Mein Ein und Alles

Roman

Hardcover
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»Ein Buch, das man mit angehaltenem Atem verschlingt.« Washington Post

Dieser Roman über ein junges Mädchen hat Amerikas Leserschaft überwältigt und gespalten. Denn Turtle Alveston, so verletzlich wie stark, ist eine der unvergesslichsten Heldinnen der zeitgenössischen Literatur. Sie wächst weltabgeschieden in den nordkalifornischen Wäldern auf, wo sie jede Pflanze und jede Kreatur kennt. Auf tagelangen Streifzügen in der Natur sucht sie Zuflucht vor der besitzergreifenden Liebe ihres charismatischen und schwer gestörten Vaters. Erst als sie ihren Mitschüler Jacob näher kennenlernt und wahre Freundschaft erfährt, beginnt die Befreiung aus seinen Klauen. Gabriel Tallents Debut ist von eindringlicher Wucht und zugleich Zartheit, eine neue Stimme, die niemanden kalt lässt. »Als Leser schlägt einem das Herz bis zum Hals und man hofft nichts inständiger, als dass Turtle durchkommen möge. Intensiv und lebendig.« Marie Claire

»Der Begriff ‘Meisterwerk’ wird zu häufig benutzt, doch ‘Mein Ein und Alles’ ist ohne jeden Zweifel eines.«

Stephen King

Aus dem Amerikanischen von Stephan Kleiner
Originaltitel: My Absolute Darling
Originalverlag: Riverhead Books
Hardcover mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-328-60028-2
Erschienen am  24. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Nimm dieses Buch mit in den Urlaub!
Dieses Buch spielt in: Mendocino, Vereinigte Staaten von Amerika

Leserstimmen

Eine unvergleichbare Geschichte

Von: biblio_phil

10.09.2019

Inhalt: Dieser Roman über ein junges Mädchen hat Amerikas Leserschaft überwältigt und gespalten. Denn Turtle Alveston, so verletzlich wie stark, ist eine der unvergesslichsten Heldinnen der zeitgenössischen Literatur. Sie wächst weltabgeschieden in den nordkalifornischen Wäldern auf, wo sie jede Pflanze und jede Kreatur kennt. Auf tagelangen Streifzügen in der Natur sucht sie Zuflucht vor der besitzergreifenden Liebe ihres charismatischen und schwer gestörten Vaters. Erst als sie ihren Mitschüler Jacob näher kennenlernt und wahre Freundschaft erfährt, beginnt die Befreiung aus seinen Klauen. Gabriel Tallents Debut ist von eindringlicher Wucht und zugleich Zartheit, eine neue Stimme, die niemanden kalt lässt. Meinung: Anfangen möchte ich mit dem Äußeren des Buches, welches auf den ersten Blick vielleicht nicht sehr viel aussagt, wenn man allerdings den Inhalt des Buches kennt, erkennt man eine Verbindung zwischen dem Cover und der Story, was mir bei Büchern immer überaus gut gefällt. Wir werden hier mit einer düsteren Geschichte eines jungen Mädchens konfrontiert, die von ihrem Vater eine besondere Erziehung genießt und deswegen in der Schule als Außenseiterin abgestempelt wird. Der Grund, wieso Turtle so anders als andere Kinder in ihrem Alter erzogen wird, ist die tiefe Liebe, die ihr Vater für sie empfindet. Doch diese Liebe geht so tief, dass sie gefährlich für alle werden könnte, die an der Zweisamkeit zwischen Turtle und ihrem Vater etwas ändern wollen. Sogar wenn Turtle selbst diese Person ist... Ich habe immer noch eine Gänsehaut am ganzen Körper, wenn ich an diese unglaublich Geschichte denken muss, die mich fassungslos zurückgelassen hat. Selten hat mich ein Buch derart in seinen Bann gezogen, weswegen ich jetzt schon sagen kann, dass es eines meiner Jahreshighlights für dieses Jahr werden wird. Fazit: Ein grandioser Roman, der die Schattenseiten elterlicher Weise auf eine abgründige Art und Weise beschreibt.

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Ein krasses Debüt, dass definitiv nichts für zarte Gemüter ist !

Von: Ina's Little Bakery

17.07.2019

Manchmal frage ich mich wirklich, warum ich immer wieder zu Büchern mit Thematiken greife, von denen ich schon im Vorfeld weiß, dass sie mich enorm triggern werden. Bei MEIN EIN UND ALLES war dies auch der Fall. Ich habe auf einem Blog eine Rezension gelesen, die mich aber trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Themen, so angefixt und neugierig gemacht hat, dass ich das Buch einfach lesen wollte. Und ja klar, es hat mich getriggert, heftig. Immer wieder musste ich es zur Seite legen, aber letzten Ende finde ich, das es ein unglaublich starkes Buch ist, das unbedingt mehr Aufmerksamkeit braucht und mehr gelesen werden muss. Diese Geschichte um die 14-jährige Turtle ist wirklich harte und krasse Kost, denn es geht darin um physischen wie psychischen Missbrauch, Gewalt und sogar um Inzest. Auf den Inhalt möchte ich gar nicht explizit eingehen, sondern mich lieber auf mein Empfinden beim Lesen konzentrieren. Zunächst tat ich mir mit dem Buch nämlich etwas schwer, da die Autorin einen sehr eigenen Schreibstil hat, an den man sich wirklich gewöhnen muss. Hat man dies erstmal getan, dann hat einen die Geschichte recht schnell komplett im Griff und es ist wie dieser "obligatorische Verkehrsunfall", bei dem man nicht hinsehen will, aber auch nicht wegsehen kann. Turtles Alltag ist geprägt von Gewalt. Mit Waffen und in der Natur kennt sie sich besser aus als mit zwischenmenschlichen Beziehungen und überhaupt wirkt sie ziemlich hinterwäldlerisch und der Welt irgendwie entrückt. Ihr Verhalten habe ich mir im Verlauf der Geschichte irgendwann so erklärt, dass sie durch all die schrecklichen Dinge, die ihr Vater ihr angetan hat, einfach komplett abgestumpft ist. Völlig normale Reaktion für mich. Sie wirkt sehr nüchtern, was sich in der Erzählweise widerspiegelt und manchmal auch sehr kindlich und naiv. Diese Geschichte ist so unendlich tragisch und herzzerreißend, hat mich so an meine eigenen Grenzen des Aushaltens getrieben, aber ich konnte nicht aufhören zu lesen. Es ist alles andere als eine leichte Geschichte, keine Lektüre, die man mal eben wegliest, sondern eine die man mitnimmt und die einen lange Zeit beschäftigt und die trotz ihrer Härte absolut lesenswert ist.

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Vita

Gabriel Tallent, geboren 1987 in New Mexico, wuchs in der Nähe von Mendocino mit zwei Müttern in einem sehr liberalen Umfeld auf. Nach seinem Universitätsabschluss 2010 führte er zwei Sommer lang Gruppen mit Jugendlichen durch die Wildnis der Nordpazifischen Küste. Gabriel Tallent lebt heute in Salt Lake City.

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Stephan Kleiner

Stephan Kleiner, geboren 1975, lebt als literarischer Übersetzer in München. Er übertrug u. a. Geoff Dyer, Michel Houellebecq, Lawrence Osborne und Hanya Yanagihara ins Deutsche.

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Pressestimmen

»Hin und wieder gerät man an ein Romandebut, das aufhorchen läßt, weil man einen solchen Ton im Chor der internationalen Gegenwartsliteratur noch nie vernommen hat. So ein Roman ist ›Mein Ein und Alles‹ von Gabriel Tallent. Dies ist ein Buch über Kindesmißbrauch, unerträgliche Gewalt und stumpfe Brutalität, und gleichzeitig eine rhapsodische Feier der Schönheit der kalifornischen Natur, von Fauna und Flora von Mendocino in einer unvergesslichen Sprache. Eine abgründige Familiengeschichte mit der 14jährigen Turtle, eine Waffennärrin, die sich eines Tages gegen ihren Vater zur Wehr setzt.«

»Ein selbstbewusster Debütroman, und er ist in Amerika eingeschlagen wie eine Explosion. Verstörend! Brillant! Erschreckend grausam, so die stammelnden Rezensionen.«

DIE ZEIT, Susanne Mayer (22. November 2018)

»Kann ein Buch zu gut sein? So, dass es man es kaum erträgt? Noch während der Lektüre von Gabriel Tallents Debüt weiß man: Ja. Die Geschichte der 14-Jährigen Turtle, die von ihrem waffennärrischen Vater misshandelt, missbraucht und grausam geliebt wird, lässt den Leser nicht mehr los.«

Welt am Sonntag kompakt, Barbara Weitzel (18. November 2018)

»Die Roman-Entdeckung des Jahres.«

Hamburger Abendblatt (26. September 2018)

»Ein harter Brocken und eine Offenbarung zugleich. Man leidet 500 Seiten lang mit der Heldin und vergisst sie dann nie wieder.«

style (CH), Anita Lehmeier (01. November 2018)

»Wer (…) bis zum Ende aushält, wird Turtle, seine Heldin, vermutlich niemals wieder vergessen.«

BRIGITTE WOMAN, Antje Liebsch (05. September 2018)

»Ein ganz bemerkenswertes Debüt.«

»Schrecklich spannend ... immer zittert man mit der harten, schiefen, ungebrochenen Heldin, dass es endlich aufhört. ... Gabriel Tallent trumpft in seinem Debüt als mitreißender Erzähler auf.«

Berliner Zeitung, Birgit Walter (03. November 2018)

»Im Verlauf der Geschichte entwickelt ›Mein Ein und Alles‹ einen rasenden Sog. In sprachgewaltiger Wucht und gleichzeitig verstörend zart kommen die einzelnen Plots daher, verschlingen sich zu einem Gesamthandlungsstrang, der niemanden kalt lässt.«

Passauer Neue Presse, Alexandra von Poschinger (24. Juni 2019)

»Eine unkonventionelle Heldin und die furchtlose Darstellung ihres Überlebenskampfes machen ‘Mein Ein und Alles‘ zum erfolgreichsten Debüt des Jahres 2017.«

The New York Times

»Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann … ein erschütterndes, ein gewaltiges Debüt.«

National Public Radio