Nichts weniger als ein Wunder

Roman

Hardcover
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Von Millionen Lesern sehnsüchtig erwartet – der neue große Roman vom preisgekrönten Autor des Weltbestsellers »Die Bücherdiebin«.

Dies ist die Geschichte der fünf Dunbar-Brüder. Nach dem Tod der geliebten Mutter und dem Weggang ihres Vaters leben sie nach ihren ganz eigenen Regeln. Sie trauern, sie lieben, sie hassen, sie hoffen und sie suchen. Nach einem Weg, mit ihrer Vergangenheit klarzukommen, nach der Wahrheit und nach Vergebung. Schließlich ist es Clay – angetrieben von den Erinnerungen an ihren tragischen Verlust –, der beschließt, eine Brücke zu bauen. Eine Brücke, die Vergangenheit zu überwinden und so sich selbst und seine Familie zu retten. Dafür verlangt er sich alles ab, was er geben kann, und mehr: nichts weniger als ein Wunder.

»Dass Zusak ein begnadeter Geschichtenerzähler ist, beweist er nun endlich nicht nur auf der Bühne, sondern wieder mit einem neuen Roman.«

Brigitte (30. Januar 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Alexandra Ernst
Originaltitel: Bridge of Clay
Originalverlag: Alfred A. Knopf, New York 2018
Hardcover mit Schutzumschlag, 640 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8090-2706-5
Erschienen am  04. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Matthew, Rory, Henry, Clay und Tommy

Von: Literaturwerkstatt-kreativ / Blog

23.04.2019

Die aus Polen stammende Penelope Lesciuszko, genannt Penny immigriert nach Australien und lernt dort Michael Dunbar kennen. Die beiden heiraten, kaufen ein Haus in der Archer Street und bekommen 5 Söhne Matthew, Rory, Henry, Clay und Tommy. Penny bringt ihren Kindern Klavierspielen bei, das sie selber von ihrem Vater gelernt hat. Und sie liest Ihnen aus der Ilias und aus der Odyssee von Homer vor. Doch Penny erkrankt schwer und ihr Familienleben wird auf eine harte Probe gestellt, denn alle müssen lernen mit der veränderten Situation klarzukommen. Nachdem Penny starb, verlässt auch der Vater die Familie. Die 5 Dunbar Brüder sind nun auf sich alleine gestellt und leben nach ihren ganz eigenen Regeln. Matthew der Älteste, gerade selber mal 18 Jahre alt geworden, übernimmt die Verantwortung für seine jüngeren Geschwister und versucht die Familie zusammen zuhalten. Eines Tages steht ihr Vater wieder bei ihnen im Wohnzimmer mit der Bitte ihm zu helfen eine Brücke zu bauen. Keiner will ihm zur Seite stehen, außer Clay. Fazit: Wie so viele Leser, hat Markus Zusak auch mich mit seinem Besteller „Die Bücherdiebin“ in den Bann gezogen. Und so wahr ich schon sehr gespannt auf sein neues Werk. Ja, und bei einem Roman der über 600 Seiten stark ist, stellt sich bei mir schon im Vorfeld die Frage, ob der Autor es schaffen wird, den Spannungsbogen über die gesamte Länge- und mich die ganze Zeit bei der Stange zu halten. Ja,- es gelingt ihm! Allerdings kann man dieses Buch in keinster Weise mit der „Bücherdiebin“ vergleichen und wer sich hier ähnliches erhofft, wird leider enttäuscht werden. Auf dieses Buch muss man sich einlassen und man muss Geduld haben, denn die ersten Kapitel verlangen einem schon so einiges ab. Es gibt erst einmal keine sichtbare Chronologie. Der Autor springt von einem Geschehen zum Nächsten, er springt von Person zu Person. Hin und her in den Zeiten – Gegenwart, Vergangenheit, usw.. Auf der einen Seite hat das Buch eine Sogwirkung zum unbedingtem Weiterlesen, auf der anderen Seite muss man seine Gedanken schon sehr zusammenhalten und konzentriert lesen. So en passant liest sich dieses Buch eben nicht, denn der Schreibstil ist eine Mischung aus den verschiedensten rhetorischen Stilmitteln. Vor allem erzählt er oft in Metaphern, die man oft auch zweimal lesen muss, von daher gestaltet sich der Text manchmal auch recht kompliziert. Zum Schluss – und da erkennt man Zusak als wahren Meister des Erzählens – führt er die einzelnen Fäden mehr als gekonnt zusammen und alles ist absolut schlüssig. Natürlich lebt dieser Roman auch von den einzigartigen und hervorragenden Charaktere. Und da rede ich nicht nur von den Menschen. Achilles etwa, das Maultier, fand ich einfach großartig. Geprägt ist dieses Buch vom Tod der Mutter, aber der Tod allgemein begegnet uns auch an anderen Stellen des Buches und einen dieser Dunbar Brüder trifft es da besonders hart. Dem Autor gelingt es jedoch, uns Leser emotional immer wieder, mit seinem doch auch sehr humorvollen Erzählstil, aufzufangen. Markus Zusak erzählt mit seiner einzigartigen Erzählweise eine sehr emotionale und bewegende Geschichte. Man muss sich allerdings mehr als nur darauf einlassen können, um „Nichts weniger als ein Wunder“ zu erwarten!!! Besten Dank an den Limes Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Fesselnd bis zur letzten Zeile

Von: Catherine Oertel

28.03.2019

»Nichts weniger als ein Wunder« von Markus Zusak ist ein ganz außergewöhnliches Buch, sehr ergreifend, traurig, berührend und wunderschön. Der Roman erzählt die Geschichte von fünf Brüdern aber nicht nur, da ist so viel mehr. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Trauer und Verlust aber auch Hoffnung, Liebe und Vergebung. Eine Familiengeschichte der besonderen Art. Ich habe viel gehört über den Autor und das Buch, bisher aber noch keine Bücher des Autors gelesen. Ich weiß, dass die Bücherdiebin von ihm ist, aber das Buch ging damals irgendwie komplett an mir vorbei. Also war ich recht unbelastet, als ich in »Nichts weniger als ein Wunder« einstieg. Anfangs brauchte ich einige Kapitel um mit dem besonderen Schreibstil Zusaks zurechtzukommen, aber dann packte es mich und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte erzählt sich mit einem ganz besonderen Charme. Sie ist nicht laut oder schreiend, nein…, sie ist eher eine Geschichte der saften, leisen Töne, liebenswert erzählt, dennoch wurde nichts beschönigt. Anspruchsvoll, berührend, unvergleichbar…, die Geschichte hallt in meinem Inneren nach und lässt mich nicht mehr los. Es ist schwer das gelesene in Worte zu fassen. Das Buch ist - chaotisch - ein bunt gewürfelter Haufen kleinerer Anekdoten die sich aneinanderreihen und zu einer großen Familiensaga zusammensetzen. Aber es ist auch berauschend, fesselnd, verwirrend, berührend, genial – eben ein ganz besonderer Roman. Kennt ihr die Szene aus dem Film Forrest Gump als Tom Hanks, auf den Bus wartend, auf der Bank sitzt und wildfremden Leuten aus seinem Leben erzählt? Er kommt von einem Ereignis zum anderen und erzählt seine Geschichte. So ähnlich ist es hier, Zusak lässt Matthew, den ältesten der Brüder an der alten Schreibmaschine – liebevoll der olle Klapperkasten genannt – die Geschichte der Dunbar Brüder erzählen. Matthew fängt an zu erzählen: wie er da sitzt und die Geschichten aufschreibt, wie der olle Klapperkasten zu seinem Namen kam. Erinnerungen kommen hoch und so wie sie ihm ins Gedächtnis purzeln so fließen sie auf das Papier. Mal in der Gegenwart, mal in der Vergangenheit. Er erzählt über seine Mutter, seinen Vater, wie sie sich kennenlernten, wie sie ihre Kindheit verbrachten, wie sie lebten bevor sie eine Familie wurden. Dann die Zeit an die er sich selbst erinnert. Die Höhen und Tiefen, den Zusammenhalt und den Absturz. Er erzählt die Geschichte von Clay dem vierten Dunbar Bruder. Der, der eine Brücke baute. Eine Brücke im realen, aber auch im übertragenen Sinn. Eine Brücke die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verband. Eine Brücke die Wunden heilte, eine Brücke die die Familie zusammenführte. Und man klebt als Leser förmlich an den Zeilen. Ich lache hell auf und denke ja genau, dass kenn ich auch und bin ein paar Seiten weiter zu Tode betrübt. Ich fühle mit den Figuren mit, kann mit ihnen weinen und lachen aber auch Hoffnung schöpfen. Ich bin von dem Buch total begeistert, aber ich kann auch verstehen, wenn jemand sagt, dass er mit dem Schreibstil nicht zurechtkommt. Man muss diese Art des Schreibens mögen, aber wenn man sich darauf einlässt, dann ist die Geschichte einfach genial und etwas ganz besonderes. Fazit: »Nichts weniger als ein Wunder« ist ein anspruchsvolles, einzigartiges, emotional berührendes Buch über die Liebe, das Leben, die Hoffnung und den Tod. Über Brüder die zurückgelassen wurden, die wie sie es nennen würden - ermordet wurden - aber einfach nicht sterben konnten. Es ist aufwühlend und gleichzeitig wunderschön. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Fesselnd bis zur letzten Zeile.

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Vita

Der Bestsellerautor Markus Zusak hat sechs Romane geschrieben, darunter »Die Bücherdiebin« und »Der Joker«. Seine von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierten Bücher sind in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Sydney.

www.zusakbooks.com

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Pressestimmen

»Markus Zusak hat die Gabe, die gewohnte Sprache auseinander zu nehmen, um sie dann in überraschend neuen Kombinationen wieder zusammen zu montieren, so dass sie leuchtender und kostbarer wirkt als zuvor.«

Annemarie Stoltenberg / NDR Kultur „Neue Bücher“, (05. Februar 2019)

»Ein großer und emotional kluger Roman über die Kunst der Vergebung.«

emotion (06. Februar 2019)

»Der australische Autor Markus Zusak ließ die Leser 14 Jahre auf den Nachfolger seiner „Bücherdiebin“ warten. Es hat sich gelohnt!«

Tilman Spreckelsen/Frankfurter Allgemeine Zeitung (09. Mai 2019)

»Die Sprache Zusaks ist einfach einzigartig. Er bringt Worte zusammen, die nicht zusammen gehören und aus dieser Kombination entstehen die schönsten Bilder.«

Nicole Abraham / hr1 am Vormittag (13. Februar 2019)

»Außergewöhnlicher Stil, packend, glasklar, mitfühlend.«

Für Sie (11. Februar 2019)

»Wer „Die Bücherdiebin“ kennt, weiß, dass Markus Zusak schwere Themen in federleichte Worte verpackt. Wie in diesem Roman.«

freundin (20. Februar 2019)

»Diese Geschichte erzählt Markus Zusak auf verwunschen rätselhafte, tröstliche Weise.«

Annemarie Stoltenberg / NDR Kultur „Neue Bücher“, (05. Februar 2019)

»Bestsellerautor Markus Zusak weiß, wie man aus dem Alltäglichen eine spannende Geschichte zaubern kann.«

Westdeutsche Zeitung (28. Februar 2019)

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