Munkey Diaries

Die privaten Tagebücher
Mit exklusivem Fotomaterial

Hardcover
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Jane Birkin unplugged: Die Ikone der 70er veröffentlicht ihre Tagebücher

Der Skandalsong Je t’aime mit Serge Gainsbourg und Filme wie Blow Up und Der Swimmingpool machten Jane Birkin weltberühmt, die Birkin Bag ist zum zeitlosen Accessoire geworden. Munkey Diaries sind die persönlichen Aufzeichnungen der Stil-Ikone, vom Swinging London bis ins Paris der 60er- und 70er-Jahre. Ungeschönt, ehrlich, das intime Porträt eines Frauenlebens. Liebe und Verlust, Begierde und Einsamkeit, eine weibliche Symbolfigur, die sich selbst nie als solche sehen konnte. Birkin erzählt von den Begegnungen, die ihrem Leben die entscheidenden Wendungen gegeben haben, von der Beziehung zu ihren Töchtern und deren Vätern. „In Birkins Tagebüchern geht es nicht um die Filme, die sie gedreht hat, und auch nicht um die Lieder, die sie gesungen hat. Es geht um sie, das Mädchen, die Frau, die Mutter.“ (Der Spiegel)

»Es wird zwar gefeiert, geraucht und getrunken, schließlich sind es die Sechziger-, die Siebzigerjahre!, aber es wird eben auch – wirklich verzweifelt – geliebt.«

DER SPIEGEL

Aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer
Originaltitel: Munkey Diaries
Originalverlag: Fayard
Hardcover mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
Mit ausgewählten Fotografien
ISBN: 978-3-328-60116-6
Erschienen am  23. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Jane lässt in dem Buch die Leser tief in ihre Seele blicken.

Von: buecher-fanwolf

04.05.2020

Rezension: Wer mich kennt weiß, dass eine meiner großen „Heldinnen“ neben Marilyn Monroe eben Jane Birkin ist – und das nicht nur wegen der berühmten unbezahlbaren Handtasche die ihren Namen trägt. Irgendwie bin ich in der falschen Zeit geboren! Natürlich habe ich mich sehr gefreut, als mir Melanie Köhn vom RandomHouse dieses wundervolle Buch als Rezensionsexemplar bestätigt hatte. Vielen Dank noch einmal dafür. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist wirklich großartig. Jane Birkin erzählt aus ihrer Kindheit und ihrer Jugend, die sie zum Teil in einem typisch englischen Internat verbrachte. Dort war sie übrigens sehr unglücklich. Natürlich erfährt man auch einiges über die Ehe mit John Barry, dem Vater ihrer leider bereits verstorbenen Tochter Kate, den sie extrem jung heiratete. Auch in dieser Ehe war sie alles andere als glücklich. Vor allem weil John nicht mit den überbordenden Gefühlen (über das normale und erträgliche Maß hinausgehend) seiner jungen Frau umgehen konnte und er sich, sehr zu Jane’s Leidwesen, als notorischer Fremdgänger entpuppte. Aber die Begegnung ihres Lebens wartet bereits um die Ecke auf sie. Die Rede ist natürlich von Serge Gainsbourg – die Liebe ihres Lebens und Vater ihrer Tochter Charlotte. Jane Birkin erzählt viel aus dieser Zeit und wie sehr sie Serge geliebt hat – auch nach der Trennung. Aber das Buch dreht sich auch darum, wie die kleine Jane Birkin erwachsen wird und lernt auf eigenen Füßen zu stehen und sie sich Schritt für Schritt ihre Unabhängigkeit erkämpft. „Tagebücher sind zwangsläufig ungerecht, man deckt seine Karten auf, beklagt sich; sonst gibt es immer verschiedene Versionen, aber hier gibt es nur die meine … Ich habe mich entschlossen, nichts zu verändern, und glauben Sie mir, es wäre mir lieber, meine Reaktionen wären reifer und vernünftiger gewesen, als sie waren. ich habe weggelassen, was andere hätte verletzten können, aber es ist sehr wenig.“ Fazit: Jane Birkin – The Munkey Diaries ist toll geschrieben. Jane lässt in dem Buch die Leser tief in ihre Seele blicken. Außerdem gibt es immer wieder kleine persönliche Anekdoten zwischendurch.Teils lustig, teils gehen sie aber auch sehr ans Herz. Von mir bekommt das Buch definitiv eine Leseempfehlung.

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Sehr charmant!

Von: Yvonne S.

20.04.2020

Biografie, Autobiografie, Tagebücher – es gibt verschiedene Arten, sich als Leser*in einer historischen oder prominenten Person zu nähern. Je nach Genre variiert die (vermeintliche) Intimität, gleichzeitig stelle ich mir die Frage, wie subjektiv oder kuratiert die Lebenseinblicke sein mögen. Jane Birkin schreibt Tagebuch, seit sie elf Jahre alt ist. Und mit diesen Tagebucheinträgen der kleinen Jane beginnt ihr Buch „Munkey Diaries“ (aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer), das seinen Titel einem Plüschaffen verdankt, wie sie uns im Vorwort wissen lässt. Er hat sie ihr Leben lang begleitet – bis er mit Serge Gainsbourg bestattet wurde. Doch dies ist nur eines der beiläufigen Details, die Jane Birkin aus ihrem ereignisreichen Leben erzählt. Sie war bzw. ist Schauspielerin, Mutter, Tochter, Schwester – und nicht zuletzt eine große Liebende, eine, die ihr Herz mit jeder Faser verschenkt, die sich hingibt: emotional und mental. Die Liebe ist das zentrale Motiv, das sich durch ihre Tagebücher zieht. Die Liebe zu ihrem Vater. Zu ihren Töchtern. Und natürlich auch zu ihren Männern. Birkins Tagebücher zu lesen – deren Einträge sie dankenswerterweise an zahlreichen Stellen erläutert und kommentiert – ist ein Ausflug in eine unwiederbringlich verlorene Zeit, eine ganz eigene Welt – die indes trotz aller Berühmtheit, aller illustren Freund*innen und allen Glamours verblüffend selbstverständlich und unspektakulär geschildert wird. Ich habe Jane Birkins Tagebücher sehr gern gelesen und kann die Lektüre allen, die sich für diese außergewöhnliche und dabei offenbar so normale Frau, für Serge Gainsbourg und/oder die Zeit der Sechziger- und Siebzigerjahre interessiert, empfehlen. Und was den Grad des eingangs erwähnten Kuratierens betrifft, so äußert sich Jane Birkin wie folgt: „Tagebücher sind zwangsläufig ungerecht, man deckt seine Karten auf, beklagt sich; sonst gibt es immer verschiedene Versionen, aber hier gibt es nur die meine … Ich habe mich entschlossen, nichts zu verändern, und glauben Sie mir, es wäre mir lieber, meine Reaktionen wären reifer und vernünftiger gewesen, als sie waren. ich habe weggelassen, was andere hätte verletzten können, aber es ist sehr wenig.“

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Vita

Jane Birkin wurde 1946 in London geboren. Als Schauspielerin bekannt wurde sie durch ihre Rolle in Michelangelo Antonionis Film "Blow Up" (1967). 1969 nahm sie mit Serge Gainsbourg das Lied "Je t’aime … moi non plus" auf, das für einen Skandal sorgte und das Paar international berühmt machte. Es folgte eine einzigartige Karriere in Musik und Film mit 13 veröffentlichten Alben und Rollen unter bedeutenden Regisseuren. Seit einigen Jahren führt Birkin auch selbst Regie. Aus ihren Beziehungen mit John Barry, Serge Gainsbourg und Jaques Doillon hat sie drei Töchter; Charlotte Gainsbourg und Lou Doillon sind ihrerseits bekannte Schauspielerinnen.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»Vor allem aber zeigt die jetzt veröffentlichte Tagebuch-Auswahl das Bild einer verletzlichen jungen Frau in einer männlich dominierten Gesellschaft.«

dpa Starline (03. Dezember 2019)

»Um ihre Männer geht es und ihre drei Töchter von drei verschiedenen Vätern, um ihr mangelndes Selbstwertgefühl, um Eifersucht und ihre endlose Suche nach Anerkennung.«

BRIGITTE (25. September 2019)

»Ergänzt hat sie die Tagebucheinträge um glänzend geschriebene Einordnungen, die weitere Einblicke in dieses einzigartige Leben geben.«

Galore, Heft 12 (01. Dezember 2019)

»Ihre Tagebücher – die sie mit elf begann – offenbaren das Porträt einer sympathischen Frau zwischen Selbstzweifeln und Mut«

Grazia, Heft 42 (01. November 2019)

»Die 70er-Ikone [...] erzählt von zu früher Heirat, Filmdrehs, ihren drei Töchtern und natürlich von ihrer großen Liebe Serge Gainsbourg.«

Barbara, Herft 41 (01. Oktober 2019)

»Jane Birkin lässt tief in ihre Seele und einen oft chaotischen Künstlerinnen-Alltag blicken. Großes Thema sind außerdem ihre widerstreitenden Gefühle für Serge Gainsbourg«

Gala (02. Oktober 2019)

»Mode-Ikone und Künstlerin Jane Birkin offenbart Details aus ihrem Leben. Traurig, lustig, sehr überraschend.«

Cosmpolitan, Heft 1 (02. Januar 2020)

»Ihre Filme und Alben erwähnt sie eher am Rande, dafür beschreibt sie Bordellbesuche mit Gainsbourg, Eifersüchteleien, Muttergefühle. Sie liebt viel und intensiv.«

Süddeutsche Zeitung (29. Oktober 2019)