VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Nachtlichter

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 18,00 [D] inkl. MwSt.
€ 18,50 [A] | CHF 25,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-75733-6

Erschienen:  09.10.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Service

  • Biblio

Die ursprüngliche Kraft einer einzigartigen Landschaft lässt alte Wunden heilen: Mit Anfang dreißig spült das Leben Amy Liptrot zurück an den Ort ihrer Kindheit - die Orkney Islands, im dünn besiedelten Schottland wohl die abgelegenste Region. Hier schwimmt die britische Journalistin morgens im eiskalten Meer, verbringt ihre Tage als Vogelwärterin auf den Spuren von Orkneys Flora und Fauna und ihre Nächte auf der Suche nach den »Merry Dancers«, den Nordlichtern, die irgendwo im Dunkeln strahlen. Und hier beginnt sie nach zehn Jahren Alkoholsucht wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen. Mit entwaffnender Ehrlichkeit erzählt Amy Liptrot von ihrer Kindheit, ihrem Aufbruch in die Stadt, nach Edinburgh, weiter nach London. Vom wilden Leben, dem Alkohol, dem Absturz. Vom Entzug und der Rückkehr zu ihren Wurzeln auf Orkney, wo sie der Natur und sich selbst mit neuen Augen begegnet.

»Amy Liptrot liefert mit "Nachtlichter" ein umwerfendes Stück nature writing(...)« einer der „...aktuell stärksten, durchdringendsten Texten darüber, wie Naturbeobachtung und Selbstreflektion sich bedingen. (...) Das wahrhaft Umwerfende dieses Textes ist, dass Liptrot da draußen, droben im einsamen Nordwesten der Orkneys, ihre Stimme als Autorin findet.«

Anne Haeming, Spiegel online (17.10.2017)

Amy Liptrot (Autorin)

Amy Liptrot ist auf den Orkneyinseln aufgewachsen. Als Journalistin schreibt sie für verschiedene britische Magazine. Das Memoir NACHTLICHTER, ihr erstes Buch, begeisterte Leser wie Presse gleichermaßen, stand wochenlang auf den britishen Bestsellerlisten und wurde u.a. mit dem Wainwright Prize for Best Nature and Travel Writing sowie dem PEN Ackerley Prize für autobiografisches Schreiben ausgezeichnet.

»Amy Liptrot liefert mit "Nachtlichter" ein umwerfendes Stück nature writing(...)« einer der „...aktuell stärksten, durchdringendsten Texten darüber, wie Naturbeobachtung und Selbstreflektion sich bedingen. (...) Das wahrhaft Umwerfende dieses Textes ist, dass Liptrot da draußen, droben im einsamen Nordwesten der Orkneys, ihre Stimme als Autorin findet.«

Anne Haeming, Spiegel online (17.10.2017)

»„Sie (Amy Liptrot) ist nicht der Typ, der gern von sich spricht. Aber das macht nichts, schreibt sie doch umso besser davon. (…) Bei Amy Liptrot ist alles verbunden, die Natur, die Geschichte, die Elemente: Sie verwebt Informationen, Beobachtungen und Stimmungen in ihrem Buch zu einer einzigartigen Lektüre.“«

Meike Schnitzler, Brigitte

Vier von fünf Sternen
»Es könnte pathetisch wirken, Naturbeschreibungen mit der eigenen Geschichte gegenzuschneiden, aber Liptrot umschifft das. Eindrücklich beschreibt sie, wie viel Kraft es kostet, der Sucht zu widerstehen – und wie sehr es sich lohnt.«

Fiona Weber-Steinhaus, stern H 44/2017

»Literaturentdeckung Amy Liptrot, ein fulminantes Debüt (...) Wir alle wissen irgendwas über den Suff – aber wie Amy Liptrot ihre Zustände und Abgründe, auch ihr "Trockenwerden" bzw. "Trockenbleiben" beschreibt, das fesselt.«

Gerald Giesecke, zdf aspekte

»Amy Liptrot schreibt in 'Nachtlichter' um ihr Leben. Das spürt man in jeder Zeile.«

Meike Schnitzler, Brigitte

mehr anzeigen

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Bettina Münch
Originaltitel: The Outrun
Originalverlag: Canongate

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-442-75733-6

€ 18,00 [D] | € 18,50 [A] | CHF 25,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen:  09.10.2017

  • Leserstimmen

  • Buchhändlerstimmen

  • Rezension verfassen

Orkney immer im Herzen.

Von: Bücherfüllhornblog Datum: 11.07.2018

https://buecherfuellhorn.wordpress.com

Ein entscheidender Lesegrund für dieses Buch war für mich der Hinweis in der Inhaltsangabe, dass die Orkney-Inseln eine Rolle spielen. Mir war da noch nicht so ganz klar gewesen, dass dieses Buch ein Erfahrungsbericht ist, keine Geschichte. Die Autorin Amy Liptrop berichtet über ihren Kampf gegen den Alkohol, gegen die Sucht. Und ihre Heimat Orkney hat ihr dabei geholfen sich wieder zu erden und die richtigen Weichen zu stellen.

Sie erzählt nicht wirklich spannend, und gerade der Anfang in London mit allen Auswirkungen der Sucht, ist nicht einfach zu lesen, weil ich erst noch ein Gefühl dafür entwickeln musste. Die Alkohol-Exzesse werden ehrlich und ungeschönt dargestellt. Erst nach und nach bemerkte ich die Kraft dieses lakonischen und harten Erzähltons, den ich auch nach dem Lesen noch im Kopf zu hören glaubte. Eine Sprache, so rau und kühl wie die Orkney-Inseln.

Abwechselnd wird von London und Orkney berichtet. Besonders die Zeit auf den Orkney-Inseln, als sich die Autorin neu finden, neu zusammensetzen muss und mit Hilfe der rauen Natur gegen die Sucht ankämpft, sind sehr eindrucksvoll zu lesen. Ich mochte diese Beschreibungen von den Inseln, von den Vogelbeobachtungen, den nächtlichem Himmel, dem Meer, der Historie. Ja, ein Faible für Orkney sollte man da schon haben.

Alles in allem / Sterne: Eine Erzählstimme, die ich auch nach dem Lesen noch zu hören meinte, die sich mir im Kopf festgesetzt hat. Ein Erfahrungsbericht über den Kampf gegen den Alkohol und über das „sich selber finden“ in der rauen Natur auf den Orkney-Inseln. Dennoch sollte man schon ein Faible für diese Inselgruppe und für diese trockenen und dennoch kraftvollen Naturbeschreibungen haben. Dieses Faible habe ich und somit vergebe ich fünf und fünf Sternen und stelle das Buch zu meinem Orkney/Shetland-Insel Reiseführer. Am besten an einem regnerischen und kalten Tag lesen!

Nachtlichter.

Von: SeekingZamonia Datum: 03.05.2018

www.ofbooksandmen.com

Amy und ihr Bruder Tom wachsen auf den Orkney Inseln in Schottland auf. Einsame Weiten, unberührte Natur, viel Wildnis und eine bäuerliche Abgeschiedenheit.
Nach einer Kindheit geprägt durch einen streng religiösen Mutter und einem psychisch labilen Vater verlässt Amy ihr Zuhause, um in London ein neues Leben zu beginnen.

Sie holt auf, was sie an Leben auf den einsamen Inseln bisher meint, versäumt zu haben.
Männer, Parties, Lichter, Krach, Menschen und viel viel Alkohol.

Sie wird abhängig, trinkt bis zum Exzess und driftet immer weiter ab. Amy verliert ihren Freund, schließlich ihren Job und entschließt sich, ihrer Sucht mithilfe eines Alkoholprogramms entgegenzutreten.

Schlussendlich kehrt sie nach zwölf Jahren Großstadt zurück auf die Orkney Inseln, sieht ihre Eltern wieder, arbeitet und hilft vor Ort. Eigentlich geplant als Zwischenstopp auf dem Weg zur Heilung werden die Inseln aufgrund mangelnder Alternativen erneut zur ihrer Heimat.

Sie lässt sich mitreissen von der Natur, der Wildnis, der rauen Umwelt und ihre Sehnsucht nach dem Alkohol nimmt langsam ab.



-

So rau und natürlich wie die Gegend der Orkney Inseln, so schreibt auch Amy. Schonungslos und direkt, ohne Umschweife auf den Punkt.
Sie nimmt den Leser mit auf die Reise durch ihr Leben und manchmal kann man fast vergessen, dass es sich um einen autobiografischen Roman handelt, den man hier vor sich hat.

Die Beschreibungen der Natur, unfassbar plastisch, machen greifbar, was in Amy nach ihrer Rückkehr vorgeht und lassen ahnen, wie sie es schafft, langsam von der Sucht abzulassen.

Besonders faszinierend geschrieben auch die Erzählungen ihrer Zeit in London - man feiert mit, trinkt mit, leidet mit, lebt mit ihr die Sucht.
Sie beschönigt nichts, sie nimmt sich selbst nicht in Schutz. Sie erzählt. Dokumentiert quasi.

Manchmal meint sie es vielleicht etwas zu gut, wenn sie sich ausführlich auslässt über ihre Emotionen, wiederholend und detailliert - aber vielleicht gehört das einfach dazu, zur Aufarbeitung des Ganzen.
Sie springt hin und her, ihre Gedanken, grade zu Londoner Zeiten, sind flüchtig und schwankend. Manchmal ist es etwas schwer zu folgen, aber das macht es gleichzeitig auch greifbarer, das Ambivalente ihrer Situation in der Stadt.

Zurück auf den Inseln werden das Leben und die Sprache ruhiger, fliessender.
Die Natur rettet sie - jedoch nur bis zu einem gewissen Grad.

Das Suchtverhalten, der Wunsch nach dem Erleben von Grenzerfahrungen bleibt. Wird teilweise ersetzt. So gibt ihr das Schwimmen im eiskalten Meer einen ähnlichen Kick wie damals der Alkohol.

Man folgt Amy gebannt und gespannt durch ihr Leben, leidet mit ihr und hofft, dass sie den Absprung schafft. Man steht mit ihr in der wilden Natur Schottlands und versteht. Was sie erlebt und wie sie lebt.

Ein unglaublich greifbares, trotz rauem Schreibstil emotionales Buch, das einen begeistert und nicht so schnell wieder loslässt.

Einfach unglaublich schön geschrieben

Von: Gabi Wagner-Hauber aus Vohburg Datum: 26.07.2017

Buchhandlung: Hugendubel im Westpark Ingolstadt

Selten hat mich eine Lektüre so beeindruckt und gefesselt wie Amy Liptrots "Nachtlichter". Die Geschichte ihrer Sucht, der Entzug und die Heilung durch den Rückzug auf die "Inseln", diesen faszinierenden und grandiosen Naturlandschaften.

Ich bin sprachlos und tief berührt...

Von: Hildegard Trant aus Homburg Datum: 22.06.2017

Buchhandlung: Welsch Bücher erleben

Ich bin sprachlos und tief berührt von diesem Buch, seiner schonungslosen Offenheit und der Kraft, die in ihm steckt.

Die Facetten dieses Buches, das Trinken, den damit verbundenen Niedergang, die Schönheit der nördlichen Inseln und die heilende Kraft des einfachen Leben hat Liptrot kongenial in Worte gefasst.

Voransicht