Mörderinnen

Fälle aus der Praxis eines Strafverteidigers

Hardcover
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Warum töten Menschen? Was lässt sie diese letzte Grenze überschreiten? In über 30 Tötungsdelikten hat Veikko Bartel schon vor Gericht verteidigt, in »Mörderinnen« erzählt er die vier spektakulärsten, anrührendsten, grausamsten Fälle: die Kindsmörderin, die Sadistin, die Gattenmörderin, die Giftmörderin. Eindrücklich schildert er die Hintergründe, die hasserfüllten Reaktionen der Öffentlichkeit und die biographischen Tragödien, die sich hinter den Taten verbergen. Seine Erzählungen stellen die Frage nach Gerechtigkeit und zeigen mit jedem Fall: Die Realität ist spannender als jeder Krimi.

»Ich will wirklich niemandem zu nahe treten, aber Schirachs Kurzgeschichten wirken wie lapidare Kindermärchen gegenüber Bartels Ausführungen.«

www.zwischen-den-zeilen.com (13. September 2018)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 240 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-39336-7
Erschienen am  20. August 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Interessant und grausam

Von: Fhina

25.06.2019

Worum geht's?: Veikko Bartel ist Starfverdeitiger und schildert in dem Buch vier seiner erschreckensten Fälle, die er vor Gericht verteidigt hat. Ihm geht es vor allem darum, viel über die Hintergründe zu erfahren und dem Warum und Wieso genau auf den Grund zu gehen. Kein Mensch ist von naturaus böse, aber was treibt einen Menschen dazu einen anderen umzubringen? Der Autor gibt uns einen kleinen Einblick in seine Arbeit, erläutert, dass er immer nur die Menschen aber nie die Tat selbst verteidigt hat und das es in dem Buch um die Schicksale der Täter geht, nicht um die unschuldigen Opfer. Veikko Bartel erzählt ebenfalls, dass man als Strafverteidiger schnell als herzlos begestempelt wird, weil man den Täter ja in "Schutz" nimmt. Aber auch das spricht er interessant an und erklärt seinen Standpunkt dazu. "Jeder Mensch kann töten. Und er wird es tun, kommt er nur an eine ganz bestimmte Grenze." Die vier Geschichten selbst sind verstörend und grausam. Jede Frau begeht eine andere Art und hat ein anderes Motiv zum töten. Besonders grausam fand ich die Kindsmörderin, welche ihr Baby kocht (!), aber auch die Gattenmörderin ist nicht ohne. Zu jeder Geschichte gibt es etwas Hintergrundwissen und man wird nach und nach durch den Fall geführt. Meine Meinung: Alles in Allem sehr interessant zu lesen und mehr über die Arbeit eines Strafverteidigers, aber auch über die Fälle selbst zu erfahren. Jeder der True Crime liebt wird an diesem Buch vermutlich gefallen finden. Bei der Sadistin und die Giftmörderin haben mir leider ein paar mehr Informationen gefehlt. Aber ich würde wieder etwas von dem Autor lesen.

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Ein Blick hinter die Fassade von Mörderinnen.

Von: Eva Fl.

16.05.2019

Veikko Bartel ist als Strafverteidiger tätig und hat so schon die verschiedensten Mandanten verteidigt. Unter ihnen auch Frauen, ja Mörderinnen. In diesem Buch erzählt er die vier spektakulärsten Fälle. Bücher rund um das Thema „Mord und Totschlag“, um Gerichtsprozesse und ähnliche Themen ziehen mich immer wieder magisch an. Nachdem ich von „Mörderinnen“ schon einiges gehört und gesehen hatte, wollte ich das Buch auch unbedingt lesen. Das habe ich nun getan. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, das Buch liest sich angenehm, gut verständlich. Für mich kamen keine wirklichen Fremdwörter oder Fachbegriffe vor, alles gut zu verstehen, ich hatte keine Schwierigkeiten beim Lesen. Die einzelnen Fälle schildert Veikko Bartel sehr klar und sachlich und die Schicksale bewegen durchaus. So blickt man dank seiner Schilderungen auch hinter die Fassade der Menschen und erfährt, was sie bewogen hat, so zu handeln. Man merkt, wie der Autor hier alles sachlich schildert und eben familiäres erläutert und nicht einfach pauschal urteilt. Das hat mir gut gefallen. Natürlich sind die begangenen Straftaten nicht wirklich zu entschuldigen, kennt man, aber die Hintergründe so hat man doch einen anderen Blick auf die Taten. Man sollte also nicht direkt urteilen, sondern sich auch manchmal näher mit den Beweggründen befassen. Inhaltlich beginnt das Buch mit dem Fall einer Kindsmörderin, was wahrlich harter Tobak ist. Hier muss wohl jeder Mensch bei den Schilderungen tief Luft holen, denn was passiert ist, ist heftig. Da der Autor hier aber nichts unnötig in die Länge zieht bzw. endlos ausformuliert, sondern auch hier sachlich und klar schildert, ist es „lesbar“. (Bei einem Thriller hätte man das Ganze wohl noch drei Seiten länger geschildert, das möchte ich damit ausdrücken. Hier ist das nämlich nicht der Fall und das ist auch gut so und in Ordnung.) Für mich ein interessantes und durchaus lesenswertes Buch, welches mal wieder aufgezeigt hat, dass es immer verschiedene Sichtweisen gibt, dass man manche menschlichen Beweggründe überhaupt nicht einmal erahnen kann. Von mir gibt es für dieses spannende und gut verständlich geschriebene Buch, das ich recht schnell gelesen hatte, 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Vita

Veikko Bartel, geboren 1966 in Karl-Marx-Stadt (DDR), studierte nach der Wiedervereinigung Jura und arbeitete von 1996 bis 2011 als Rechtsanwalt in Potsdam, ab 1998 als Strafverteidiger. Heute ist er Dozent für Steuerrecht. Er lebt mit seiner Familie in Potsdam.

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Events

13. Sep. 2019

Mörderinnen und Mörder - eine Lesung

20:00 Uhr | Lesungen
Veikko Bartel
Mörder | Mörderinnen

09. Okt. 2019

Mörderinnen und Mörder - eine Lesung

20:00 Uhr | Berlin | Lesungen
Veikko Bartel
Mörder | Mörderinnen

02. Nov. 2019

Lesung mit Veikko Bartel

20:00 Uhr | Auerbach/Vogtland | Lesungen
Veikko Bartel
Mörder | Mörderinnen

14. Nov. 2019

Lesung mit Veikko Bartel

20:00 Uhr | Berlin | Lesungen
Veikko Bartel
Mörder | Mörderinnen

09. Jan. 2020

Lesung mit Veikko Bartel

19:00 Uhr | Chemnitz | Lesungen
Veikko Bartel
Mörder | Mörderinnen

Pressestimmen

»[E]in packendes und höchst lesenswertes Buch.«

Das Kriminal Magazin (30. November 2018)

»Bartel [...] gibt auch einen tiefen Einblick in seine Arbeit als Strafverteidiger. Und diese Perspektive ist es, die das Buch unterscheidet von so vielen anderen Kriminalschilderungen.«

Berliner Morgenpost (25. August 2018)

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