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Mord auf Bestellung Ein Agententhriller

Kundenrezensionen (8)

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Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-7175-2426-7

Erschienen: 29.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wiederentdeckung eines klassischen Agententhrillers

«Sie zahlen, wir morden!» lautet die Devise einer New Yorker Attentatsagentur. Einzige Bedingung: Die Liquidation des Opfers muss sozial nützlich und legitim sein … Mit «Mord auf Bestellung» brilliert der weltbekannte Abenteuerautor im Suspense-Genre. Nun erstrahlt sein wiederentdeckter Agententhriller aus dem Jahr 1910 in Eike Schönfelds Neuübersetzung.

10.000 $ für einen Polizeichef; 100.000 $ für einen zweitrangigen Monarchen; eine halbe Million für Seine Majestät, den König von England – Diskretion garantiert! Die Geschäfte der mordenden Moralfanatiker laufen prächtig, bis ein schwerreicher Philanthrop Verdacht schöpft und sie beauftragt, ihren eigenen Chef zu eliminieren: Auftakt einer Verfolgungsjagd quer durch die USA. Vor einer hawaiianischen Insel kommt es zum nalen Showdown … Dieser Agententhriller fesselt mit Dramatik, Action und spektakulären Wendungen. Zugleich wirft er hochbrisante Fragen auf: Welche Opfer darf ein Mensch im Namen einer höheren Moral in Kauf nehmen? Welcher Zweck heiligt welche Mittel? Und nicht zuletzt: Wie lässt sich eskalierende Gewalt eindämmen?

Zum 100. Todestag des Autors am 22. November 2016

"Morden für eine bessere Welt" - literaturkritik.de

Rezension auf feuilletionscout.com

«Das ist nicht nur Krimi, da ist eine Gesellschaftskritik im Schwange, die auf höchstem Niveau ist. ... Hinreißend erzählt! … Ganz wunderbar … einfach toll!»

Martin Walser auf der Münchner Bücherschau (23.11.2016)

Jack London (Autor)

Jack London wird am 12. Januar 1876 in San Francisco geboren und wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Er schlägt sich als Fabrikarbeiter, Austernpirat, Landstreicher und Seemann durch, holt das Abitur nach, beginnt zu studieren, geht dann als Goldsucher nach Alaska, lebt monatelang im Elendsviertel von London, gerät als Korrespondent im russisch-japanischen Krieg in Gefangenschaft und bereist die ganze Welt. Am 22. November 1916 setzt der berühmte Schriftsteller auf seiner Farm in Kalifornien seinem zuletzt von Alkohol, Erfolg und Extravaganz geprägten Leben ein Ende.


Eike Schönfeld (Übersetzer)

Eike Schönfeld, geboren 1949, übersetzt seit 1986 englischsprachige Literatur, unter anderem Werke von J.D. Salinger, Jonathan Franzen und Jeffrey Eugenides. Er wurde vielfach ausgezeichnet: 2004 erhielt er den Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis, 2009 den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung für Saul Bellows "Humboldts Vermächtnis". 2013 wurde er für seine Übertragung von Sherwood Andersons "Winesburg, Ohio" mit dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis geehrt.

«Das ist nicht nur Krimi, da ist eine Gesellschaftskritik im Schwange, die auf höchstem Niveau ist. ... Hinreißend erzählt! … Ganz wunderbar … einfach toll!»

Martin Walser auf der Münchner Bücherschau (23.11.2016)

«Ein ganz herrliches Buch von Jack London. ... Ich musste mir immer wieder die Lachtränen aus den Augenwinkeln wischen.»

Denis Scheck auf der Münchner Bücherschau (23.11.2016)

«Alte Frage in einem der ersten Spionagethriller: Darf man für die Moral morden? Oder wenigstens ein bisschen quälen? Spielt, klar, in Amerika.»

DIE ZEIT, Weihnachtsempfehlung von Adam Soboczynski (24.11.2016)

«Die sicherlich bemerkenswerteste Neuübersetzung in diesem Jack-London-Jahr. … Ein intelligent komponierter, in seinem Aberwitz auch komischer Roman, sehr unterhaltsam zu lesen, absolut empfehlenswert.»

B 5 aktuell, Knut Cordsen (31.08.2016)

»Durch Schönfelds Übersetzungskunst und Langers Nachwort ein Buch, das man auch heute noch lesen kann – aus philosophischer oder literaturwissenschaftlicher Neugier oder Spaß am Gedankenspiel.«

Deutschlandradio, Pieke Biermann (23.12.2016)

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Aus dem Amerikanischen von Eike Schönfeld

Mit Nachwort von Freddy Langer

Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag, 272 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-7175-2426-7

€ 24,95 [D] | € 25,70 [A] | CHF 32,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Manesse

Erschienen: 29.08.2016

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"Mord auf Bestellung" konnte mich nicht überzeugen

Von: Birgit Böllinger Datum: 26.05.2017

https://saetzeundschaetze.com/2017/05/26/jack-london-suedseegeschichten/

Interessant ist das Buch eher für London-Leser, die sich eingehender mit der Persönlichkeit des Schriftstellers beschäftigen wollen: Denn mit Dragomiloff zeichnet er einen jener kraftvollen „Übermenschen“, die er in seinem Werk (siehe den „Seewolf“) des Öfteren auftreten lässt. Jene Übermenschen, die darüber entscheiden, wer leben darf und wer nicht, jene Übermenschen, für die auch Rassismus ein denkbares Erklärungsmuster ist.

Gleichzeitig spannend und zum Schmunzeln!

Von: buecherecke Datum: 12.12.2016

buecherecke8.blogspot.de

Meine Meinung:
Da ich noch nie einen Agententhriller oder ein Buch aus dem frühen 20. Jahrhundert gelesen habe war ich super gespannt auf das, was mich erwartet. Das Cover sieht, wie ich finde schon sehr vielversprechend aus und spiegelt die Atmosphäre im Buch gut wieder und der Klappentext lädt sehr zum Aufklappen des Buches ein. Zu Beginn brauchte ich zwar etwas Zeit, um mich in das Geschehen vertiefen zu können, doch nach etwa 50 Seiten hat mich die Handlung mitgerissen. Es wurde von Seite zu Seite spannender und die Stimmung immer drückender. Wie immer möchte ich euch nicht zu viel über das Ende verraten, ich kann euch nur sagen, dass es bombastisch war. ;) Natürlich lässt der Schreibstil sich nicht ganz mit dem heutiger Bücher vergleichen, doch er ist keineswegs zu kompliziert oder verschachtelt. Es kommen oft Personen oder bestimmte Begriffe vor, die logischerweise aus älterer Zeit stammen. Glücklicherweise werden die meisten jedoch hinten in einem Glossar erläutert. Der Thriller ist einerseits von einer permanenten Spannung geprägt, die den Leser wie gebannt Seite um Seite umblättern lässt, andererseits musste ich wiederholt schmunzeln, da Jack London einige einfach wunderbar ironisch Szenen entstehen lässt. Zu den Charakteren kann ich nur sagen, dass sie fast alle ziemlich verrückt, jedoch auch liebenswert sind. Anhand der Personen, die in 'Mord auf Bestellung' vorgestellt werden lässt sich sehen, dass auch böse oder brutal erscheinende Menschen eine gute Seite haben. Zudem wird die äußerst interessante Frage behandelt, ob ein Mensch die von ihm gesetzten Regeln, egal unter welchen Umständen, einhalten sollte, oder ob es bestimmte Grenzen gibt. Das Ende wurde zwar von einem anderen Autor geschrieben, aber mir ist das, da ich es auch nicht wusste, nicht aufgefallen.

Mein Fazit:
Mord auf Bestellung ist ein unheimlich spannender Agententhriller, der eine ordentliche Portion Humor aufweist und somit ein wunderbares Lesevergnügen bereithält.


Ein großes Dankeschön an den Manesse Verlag für die Bereitstellung dieses Buches!


Mord auf Bestellung bekommt von mir volle 5/5 Sterne!

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