrika

Von: Bloggerhochzwei Datum: 04.11.2015

www.bloggerhochzwei.de

Es war Liebe auf den ersten Blick, als sich Alice und Pierre bei einem Junigewitter in London begegnen. Gemeinsam beschließen sie, nach Südafrika auszuwandern, allen Warnungen zum Trotz. Es ist die Zeit der Apartheit, mit viel Gewalt und dennoch schaffen sie es, sich ein schönes Leben in Afrika aufzubauen. Natürlich gab es auch Tiefschläge, vor allem finanzieller Art. Als der gemeinsame Sohn Christoph auf die Welt kam, ist ihr Glück perfekt. Doch eines Tages ist ihr Sohn verschwunden und Pierre verunglückt Jahre später. Alice geht nach Deutschland zurück und kehrt doch einige Zeit später wieder nach Afrika zurück, um ihren verschollenen Sohn zu suchen.

Stefanie Gercke zeichnet auch in diesem Roman wieder ein Afrika, welches Sehnsüchte nach diesem Land weckt. Die Charaktere von Alice und Pierre sind liebevoll und man mag sie sofort. Christoph dagegen ist ein Querschläger, welcher das Leben seiner Eltern nicht unbedingt leicht macht. Doch gegen Ende wird auch seine rauhe Schale geknackt und man sieht in mit ganz anderen Augen.

„Junigewitter“ ist ein schöner Roman, welcher eine tolle Liebesgeschichte mit einer weiten Tragik aufweist. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, da es neben dem verschwunden Sohn auch noch um ein Familiengeheimnis geht. Die Geschichte ist zu keinem Zeitpunkt langatmig, dennoch werden die Schauplätze authentisch dargestellt und die Sehnsucht nach diesem mir fremden Land wächst. Das Cover ist passend gewählt und ich finde es wunderschön.

Mein Fazit

Wer gerne Afrikaromane liest, ist mit diesem Roman gut bedient. Er lässt sich gut lesen, hat den gewissen Tiefgang und bringt einem Afrika wieder ein Stückchen näher.

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