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My Dear Sherlock - Wie alles begann

Die My Dear Sherlock-Reihe (1)

Ab 12 Jahren

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€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
€ 15,50 [A] | CHF 21,90*
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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-17152-3

Erschienen:  28.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Seit der BBC- Serie ist Sherlock Holmes angesagter denn je

London 2015: Als das 17-jährige Genie Sherlock auf die 16-jährige James „Mori” Moriarty trifft , ist er fasziniert von ihrem Scharfsinn und ihrem Witz. Zwei Seelenverwandte haben sich gefunden – und als kurz nach ihrer ersten Begegnung im Regentspark ein schauerlicher Mord geschieht, dessen Opfer in der Jugend mit Moris verstorbener Mutter befreundet war, begibt sich das Mädchen auf die Suche nach dem Täter. Sherlock immer an ihrer Seite werden sie beide tief hineingezogen in die Vergangenheit von Moris Familie und decken ein schreckliches Geheimnis auf. Sollte Moris gewalttätiger Vater ein Mörder sein – und hat er sein nächstes Opfer womöglich schon im Visier?

"Von der ersten bis zur letzten Seite spannend."

Bravo Girl (07.10.2015)

DIE BÜCHER DER AUTORIN

Die My Dear Sherlock-Reihe

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Heather Petty (Autorin)

Heather Petty hat ein Faible für Rätsel seit sie zwölf war. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt stellte sie fest, dass Geschichten, in denen es um Morde in Londoner Stadthäusern und englischen Küstenstädtchen geht, das Nonplusultra sind. Zusammen mit ihrem Mann, ihrer Tochter und vier hoffnungslos verwöhnten Katzen lebt sie in Nevada.

"Von der ersten bis zur letzten Seite spannend."

Bravo Girl (07.10.2015)

"Heather Petty hat einen unglaublich spannenden und zugleich amüsanten Roman geschaffen."

Nautilus (24.11.2015)

"Ein Erstling mit Suchtfaktor; unbedingtes Muss für alle Sherlock-Fans!"

Frankfurter Stadtkurier (12.01.2016)

"Temporeich, spannend und romantisch."

Bocholter-Borkener Volksblatt (01.12.2015)

"Eine vielfach überraschende, spannende, gänzlich ungewohnte Sherlock-Holmes-Lektüre."

planet toys (01.02.2016)

mehr anzeigen

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Anne Brauner
Originaltitel: Lock & Mori # 1
Originalverlag: Simon & Schuster, US

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-17152-3

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj Jugendbücher

Erschienen:  28.09.2015

  • Leserstimmen

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Punktet durch interessante und lebendige Charaktere

Von: Die VOR-Leser Datum: 05.03.2018

die-vor-leser.de/

von Heather Petty
Cbj, 2015
gebunden, 320 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-570-17152-3
14,99 Euro

Auf den Spuren von Sherlock Holmes….

Als Jamie „Mori“ Moriarty in der Schule auf den undurchsichtigen Sherlock Holmes trifft, sind die beiden direkt von einander fasziniert. Denn beide haben einen genialen Verstand, mit dem sie andere Leute leicht in den Schatten stellen können. Als dann ein Mord im nahen Regentspark geschieht ist klar, dass die beiden der Polizei unter die Arme greifen müssen. Vor allem, da die Geschehnisse im Zusammenhang mit Moris verstorbener Mutter zu stehen scheinen.

Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, war ich doch sehr skeptisch. Inzwischen gibt es ja sehr viele Geschichten, die auf den Fällen des berühmten Meisterdetektivs basieren, so dass mir die Geschichte doch teilweise schon etwas „abgenutzt“ erschien. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass dieses Buch mich vom Gegenteil überzeugen konnte.

Heather Petty hat es geschafft, das Ganze in eine vollkommen andere, aber dennoch interessante Richtung zu bringen. Besonders gut gefallen haben mir dabei die Charaktere. Sie scheinen zwar im ersten Moment an die Originalpersonen angelehnt zu sein, gehen jedoch teilweise in eine ganz andere Richtung. Moris zynische Weltansicht und ihre Probleme stehen sehr im Vordergrund und lassen den Leser sehr mit ihr fühlen. Die Beziehung zwischen ihr und Sherlock entwickelt sich über das ganze Buch weiter und lässt die Geschichte wesentlich interessanter werden.

Vom Fall selbst war ich leider etwas enttäuscht, weil er dann doch recht vorhersehbar war und es nicht viele falsche Spuren oder ähnliches gab. Die Auflösung war am Ende dann aber wieder logisch und zufriedenstellend.

Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, das vor allem durch interessante und lebendige Charaktere punkten kann.

Wer auf den Geschmack gekommen ist, hier kommt Teil 2:

My dear Sherlock – Nichts ist, wie es scheint
Cbj, 2016
ISBN:9783570172513
14,99 Euro

Kurz nachdem Mori und Sherlock ihren ersten gemeinsamen Fall gelöst haben, stürzen sie sich auch schon direkt ins nächste Abenteuer. Denn plötzlich erhält Mori anonyme Drohbriefe und alle sind der Meinung, sie hätte die Morde im Regentpark begangen. Sherlock und Mori müssen schnellstens herausfinden, wer hinter diesen Anschuldigungen steckt. Außerdem führt Mori weiterhin einen Kampf gegen ihren Vater, der um jeden Preis versucht ihre Brüder wieder für sich zu gewinnen.

Mir persönlich hat der zweite Teil der Reihe wesentlich besser gefallen als der erste. Er wirkt im Ganzen etwas dunkler und Moris Probleme stehen noch mehr im Fokus. Im diesem Zuge werden auch düstere Züge von ihrer Persönlichkeit gezeigt, da sie bereit ist, alles aufs Spiel zu setzen, um ihre Brüder vor ihrem Vater zu bewahren. In diesem Buch konnte mich auch der Fall noch etwas mehr überzeugen. Im ersten Buch schien das Ganze teilweise etwas vordergründig. Dieses Mal aber gibt es viele Wirrungen und Wendungen, sodass man bis zum Ende miträtseln kann. Auch die Beziehungen zwischen den Charakteren werden noch einmal deutlicher. Vor allem Moris und Sherlocks Beziehung wirkt wesentlich facettenreicher und somit lebendiger. Das Ende hat mich dann doch etwas überrascht, wenn es auch etwas plötzlich kam. Ich freue mich auf jeden Fall auf Teil drei.

Imke Wellesen, 17 Jahre

Die Story entfaltet ihren eigenen Charme, ist tiefgründiger als gedacht und hat einige Gefühle in mir ausgelöst

Von: Kristina aus dem Tintenmeer Datum: 17.01.2017

www.tintenmeer.de

Also ich finde ja, Sherlock Holmes geht immer, und deshalb musste ich „My Dear Sherlock“ unbedingt lesen! <3 Ich bin ein großer Fan des berühmten Detektivs: Serien, Filme, Bücher … alles muss her. An Weihnachten lag dieses schicke Büchlein dann unter dem Baum und ich bin froh, es endlich von meiner Wunschliste erlöst zu haben. Allein schon das Cover hat mich fasziniert mit dem düsteren London im Hintergrund und einem schnuckeligen Sherlock-Rücken, der auch entzücken kann. :D Aber sehen wir uns das doch genauer an …

Zuerst mal: Das Buch hat mich für ein Debüt echt beeindruckt und überrascht! Ein Schreibstil, der sich flüssig und angenehm liest. Ohne übertriebene Ausschmückungen, auf den Punkt und trotzdem nicht oberflächlich. So hatte ich das Buch in Nullkommanichts inhaliert und wurde rundum gut unterhalten.

Bei den Charakteren war ich natürlich besonders gespannt auf den Mann, der in große Fußstapfen zu treten hat: Sherlock Holmes. Tja, vielleicht waren die Fußstapfen doch ein bisschen zu groß … Sherlock war mir schon sympathisch, aber er wirkte im Vergleich zu seinem Vorbild doch etwas blass und gewöhnlich. Da erwartete ich etwas mehr Extravaganz, Arroganz und Ausgeflipptheit.

Unser jugendlicher Sherlock ist dagegen süß, treu, verlässlich und hat seine Momente, in denen man ihn einfach nur knuddeln möchte. Es gab auch einige Anspielungen, die an den originalen Holmes erinnern, das wusste ich sehr zu schätzen. :) Ab einem gewissen Punkt habe ich beschlossen, ihn als eigenständige Persönlichkeit zu sehen und nicht zu viel mit seinem berühmten Vorbild zu vergleichen. Dann konnte ich ihn mehr schätzen und das Lesen genießen. Ich hätte die Geschichte aber gern zusätzlich aus seiner Perspektive gelesen. Das hätte ihn interessanter gemacht und es wäre ein toller Kontrast zu Moris Sichtweise gewesen.

Perfektes Stichwort, kommen wir direkt zu Mori, unserer Protagonistin. Wir erleben die gesamte Story aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive. Das brachte sie mir sehr nah. Mori ist ein interessanter Charakter, wenn auch sehr eigen. Ich konnte nicht all ihre Entscheidungen nachvollziehen, aber habe trotzdem mit ihr mitgelitten und -gefühlt. Sie enthält Sherlock viele Informationen vor, zickt ihn an und behandelt ihn ungerecht, obwohl er total geduldig mit ihr ist. Sherlock tat mir oft leid, weil er es mit ihr aushalten muss. :D Die Lovestory ist sehr süß und herzerwärmend. Sie schreitet etwas schnell voran, aber die zwei passen gut zusammen und als passioniertes Paar haben sie mich überzeugt.

Ich dachte, wenn ein Buch mit den Namen Sherlock und Moriarty wirbt, würde es viel zum Miträtseln geben und der Fall würde im Vordergrund stehen, aber dem war nicht so. Es geht eher um die Charaktere und der Fall läuft nebenher. Im Mittelpunkt stehen Moris Beziehungen zu Sherlock, ihrer verstorbenen Mutter, ihrem gewalttätigen Vater und ihrer (ex)besten Freundin Sadie. Die Hauptthemen sind der Tod von Moris Mutter und die daraus resultierenden Familienprobleme. Ihr Vater ertränkt seine Trauer im Alkohol und schlägt Mori und ihre Brüder immer wieder. Das hat mich so unglaublich wütend und traurig gemacht und es fiel mir schwer, diese Szenen zu lesen.

Die Gewalt in der Familie wird unverblümt geschildert und intensiv beleuchtet, was ich für ein Jugendbuch erstaunlich fand. Dort wird ja manchmal zum Schutz der jungen Leser einiges nur angedeutet, aber hier nicht. Sehr mutig, dass die Autorin dieses wichtige und traurige Thema aufgreift. Dafür hat sie auf jeden Fall meinen Respekt! Auch Mori verdient meinen Respekt. Sie ist so unglaublich stark für ihre Brüder und setzt sich gegen ihren Vater zur Wehr, auch wenn sie ihm körperlich unterlegen ist. Ich habe ihr zugejubelt und sie angefeuert und alles, was sie einstecken musste, tat mir genauso weh.

Leider war mir der Krimifall zu einfach und vorhersehbar gestrickt, da hatte ich mir mehr gehofft. Es gab keine großen Überraschungen oder Wendungen und miträtseln war nur bedingt möglich. Die Story schreitet aber spannend voran und das Ende hat mich besonders gefesselt. Es bleiben noch viele Fragen offen, die hoffentlich im Folgeband beantwortet werden, und es gibt noch ein bisschen Luft nach oben. Ich hatte schon wilde Vermutungen angestellt, die sich leider nicht bewahrheitet haben, und das Finale fiel etwas unspektakulärer aus als erhofft (jedenfalls was die Story angeht). Emotional war es eine wahre Wucht und hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Fazit: Man sollte diese Sherlock-Holmes-Neuinterpretation als eigenständige Geschichte betrachten und nicht zu viel vergleichen, dann kann man das Lesen genießen. Sie entfaltet ihren eigenen Charme, ist tiefgründiger als gedacht und hat einige Gefühle in mir ausgelöst. Die vielschichtige Protagonistin dominiert die Story, dabei kommen der Krimifall und das Rätselraten etwas zu kurz. Mit einem charismatischeren Sherlock und einer überraschenderen Auflösung hätte das hier der absolute Knaller werden können! So bleibt mir vor allem Moris heftige Familiengeschichte im Gedächtnis. Das ist mir satte 4 Sterne wert und ich habe direkt mit Band 2 weitergemacht, von dem ich mir ein paar Antworten und Überraschungen erhoffe …

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