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Liebesnähe Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-630-87303-9

Erschienen: 12.09.2011
Dieser Titel ist lieferbar.

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Welche Sprache spricht die Liebe?

Ein Mann und eine Frau treffen in einem Hotel im Alpenvorland ein. Sie bemerken einander und tauschen von da an geheime Zeichen aus. Kleine Botschaften, Hinweise auf Lektüren und Musikstücke – und ohne dass sie auch nur ein einziges Wort miteinander wechseln, verwickeln sie sich in das Mysterium der Annäherung und einer ungewöhnlichen Liebe, für die nur die Liebe selber zählt.

»Liebesnähe« ist die Geschichte einer Frau und eines Mannes, die sich zufällig in einem einsam gelegenen Hotel treffen. Vom ersten Augenblick dieser Begegnung an erleben beide eine rasch wachsende Anziehung. Sie sind zu vorsichtig, miteinander zu sprechen und verlegen sich stattdessen auf ein virtuoses Spiel von Zeichen und Andeutungen. Im Hintergrund dieser Annäherung zieht die Besitzerin der Hotelbuchhandlung als geheime Mittlerin ihre eigenen Fäden: Sie »füttert« die beiden Liebenden mit Büchern, die – wie der Liebestrank in »Tristan und Isolde« – eine ganz eigene, magische Wirkung entfalten und aus dem Liebesspiel schließlich ein kaum noch durchschaubares Labyrinth aus Erlebtem, Geträumtem und Gelesenem machen.

»Liebesnähe« ist nach den Romanen »Die große Liebe« (2003) und »Das Verlangen nach Liebe« (2007) der dritte Band einer Trilogie von in sich abgeschlossenen Romanen, in denen es um das Geheimnis der Liebesverständigung geht. »Liebesnähe« greift aber auch die Themen von stummer und sprachlicher Kommunikation in Ortheils letztem Roman »Die Erfindung des Lebens« auf: Erst langsam entdecken die Liebenden die jeweils eigene Sprache der Liebe mit all ihrem unverwechselbarem Vokabular.

Mehr über den Autor auf seiner offiziellen Autorenseite zur Website

"Ortheil schreibt die spannendsten und auch poetischsten deutschen Liebesgeschichten unserer Zeit."

Gert Scobel / 3satbuchzeit (13.10.2011)

Hanns-Josef Ortheil (Autor)

Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den bedeutendsten deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.

"Ortheil schreibt die spannendsten und auch poetischsten deutschen Liebesgeschichten unserer Zeit."

Gert Scobel / 3satbuchzeit (13.10.2011)

"Ein ungewöhnlicher, spannender Roman darüber, wie sich ein Mann und eine Frau annähern, ohne miteinander zu sprechen. Es ist eines seiner schönsten Bücher."

Ulrich Wickert / buchreport.express (20.10.2011)

"Ihm ist ein wunderschönes Liebesmärchen gelungen. Sinnlich, traumhaft, auch kulinarisch."

Christel Freitag / NDR Kultur (14.09.2011)

"Ich habe dieses Buch mit großem Vergnügen gelesen."

Ulrich Wickert / NDR Kultur (16.10.2011)

"Der schönste, fantasievollste und emotionalste Liebesroman der letzten zehn Jahre."

Peter Mohr / Landshuter Zeitung (05.11.2011)

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08.12.2016 | 19:00 Uhr | Basel

Lesung und Gespräch
Moderation: Felix Schneider
Eintritt: CHF 18,- / erm. 13,-

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Mehr Infos

Literaturhaus Basel
Barfüssergasse 3
4051 Basel

Tel. 0041 (0)61 261 29 50

25.01.2017 | 19:30 Uhr | Frankfurt

Apéro
Musik: Nina Junke (Violine), Erin Kirby (Viola)

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Literaturhaus Frankfurt
Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt

Tel. 069/7561840

08.02.2017 | 20:00 Uhr | Ravensburg

Lesung
Eintritt: 13 €

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Mehr Infos

Schwösaal Ravensburg
Marienplatz 28
88212 Ravensburg

Weitere Informationen:
Buchhandlung RavensBuch GmbH
88212 Ravensburg

Tel. 0751/791190, ravensbuch@ravensbuch.de

06.03.2017 | 20:00 Uhr

Lesung und Gespräch
Moderation: Wolfgang Nieß (SWR)

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Mehr Infos

Weitere Informationen:
Stadt Aalen
73430 Aalen

Weitere Informationen:
Stadthalle Aalen
73430 Aalen

08.03.2017 | 19:30 Uhr | Köngen

Lesung

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Mehr Infos

Schloss Köngen
Blumenstr. 5
73257 Köngen

Weitere Informationen:
Die Bücherecke
73257 Köngen

Tel. 07024/989855, buecherecke.rehkugler@t-online.de

05.04.2017 | 19:30 Uhr | Hannover

Lesung
Eintritt: 12 €

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Mehr Infos

Apostelkirche Hannover
Gretchenstr. 55
30161 Hannover

Weitere Informationen:
Buchhandlung Leuenhagen & Paris
30161 Hannover

Tel. 0511/313055, Leuenhagen-Paris@t-online.de

06.04.2017 | Reinbek

Lesung und Gespräch
Moderation: Rainer Moritz

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Schloss Reinbek
Schlossstr. 5
21465 Reinbek

Weitere Informationen:
Stadt Reinbek, Kulturzentrum
21465 Reinbek

Tel. 040 727 346 15

27.04.2017 | 19:30 Uhr | Mainz

Lesung

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28.04.2017 | 19:30 Uhr

Lesung

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Weitere Informationen:
Stadt Geislingen an der Steige
73312 Geislingen an der Steige

03.05.2017 | 19:30 Uhr | Lehrte

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Städtische Galerie Lehrte
Alte Schlosserei 1
31275 Lehrte

Weitere Informationen:
Stadt- und Schulbibliothek Lehrte
31275 Lehrte

07.05.2017 | 10:30 Uhr | Hofgeismar

Lesung

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Evangelische Akademie Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar

Tel. 05671/881-0

08.05.2017 | 20:00 Uhr | Oldenburg

Lesung

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Mehr Infos

Theater Laboratorium Oldenburg
Kleine Straße 8
26121 Oldenburg

Weitere Informationen:
Buchhandlung Isensee
26122 Oldenburg

Tel. 0441/36142410, buchhandlung@isensee.de

19.05.2017 | 20:00 Uhr | Siegen

Lesung
im Rahmen der "4. Siegener Biennale"

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Biennale Zelt vor dem Apollo Theater Siegen
Morleystr. 1
57072 Siegen

Weitere Informationen:
Apollo Theater Siegen
57072 Siegen

31.05.2017 | 20:00 Uhr | Fulda

Lesung

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28.06.2017 | 20:00 Uhr | Fellbach

Lesung zum Thema "Mein Italien"

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Stadtbücherei Fellbach
Berliner Platz 5
70734 Fellbach

Tel. 0711/58 51-297

07.10.2017 | 17:00 Uhr | Hohwacht

Lesung

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12.11.2017 | 17:00 Uhr | Stuttgart-Riedenburg

Lesung

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Mehr Infos

Augustinum Stuttgart-Sillenbuch, Stiftstheater
Florentiner Str. 20
70619 Stuttgart-Riedenburg

Weitere Informationen:
Mozart Gesellschaft Stuttgart e.V.
70182 Stuttgart

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 400 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-630-87303-9

€ 21,99 [D] | € 22,70 [A] | CHF 29,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erschienen: 12.09.2011

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Liebe, Muße und Sekt

Von: Tanja Jeschke aus Stuttgart Datum: 02.06.2016


Dass ein großer Erzähler wie Hanns Josef Ortheil erneut zum Thema „Liebe“ greift, liegt nahe. Nach „Die große Liebe“ (2004) und „Das Verlangen nach Liebe“ (2007) schließt er nun die Trilogie mit „Liebesnähe“ ab. Die Figuren seines 2011 erschienenen Romans kreisen in einem Liebesuniversum wie Planeten umeinander, deren Magnetismus von japanischer und deutscher Mystik zugleich aufgeladen scheint. Jule Danner, die schöne Frau und passionierte Schwimmerin, wird von Johannes Kircher in einem Luxus-Hotel im Voralpenland entdeckt, beobachtet und – zunächst schweigend – geliebt. Andersrum genauso. Die Dramaturgie ist perfekt, die Figuren treten frei und reich auf jeder Buchseite ins rechte Licht, und immer gibt es genug Muße und Sekt. Die Welt bleibt draußen und stört nicht weiter. Was im Hier und Jetzt geschieht ist die Zubereitung von Kunst, Genuss und künstlerischer Existenz in reiner Form. Während er als Autor arbeitet, dreht sie Videos ihrer Installationen, in denen immer sie selbst die Hauptrolle spielt. Der Pool auf dem Hoteldach wird zum Raum von Licht und Schönheit. Es geht ihr um die Inszenierung des tausendjährigen „Kopfkissenbuchs“ der Hofdame Sei Shoragon aus dem alten Japan. Und Johannes lässt sich einspinnen in dieses Spiel der Annäherung, das viel zu oft viel zu ausgeklügelt und manieriert wirkt, um zu überzeugen. Das Zelebrieren ästhetischer Umgangsformen und genialischer Lebensräume vollzieht sich allzu wunderbar. Die sparsamen Momente der Nähe platzen aus den Nähten einer seltsamen Geheimniskrämerei, als die beiden sich endlich in einem eigens für die gegenseitige Offenbarung eingerichteten Holzhaus-Idyll zusammenfinden. Vornehme Kellner tragen die Speisen über die Wiese, Musik begleitet den Taumel, formvollendet stoßen die Phänomene der Liebe ihre Sektkelche aneinander.
Wo sind die Hindernisse, die Wunden, die Kämpfe? Literatur wird so zum Blick durch die Kamera in eine Art Meditationstempel der Liebe. Oder ist es doch eher Narzissmus?

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