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Magonia Roman

Ab 14 Jahren

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-27017-6

Erschienen: 03.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...

Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

M. D. Headley (Autorin)

Maria Dahvana Headley wuchs in Idaho auf einer Ranch auf. Das Schreiben ist ihr Beruf; sie hat sich bereits als Drehbuchautorin und Journalistin einen Namen gemacht, ihre wahre Leidenschaft aber gehört den fantastischen Geschichten. Und dem Sammeln von historischen Sternatlanten aus dem 18. Jahrhundert. Die Autorin lebt in Brooklyn.

Aus dem Amerikanischen von Julia Walther
Originaltitel: Magonia
Originalverlag: HarperCollins

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 368 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-27017-6

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne fliegt

Erschienen: 03.04.2017

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Eine phantastische Idee stolpert aufgrund mangelnder Beschreibung

Von: Anna Datum: 11.07.2017

www.annasbuecherstapel.de

Inhalt: Aza leidet an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Deswegen schiebt sie auch das Schiff in den Wolken auf akute Atemnot, denn nur ein Mensch glaubt ihre Geschichte: Jason – ihr bester Freund. Und mit der Zeit bemerkt sie, dass Jason vielleicht mehr als nur ein Freund ist. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Aza meint zu ersticken und findet sich plötzlich in Magonia wieder. In diesem Reich über den Wolken ist sie nicht krank, sondern magisch begabt. Und als wäre das nicht genug, liegt das Schicksal aller in Azas Händen…


Der Story-Stapel
Erster Satz: „Ich atme ein.“
Das Buch beginnt ruhig, aber trotzdem interessant. Wir lernen Aza kennen und erfahren direkt, wir schwer ihr Leben durch ihre Lungenkrankheit ist. Gleichzeitig bekommen wir erste Einblicke, wie Aza und ihr bester Freund Jason zueinanderstehen. Doch mit dem Ortswechsel nach Magonia verliert das Buch an Spannung und vor allem an Lesefluss. Man wird in eine Welt hineingeworfen, über die man kaum etwas erfährt und die deswegen eher schwer vorstellbar ist. Es dauert einige Seiten, bis man wieder soweit abgetaucht ist, dass sich die Spannung wiederaufbauen kann. Das Ende wiederum empfand ich als sehr gelungen, es ist in sich abgeschlossen, lässt aber dennoch genug offen für Folgebände.

Der Charakter-Stapel
Aza ist ein schlichter Charakter. Sie ist unglaublich auf alles fokussiert, was sie nicht kann. Klar, eine Krankheit wie ihre bestimmt das Leben enorm, aber auch in Magonia bleibt es dabei, dass sie nichts versucht und sich nur wenig zutraut. Das wird zum Ende zwar besser, aber geschah gefühlt immer unter Zwang und nie, weil sie es wollte. Dadurch bekommt man wenig tiefgreifende Einblicke, wer Aza wirklich ist und was sie will.
Jason hingegen bekommt viele Kanten. Er ist ein spezieller Typ, aber sehr klug und absolut loyal. Er ist ein echter Kämpfer und wirkt deutlich stärker und Geschichtsbeeinflussender als Aza, die eher wehleidig wirkt.
Die Charaktere aus Magonia bleiben ebenfalls eher blass. Man erfährt einfach zu wenig – über Magonia, über die Charaktere und kann dadurch kaum eine Verbindung aufbauen.

Der Stil-Stapel
Anfangs las sich das Buch sehr flüssig, doch mit Beginn der Zeit in Magonia wird der Lesefluss abrupt unterbrochen, da die Autorin wenig bis nichts erklärt und oft unbekannte Begriffe einwirft, die mehr Verwirrung stiften als zu erklären. Somit ist der Mittelteil eher holprig zu lesen, verliert Sogwirkung und macht es dem Leser nicht leicht dran zu bleiben.

Der Kritik-Stapel
Der holprige Mittelteil und zu wenig Erklärungen zu Magonia tun der Geschichte nicht gut, da die Spannung dadurch abbaut. Gleichzeitig ist die Protagonistin kein vorbildlicher Charakter, noch zeigt sie eine tolle persönliche Entwicklung im Buch. Da sticht ihr bester Freund Jason deutlich mehr heraus. Unabhängig davon ist die Idee von Magonia sehr spannend und wirklich phantastisch. Durch wenige bildliche Beschreibung bleibt es aber eher fern als greifbar, was wirklich schade ist, denn die Idee ist klasse.


Auf den Lesen-Stapel?
Es ist unglaublich schwierig, das Buch zu beurteilen. Die Idee rund um Magonia ist genial und neuwertig, verliert aber an Intensität aufgrund fehlender Beschreibungen und Erklärungen. Die Protagonistin bleibt leider sehr blass und bleibt in ihrer eigenen Entwicklung sich selbst im Weg stehen. Und besonders der holprige Mittelteil geben dem guten anfänglichen Spannungsbogen einen starken Abbruch, so dass es keine Sogwirkung gibt. Das Buch ist gut, keine Frage, die Grundidee klasse, aber es hat gleichzeitig einige sehr große Schwächen, so dass es unterm Strich bei 3 Sternen bleibt.

sehr fantasievoll mit tollem roten Faden

Von: Sarah Kilian  aus Berlin Datum: 10.07.2017

Das Buch hat mich gefesselt und ich habe es schnell verschlungen.
An manchen Stellen braucht man schon etwas mehr Fantasie, um sich die Figuren und Szenarien vorzustellen. Aber genau das fand ich auch sehr interessant. Besonders am Anfang des Buches ist es manchmal schwer mit der Schnelligkeit des Buches mitzukommen, da es so geschrieben ist, wie das Gehirn denkt. Es wird ein Sachverhalt erklärt und dabei kommt ein neuer Gedanke auf und dabei ein neuer und ein neuer und ein neuer ... und so weiter. D.h. man ist ganz schnell bei einem ganz anderen Thema und weiß gar nicht mehr so recht, wie man dahin gekommen ist. Aber alle aufkommenden Gedanken finden sich später im Buch wieder. Es gibt zu jedem Geschehen immer einen Bezug auf vorherige Ereignisse. Das Buch hat meiner Meinung nach einen wundervollen roten Faden und ganz nebenbei regt es dazu an, darüber nachzudenken, wie wir mit unserer Umwelt umgehen.

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