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Kopfkissenbuch

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Gebundenes Buch, Leinen ISBN: 978-3-7175-2314-7

Erschienen: 12.10.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

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Eine poetische Zeitreise an den japanischen Kaiserhof des Jahres 1000
Neuübersetzung - erstmals vollständig auf Deutsch!

Ein Bündel edlen Papiers diente Sei Shonagon vor tausend Jahren als Notizbuch. Ihm vertraute sie an, was ihr durch den Kopf ging, darunter Vertrauliches und Delikates aus den Privatgemächern des Kaiserpalasts. Ob sie geistreiche Zwiegespräche schildert, ein intimes Tête-à-Tête oder das Schwertlilienfest ausmalt – ihre Impressionen wirken wie mit dem Tuschepinsel hingetupfte Ewigkeitsbilder. Nie hat man eine Frau inspirierter über sich und ihre Welt plaudern hören!

Sei Shonagons «Telegramme» aus einer sagenhaften Hochkultur gewähren tiefe Einblicke in das Japan der Heian-Zeit wie auch ins Seelenleben der Verfasserin selbst. Ihr radikal subjektives Bekenntnisbuch, erstmals vollständig ins Deutsche übersetzt und dabei von aller falschen Süßlichkeit befreit, bezaubert durch seinen klaren, ungekünstelten Ton. Freizügig stellt hier eine kluge, selbstbewusste Frau Weltbewegendes neben scheinbar Banales, spricht über Mode oder Galanterie und entlarvt mit spitzer Feder das Intrigenspiel bei Hofe. Aus kritischer Halbdistanz zu den Mächtigen zeigt sie das Treiben einer müßiggängerischen Feudalkaste, die sich ihre Zeit mit Kalligraphie, Flötenspiel oder Fußball vertreibt. Und amüsiert erkennen wir heutigen Leser: Auch vor tausend Jahren gab es sie schon, die eitlen Parvenüs und Bonzen, Trendsetter und Stilikonen, Ästheten und Fashion-Victims.

Der Einband aus bedrucktem und foliengeprägtem Feinleinen, die farbige Fadenheftung und der Zweifarbdruck (Schmuckfarbe rot) auf Satinpapier machen diese Ausgabe zu einer bibliophilen Kostbarkeit.

»Nie war Literatur so zentral für Herrschaft wie im Japan der Heian-Zeit. Und nie ist Herrschaft wieder zu so herrlicher Literatur geworden wie hier.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Platthaus (28.11.2015)

Sei Shonagon (Autorin)

Sei Shonagon (ca. 966-nach 1010) stammte aus einer literarisch und wissenschaftlich hochbegabten Familie – ihr Vater war ein bekannter Dichter –, trat mit sechsundzwanzig Jahren in den Dienst der Kaiserin Sadako und verbrachte ein Jahrzehnt bis zu deren Tod im Hofdienst.

»Nie war Literatur so zentral für Herrschaft wie im Japan der Heian-Zeit. Und nie ist Herrschaft wieder zu so herrlicher Literatur geworden wie hier.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Platthaus (28.11.2015)

»Ein Prachtband, hervorragend ediert und kommentiert.«

DER TAGESSPIEGEL, Gregor Dotzauer, 05.12.2015

«So unterhaltsam, anspielungsreich und witzig, dass auch heutige Leser ihr Vergnügen daran haben können. ... Ein editorisches und bibliophiles Meisterwerk.»

Badische Zeitung, Ludger Lütkehaus (07.05.2016)

»Luxus für Lesegourmets.«

Wiener Zeitung (A), 04.07.2015

«Michael Stein, dem meisterlichen Herausgeber, Kommentator und Übersetzer, ist mit der erstmals vollständigen Übertragung aus dem Japanischen ins Deutsche ein editorisches und bibliophiles Meisterwerk gelungen.»

Neue Zürcher zeitung, Ludger Lütkehaus (25.06.2016)

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07.11.2016 | 19:00 Uhr | Köln

Verleihung des Japan Foundation Übersetzerpreises an Dr. Michael Stein für die Übersetzung von Sei Shonagons „Kopfkissenbuch“

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Mehr Infos

Japanisches Kulturinstitut Köln
Universitätsstraße 98
50674 Köln

Aus dem Japanischen von Michael Stein
Originaltitel: Makura-no-Soshi

Gebundenes Buch, Leinen, 384 Seiten, 22,0 x 22,0 cm

ISBN: 978-3-7175-2314-7

€ 59,95 [D] | € 61,70 [A] | CHF 75,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Manesse

Erschienen: 12.10.2015

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Kopfkissenbuch

Von: Nicca Datum: 22.08.2016

www.kosmeticca.blogspot.de

Dieses Buch ist wirklich wunderschön. Es ist so weich, dass man es tatsächlich als Kopfkissen nutzen könnte - aber dafür ist es natürlich viel zu schade. Das Buch fühlt sich unglaublich gut an, ich könnte stundenlang darin blättern und es einfach in den Händen halten. "Kopfkissenbuch" und ich - das war Liebe auf den ersten Blick.

Es handelt sich hierbei um ein Tagebuch und es wirkt schon äußerlich wie eins, da es so schön gestaltet worden ist. Dem Leser wird hier kein langweiliges, steifes Buch geboten sondern ein lebendiges, spannendes Tagebuch. Ich finde es sehr gut, dass das Buch sowohl inhaltlich als auch vom Design her diese Lebendigkeit ausstrahlt und den Leser hypnotisiert.

Man lernt auch viel über die japanische Kultur. Wie bei Manesse üblich, gibt es zu bestimmten Dingen genauere Erklärungen. Das finde ich immer toll - man braucht kein Internet, um das Buch zu verstehen, weil unbekannte, neue Dinge gleich mit erklärt werden. Somit gibt es keine Verständigungsprobleme. Zusätzlich zu den Erläuterungen, die man auf fast jeder Seite findet, gibt es auch noch ein Glossar. Besser kann man die Leser wirklich nicht informieren.

Der Schreibstil ist eher anspruchsvoll, man sollte schon fit sein beim Lesen und sich für dieses Buch Zeit nehmen - zumindest, wenn man wirklich alles verstehen möchte und auch etwas von dem übermittelten Wissen behalten möchte.

Dieses Buch eignet sich auch hervorragend als Geschenk.

Fazit

Ein wunderschönes, lehrreiches und spannendes Buch, in das ich mich auf den ersten Blick verliebt habe.

Kopfkissenbuch ~ Sei Shōnagon

Von: Binea Datum: 03.07.2016

www.literatwo.de

Kolumne 24/2016: #Kopfkissenbuch

Einige von euch haben schon mitbekommen, dass ich noch nicht alle meine Geburtstagsgeschenke ausgepackt habe. Auch wenn der 16. Mai schon ein paar Tage her ist – drei Geschenke sind immer noch zu. Ich nenne es einfach mal Selbstschutz und Disziplin und ich bin schon voller Vorfreude, denn bald öffne ich wieder eins. Danke an die Schenker für die Geduld! Außerdem kam in den letzten Tagen erst wieder eins an – also dieses Jahr ist das mit dem Geburtstag und den Geschenken so eine Sache. *lach*

Dadurch, dass ich wieder so wahnsinnig schöne, kreativ buchige Dinge bekommen habe, habe ich mir überlegt, euch diese nach und nach zu zeigen. Los gehts mit dem ersten Geschenk, welches mich pünktlich offline und online erreichte. Ein Doppelgeschenk – ja, sowas gibt es.

Lest ihr im Liegen? Geht es eurem Kopf gut? Wenn nicht oder wenn doch – bettet euren Kopf auf dem Kopfkissenbuch. Es ist seidig weich und ein echter goldglänzender Schatz. Guckt ihr mal? Ist das nicht edel? Das Buch darf ich nun schon seit März meinen Buchschatz nennen. Zum Geburtstag gab es eine Schatzergänzung. Ihr fragt euch wohl schon, was es mit der Reisedokumentenmappe auf sich hat. Diese habe ich zum Geburtstag bekommen und diese ist reichlich gefüllt. Wenn ihr euch das nächste Foto anseht, könnt ihr vielleicht sogar ersehen, von wem. Na, habt ihrs?

Weiterelesen -> http://literatwo.de/kopfkissenbuch/

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