Nichts weniger als ein Wunder

Roman

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Von Millionen Lesern sehnsüchtig erwartet – der neue große Roman vom preisgekrönten Autor des Weltbestsellers »Die Bücherdiebin«.

Dies ist die Geschichte der fünf Dunbar-Brüder. Nach dem Tod der geliebten Mutter und dem Weggang ihres Vaters leben sie nach ihren ganz eigenen Regeln. Sie trauern, sie lieben, sie hassen, sie hoffen und sie suchen. Nach einem Weg, mit ihrer Vergangenheit klarzukommen, nach der Wahrheit und nach Vergebung. Schließlich ist es Clay – angetrieben von den Erinnerungen an ihren tragischen Verlust –, der beschließt, eine Brücke zu bauen. Eine Brücke, die Vergangenheit zu überwinden und so sich selbst und seine Familie zu retten. Dafür verlangt er sich alles ab, was er geben kann, und mehr: nichts weniger als ein Wunder.

»Dass Zusak ein begnadeter Geschichtenerzähler ist, beweist er nun endlich nicht nur auf der Bühne, sondern wieder mit einem neuen Roman.«

Brigitte (30. Januar 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Alexandra Ernst
Originaltitel: Bridge of Clay
Originalverlag: Alfred A. Knopf, New York 2018
Hardcover mit Schutzumschlag, 640 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8090-2706-5
Erschienen am  04. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Fesselnd bis zur letzten Zeile

Von: Catherine Oertel

28.03.2019

»Nichts weniger als ein Wunder« von Markus Zusak ist ein ganz außergewöhnliches Buch, sehr ergreifend, traurig, berührend und wunderschön. Der Roman erzählt die Geschichte von fünf Brüdern aber nicht nur, da ist so viel mehr. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Trauer und Verlust aber auch Hoffnung, Liebe und Vergebung. Eine Familiengeschichte der besonderen Art. Ich habe viel gehört über den Autor und das Buch, bisher aber noch keine Bücher des Autors gelesen. Ich weiß, dass die Bücherdiebin von ihm ist, aber das Buch ging damals irgendwie komplett an mir vorbei. Also war ich recht unbelastet, als ich in »Nichts weniger als ein Wunder« einstieg. Anfangs brauchte ich einige Kapitel um mit dem besonderen Schreibstil Zusaks zurechtzukommen, aber dann packte es mich und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte erzählt sich mit einem ganz besonderen Charme. Sie ist nicht laut oder schreiend, nein…, sie ist eher eine Geschichte der saften, leisen Töne, liebenswert erzählt, dennoch wurde nichts beschönigt. Anspruchsvoll, berührend, unvergleichbar…, die Geschichte hallt in meinem Inneren nach und lässt mich nicht mehr los. Es ist schwer das gelesene in Worte zu fassen. Das Buch ist - chaotisch - ein bunt gewürfelter Haufen kleinerer Anekdoten die sich aneinanderreihen und zu einer großen Familiensaga zusammensetzen. Aber es ist auch berauschend, fesselnd, verwirrend, berührend, genial – eben ein ganz besonderer Roman. Kennt ihr die Szene aus dem Film Forrest Gump als Tom Hanks, auf den Bus wartend, auf der Bank sitzt und wildfremden Leuten aus seinem Leben erzählt? Er kommt von einem Ereignis zum anderen und erzählt seine Geschichte. So ähnlich ist es hier, Zusak lässt Matthew, den ältesten der Brüder an der alten Schreibmaschine – liebevoll der olle Klapperkasten genannt – die Geschichte der Dunbar Brüder erzählen. Matthew fängt an zu erzählen: wie er da sitzt und die Geschichten aufschreibt, wie der olle Klapperkasten zu seinem Namen kam. Erinnerungen kommen hoch und so wie sie ihm ins Gedächtnis purzeln so fließen sie auf das Papier. Mal in der Gegenwart, mal in der Vergangenheit. Er erzählt über seine Mutter, seinen Vater, wie sie sich kennenlernten, wie sie ihre Kindheit verbrachten, wie sie lebten bevor sie eine Familie wurden. Dann die Zeit an die er sich selbst erinnert. Die Höhen und Tiefen, den Zusammenhalt und den Absturz. Er erzählt die Geschichte von Clay dem vierten Dunbar Bruder. Der, der eine Brücke baute. Eine Brücke im realen, aber auch im übertragenen Sinn. Eine Brücke die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verband. Eine Brücke die Wunden heilte, eine Brücke die die Familie zusammenführte. Und man klebt als Leser förmlich an den Zeilen. Ich lache hell auf und denke ja genau, dass kenn ich auch und bin ein paar Seiten weiter zu Tode betrübt. Ich fühle mit den Figuren mit, kann mit ihnen weinen und lachen aber auch Hoffnung schöpfen. Ich bin von dem Buch total begeistert, aber ich kann auch verstehen, wenn jemand sagt, dass er mit dem Schreibstil nicht zurechtkommt. Man muss diese Art des Schreibens mögen, aber wenn man sich darauf einlässt, dann ist die Geschichte einfach genial und etwas ganz besonderes. Fazit: »Nichts weniger als ein Wunder« ist ein anspruchsvolles, einzigartiges, emotional berührendes Buch über die Liebe, das Leben, die Hoffnung und den Tod. Über Brüder die zurückgelassen wurden, die wie sie es nennen würden - ermordet wurden - aber einfach nicht sterben konnten. Es ist aufwühlend und gleichzeitig wunderschön. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Fesselnd bis zur letzten Zeile.

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Packend!

Von: books.books.travel

28.03.2019

Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar, denn nach längerer Zeit hat mich ein Buch mal wieder, zumindest stellenweise, so berührt, dass die Tränen ins Auge schossen! #NichtsWenigerAlsEinWunder, das neue Werk von #MarkusZusak (sein Roman #DieBücherdiebin ist ja quasi ein moderner Klassiker - zu recht!), handelt von fünf Brüdern, den Dunbar-Jungs. Normalerweise brauche ich lange, um die Namen in Büchern zuordnen zu können, aber hier habe ich sofort verinnerlicht, wer der Älteste ist, wer der Tierliebe, welcher Geschichten liebt, wer ein Rowdy ist, und wer ein Händchen fürs Wetten hat. Das spricht dafür, dass ich sofort in der Geschichte drin war, was auch wirklich der Fall war - und das, obwohl Zusak stark mit Zeitsprüngen arbeitet und viele Andeutungen macht, die erst im Laufe des Buches erklärt werden. Das führte dazu, dass ich immer weiterlesen wollte, damit sich offene Fragen klären. Matthew Dunbar, der Älteste, beschreibt die Familiengeschichte aus seiner Perspektive; im Fokus steht sein Bruder Clay, doch schon viel früher, in die Kindheit der Dunbar-Eltern, wird der Leser mitgenommen. Es geht um Liebe, Tod, Freundschaft, Schicksalsschläge, Unausgesprochenes und Erzähltes, und dabei driftet das Buch glücklicherweise niemals in Klischees ab. 'Nichts weniger als ein Wunder' ist gleichzeitig eine außergewöhnliche und eine gewöhnliche Familiengeschichte, ich habe sie sehr gerne gelesen, jedoch hat sie mich erst in den letzten ca. 100 Seiten so gepackt, dass ich aufgrund einzelner Sätze (mit Tieren und wahrer, tief empfundener Liebe kriegt man mich halt) die ein oder andere Träne verdrückt habe. Wer noch zweifelt, dem kann ich nur empfehlen: lest es, lasst euch drauf ein - und auch die über 600 Seiten sollten nicht abschrecken, denn durch die fliegt man durch. Ob mir das Buch allerdings so lange wie die Bücherdiebin damals präsent sein wird, wird sich zeigen - vermutlich nicht. Aber das ist auch gar nicht schlimm.

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Vita

Der Bestsellerautor Markus Zusak hat sechs Romane geschrieben, darunter »Die Bücherdiebin« und »Der Joker«. Seine von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierten Bücher sind in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Sydney.

www.zusakbooks.com

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Pressestimmen

»Markus Zusak hat die Gabe, die gewohnte Sprache auseinander zu nehmen, um sie dann in überraschend neuen Kombinationen wieder zusammen zu montieren, so dass sie leuchtender und kostbarer wirkt als zuvor.«

Annemarie Stoltenberg / NDR Kultur „Neue Bücher“, (05. Februar 2019)

»Ein großer und emotional kluger Roman über die Kunst der Vergebung.«

emotion (06. Februar 2019)

»Die Sprache Zusaks ist einfach einzigartig. Er bringt Worte zusammen, die nicht zusammen gehören und aus dieser Kombination entstehen die schönsten Bilder.«

Nicole Abraham / hr1 am Vormittag (13. Februar 2019)

»Außergewöhnlicher Stil, packend, glasklar, mitfühlend.«

Für Sie (11. Februar 2019)

»Wer „Die Bücherdiebin“ kennt, weiß, dass Markus Zusak schwere Themen in federleichte Worte verpackt. Wie in diesem Roman.«

freundin (20. Februar 2019)

»Diese Geschichte erzählt Markus Zusak auf verwunschen rätselhafte, tröstliche Weise.«

Annemarie Stoltenberg / NDR Kultur „Neue Bücher“, (05. Februar 2019)

»Bestsellerautor Markus Zusak weiß, wie man aus dem Alltäglichen eine spannende Geschichte zaubern kann.«

Westdeutsche Zeitung (28. Februar 2019)

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