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Kazım, wie schaffen wir das? Kazım Erdoğan und seine türkische Männergruppe - vom Zusammenleben in Deutschland

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-421-04765-6

Erschienen: 11.09.2017
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Süpermann: Ein Neuköllner Psychologe zeigt uns, wie das Zusammenleben funktioniert

Kazım Erdoğan ist unermüdlich. Achtzehn, neunzehn, zwanzig Stunden am Tag ist er unterwegs für ein friedliches, gerechtes Miteinander der Menschen und gegen Sprachlosigkeit und Gewalt in unserer Gesellschaft. Seine Methode ist dabei denkbar einfach: Augenhöhe, Verständlichkeit, Wertschätzung – er holt die Menschen dort ab, wo sie sind, und bietet ihnen, mal Sozialarbeiter, mal Psychologe, mal großer Bruder, handfeste Hilfe. Als Gründer der ersten Selbsthilfegruppe für türkische Männer und als Vorsitzender seines Vereins „Aufbruch Neukölln“ ist er überaus prominent in Politik und Medien; 2012 bekam er von Bundespräsident Joachim Gauck das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Sonja Hartwig, die Erdoğan seit fünf Jahren begleitet, zeichnet ein liebevolles Porträt des „Kalifen von Neukölln“ und seiner türkischen Männer, das uns nicht nur Einblick in eine fremde Welt direkt vor unserer Tür gibt. Vielmehr zeigt sich an Erdogans Handeln, was unser Land so dringend braucht. Keine Angst mehr vor dem Fremden, keine Politik mehr, die an den Menschen vorbei gemacht wird, sondern konkrete, positive Anleitungen zu unseren Fragen, das Zusammenleben in unserer Gesellschaft betreffend.

»Miteinander reden. Das mag eine simple Lektion sein, aber man hat sie selten so schön vorgeführt bekommen wie in diesem Buch.«

die tageszeitung (04.11.2017)

Sonja Hartwig (Autorin)

Sonja Hartwig, geboren 1985, ist Autorin und Reporterin. Ihre Texte erscheinen in Magazinen und Wochenzeitungen, vor allem in der Zeit, im Stern, im Spiegel und im SZ-Magazin. Sie besuchte die Henri-Nannen-Schule und studierte Kulturwissenschaften und Journalistik in Leipzig.

»Miteinander reden. Das mag eine simple Lektion sein, aber man hat sie selten so schön vorgeführt bekommen wie in diesem Buch.«

die tageszeitung (04.11.2017)

15.12.2017 | 19:00 Uhr | Kaufbeuren

Lesung und Gespräch mit Sonja Hartwig und Kazım Erdoğan

Moderation: Kemal Hür

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Mehr Infos

Humedica
Goldstraße 8
87600 Kaufbeuren

Weitere Informationen:
Georg-von-Vollmar Akademie e.V.
Schloss Aspenstein
82431 Kochel am See

Tel. 08851 7844, ruth.malzkorn@vollmar-akademie.de

01.03.2018 | 19:30 Uhr | Iserlohn

Lesung mit Sonja Hartwig

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Mehr Infos

Stadtbücherei Iserlohn Zweigstelle Letmathe
Hagener Straße 62
58642 Iserlohn

Weitere Informationen:
Stadtbücherei
58636 Iserlohn

02.03.2018

Lesung und Gespräch mit Kazım Erdoğan und Sonja Hartwig

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Mehr Infos

Weitere Informationen:
Buchhandlung Müller Inh. Irimbert Kastl
79576 Weil am Rhein

Tel. 07621/74090, weil@buchkastl.de

09.05.2018

Lesung mit Sonja Hartwig und Kazim Erdogan

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Mehr Infos

Weitere Informationen:
Kreiskirchenamt
32545 Bad Oeynhausen

Tel. 05731 180534, kulturarbeit@kirchenkreis-vlotho.de

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 240 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-421-04765-6

€ 18,00 [D] | € 18,50 [A] | CHF 24,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Sachbuch

Erschienen: 11.09.2017

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Die türkische Männergruppe

Von: Myriade Datum: 28.11.2017

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/

Die türkische Männergruppe
29. November 2017 von Myriade Hinterlasse einen Kommentar
Sonja Hartwig
„Kazim, wie schaffen wir das „
Deutsche Verlagsanstalt, München: 2017
ISBN:978 – 3 . 421-04765-6

Schon die Widmung hat mir gefallen:
Für unsere Väter
Battal und Friedhelm
„Leben wie ein Baum
einzeln und frei
und brüderlich wie ein Wald
das ist unsere Sehnsucht“
Nazim Hikmet, Davet

„Es kann die Ehre dieser Welt
dir keine Ehre geben.
Was dich in Wahrheit hebt und hält
muss in dir selber leben“
Theodor Fontane
Die Journalistin Sonja Hartwig hat dieses Buch geschrieben nachdem Sie Kazim Erdogan jahrelang begleitet hat. Erdogan (ich denke mir jedesmal wie unglaublich häufig dieser Name in der Türkei vorkommen muss) ist zum Studieren nach Deutschland ausgewandert, ist Psychologe geworden, hat in allen möglichen Bereichen gearbeitet, auch als Lehrer und als Sozialarbeiter. Eines seiner bemerkenswertesten Projekte ist aber die Gründung einer Männer-Selbsthilfe-Gruppe für türkischstämmige Männer. Einmal in der Woche treffen sie sich und reden über alle möglichen Dinge, auch über ihre Probleme bei der Arbeit, in der Familie, bei der Kindererziehung.
„Männer sitzen um einen Tisch, die türkischen Paschas, die sogenannten.(…)Wer hätte das gedacht sagt Kazim. Immer wurde doch nur über sie geredet, nicht mit ihnen.
Männer im Anzug, Männer im Blaumann, Männer im Hoodie. Männer, die geschlagen wurden als Söhne, Männer, die schlagen als Väter; Männer, die ihre Frau verloren und ihre Ehre; Männer, die in dieses Land kamen, um eine Braut zu finden, und nun Frau und Schwiegereltern haben, aber keine Arbeit , kein Ansehen. „p. 9
Eines von Kazims Lieblingsthemen ist das „Ankommen“ im Einwanderungsland. Er spricht mit den Menschen aber auch über ihre Gefühle, ihre Probleme, ihre Ehre und immer wieder über ihre Frauen und Kinder und über Gewalt.
„Kazim sah (…) wie Männer, die Gewalt schöngeredet hatten, Gewalt abschworen, wie sie sich selbst halfen, wie sie, die nie gelernt hatten, über Probleme zu reden, sagten „Das war mein Fehler“. Wie sie selbstbewusster wurden, dadurch, dass sie zusammen etwas schufen, dass Medien schrieben: Sind nicht nur Machos.Dadurch, dass sie sich T-Shirts anzogen, mit Schnurrbart und Engelsflügeln drauf, und sagten: Wir Männer sind gegen Gewalt. Kazim sah, was es mit ihnen machte, dass sie nicht Ablehnung spürten, sondern etwas, das sie nicht kannten: Anerkennung.“ p. 100
Eine Menge Einblicke in eine fremde Welt hatte ich durch dieses Buch und eine Menge Stoff zum Nachdenken. Sehr empfehlenswert !
Mit herzlichem Dank an den Verlag für die Überlassung des Freiexemplars

Von: R. Akar  aus Berlin Datum: 15.10.2017

Vielen Dank dem Verlag, dass er Sonja Hartwigs hervorragendes veröffentlich hat.

Das Buch erzählt und macht so vieles richtig:

Der unverstellte Einblick in das Leben türkeistämmiger Bürger und die ihr Leben beeinflussende Zuwanderungsgeschichte, die biographischen Beschreibungen und Anekdoten aus Alltag und Vergangenheit, die traurigen, fröhlichen und teils auch lustigen Gruppengespräche. Und allem vorran die konstruktiven und lehrreichen An- und Einsichten der Persönlichkeit die dies ermöglich hat, Kazim Erdogan.

"Miteiander, anstatt übereinander zu sprechen" ist die der Arbeit Kazim Erdogans zugrundeliegende Idee - dieses Buch zu lesen ist, sicher auch in seinem Sinne, das "Backen eines kleinen Brötchens".

Klare, vorbehaltslose und besondere Leseempfehlung.

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