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Nach der Party Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-10308-1

Erschienen: 25.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Die dramatische Geschichte einer großen Frauenfreundschaft

Texas in den 1950er Jahren: Joan Fortier ist das Epizentrum der Welt der Schönen und Reichen von Houston. Groß, blond, atemberaubend schön und unabhängig, zieht sie alle Blicke auf sich. Jeder Mann scheint sich nach ihr zu verzehren, jede Frau ihr nachzueifern. Texas ist in diesen Tagen eine starr geordnete Welt. Das Geld sprudelt hier wie das Öl aus den Fördertürmen, aber Freiheit, Macht und Einfluss haben nur die Männer. Was aber, wenn eine Frau sich aus der Norm bewegt? Und wie wirkt sich das auf ihre beste Freundin aus? Cece Buchanan ist Joans Freundin seit Kindertagen. Sie hat sich der glamourösen Freundin verschrieben, mit Haut und Haaren. Früh verwaist, sehnt Cece sich nach Zuneigung und Anerkennung und lebt als Ehefrau und Mutter die Rolle, die Frauen in dieser Welt zugestanden wird. Doch in ihrer Verschworenheit mit Joan wird sie deren Komplizin und Zeugin ihrer Eskapaden, die bis an den Rand der Selbstzerstörung gehen. Bis Cece eine Entscheidung treffen muss mit Folgen für sie beide ….

»DiSclafani gelingt es meisterhaft, die oberflächliche Leichtigkeit der Reichen einzufangen und deren Brüchigkeit zu erzählen. Beste Unterhaltung mit Tiefgang.«

BRIGITTE wir

A. Beatrice DiSclafani (Autorin)

A. Beatrice DiSclafani, 34 Jahre alt, wuchs in Florida auf. Sie lebt mit Mann und Kind in St. Louis und lehrt an der Washington University Creative Writing. Sie gilt als eine der herausragenden neuen jungen Erzählstimmen. Nach der Party ist ihr zweiter Roman, der Presse und Publikum begeisterte.

»DiSclafani gelingt es meisterhaft, die oberflächliche Leichtigkeit der Reichen einzufangen und deren Brüchigkeit zu erzählen. Beste Unterhaltung mit Tiefgang.«

BRIGITTE wir

"Wer sich im Urlaub nicht mit allzu schwerer Kost herumplagen will, ohne gleich zur Trivialliteratur zu greifen, könnte mit diesem Buch glücklich werden."

Kölner Illustrierte (27.05.2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Andrea Stumpf, Gabriele Werbeck
Originaltitel: The After Party
Originalverlag: Riverhead Books, New York 2016

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 400 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-10308-1

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen: 25.04.2017

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Über das Konstrukt einer Freundschaft

Von: buecherecke Datum: 16.10.2017

buecherecke8.blogspot.de

Inhalt:
Texas in den 1950er Jahren: Joan Fortier ist das Epizentrum der Welt der Schönen und Reichen von Houston. Groß, blond, atemberaubend schön und unabhängig, zieht sie alle Blicke auf sich. Jeder Mann scheint sich nach ihr zu verzehren, jede Frau ihr nachzueifern. Texas ist in diesen Tagen eine starr geordnete Welt. Das Geld sprudelt hier wie das Öl aus den Fördertürmen, aber Freiheit, Macht und Einfluss haben nur die Männer. Was aber, wenn eine Frau sich aus der Norm bewegt? Und wie wirkt sich das auf ihre beste Freundin aus? Cece Buchanan ist Joans Freundin seit Kindertagen. Sie hat sich der glamourösen Freundin verschrieben, mit Haut und Haaren. Früh verwaist, sehnt Cece sich nach Zuneigung und Anerkennung und lebt als Ehefrau und Mutter die Rolle, die Frauen in dieser Welt zugestanden wird. Doch in ihrer Verschworenheit mit Joan wird sie deren Komplizin und Zeugin ihrer Eskapaden, die bis an den Rand der Selbstzerstörung gehen. Bis Cece eine Entscheidung treffen muss mit Folgen für sie beide...

Mein Lieblingszitat:


Meine Meinung:
An diesem Buch hat mich sowohl das wunderschöne Cover, dass auch super gut zur Geschichte passt, als auch der vielversprechende Klappentext angesprochen. Als ich einmal mit dem Lesen angefangen hatte, war ich schon nach zwei Tagen fertig, weil der Roman unglaublich flüssig geschrieben ist und außerdem noch aus relativ kurzen Kapiteln besteht. Hauptprotagonistin Cece war mir mit ihrer, stets um ihre beste Freundin besorgten Art und ihrer Gutmütigkeit echt sympathisch. Ihre beste Freundin Joan dagegen war naiv, abenteurlustig, aber teilweise auch rücksichtslos. Aus diesem Grund mochte ich sie nicht ganz so gerne, auch wenn sie mir manchmal leidtat. Dafür waren Ceces Ehemann, der selbstlos und aufmerksam gehandelt hat und Joans Vater mit seiner Sorge um seine Tochter sehr liebenswert. Der Roman besteht zwar nicht aus einer riesigen Portion Humor, regt dafür aber super oft zum Nachdenken an, da er sich um die großen Dinge des Lebens, wie z.B. Freundschaft, Heimat und natürlich Liebe dreht. Bemerkenswert ist zudem, dass die Spannung während der rund 400 Seiten nicht einmal abfällt. Ich habe immer erwartungsvoll auf eine Auflösung um Joans Treiben gewartet und war bis zum Ende auf die Folter gespannt. Von Zeit zu Zeit gibt die Autorin Rückblenden in die Kindheit und Jugend der beiden Haptcharaktere, damit der Leser das komplizierte Konstrukt ihrer Freundschaft nachvollziehen kann. Vom Setting des Romans, der in den 1950ern in Houston spielt, war ich sehr begeistert. Das Ende hat mir recht gut gefallen, auch wenn es nicht wirklich überraschend kam.

Mein Fazit:
Ich kann dieses Buch jedem, der sich für die guten und schlechten Seiten einer langjährigen Freundschaft interessiert, empfehlen.

Vielen Dank an den C. Bertelsmann Verlag für das Rezensionsexemplar!

Nach der Party bekommt von mir 4/5 Sterne!

Nach der Party

Von: snowyy_13 Datum: 10.09.2017

https://snowyy13.wordpress.com/

Bisher hatte ich noch kein Buch gelesen, dass in so einer Welt spielte wie dieses. Das einzige was Ähnlichkeiten besaß, war die Serie Gossip Girl, welche mir hin und wieder während des Lesens in den Sinn kam.

Cece und Joan sind schon seit dem Kindergarten beste Freundinnen. Dennoch schien es von Beginn an, als wäre Cece von ihrer besten Freundin abhängig. Dies spiegelte sich immer wider, indem sie nach Bestätigung suchte und sogar Beziehung beendet hätte, wenn Joan diese Personen nicht mochte.

Beide unterscheiden sich in ihrem Lebensstil. Joan ist wild und unabhängig, landet regelmäßig in der Klatschpresse und hat ständig einen neuen Mann an ihrer Seite. Cece dagegen ist konventioneller: Ehefrau und Mutter.

Ich hatte leider ein paar Probleme mit Cece. Ich schaffte es nicht so wirklich sie als Protagonistin lieb zu gewinnen. Sie war mir viel zu besessen von Joan und manchmal hatte ich den Eindruck, dass sie keine Persönlichkeit ohne sie besaß. Zum einem handelte wirklich das ganze Buch um Joan und Cece fokussierte sich nicht auf ihr Leben und ihre Familie. Weswegen auch Probleme in der Ehe auftauchen.

Nach dem beenden des Buches, war ich mir zunächst unsicher, wie ich es bewerten sollte. Irgendwie konnte mich die Geschichte nicht wirklich packen, da es eher eine Erzählung war von den vielen Malen, als Cece in Joans Schatten stand, und angemerkt sollte auch sein, dass sie es genauso mochte. Natürlich war es interessant zuzusehen, wie sich deren Freundschaft in Laufe der Zeit entwickelte, doch sie wirkte so einseitig, denn Cece hing so stark an ihr, obwohl Joan sie nicht brauchte. Und das machte sie zum einen kaputt und auch die Beziehung zu ihrem Mann, da sie ihre beste Freundin immer vorzog, auch wenn sie nicht gut von ihr behandelt wurde.

Nichtsdestotrotz nahm die Geschichte eine unerwartete Wendung, weshalb ich nochmal hellhörig wurde. Ich konnte dadurch ein wenig besser die Handlungen verstehen, doch leider macht es die vorherigen Seiten nicht wett, die vor sich hin dümpelten. Mir fehlte die Spannung und Leidenschaft, und so konnte mich das Buch nicht packen, was bedeutet, dass ich öfters nach 40 Seiten das Interesse verlor weiterzulesen und mich lieber einem anderem Buch zuwenden wollte.

Der Schreibstil an sich ist in Ordnung, aber dadurch, dass Cece nur von Joan erzählt, scheint sich vieles zu wiederholen. Man konnte es schon gut lesen, aber auch der beste Schreibstil kann eine mittelmäßige Geschichte nicht zu einem Bestseller machen. Dennoch besserte sich der Schreibstil sowie die Handlung sich in der zweiten Hälfte des Buches.

Fazit:
Leider hat mir das Buch nicht so sehr zugesagt wie erhofft. Mich konnte die Handlung nicht packen und die Charaktere konnten ebenfalls nicht wirklich meine Sympathie wecken. Es ist eine nette Geschichte, aber ich bin mir mal nicht sicher, ob man da mehr hätte rausholen können. Die letzten 100 Seiten waren glücklicherweise aufklärend, so dass ich einige Dinge endlich verstehen konnte. Man kann dieses Buch zwischendurch lesen, aber muss man nicht. Und da es mein Hauptbuch sozusagen war, bin ich die ganze Woche darum herum schlawenzelt und konnte es erst nach ca einer Woche beenden.

3 von 5 Sternen!

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