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Macbeth Blut wird mit Blut bezahlt. Thriller
Internationaler Bestseller

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-328-60017-6

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Erschienen:  27.08.2018
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Bestseller Platz 20
Spiegel Hardcover Belletristik

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Jo Nesbøs packender Thriller über die Gier nach Macht

Er kennt seine Feinde nur allzu gut. Inspector Macbeth ist der taffste Cop in einer maroden Industriestadt im Norden. Einen Deal nach dem anderen lässt er hochgehen, die Drogenbosse beißen sich an ihm die Zähne aus. Doch irgendwann wird die Verlockung zu groß: Geld, Respekt, Macht. Schnell aber wird ihm klar, dass einer wie er, der schon in der Gosse war, niemals ganz nach oben kommen wird. Außer – er tötet. Angestachelt von seiner Geliebten, schafft er sich einen Konkurrenten nach dem anderen vom Hals. In seinem Blutrausch merkt er nicht, dass er längst jenen dunklen Kräften verfallen ist, denen er einst den Kampf angesagt hat.

Jo Nesbø (Autor)

Jo Nesbø, 1960 geboren, ist Ökonom, Journalist, Musiker und zählt zu den renommiertesten und innovativsten Krimiautoren seiner Generation. Seine Bücher sind in über 50 Sprachen übersetzt, werden verfilmt, und von seinen Harry-Hole-Thrillern wurden allein im deutschsprachigen Raum über 5 Millionen Exemplare verkauft. »Macbeth« ist sein neuester Thriller, der direkt nach Erscheinen in die Top 5 der Spiegel-Bestsellerliste einstieg und auf die Krimibestenliste kam. Jo Nesbø lebt in Oslo.


André Mumot (Übersetzer)

André Mumot ist promovierter Kulturwissenschaftler, Journalist, Autor und Literaturübersetzer. Seit 2008 übersetzt er Autoren wie Neil Gaiman, Raquel J. Palacio, Nick Harkaway und Aleksandar Hemon. Er lebt in Berlin.

»Nesbøs bestes Buch.«

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Krimibestenliste (02.09.2018)

»Der unumstrittene König des skandinavischen Kriminalromans.«

The Times

»Mit einer modernisierten Adaption der gut 400 Jahre alten ‚Macbeth‘- Tragödie legt der Norweger Nesbø sein bisher ambitioniertestes Buch vor.«

dpa, Werner Herpell (28.08.2018)

»Von der ersten bis zur 621. Seite ist dieser Thriller eine nachtschwarze Tour de Force der Schrecknisse – der Atmosphäre des Shakespeareschen ‚Macbeth‘ verwandelt er sich damit beeindruckend an.«

Frankfurter Rundschau, Sylvia Staude (06.09.2018)

»Nesbø, Spezialist für die Darstellung suchtgefangener Egozentriker, gelingt eine zielsichere Aktualisierung: Sein Macbeth ist ein Aufsteiger, der sich alles mit Gewalt nehmen kann, solange ihm keiner entgegentritt.«

DIE ZEIT, Tobias Gohlis (13.09.2018)

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27.11.2018 | 19:30 Uhr | Köln

Lesung und Gespräch
Deutsche Stimme: Oliver Mommsen
Moderation: Alf Mentzer

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WDR Sendesaal
Wallrafplatz 5
50667 Köln

Weitere Informationen:
lit.COLOGNE GmbH
50677 Köln

Tel. 0221/1601815

28.11.2018 | 20:00 Uhr | Hamburg

Lesung im Rahmen des Harbour Front Festival
In Kooperation mit der Buchhandlung Heymann
Deutsche Stimme: Oliver Mommsen
Moderation: Günter Keil

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Universität

Weitere Informationen:
Harbour Front e.V. Literaturfestival c/o Kühne + Nagel (AG & Co.) KG
20457 Hamburg

29.11.2018 | 20:00 Uhr | München

Lesung im Rahmen der Münchner Bücherschau
Deutsche Stimme: Oliver Mommsen
Moderation: Knut Cordsen

Münchner Bücherschau

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Mehr Infos

Gasteig
Rosenheimer Straße 12
Carl-Orff-Saal
81669 München

Aus dem Englischen von André Mumot
Originaltitel: Macbeth
Originalverlag: Hogarth

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 624 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-328-60017-6

€ 24,00 [D] | € 24,70 [A] | CHF 33,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

NEU
Erschienen:  27.08.2018

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Wahnsinnige Liebe

Von: Michael Sterzik Datum: 01.10.2018

buchempfehlungensterzik.blogspot.de

Der englische Dramatiker Shakespeare verstand es das Publikum im 15./16. Jahrhundert mit Tragödien zu unterhalten. Und jetzt knappe 500 Jahre später, werden seine Werke noch immer von jeder Generation interpretiert und gerne als Film, Buch, Oper oder Musical adaptiert. Auch der norwegische Autor Job Nesbo hat für ein Projekt – „The Hogarth Press“, dass von Virginia und Leonard Wolf gegründet wurde, um in alter Tradition Shakespeare Werke zeitgenössisch zu interpretieren, dass Werk „Macbeth“ neu erzählt.

Es ist ein ambitionierter Titel, der wahrscheinlich entweder begeistert, oder über den man sich ärgern mag. Der Autor wird auf ewig mit seiner Figur „Harry Hole“ verbunden sein. Diese literarische Bindung aufzubrechen und sich von einem integren, moralischen Ermittler zu lösen, um dann einen Charakter wie Macbeth zu begegnen ist schwer. In seinem Thriller „Macbeth“ hält sich der Autor grundlegend gut an die Charakterisierung der Figur Shakespeare. Macbeth ist ein Mörder, kein moralischer Mensch, seine haltlose Gier nach Macht ist sein dramatischer Untergang.

Der Untertitel „Blut wird mit Blut“ bezahlt, zeigt schon sehr genau wo es hingeht. Es wird blutig, der Bodycount summiert sich recht schnell und unschuldig ist sowieso keiner. Wer Shakespeares Stück schon kennt, wird die Handlung und die Figuren sehr schnell wiedererkennen. Den sprichwörtlichen Weg des Schicksals und der Rahmenhandlung, hat der norwegische Bestsellerautor fast identisch übernommen.

Die Handlung spielt nicht in unserer Zeit – „Macbeth“ Bühnenshow spielt in den 1970er Jahren in einer Stadt – Capitol, der sehr an Frank Millers „Sin City“ erinnert. Eine immerwährende Dunkelheit, ein Großstadtdschungel dessen Atmosphäre alles Licht und alles „Gute“ einfängt. Es geht auch nicht um ein Spiel um schottische Throne, die es zu erobern gilt. Der Thron ist hier das Amt des Chief Commisioners, oder später auch das des Bürgermeisters. Beide Ämter sind natürlich besetzt und beide Inhaber, denken gar nicht daran diese aufzugeben. Aber es gibt natürlich brachiale Eroberungsmöglichkeiten und genau darum geht es um. Die Gier nach Macht und Einfluss machen aus den moralischen und netten Menschen Macbeth, der hier Leiter einer polizeilichen Spezialeinheit ist, ein mordendes Monster, dessen moralischer Kompass absolut am Durchdrehen ist. Seine Frau – nennen wir sie ruhig „Lady Macbeth“ ist die Motivationsspritze, eine durchgeknallte drogenabhängige Casinobesitzerin. Derer Spiel wird ein Roulette des Todes sein.
„Macbeth“ von Jo Nesbo ist eine Sammlung von Massakern, die nicht harmlos in Szene gesetzt wurden. Erschreckend dabei ist es, dass es bei den Charakteren kaum unschuldige gibt. Aus Polizisten die eigentlich Gesetz und Ordnung symbolisieren werden kaltblütige Mörder, die für ihren persönlichen Vorteil morden. Die unschuldigen Menschen, die im Wege stehen, die Liebe und Familie symbolisieren, sind die Bauernopfer, die einbezogenen, kalkulierten Opfer.
Warum all diese Morde? Es ist die Liebe – die uns umbringt – entweder schnell oder langsam. In „Macbeth“ außerordentlich schnell. Die Täter empfinden eine perverse Liebe. Eine vertrauensvolle Zuneigung für ihre Vorgesetzten, ihre Familie und ihre ehemaligen Freunde. Verrat – ist ein zusätzlicher Motor. Shakespeare hat auch romantische Liebesgeschichten verfasst. „Macbeth“ ist eine „Liebesgeschichte“, allerdings ohne Romantik, dafür viel Tragik und Dramatik. Shakespeare hatte es halt drauf.

„Macbeth“ von Jo Nesbo ist kein spannender Pageturner. Auch keine Liebesgeschichte wie „Romeo und Julia“, kein „Sommernachtstraum“, oder „Viel Lärm um nichts“, obwohl es an Ecken und Kanten innerhalb der Handlung knallt.
Der Roman überzeugt durch eine Sinfonie des Todes – keiner ist unschuldig und am Ende interessiert nur noch, wer überlebt dieses Drama.
Inhaltlich gibt es manche Längen, auf die man sich einstellen muss, aber auch spannende Actionszenen, die den Roman retten. Die Dialoge spiegeln das Gesamtbild wider: Liebe, Macht und was ist man bereit dafür zu tun, und welche Opfer sind nötig!?
„Macbeth“ ist ein abgeschlossenes Buch und somit kann man sich entspannt zurücklehnen bis der 12 Band von „Harry Hole“ kommt. Der Titel: Das Messer.

Fazit
„Macbeth“ von Jo Nesbo ist ein blutiges Stück Shakespeare. Ein kleines, brutales „Game of Thrones“ im Genre Thriller. Empfehlungswert – denn am Ende gilt nur die Frage: Wer überlebt es?!

Michael Sterzik





Definitiv einer der besten Thriller, die ich in diesem Jahr gelesen habe.

Von: Katja Kotzur Datum: 19.09.2018

Jo Nesbo's Thriller entstand im Rahmen eines Projektes, in welchem zeitgenössische Schriftsteller
Werken von Shakespeare ein neues Gewand geben. Wie der Titel bereits verrät, geht es hier um die
Tragödie "Macbeth".
Handlungsort ist eine düstere, heruntergekommene Industriestadt in Großbritannien. Die Wirtschaft
liegt am Boden. Drogen, Prostitution und Casinos sind die einzigen Wege zum Geldverdienen, die
den Menschen noch geblieben sind. Korruption hat sich breit gemacht. Zwei kriminelle Gangs
beherrschen die Stadt, denen nur noch wenige Gesetzeshüter um den Polizisten Macbeth
entgegentreten. Doch den Verlockungen von Macht und Geld kann auch er nicht ewig widerstehen.
Der Thriller zeigt in sehr detailreicher Sprache, was eine der niedersten Eigenschaften des
Menschen, die Gier, aus ihm macht. Und so wird aus einem treuen Gesetzeshüter der übelste aller
Verbrecher der Stadt, der auch vor Mord nicht zurückschreckt, um sein Verlangen nach Geld und
Macht zu stillen.
Das Buch ist sehr spannend und detailreich geschrieben, so dass dem Leser auch die finstersten Orte
des Geschehens bildhaft vor Augen stehen. Die von Perspektivlosigkeit und Desillusioniertheit
geprägte Stimmung ist nichts für zarte Gemüter und nach meiner Ansicht auch nichts für eine GuteNacht-Lektüre.
Und Shakespeare hätte sich sicherlich über eine intensivere Auseinandersetzung mit
der inneren Zerrissenheit des Macbeth zwischen seinem Rechts-/Unrechtsempfinden und seinem
Verlangen nach Macht und Wohlstand gefreut. Dennoch kann ich das Buch allen Lesern von Jo
Nesbo und auch allen Thriller- und Krimifans uneingeschränkt empfehlen. Es ist actionreich und
spannend geschrieben und gewährt einen schonungslosen Blick in die Abgründe der menschlichen
Seele. Ob es Nesbo's bisher bestes Buch ist, vermag ich nicht zu beurteilen, aber es ist definitiv
einer der besten Thriller, die ich in diesem Jahr gelesen habe.

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