Magonia

Roman

Ab 14 Jahren
Hardcover
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Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...

Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …


Aus dem Amerikanischen von Julia Walther
Originaltitel: Magonia
Originalverlag: HarperCollins
Hardcover mit Schutzumschlag, 368 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27017-6
Erschienen am  03. April 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine etwas andere Geschichte

Von: Wortgetreu

27.06.2018

Das Cover ist ein Traum. Ich würde wirklich behaupten, dass das mit zu meinen allerliebsten Buchcovern gehört. Ich finde einfach alles daran perfekt. Der dunkle Hintergrund, der aber trotzdem super detailreich ist, die wunderschöne Farbe der untergehenden Sonne, die sich in der Feder wiederspiegelt. Die Feder die sich langsam auflöst und in Vögel wandelt. Einfach nur wunderschön und unglaublich passend zum Buch. Es ist definitiv ein Cover, das mich rein äußerlich berühren kann. Niemals könnte ich daran vorbeigehen, ohne es in die Hand zu nehmen. Ich glaube so viel habe ich noch nie zu einem Cover geschrieben, das muss etwas heißen. Unsere Protagonistin Aza steht kurz vor ihrem sechszehnten Lebensjahr. Sie wächst behütet bei ihrer liebevollen Familie auf, denen bewusst ist, dass Aza keine Lebensdauer hat wie ein gesunder Mensch, denn sie ist schwer krank. Seit sie denken kann verbringt sie schon viel Zeit in Krankenhäusern und bei Ärzten. Sie wuchs mit der Gewissheit auf, dass ihr Leben nur von kurzer Dauer sein würde. Das größte Problem an der Sache? Niemand, kein Arzt, weiß was genau ihr fehlt, was genau zu ihren Symptomen führt. Die Handlung der Geschichte lässt sich in zwei Teile trennen. Zu Beginn ist sie das kranke Mädchen, mit dieser wunderbaren und leidenden Familie. Die erste Hälfte des Buches hat mir wirklich unfassbar gut gefallen und ich konnte so gut mitfühlen. Mit Aza, ihren Eltern, ihrem besten Freund Jason. Aza ist eine wirkliche Kämpferin, denn jeder Tag ist eine Qual für sie, noch schlimmer die Ungewissheit darüber, weshalb es ihr so schlecht geht, weshalb sie nur schwer Luft bekommt. Als es dann passierte, als der Tag kam, an dem ihre Qual ein Ende fand waren alle nicht drauf vorbereitet. Selbst wenn sie damit schon seit langer Zeit rechneten. Wie kann man auch jemals dafür vorbereitet sein einen geliebten Menschen zu verlieren? Und plötzlich beginnt der zweite Teil des Buches, nachdem Aza auf einem Schiff wieder ihre Augen öffnet. Wohingegen die erste Hälfte der Geschichte noch realistisch auf der Erde abspielt, befinden wir uns nun in einer ganz anderen Welt. Sie findet sich umzingelt von Kreaturen wieder, die sie noch nie zuvor gesehen hat. Ich möchte über die zweite Hälfte gar nicht zu viel verraten, weshalb ich zum Inhalt an dieser Stelle nicht mehr viel sagen werde. Nur so viel... ich bin unglaublich unentschlossen wie ich dieses Buch nun finden soll. Ich mochte die erste Hälfte wirklich sehr, sehr gerne und konnte jedes Gefühl nachempfinden. Jedoch war es für mich schwer, wahrscheinlich fast genau so schwer wie für Aza, mich in dieser neuen Welt zurechtzufinden und diesen krassen Wechsel anzunehmen. Der Schreibstil hatte für mich etwas poetisches. Er war einfach und doch sehr schön tiefgründig. Mit einfachen Sätzen hat es die Autorin geschafft sehr viele Emotionen rüberzubringen.

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Magonia - eine ganz andere Welt jenseits der Wolken. Von Maria D. Headley

Von: smooneliest

17.02.2018

Heyne Verlag, 3. April 2017 "Magonia" hat bereits durch das zauberhafte Cover meine Aufmerksamkeit erregt, das auch super zum Thema passt. Ich war mir dennoch nicht sicher, ob das Buch etwas für mich ist, denn das Thema "schwere Krankheit" ist doch schwierig und ich habe auch manche negative Rezension gelesen. Zum Inhalt: Aza Ray sagt selbst, ihre Vergangenheit besteht aus Krankenhäusern. Sie ist schwer krank, sie kann nicht atmen - oft wacht sie am Morgen im Krankenhaus auf. Auch äußerlich wirkt sie krank und anders. Ihre Eltern und ihr bester und einziger Freund Jason setzen alles daran, sie am Leben zu halten, doch es ist klar, dass sie sterben wird. Dann sieht sie ein Schiff im Himmel und hört Vögel, die nach ihr rufen - halluziniert sie? Das ist das, was ihr am meisten Angst macht: verrückt zu werden. Zwischen ihr und Jason bahnt sich etwas tieferes an, doch plötzlich liegt Aza im Krankenwagen, der Sanitäter kämpft um ihr Leben... und sie findet sich im Himmel auf einem großen Himmelsschiff wieder, dessen Crew sie als lang vermisste Kapitänstochter begrüßt. Nun beginnt ein ganz neues Leben für sie, hier kann sie atmen, hat eine Aufgabe... Meine Meinung: Ich finde, Aza Ray ist ein tolles Mädchen! Sie ist mir sehr sympathisch mir ihrem Sarkasmus und ihrem offenen Umgang mit dem Tod. Da ich bereits wusste, um was es geht, konnte ich mich gut auf sie einlassen und ihr Verhalten nachempfinden. Sie lässt uns schonungslos und ehrlich daran teilhaben, wie besch... das Leben zu ihr ist. Sie hat natürlich große Angst und braucht eine große Portion Kaltschnäuzigkeit und schwarzen Humor, um damit klarzukommen. Das ist das Mädchen, das wir auf den ersten 100 Seiten kennenlernen. Ich war sehr berührt von der Szene, als sie im Sterben liegt - es flossen auch Tränen. Die Welt, welche die Autorin mit Magonia erfindet, ist sehr spannend und interessant, aber viel erfährt man hier noch nicht darüber, da Aza sich fast ausschließlich auf einem Schiff befindet. Das wünsche ich mir, dass es noch ausgebaut wird. Spannend finde ich die kleinen "Faktenwissenhappen", welche die Autorin einbaut und die man am liebsten nachschlagen würde, wie z.B. Sternbilder, die Zahl Pi, der Ganzfeld-Effekt, Gedichte von E.E. Cummings oder Epiphyten. Sie ist auch Drehbuchautorin und Journalistin und begeistert sich für historische Sternatlanten, was sich auch in diesem Werk bemerkbar macht. Vieles in der Geschichte hat einen tatsächlichen historischen Hintergrund. Das Buch hat auch einen moralischen Anspruch mit Themen wie Umweltverschmutzung, saurer Regen, Machtgier und gegenseitiger Hilfe. Das Ende finde ich nicht ganz passend, sondern schwer vorstellbar, aber ich bin gespannt, wie es im Folgeteil weitergeht. Das Buch bekommt von mir drei Sterne und einen extra für das Cover.

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Vita

Maria Dahvana Headley wuchs in Idaho auf einer Ranch auf. Das Schreiben ist ihr Beruf; sie hat sich bereits als Drehbuchautorin und Journalistin einen Namen gemacht, ihre wahre Leidenschaft aber gehört den fantastischen Geschichten. Und dem Sammeln von historischen Sternatlanten aus dem 18. Jahrhundert. Die Autorin lebt in Brooklyn.

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