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Mut zur Lücke, liebe Eltern! Glück geht auch ohne Bio, PEKiP und Häuschen mit Garten

Kundenrezensionen (4)

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Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-466-31055-5

Erschienen: 28.03.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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»Wir sind die lustigste, coolste und beruflich erfolgreichste Eltern-Generation aller Zeiten. Wir haben Verständnis für jedes Aua und I-Bäh unserer Kinder. Wir sind Profis im Stillen, gesund Kochen und selbstverständlich aktiv im Elternvorstand. Wir tragen unsere brüllenden Babys stundenlang durch die Nacht und rümpfen die Nase über die Laufställchen-Erziehungshilfen unserer Eltern«, sagt Autorin Silia Wiebe, selbst Mutter eines achtjährigen Sohnes. Und erzählt in ihrem Buch, wie sie beschloss, die Mutti-Olympiade zu boykottieren. Dann zog sie los und fragte andere Mütter und Väter in Deutschland, wie und wo sie Abstriche machen, Energie sparen und sich von übertriebenen Erwartungen an sich selbst befreien. Heraus kamen überraschende, witzige und lehrreiche Erfahrungsberichte von Eltern für Eltern – zum Beispiel über das Reisen mit Kindern, den Kampf gegen das Haushaltschaos, den Stress, wenn Besuch kommt, die Schwiegermutter nervt oder Job und Familie vereinbart werden müssen. Dazu erklärt ein Sexualwissenschaftler, was man gegen die elternspezifische Flaute im Bett tun kann, und eine Ernährungswissenschaftlerin gibt Koch-Tipps für den Alltag.

Dieses Buch ist ein geistreicher Mix aus Erfahrungsberichten, Experten-Interviews und unzähligen schlauen Ideen für ein entspannteres Familienleben. Optimal als Geschenk zur Geburt, als witzige Durchhalteparole für den Alltag und als Sofa-Lektüre zum einfach so Wegschlürfen.

Silia Wiebe (Autorin)

Silia Wiebe, geboren 1977, ist Journalistin, freie Autorin (u.a. bei BRIGITTE, ELTERN und Chrismon) und Dozentin an der Akademie für Publizistik. Sie ist Mutter eines siebenjährigen Sohnes, verheiratet mit einem Kinderarzt und lebt in Hamburgs kinderreichstem Stadtteil. Silia Wiebe repräsentiert perfekt die Eltern-Generation, für die sie schreibt, und ist eine Autorin voller Witz und guter Ideen.

Gebundenes Buch, Pappband, 144 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
Durchgehend zweifarbig

ISBN: 978-3-466-31055-5

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Kösel

Erschienen: 28.03.2016

  • Leserstimmen

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Von: Anna Süss aus Hamburg Datum: 04.09.2016

Wow, das ist mal ein anderes Buch als diese vielen Ratgeber, in denen die Autorinnen alles ganz genau wissen und den unwissenden Leserinnen-Müttern sagen, wie es läuft. In "Mut zur Lücke, liebe ELTERN" erzählt die Autorin von ihrem eigenen Haushaltschaos und macht sich über ihre übertrieben perfektionistischen Erziehungsideen lustig. "Wir fahren bis ans Ende der Stadt, um unsere Kinder auf renitente Ponys zu setzen, obwohl wir uns später tagelang Antihistamine einwerfen müssen." Kenn ich auch...Auch die Nummer mit dem Gehetze zum Bioladen, nur damit die Gurke auch mit Schale gegessen werden kann. Oder der ganze Stress, den man sich macht, wenn Besuch kommt, damit bloß niemand sieht, wie es wirklich aussieht, wenn Kinder durch die Bude toben. Ich habe mich oft ertappt gefühlt beim lesen. "Wir wollen Super-Mama sein und Mega-Daddy, drunter machen wir es nicht, wir nicht!", schreibt Silia Wiebe. Was machen wir Mütter uns für einen Stress, um die tollste Piratenbootgeburtstagstorte zu backen, um auch nach einer schlaflosen Nacht noch voller Liebe den Frühstückstisch zu decken, um bloß pünktlich zum Abholen in der Kita oder auf dem Kindergeburtstag zu sein, damit unsere Zwerge nicht eine Minute warten müssen. Dieser ganze Druck! Diese wahnsinnigen Erwartungen, die wir an uns haben! Und eine Mittagspause brauchen wir natürlich auch nicht, schließlich schaffen die anderen Mütter den ganzen Stress auch mit einem Lächeln. Die Autorin rät dazu, sich nicht ständig mit anderen zu vergleichen und den eigenen Weg zu finden. Sie sagt: Hört auf mit der elenden Mutti-Olympida, kein Kind isst jedes Gemüse, sagt immer höflich danke, kann genauso früh laufen wie sprechen, isst mit drei Jahren mit Messer und Gabel, macht das Seepferdchen mit fünf und wird zu jedem Kindergeburtstag eingeladen. So läufts einfach nicht.
Also mein Fazit: Ein echt wahres und gutes Buch, das vor allem Mütter von kleinen Kindern lesen sollten, damit sie sich von Anfang an klar machen: die anderen sind auch nicht perfekter. Perfekt ist out.

leicht, chaotisch, sinnfrei

Von: Eva-Maria Obermann Datum: 12.05.2016

Silia Walters spricht von einer hippen Elterngeneration, die alles packen will. Kinder, Arbeit, Freizeit, Partnerschaft – sprich die Vereinbarungs-Eltern, die immer nur sehen, was sie gerade nicht mehr geschafft haben, immer im Stress sind und doch nicht fertig werden. Mit verschiedenen Erfahrungsberichten, Rezepten, Tipps und Interviews gibt sie hierbei im Grunde nur einen Rat: Nehmt alles nicht so wichtig und lebt ein bisschen mehr.

Die Grundaussage des Buches gefällt mir sehr gut. Schon allein, dass die Eltern, die versuchen, alles unter einen Hut zu bekommen, hier nicht gleich als überforderte Helikoptereltern ausgeschrieben werden, hat mir gefallen. Stattdessen sind sie hier „cool“ und jugendlich, erfrischend und erfolgreich. Erst auf den zweiten Blick sieht der Leser dann, dass nicht alles Gold ist was glänzt, dass auch der Zwang zur „Coolness“ dafür sorgt, dass nichts mehr wirklich locker ist. Der Einstieg ist darum wirklich gut gewählt und ansprechend.

Etwas schwieriger war es für mich den Rest des Buches damit in Einklang zu bringen. Zum einen sind die unterschiedlichen Kapitel teilweise ohne großen Zusammenhang aneinandergereiht. Hier ein Bericht, da ein Rezept und hier ein paar lustige Anekdoten – den tiefen Sinn hinter diesen habe ich dann auch nicht immer gleich verstanden. Aufzeigen, wie es nicht geht? Oder einfach ein Beispiel für manche, die es noch schlimmer treiben, als ich? Kurz: Was soll das denn jetzt?

Während der Stil angenehm wertungsfrei und flüssig bleibt, wandelt der Inhalt zwischen banal und interessant. Großes Manko aus meiner Sicht: Obwohl in Überschrift, Klappentext und Einleitung „Eltern“ angesprochen werden, geht die Autorin doch schnell dazu über von „gerade uns Müttern“ zu sprechen und den Vater in die zweite Liga zu verbannen. Auch ein Gespräch mit ihrem Mann, dass ein Kapitel darstellt, hilft da nicht viel, sondern zeigt viel mehr, wie verhärtet die Fronten „Hausfrau“ – „Arbeitsmann“ auch hier sind.

Ein im Grunde vor allem unterhaltsames Büchlein, dass etwas den Druck nehmen will, den Sprung zur „Elternliteratur“ aber nicht wirklich schafft. Schade.

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