Lincoln im Bardo

Roman

Hardcover
25,00 [D] inkl. MwSt.
25,70 [A] | CHF 35,90 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Während des amerikanischen Bürgerkriegs stirbt Präsident Lincolns geliebter Sohn Willie mit elf Jahren. Laut Zeitungsberichten suchte der trauernde Vater allein das Grabmal auf, um seinen Sohn noch einmal in den Armen zu halten. Bei George Saunders wird daraus eine allumfassende Geschichte über Liebe und Verlust, wie sie origineller, faszinierender und grandioser nicht sein könnte.

Im Laufe dieser Nacht, in der Abraham Lincoln von seinem Sohn Abschied nimmt, werden die Gespenster wach, die Geister der Toten auf dem Friedhof, aber auch die der Geschichte und der Literatur, reale wie erfundene, und mischen sich ein. Denn Willie Lincoln befindet sich im Zwischenreich zwischen Diesseits und Jenseits, in tibetischer Tradition Bardo genannt, und auf dem Friedhof in Georgetown entbrennt ein furioser Streit um die Seele des Jungen, ein vielstimmiger Chor, der in die eine große Frage mündet: Warum lieben wir überhaupt, wenn wir doch wissen, dass alles zu Ende gehen muss?

»Ein solches Buch wird man so bald nicht wieder lesen.«

Andreas Isenschmid / Die Zeit (14. Juni 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Frank Heibert
Originaltitel: Lincoln in the Bardo
Originalverlag: Penguin Random House USA
Hardcover mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-630-87552-1
Erschienen am  14. Mai 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Genialer Roman

Von: Sabine Ibing

12.11.2018

Man muss sich auf diesen Text einlassen, denn Saunders hat das Schreiben neu erfunden. Wenn man sich einlässt, liest man einen wundervollen Roman. Hier geht es zur Rezension: https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/lincoln-im-bardo-von-george-saunders.html

Lesen Sie weiter

Ein außerordentlich wagemutiges, aussagekräftiges und literarisches Meisterwerk

Shakespeare und So

Von: Cliff Kilian aus Mainz

07.11.2018

Mein Name ist Cliff Kilian, ich bin Buchhändler in Mainz. Meine Frau und ich betreiben dort die Buchhandlung Shakespeare und So..... Selten hat es in unserer Karriere (seit 25 Jahren) ein so außerordentlich wagemutiges, aussagekräftiges und literarisches Meisterwerk wie „Lincoln im Bardo“ gegeben. Es ist eine Philosophie, eine Vision, ein einfaches und doch die literarischen Grenzen sprengendes Buch. Ich habe vor vielen Jahren Dantes göttliche Komödie gelesen und fand sie außerordentlich. Damals freute ich mich darüber, dass ein Mensch auf so eine Idee kommt, und wie er diese Idee literarisch umsetzt. Es ist ein Meisterwerk. Georg Saunders ist ein ebensolches Meisterwerk gelungen. Und vielleicht geht er über dieses Dantesche sogar noch hinaus. Saunders lässt uns erleben, verzeihen Sie einen pathetischen Nachsatz, dass Mitgefühl, Anteilnahme, Liebe und Respekt dem Menschen Eigen sein können und sollten. Ich bedanke mich bei Ihnen und George Saunders , dass „ich in seinem Pferd sitzen darf um das Buch unter die Leute zu bringen.“

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

George Saunders wurde 1958 in Amarillo, Texas, geboren, lebt heute mit seiner Frau und zwei Töchtern in Oneonta, New York, und ist Dozent an der Syracuse University. Er hat mehrere Bände mit Kurzgeschichten veröffentlicht, erhielt u.a. 2013 den PEN/Malamud Award und 2014 den Folio Prize. Das Echo auf seinen ersten Roman »Lincoln im Bardo« war überwältigend: Man Booker Prize 2017, New York Times-Nr.1-Bestseller, SWR-Bestenliste Platz 1 und Spiegel-Bestseller.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

»Ein überaus originelles, eigenwilliges Buch, in dem sich das Komische und das tief Berührende, das Absurde und das Menschliche auf magische Weise die Waage halten.«

Maik Brüggemeyer / Rolling Stone (01. Juni 2018)

»Eine gespenstische Komödie, zugleich ein ergreifender Trauergesang und eine erhellende Studie darüber, wie Geschichte aus Geschichten entsteht.«

Sandra Kegel / Frankfurter Allgemeine Zeitung (12. Mai 2018)

»Saunders hat mit diesem Roman eine Ode ans Leben geschrieben, die eher wie ein Shakespeare-Drama mit griechischem Chor klingt.«

Anne Haeming / SPIEGEL ONLINE (15. Mai 2018)

»Ein Geister-Roman, der, historisch präzise verankert in einem Krisenmoment der amerikanischen Geschichte, voll schwarzem Humor und bizarrer Komik die Themen Trauer und Tod verhandelt.«

Sigrid Löffler / RBB Kulturradio (14. Mai 2018)

»Der Übersetzer Frank Heibert hat diesen so zärtlichen und derben und klugen Stimmen-Roman prachtvoll wirbelnd übersetzt.«

Gabriele von Arnim / Deutschlandfunk Kultur (12. Mai 2018)

»Der Effekt ist überwältigend. Denn dieses Drama des doppelten Loslassenmüssens entwickelt sich - ohne jeden Kitsch - zur Feier des Lebens.«

Wieland Freund / Die Welt (12. Mai 2018)

»Eine aberwitzige, wilde, traurige, frank-und-freie, manchmal überkandidelte Fantasie.«

Sylvia Staude / Frankfurter Rundschau (12. Mai 2018)

»Gespenstisch gut.«

Peter Pisa / Kurier (12. Mai 2018)