Nichts weniger als ein Wunder

Roman

(6)

Bestseller Platz 18
Spiegel Hardcover Belletristik

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Von Millionen Lesern sehnsüchtig erwartet – der neue große Roman vom preisgekrönten Autor des Weltbestsellers »Die Bücherdiebin«.

Dies ist die Geschichte der fünf Dunbar-Brüder. Nach dem Tod der geliebten Mutter und dem Weggang ihres Vaters leben sie nach ihren ganz eigenen Regeln. Sie trauern, sie lieben, sie hassen, sie hoffen und sie suchen. Nach einem Weg, mit ihrer Vergangenheit klarzukommen, nach der Wahrheit und nach Vergebung. Schließlich ist es Clay – angetrieben von den Erinnerungen an ihren tragischen Verlust –, der beschließt, eine Brücke zu bauen. Eine Brücke, die Vergangenheit zu überwinden und so sich selbst und seine Familie zu retten. Dafür verlangt er sich alles ab, was er geben kann, und mehr: nichts weniger als ein Wunder.

»Dass Zusak ein begnadeter Geschichtenerzähler ist, beweist er nun endlich nicht nur auf der Bühne, sondern wieder mit einem neuen Roman.«

Brigitte (30. Januar 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Alexandra Ernst
Originaltitel: Bridge of Clay
Originalverlag: Alfred A. Knopf, New York 2018
Hardcover mit Schutzumschlag, 640 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8090-2706-5
Erschienen am  04. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Tiefgründig, emotional und grandios geschrieben

Von: Kitty's Kiste

16.02.2019

Nachdem die Mutter gestorben ist und ihr Vater sie verlassen hat, müssen die fünf Dunbar-Brüder auf eigenen Beinen stehen. Matthew, der Älteste, übernimmt die Verantwortung für seine jüngeren Geschwister und doch herrscht das Chaos. Bis irgendwann der Vater der Jungs plötzlich wieder in deren Leben auftaucht, mit einer Bitte, die sie nur allzu gerne ausschlagen. Alle, außer Clay, dem vierten der Brüder, der sich kurz darauf aufmacht, eine Brücke zu bauen. Dieses Buch ist eine Wucht, eine Wucht aus Erzählkunst und Emotionen! Vielen vielen lieben Dank an den Limes Verlag, dass ich diesen wunderbaren Roman als Rezensionsexemplar lesen durfte. Mir wird die Geschichte über die fünf Dunbars ganz sicher nicht so schnell aus dem Kopf gehen, wenn überhaupt irgendwann. Wie schon bei „Die Bücherdiebin“ beweist Markus Zusak mal wieder, dass er einen außergewöhnlichen und sehr kreativen Erzählstil hat. Stellte im vorgenannten Buch noch der Tod den Erzähler dar, so ist es hier Matthew, der älteste der Brüder, der über das Schicksal seiner Familie berichtet. Dabei ist der Schreibstil eine Explosion aus Metaphern, Personifikationen und allen möglichen rhetorischen Mitteln, also recht anspruchsvoll. Dennoch lässt sich dieser Roman super gut lesen und man fliegt einfach nur so durch die Seiten, was auch an den recht kurzen Kapiteln liegt. Die Geschichte scheint im ersten Moment wie das reinste Chaos und bis zum Ende bleibt es auch dabei. Dennoch merkt man mit der Zeit, dass dieses Chaos genau das widerspiegelt, wofür die fünf Dunbars stehen, nämlich für ihre Rebellion, das Leid und die innere Gebrochenheit, aber auch für die Liebe untereinander und den Zusammenhalt. Außerdem ergibt alles am Ende einen Sinn. Und immer wieder diese Tiefgründigkeit, verpackt in witzige, aber auch tief traurige Situationen, diese Liebe zum Detail, ohne dass es langweilig wird und die Vielzahl an verschiedenen Themen, die dieses Buch anspricht, sei es Familie, Tod, Liebe, Sport, Musik oder Kunst. Alles passt so gut ineinander und ergibt eine Geschichte, die zwar relativ ruhig erzählt ist, mich aber dennoch absolut in ihren Bann ziehen konnte. Ich habe die Dunbar-Brüder lieb gewonnen, mit ihnen gelacht, gelitten und sie angefeuert, wenn sie sich mal wieder etwas vorgenommen haben, egal wie kurios ich es auch fand. Ich habe ihre Geschichte so gern verfolgt, dass ich noch hätte ewig weiter lesen können und ich habe irgendwann ganz vergessen, dass es dort oder da ein paar Kleinigkeiten gab, die mir nicht so gut gefallen haben. Bleibt nur noch meine Meinung zu den Charakteren in diesem Roman. Und was soll ich sagen? Ich fand sie grandios. Jeder einzelne der fünf Jungs war einzigartig und liebenswert, egal wie durchgeknallt und eigenartig er auch war. Außerdem fand ich alle Charaktere in diesem Buch wahnsinnig realistisch und nachvollziehbar geschrieben. Bleibt also nicht viel mehr zu sagen, als dass dieses Buch schon jetzt ein Jahreshighlight für mich ist und es wohl schwer werden wird, diese Geschichte noch zu toppen. Manchmal muss man halt auch zwischen den Zeilen lesen und sich ganz und gar in eine Geschichte fallen lassen. Genau das trifft auf diese hier zu. Eine absolute Leseempfehlung!

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Sehr anstrengender Schreibstil

Von: Plueschbuecher

15.02.2019

Rezension Nichts weniger als ein Wunder - Markus Zusak Dies ist die Geschichte der fünf Dunbar-Brüder. Nach dem Tod der geliebten Mutter und dem Weggang ihres Vaters leben sie nach ihren ganz eigenen Regeln. Sie trauern, sie lieben, sie hassen, sie hoffen und sie suchen. Nach einem Weg, mit ihrer Vergangenheit klarzukommen, nach der Wahrheit und nach Vergebung. Schließlich ist es Clay – angetrieben von den Erinnerungen an ihren tragischen Verlust –, der beschließt, eine Brücke zu bauen. Eine Brücke, die Vergangenheit zu überwinden und so sich selbst und seine Familie zu retten. Dafür verlangt er sich alles ab, was er geben kann, und mehr: nichts weniger als ein Wunder. Ich muss sehen, wie ich das zusammenfasse ohne selbst ins Strudeln zu geraten oder hier zu sehr zu spoilern. Geschrieben ist das Buch aus Sicht des ältesten von 5 Brüdern - Matthew. Die Geschichte an sich spiegelt aber eher die Sicht der Dinge von Clay. Dem zweitjüngsten der Dunbar-Jungs. Im Grunde genommen lesen wir eine Familiengeschichte. Ja eher das Bildnis einer zerütteten Familie. Penny Dunbar starb sehr früh an den Folgen einer Krebserkrankung und wenig später verlässt auch Michael Dunbar die Jungs. So stehen fünf Brüder alleine da. Ohne Eltern und versuchen sich durch zu schlagen. Dies klappt auch recht gut. Doch an Clay rüttelt etwas. Während die anderen Brüder Michael (als Erklärung - ihren Vater) fortan nur noch als Mörder betiteln, will Clay die Hintergründe erfahren. Er gibt seinem Vater und somit der ganzen Familie noch einmal eine Chance und versucht zu retten was zu retten ist. Bisher muss ich sagen war ich von allen Büchern von Markus Zusak sehr begeistert. Vor allem "Die Bücherdiebin" war wundervoll. Doch bei diesem hier hatte ich mit seinem besonderen Schreibstil sehr zu kämpfen. Vieles musste ich mehr als zweimal lesen und nochmal zurück blättern... In diesem Buch gibt es kaum einen Satz, den man so verstehen kann, wie er geschrieben vor einem steht. Die meiste Zeit interpretiert der Leser und versucht mit den aneinander gereiten Metaphern klar zu kommen und diese in die Geschichte zu integrieren. Ich fand es sehr beschwerlich und nach der Hälfte des Buches ging mir dann auch etwas die Luft aus. Nichts desto trotz wurde es von mir beendet. Wer gern zwischen den Zeilen liest, für den ist dies bestimmt genau das Richtige. Ich bin eher eine Leserin, die einen leichten Schreibstil bevorzugt, der mir meinen Feierabend entspannt und ihn mir nicht erschwert. Da ich den ganzen Tag lang rede und lese auf der Arbeit, brauche ich abends dann doch eher leichtere Schreibweisen. Von meiner Seite aus - da mich auch die Geschichte nicht vollends packen konnte und die ersehnte "Moral der Geschicht" leider nicht bei mir ankam, gibt es nur 2 von 5 Sternen.

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Vita

Der Bestsellerautor Markus Zusak hat sechs Romane geschrieben, darunter »Die Bücherdiebin« und »Der Joker«. Seine von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierten Bücher sind in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Sydney.

www.zusakbooks.com

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Pressestimmen

»Markus Zusak hat die Gabe, die gewohnte Sprache auseinander zu nehmen, um sie dann in überraschend neuen Kombinationen wieder zusammen zu montieren, so dass sie leuchtender und kostbarer wirkt als zuvor.«

Annemarie Stoltenberg / NDR Kultur „Neue Bücher“, (05. Februar 2019)

»Ein großer und emotional kluger Roman über die Kunst der Vergebung.«

emotion (06. Februar 2019)

»Außergewöhnlicher Stil, packend, glasklar, mitfühlend.«

Für Sie (11. Februar 2019)

»Zusak schildert detailreich, blumig, voller Bilder.«

Weser Kurier (14. Februar 2019)

»Diese Geschichte erzählt Markus Zusak auf verwunschen rätselhafte, tröstliche Weise.«

Annemarie Stoltenberg / NDR Kultur „Neue Bücher“, (05. Februar 2019)

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