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Molly's Kitchen - Stadt, Land, Genuss – vom Glück, zu kochen und zu genießen

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Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-517-09622-3

Erschienen:  04.09.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Vom Kochen und Glücklichsein

Molly Yehs mehr als 120 leckere Rezepte erkunden das saisonale Angebot und bringen einen neuen Dreh in Gerichte, die satt und glücklich machen. Dabei reicht die Auswahl von raffinierten Frühstücksideen über Wohlfühlsuppen und sättigende Hauptgerichte bis hin zu bunten Desserts und saftigen Kuchen. Wie auf ihrem preisgekrönten Blog »My Name ist Yeh« streut sie zwischen ihre genialen Rezeptideen immer wieder urkomische Geschichten aus dem einstigen Leben in der Stadt und dem jetzigen auf der Farm ihres Mannes.

Molly Yeh (Autorin)

Molly Yeh ist Bäckerin, Bloggerin, Schriftstellerin und Landwirtin. Sie ist die Stimme hinter dem sehr populären Blog "My name is Yeh", der bereits mehrere Auszeichnungen erhielt, darunter zwei Saveur-Blog-Awards 2015 (Redaktionsliebling und Blog des Jahres). Molly absolvierte auch die Juilliard-Musikschule in New York und spielt Percussion in Orchestern auf der ganzen Welt. Sie lebt in East Grand Forks, North Dakota, mit ihrem Mann und ihren Hühnern.

Originaltitel: Molly on the range
Originalverlag: Straus Literary/Rodale

Gebundenes Buch, Pappband, 304 Seiten, 19,5x23,6
ca. 110 Farbfotos und 40 farbige Abbildungen

ISBN: 978-3-517-09622-3

€ 24,99 [D] | € 25,70 [A] | CHF 34,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Südwest

Erschienen:  04.09.2017

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Originell und alltagstauglich

Von: magentratzerl Datum: 23.07.2018

https://magentratzerl.de

Eigentlich ist Molly Yeh ja Percussionistin. Aufgewachsen ist sie in einem Vorort von Chicago, hat dann in New York studiert und lebt nun mit ihrem Mann auf einer Zuckerrübenfarm im North Dakota. Der Umzug von der Großstadt auf das Land war ein großer Einschnitt, und so begann sie dort, sich sehr stark auf ihren Blog zu fokussieren. Sie fing außerdem an, für andere Websites zu arbeiten und nach und nach wurde der Blog zu einem Vollzeit-Job. Und nun liegt ihr erstes Kochbuch vor mir.

Erster Eindruck

Das Buch ist sehr hübsch aufgemacht; es macht großen Spaß, darin zu blättern. Das liegt zum einen am Layout: das ist von den Schrifttypen und Druckfarben her recht ruhig und klassisch, aber es gibt viele lustige kleine Zeichnungen und Grafiken, die alles auflockern und einem das eine oder andere Kichern entlocken. Und natürlich gibt es auch viele Fotos; nicht nur von den vorgestellten Gerichten, sondern auch vom Leben auf der Farm.

Rezeptideen für jede Lebenslage

Die Rezepte sind unterteilt in Frühstück und Brunch, Hauptgerichte, Snacks und Partyfood sowie Desserts und Kuchen. Und, naja, ich möchte so gut wie alles essen, was da vorgestellt wird. Ich muss unbedingt noch den Schakschuka-Couscous probieren, die Kubaneh mit Kardamom und Orange, die Schnitzelbao mit Sriracha-Mayo oder die frittierten Essiggurken mit Käse. Genau wie die verschiedenen Varianten von Mac and Cheese, die verschiedenen Challahs oder die selbstgemachten Mozartkugeln. Ihr merkt schon, die Rezepte haben eine beachtliche Bandbreite. Molly Yeh hat jüdische und chinesische Wurzeln, und das merkt man den Rezepten immer wieder deutlich an; sie hat keine Scheu davor, Elemente aus beiden Küchen zu vermischen.

Geschichten inklusive

Man findet also viele originelle Rezepte, aber das ist es nicht allein, was dieses Buch zu etwas Besonderem macht. Molly Yeh ist nämlich auch eine begnadete Geschichten-Erzählerin. Immer wieder erzählt sie – von ihrer Kindheit, dem Leben in New York und auf der Farm, und das alles so kurzweilig, lustig und ein bisschen verrückt, dass man das Buch schon alleine um der Geschichten willen lieben muss. Auch zu den Rezepten gibt es immer kleine, persönlich und humorvoll geschriebene Vorworte.

Schon mal ausprobiert:

Fangen wir doch mal mit etwas Süßem an. Ihr verdankt dass dem Umstand, dass Rhabarber in der Abokiste war. Malabi gibt es da, aber in einer etwas aufwändigen Version: auf dem Boden der Gläschen befindet sich eine Knusperschicht aus Nüssen, Zucker und Kokosöl, darüber ein mit Rosenwasser und Vanille aromatisierter Pudding auf Kokosmilch-Basis und die oberste Schicht schließlich ist ein Kompott aus ofengeröstetem Rhabarber. Rhabarberkompott gehört zu meinen Kindheits-Traumata, aber so mag sogar ich es.

Ab und zu blitzen Molly Yehs chinesische Wurzeln durch. So wie bei diesem Frühlingszwiebelpfannkuchen, die ja klassisch chinesisches Streetfood sind. Schon lange wollte ich sie machen – und es hat sich gelohnt; sie sind toll und fanden reissenden Absatz. Allerdings habe ich die Flüssigkeitsmenge im Teig deutlich reduziert. Ebenfalls toll: der dazu servierte, mit Sojasauce, Ahornsirup und Reisessig angemachte Karottensalat.


Auf die Spaghetti mit Tomatensauce und Nussbällchen hatte ich mich sehr gefreut, aber leider haben die Bällchen nicht so toll geschmeckt wie erhofft: sie waren sehr hart und trocken. Es wurden Walnüsse und Mandeln als Nussorten vorgeschlagen; ich habe Mandeln verwendet. Ob es daran lag oder ob ich alles zu sehr gemixt habe – ich weiß es nicht. ich werde wohl einen zweiten Versuch starten, dann aber mit Walnüssen.


Molly Yeh benutzt auch gerne mal den Slowcooker. Ich habe das Gulasch ausprobiert, das sie darin macht. Sie hat es auf ihrer Hochzeitsreise in den Alpen gegessen und war so begeistert, dass sie es nachkochen musste. Zum Gulasch gibt es Semmelknödel – ein wenig ungewöhnlich mit Frühlingszwiebeln und Käse darin, das hat uns allen gut gefallen.



Auch die Chatchapuri sind toll – statt verschiedener Käsesorten kommen unter anderem Spinat und Ei hinein – nicht so üppig wie das Original, aber sehr gut.


Es gibt einige Variationen von Mac and Cheese im Buch und eine ist reizvoller als die andere, jedenfalls wenn man, so wie ich, Nudeln in Käsesauce zu schätzen weiß. Es gab Makkaroni mit Brie, Äpfeln und Pancetta, ein bisschen außer Konkurrenz, denn ich habe mir die Sauce von der Küchenmaschine rühren lassen. Aber die Kombination ist einfach eine Wucht!

Fazit: Ihr habt es beim Lesen schon gemerkt – das ist ein tolles Buch. Zum einen wegen der vielseitigen, alltagstauglichen und originellen Rezepte, aber auch wegen der vielen lustigen Geschichten. Zusammen mit den den kleinen Zeichnungen und Grafiken, die überall im Buch verstreut sind, machen sie dieses sehr persönliche Buch mit alltagstauglichen Rezepten zu etwas, das sich angenehm aus der Masse hervorhebt.

(Rezension) Molly´s Kitchen

Von: CocoundSterntaler Datum: 19.02.2018

cocoundsterntaler.blogspot.de/

Inhalt:
Molly Yehs mehr als 120 leckere Rezepte erkunden das saisonale Angebot und bringen einen neuen Dreh in Gerichte, die satt und glücklich machen. Dabei reicht die Auswahl von raffinierten Frühstücksideen über Wohlfühlsuppen und sättigende Hauptgerichte bis hin zu bunten Desserts und saftigen Kuchen. Wie auf ihrem preisgekrönten Blog »My Name ist Yeh« streut sie zwischen ihre genialen Rezeptideen immer wieder urkomische Geschichten aus dem einstigen Leben in der Stadt und dem jetzigen auf der Farm ihres Mannes.
(Quelle: Amazon


Über die Autorin:
Molly Yeh,
…ist Bäckerin, Bloggerin, Schriftstellerin und Landwirtin. Sie ist die Stimme hinter dem sehr populären Blog "My name is Yeh", der bereits mehrere Auszeichnungen erhielt, darunter zwei Saveur-Blog-Awards 2015 (Redaktionsliebling und Blog des Jahres). Molly absolvierte auch die Juilliard-Musikschule in New York und spielt Percussion in Orchestern auf der ganzen Welt. Sie lebt in East Grand Forks, North Dakota, mit ihrem Mann und ihren Hühnern.
(Quelle: Amazon)

Meine Meinung:
Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich wahnsinnig gerne auf Instagram stöbere und mich in den verschiedensten Bereichen gerne international inspirieren lassen. Molly Yeh ist dabei eine meiner Favoriten, welchem ich schon seit längerem folge. Umso schöner finde ich es, jetzt ihr Kochbuch in den Händen zu halten und zu rezensieren. Ähnlich wie ihr Blog und ihr Instagram –Account, ist das Buch von ihr sehr „authentisch“ gestaltet. Sie beruft sich dabei nicht allein aufs Kochen, sondern erzählt auch viele schöne Geschichte drum herum. Geschichten über sich, über ihre Familie, ihren Mann und ihr Leben.
Die Rezepte selbst sind konventionell und die Zutaten auch hier überall erhältlich, da Molly überwiegend mit Zutaten arbeitet, die leicht zu bekommen sind. Das ist, wie ich finde, ein großer Vorteil. Nichts ist für mich deprimierender, als wenn man ein tolles Kochbuch in den Händen hält, nachkochen möchte und arge Schwierigkeiten hat die Zutaten zu bekommen, da sie hierzulande leider nicht so einfach zu kaufen sind.
Fazit
„Mollys Kitchen“ ist ein übersichtlich gestaltetes Kochbuch, leicht verständlich geschrieben und die einzelnen Arbeitsschritte gut nachvollziehbar. Auch für Koch- Anfänger sehr zu empfehlen. Und wer ein wenig Zeit und Interesse hat, sollte unbedingt auf ihrem Blog unter www.mynameisyeh.com vorbeischauen.

Vielen Dank an den Südwest - Verlag für das Rezensionsexemplar.

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