LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

Ab 13 Jahren
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Wenn dein Schicksal zu groß für dich scheint

In der Trümmerstadt Adeva entscheidet sich für alle 15-Jährigen in der Nacht der Mantai, welche Gabe sie haben. Ein Mal, das auf dem Handgelenk erscheint, zeigt an, ob man telepathisch kommunizieren, unsichtbar werden oder in die Zukunft sehen kann. Doch bei Meleike, deren Großmutter eine große Seherin war, zeigt sich nach der Mantai – nichts. Erst ein schreckliches Unglück bringt ihre Gabe hervor, die anders und größer ist als alles bisher. Als Meleikes Visionen ihr von einem Inferno in ihrem geliebten Adeva künden, weiß sie: Nur sie kann die Stadt retten. Und dass da jenseits der Wälder, in der technisch-kalten Welt von Lúm, jemand ist, dessen Schicksal mit ihrem untrennbar verknüpft ist …

Unterhaltung, die so spannend ist, dass die Nerven zu zerreißen drohen [...] Eva Siegmund ist die große Entdeckung in der (deutschsprachigen) Kinder- und Jugendliteratur."


ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 512 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-16307-8
Erschienen am  29. September 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Zwei Welten...ein großes Chaos

Von: Negothia

30.01.2016

Meleike und Flynn kommen aus zwei ganz unterschiedlichen Welten, und doch sind sie sich näher als alles andere,... Flynn kommt aus UdL, dem Unionsstaat des Lichts - hier sind die Menschen eher kalt, abgeklärt, irgendwie "steril". Meleike kommt aus Adeva - in UdL "Isoliation A" gennant, und weiß nichts von UdL, bis sie Flynn kennenlernt. Sie lebt ein einfaches, naturverbundeneres Leben. In Adeva bekommt man mit 15, in der Nacht der Mantai seine Gabe, in UdL gibt es das nicht nur nicht, eine Gabe wird auch als gefährliche Mutation gesehen. Weil Flynn diese Mutation aufweist, muss er fliehen - und trifft auf Meleike. Die beiden Hauptcharaktere sind wundervoll beschrieben und auch in ihre jeweiligen Umfelder kann sich der Leser sehr gut einfinden. An sich ist die Geschichte ausgesprochen schlüssig, bunt und auf alle Fälle lesenswert... - leider ist das Ende aber doch ein wenig abgehackt, was besonders Schade ist, dadurch, dass man auch sehr gut einfach ein zweites Buch hätte schreiben können (meiner persönlichen Meinung nach). Trotzdem finde ich es ansonsten ausgesprochen gelungen und lesenswert. Ich glaube, mehr kann man einfach im Moment zu dem Buch nicht sagen, denn sonst würde man euch schon zu tief nach Adeva und UdL führen. Fazit: Ein äußerst kreativer Roman, der besonders durch seine vielschichtigen Charaktere und seine immer neuen Wendungen, die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhält.

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[Rezension] LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel von Eva Siegmund

Von: Sarah von ZeilenSprung - Literatur erleben

29.11.2015

PRODUKTDETAILS: Titel: LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel Reihe: (Serienname noch unbekannt) Autor: Eva Siegmund Genre: Fantasy im Jugendbuchbereich Herausgeber: cbt (ein Verlag der Verlagsgruppe Random House GmbH) Erscheinungstermin: 29. September 2014 Sprache: Deutsch ISBN: 978-3-641-14247-6 Format: eBook Seitenzahl: 512 Seiten PRODUKTINFORMATIONEN: Kurzbeschreibung: Wenn dein Schicksal zu groß für dich scheint In der Trümmerstadt Adeva entscheidet sich für alle 15-Jährigen in der Nacht der Mantai, welche Gabe sie haben. Ein Mal, das auf dem Handgelenk erscheint, zeigt an, ob man telepathisch kommunizieren, unsichtbar werden oder in die Zukunft sehen kann. Doch bei Meleike, deren Großmutter eine große Seherin war, zeigt sich nach der Mantai – nichts. Erst ein schreckliches Unglück bringt ihre Gabe hervor, die anders und größer ist als alles bisher. Als Meleikes Visionen ihr von einem Inferno in ihrem geliebten Adeva künden, weiß sie: Nur sie kann die Stadt retten. Und dass da jenseits der Wälder, in der technisch-kalten Welt von Lúm, jemand ist, dessen Schicksal mit ihrem untrennbar verknüpft ist … Der Verlag über das Buch - DIE BEWERTUNG Meinung: Ein dystopisches Jugendbuch, welches weit mehr als Gut und Schlecht zeigt, sich dabei an Altbekanntes zu schaffen macht und dennoch Neues hervorbringt. Das Cover/Die Gestaltung: Auf dem Cover prangt, fast schon übermächtig die Hauptprotagonistin, welche zur deutlichen Identifikation für die Zielgruppe dient und sich somit im Rahmen dieser bewegt. Unter dem Mädchen mit dem zerzausten schwarzen Haaren sieht man die Skyline der Stadt namens Lúm, welches mit dem Symbol der Freiheit, dem Vögeln, auf der rechten Seite des Covers vermischt. So wird einem als Leser gleich bewusst, dass diese Dystopie ebenso eine Rebellion haben wird. Mit diesen verschiedenen Elementen bleibt das Jugendbuch seiner Zielgruppe treu, hebt sich aber nicht wesentlich von anderen Büchern in diesem Genre ab. 1,5/2,0 Punkten Die Sprache/Der Satzbau: Eva Siegmund schafft es mit ihren klaren Worten nicht nur Beklemmung im Herzen der Leser zu säen, sondern auch Hoffnung. Hoffnung, indem sie verschiedene Figuren zu Wort kommen lässt, die jeder seine eigene Stimme für sich hat und ebenso sein eigenes Ziel. So wird jeder Leser genau die eine Figur für sich finden, die er am Meisten mag, lässt sich mit ziehen in seine Welt und ihn erzählen, was sein Schicksal ist, ohne übertriebene Beschreibungen zu verwenden oder schnulzig zu werden. 2,0/2,0 Punkten Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung: Die beiden Hauptfiguren ähneln zwar gewissen anderen Personen, die man allzu genau kennt, aber dennoch schaffen sie es nach diesen anfänglichen Schwierigkeiten selbst tiefer und charakterstärker zu werden. Eine Persönlichkeit ohne Vorbild zu erschaffen, die in sich geschlossen ist. Wer sich noch nicht so ganz mit den beiden Hauptfiguren anfreunden konnte, wird es bei einem der zahlreichen Nebenfiguren garantiert schaffen, die jeder für sich eine eigene Stimme und einen eigenen, hervorstechenden Charakter hat, der weder ganz Schwarz, noch ganz Weiß zu sein scheint. Die Motive hierbei bleiben im Rahmen des greifbaren und werden somit wunderbar auf die Figuren gebracht, ohne für Verwirrung zu sorgen. Mit diesen Attributen bleiben die Figuren in ihrem Charakter, entwickeln sich dementsprechend, ohne sich durch verwirrende und unangebrachte Handlungen stören zu lassen. 1,5/2,0 Punkten Der Plot/Der Geschichtsverlauf: Ist eine Mischung aus altbekannten Geschichten, welche dennoch durch die Mischung der Elemente zu etwas Neuem entstehen, die zwar sehr gut zueinander passen, aber dennoch nicht weiter viel Raum für Überraschungen lässt. So treffen fast alle Vermutungen des Lesers zu, nur einige sind im Auftauchen etwas abgewandelt. Dennoch bleibt man durch die entstehende Spannung mitten in der Story, ohne sich darum zu sorgen, dass solch eine schon zu oft erzählt wurde. Bis zum Ende hin, wo dann nach dem Höhepunkt das plötzliche Aus droht und Hoffnung auf einen zweiten Teil aufkeimen lässt. 1,5/2,0 Punkten Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit: Mit charakterstarken Figuren, die nicht nur in Schwarz und Weiß eingeteilt werden können und einem Plot, den man zwar schon kennt, aber dennoch gerne folgt, bildet sich ein gelungener Aufbau ab, der in sich geschlossen und nachvollziehbar ist. 2,0/2,0 Punkten Fazit: Mit 8,5 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die einen dystopischen Roman erwarten, der sich an vielen Bekanntheiten orientiert und dennoch spannend bleibt. Nicht zuletzt durch die verständlichen Figuren, die alle eine eigene Stimme haben, ist dieses Buch ein Muss für alle Fantasy Fans, die ebenso einen Aufstand der Unterdrückten erwarten, wie eine aufkeimende Liebe. So beschreibt Eva Siegmund diese Gefühle überzeugend, ohne in den Kitsch zu verfallen und gönnt dem Leser endlich auch eine Auszeit von den Klischeehaften Figuren, die jetzt sehr gerne als starke Frauenfiguren gezeichnet werden, es aber nicht sind. Denn die hier vorkommenden Figuren sind alles andere als Mainstream und bilden eine realistische Geschichte mit starken Frauen und Männern ab, die nicht nur Schwarz und Weiß sind, selbst wenn man zu Beginn noch einige Ängste hat, dass sie sich doch in diese herkömmliche Richtung entwickeln.

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Vita

Eva Siegmund, geboren 1983 im Taunus, stellte ihr schriftstellerisches Talent bereits in der 6. Klasse bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb unter Beweis. Nach dem Abitur entschied sie sich zunächst für eine Ausbildung zur Kirchenmalerin und studierte dann Jura an der FU Berlin. Nachdem sie im Lektorat eines Berliner Hörverlags gearbeitet hat, lebt sie heute als Autorin an immer anderen Orten, um Stoff für ihre Geschichten zu sammeln.

www.evasiegmund.de

Zur AUTORENSEITE

Zitate

"Ich war vom ersten Wort an gefangen."

"Ein Debüt, dass durch einen tollen Stil und ein andersartiges Setting besticht"

"Hach, irgendwie passte alles so gut und war perfekt, stimmig und rund. [...]Perfekter Mix aus Fantasy, Dystopie, Liebe und Spannung."

"Eine tolle Idee, ein grandioses Setting, [...] andersartiger Aufbau und jede Menge unerwartete Wendungen"

"Das Buch [...] lässt eine besondere, magische Welt vor dem inneren Auge erscheinen. Hut ab, für eine Debütantin!"

"[Das Buch enthält] das Beste einer Science-Fiction-Geschichte gelungen verpackt: zwei unterschiedliche Welten und mutige Hauptcharaktere, Spannung und eine Liebesgeschichte."

"Mit LÚM: Zwei wie Licht und Dunkel legt Autorin Eva Siegmund ein wirklich interessantes und vielversprechendes Debüt vor."

"Sympathische Charaktere und stets präsente Spannung sorgten für ein fesselndes Leseerlebnis, das ich gerne ausgehnt und fortgesetzt hätte."

"Absolute Leseempfehlung!"

"Lúm bedient sich überraschend wenig an den gängigen Klischees. Tatsächlich gibt es einige Dinge, die die Autorin im Gegensatz zu vielen anderen richtig macht."

"ich bedanke mich [...] bei Eva Siegmund dass ich teilhaben konnte, an ihrer tollen Geschichte und Meleikes Welt"

"[...] man merkt der Autorin an, wie viel Herzblut sie in ihr Erstlingswerk gesteckt hat. LÚM hat Wiedererkennungswert und konnte mich wirklich überzeugen."

"LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel ist eine Dystopie die durch ihr fulminantes Setting, durch ihre Protagonisten und eine wahrlich großartige Idee besticht"

"Am Ende des Buches war ich wirklich traurig, dass es vorbei ist. [...] Wirklich top!"

"Ein äußerst kreativer Roman, der besonders durch seine vielschichtigen Charaktere und seine immer neuen Wendungen, die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhält."

"dieses Buch hat einfach alles"

"Das Buch ist ein wirklich spannendes Debut, das ich jeden, der in diesem Genre liest, empfehlen kann."

"[...] gefallen haben mir die überraschenden Wendungen, und ich konnte an keiner Stelle voraussehen, wie es weitergeht."

"Zusammenfassend ist "LÚM" eine wundervolle Dystopie, die gleichermaßen unterhaltend ist und zum Nachdenken anregt. Ein Muss für jeden Dystopie- Leser."

"Ein sehr gelungenes Debüt! Ich [...] bin gerne in die Welt von In der Adeva und Lum abgetaucht."

Weitere Bücher der Autorin