Mit der Linie 4 um die Welt

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Hardcover
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Buenos Aires, Paris, Magdeburg – Städte, wie wir sie noch nicht gesehen haben

Eine aufregende Reise um die Welt: Ob in New York oder Minsk, Alexandria, Buenos Aires oder Dresden – in jeder Stadt besteigt Annett Gröschner Bus oder Straßenbahn der Linie 4, denn die fährt immer in Bezirke, die den wahren Charakter der Stadt enthüllen. In ihrem Fahrtenbuch fängt die Autorin das urbane Leben ein, seine sozialen, ökonomischen und ideologischen Bedingungen, und unter dem vielgestaltigen Jetzt spürt man das Fließen der Zeit. Schicht für Schicht dringt sie in die Historie vor und verknüpft souverän Geschichte mit Politik, Architektur- mit Literaturgeschichte, Abenteuer mit Lebensphilosophie. »Mit der Linie 4 um die Welt« ist Reisebericht, Tagebuch und literarische Skizze, unprätentiös und poetisch, warmherzig und Lust machend, von einer, die wie Cees Nooteboom oder Andrzej Stasiuk nicht um des Reisens willen reist. Annett Gröschner ist immer auf der Suche nach dem Wesen der Stadt, dem Licht, dem Duft, dem Ton, in dem sie gestimmt ist.

»Mein Lieblingsbuch der Herbstsaison: Annett Gröschner - ›Mit der Linie 4 um die Welt‹.«

die tageszeitung, 06.10.2012

Hardcover mit Schutzumschlag, 400 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit Abbildungen
ISBN: 978-3-421-04567-6
Erschienen am  01. Oktober 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Städtesammlerin

Von: stadtlandlesen

15.07.2018

Annett Gröschner nimmt den Leser mit auf Reisen. In den verschiedensten Ländern fährt sie mit der Straßenbahnlinie 4 und berichtet von ihren Erlebnissen. Das Buch beginnt mit einem Einführungskapitel. In diesem wird erklärt warum die Autorin immer mit der Linie 4 fährt. Dieses Kapitel ist etwas holprig zu lesen wegen den ganzen Straßennahmen, jedoch lohnt es sich dran zu bleiben. Generell sind die Kapitel kurz und man kann immer mal schön zwischendurch in eine andere Welt abtauchen. Natürlich gibt es über einige Orten mehr zu erzählen als über andere. Die Kapitel sind abwechslungsreich und passend gestaltet. Einige sind besser andere nicht ganz so gelungen. So fand ich das Kapitel 13.27 Uhr – an der Trolleybushaltestelle Horeastraße vollkommen unnötig. Denn darin erzählt die Autorin auf 2 1/2 Seiten wie sie an der Haltestelle Kinder beobachtet. In anderen Kapiteln erzählt sie auf ca. 10 Seiten ausführlicher über die Strecke und die Eindrücke, die sie auf der Straßenbahnfahrt sammelt. Was mir sehr gut gefällt ist, dass das Buch sehr gut recherchiert ist. Die Autorin verwebt gekonnt geschichtliche Hintergründe über die Städte, ihre Bauten und ihre Bewohner. Auch über die technischen Voraussetzungen der Straßenbahn ist sie bestens informiert. Was ich als sehr störend empfand waren die vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler in diesem Buch. Die Autorin ist studierte Germanistin und das Buch durchlief ein Lektorat, da sollten solche groben Schnitzer, wie sie hier zu finden sind, nicht passieren. Die Städtesammlerin hat mich für zukünftige Reisen inspiriert, mir fremde Kulturen näher gebracht und mir auch etwas die Angst genommen. Letztlich ist es ein nettes Buch für zwischendurch und vor allem für Reiselustige Leser zu empfehlen. Man kann das Buch gerne lesen, man muss es aber nicht.

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Großartige Reise

Von: Buchstabenwoerter

06.08.2017

Ein sehr interessantes Buch. Annett fährt in alle Städten, in die sie reist, stets mit der Linie 4, ob Bus oder Bahn. Immer die Linie 4. Warum? Dies erfährt man natürlich in ihrem Buch. Ein wunderschönes Buch. Ich habe jede Seite genossen, wenn es manchmal auch ein wenig schwere Kost war. Ich wünschte, ich könnte wie Annett so durch die Welt reisen. Was würde man alles sehen? Durch ihre Augen sehen wie die Welt anders, die Menschen… Wer also Lust hat, auf ein großes Abenteuer durch die Welt, sollte sich dieses Buch holen, aber dann am Besten gleich die gebundene Ausgabe, denn dort gibt es bei weitem mehr zu entdecken.

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Vita

Annett Gröschner

Annett Gröschner, 1964 in Magdeburg geboren, studierte Germanistik in Berlin, wo sie seit 1983 lebt. Für ihr schriftstellerisches Werk, das Sachbücher, Theaterstücke, Gedichte, Dokumentarliteratur wie Prosa umfasst, wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Außerdem schreibt sie als Journalistin für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen und das Radio. 2000 veröffentlichte sie mit großem Erfolg den Nachwenderoman "Moskauer Eis". 2011 erschien "Walpurgistag", ihr zweiter, ebenfalls von der Kritik hochgeschätzter Roman, der mit dem Brandenburg Lotto Literaturpreis ausgezeichnet wurde.

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Zitate

»Luftige Reiseberichte.«

WDR Hörfunk – WDR 3 Funkhaus Europa, 01.10.2012

„Welch verrückte und welch charmante Idee.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung (29. August 2013)

»Eine Geschichte aus der Vergangenheit, aber in Mischung aus Sehen, Hören, Fühlen und Denken, aus sinnlichem Eindruck und Recherche, Gegenwart und Geschichte.«

WDR3 – Gutenbergs Welt, 18.11.2012

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