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Neles Tagebuch zum Staunen, Nachdenken und Mitmachen

Kundenrezensionen (3)

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€ 15,95 [D] inkl. MwSt.
€ 16,40 [A] | CHF 21,50*
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Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-466-36732-0

Erschienen: 14.09.2006
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Für kleine und große Philosophen

»Darf ich mich vorstellen? Ich bin Nele.
Ein Kind in den besten Jahren, wie Papa immer sagt.«

Nele, vielen bekannt aus Rainer Oberthürs erfolgreichem Buch »Neles Buch der großen Fragen«, hat jetzt ein Tagebuch geschrieben. Darin hat sie Geschichten, Gedichte und Bilder gesammelt, Erlebtes und Erfundenes, Witziges und Nachdenkliches zum Lesen und Schauen, zum Staunen und Weiterdenken – über das Leben, über die Welt, über sich selbst und die anderen und auch über Gott.

Das Besondere: Dieses Buch ist noch nicht ganz »fertig«. Denn »Neles Tagebuch«
ist auch ein Buch zum Mitmachen. An vielen Stellen ist Platz für eigene Fragen und Gedanken, Platz zum Schreiben und Malen. Außerdem gehören zum Buch bunte Nele-Sticker, mit denen Kinder kreativ ihr eigenes Tagebuch gestalten können.

Rainer Oberthür (Autor)

Rainer Oberthür, geboren 1961, lebt mit seiner Frau in Aachen und hat zwei erwachsene Kinder. Er ist Dozent für Religionspädagogik, Grundschullehrer, Autor zahlreicher pädagogischer und religionspädagogischer Praxishilfen und stellvertretender Leiter des Katechetischen Instituts des Bistums Aachen.

www.rainer-oberthuer.de

21.02.2017 | 15:00 Uhr | Aachen

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Katechetisches Institut
Eupener Str. 132
52066 Aachen

14.03.2017 | 14:00 Uhr

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Mönchengladbach

14.03.2017 | 19:30 Uhr | Mönchengladbach

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Haus der Regionen
Bettrather Str. 22
41061 Mönchengladbach

20.06.2017 | 15:30 Uhr | Aachen

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Gebundenes Buch, Pappband, 176 Seiten, 17,0 x 24,5 cm
Mit Nele-Stickern
Durchgeh. zweifarb. Illustr. v. Mascha Greune.

ISBN: 978-3-466-36732-0

€ 15,95 [D] | € 16,40 [A] | CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Kösel

Erschienen: 14.09.2006

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Von: Jürg Schubiger, Kinderbuchautor und Schriftsteller aus Zürich Datum: 10.11.2006


Ich habe "Neles Tagebuch" auf einer langen Bahnreise gelesen. Nach der Lektüre ging es mir auffallend gut. Alle paar Seiten fand ich einen Satz, eine Geschichte oder ein Experiment, die mich in meiner Mitte
traf, direkt hinter dem Brustbein. Wenn das geschah, schaute ich durchs Fenster und verweilte, ohne Gedanken, träumend vielleicht. Ich las weiter, oft anscheinend zu schnell. Jedenfalls entzog ich mich immer wieder mal den ergänzenden Hinweisen, die Nele mir anbot. Ich folgte unwillkürlich der Mahnung: "Versteht es nicht zu rasch."

Von: Georg Magirius, ARD-Hörfunkjournalist aus Frankfurt Datum: 10.11.2006

Nüchtern ließe sich über ¿Neles Tagebuch¿ sagen: Es führt verständlich an die großen Fragen der Welt heran. Die zwölfjährige Nele übernimmt die Regie und erkundet, was sich zum Beispiel über die Entstehung der Schule, die Zeit, die Seele und Gott erfahren lässt. Geschichten gibt es, Experimente zum Staunen, Kinderfragen. Solche Dinge sachlich aufzulisten, ist bestimmt nicht falsch ¿ zugleich aber bliebe das traurige Gefühl, an dieser Publikation vorbei zu rezensieren.

Von diesem Buch muss man einfach schwärmen: Rainer Oberthür ist Einmaliges gelungen, weil er mit keiner geringeren Behauptung antritt als dass jeder Mensch einmalig ist. Der Autor ist Lehrer ¿ aber was für einer! Er scheint von der Sehnsucht getrieben, dass das kindliche Staunen niemals in vorgestanzten Bahnen enden soll. Er hofft ¿den Kindern zu helfen, ihre eigene Sprache zu finden und ihre Fragen und Gedanken ausdrücken zu können.¿ Bemerkenswert ist insbesondere der nicht endende Witz des Buchs. Alles vorgestellte Wissen, Experimentieren und Erzählen mündet stets in einer der nicht wenigen leeren Seiten. Keine einzige von ihnen ist verschenkt. Der Leser kann dort zum Maler, Traumerfinder, Weltenbauer werden ¿ was dank Neles Hilfe spielend gelingt. Das Lückenhafte scheint überhaupt die heilig anmutende Pointe des Buchs zu sein. Zurückhaltend, unaufdringlich wirkt der Stil des Autors, gerade dadurch eigenartig kraftvoll. Mascha Greune führt die kindergroßen, philosophischen Gedanken Neles in ihren Illustrationen fort. Mit Grün und Blau arbeitet sie, allein mit zwei Farben, die dem Betrachter auf wohltuende Weise nicht entgegen knallen. Verträumt, zurückgenommen wirken ihre Bilder, von einer künstlerischen Besonnenheit, die mit dem Stil des Autors in ein anregend-schwebendes Wechselspiel tritt. Wohlgesetzt und weich sind dessen Worte, nicht lieblich. Mehr als einmal sagt er, dass man beim Denken und Staunen schon mal erschrecken kann. Das facht indessen nur jenes Feuer weiter an, das die Wangen glühen und die Ohren röten lässt.

Warum aber gelingt es dem Autor nur, den Zauberstab so fein und machtvoll zu schwingen? Es muss daran liegen, dass für ihn ein Mensch nicht mit Wissen zugestopft werden muss, bis er mit dem Leben, Denken, Dichten beginnen darf. Im Gegenteil. Bei Rainer Oberthür stellt sich die Hauptperson mit den Worten vor: ¿Mein Name ist Nele, ein Kind in den besten Jahren wie Papa immer sagt.¿ Wer das Buch liest, egal wie alt, kann ahnen, dass auch er selbst sich in den besten Jahren befindet ¿ noch immer, endlich wieder, auf alle Fälle beim Lesen von ¿Neles Tagebuch¿.
 

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