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Noch mal leben vor dem Tod Wenn Menschen sterben

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-421-05837-9

Erschienen: 07.09.2004
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Kaum etwas bewegt uns so sehr wie die Begegnung mit dem Tod. Kaum etwas geschieht heute so verborgen wie das Sterben.

Die Journalistin Beate Lakotta und der Fotograf Walter Schels baten Schwerstkranke, sie in den letzten Wochen begleiten zu dürfen. Aus diesen Begegnungen entstanden einfühlsame Schilderungen und Fotos von Menschen am Ende ihres Lebens. Die meisten verbrachten ihre letzte Zeit im Hospiz, einem Lebensort für Sterbende, an dem Hoffnungen und Ängste gleich wiegen: Wer hier einzieht, wird die Zeit bis zum Tod so bewußt und schmerzfrei wie möglich erleben können. Doch es bleibt ihm nur eine kurze Spanne, um Bilanz zu ziehen, Frieden mit sich und den anderen zu machen, sich mit dem Tod zu befassen und mit der Frage nach dem Danach.

Fünfundzwanzig Geschichten von Menschen, die unheilbar krank sind, die davon erzählen wie es ist, dem Tod sehr nahe zu sein und Abschied vom Leben nehmen zu müssen. Eindrucksvolle Porträts, aufgenommen kurze Zeit vor und unmittelbar nach dem Tod, begleiten sie.

"So würdevoll hat uns der Tod noch nicht ins Gesicht geblickt."

Bild Hamburg

Walter Schels (Autor, Illustrator/Fotograf)

Walter Schels wurde 1936 in Landshut, Bayern, geboren. Er arbeitete als Schaufensterdekorateur in Barcelona, Kanada und Genf. 1966 ging er nach New York um Fotograf zu werden. 1970 kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete für die Werbung und verschiedene Magazine, u. a. "Eltern". Bekannt wurde Walter Schels mit seinen Charakterstudien von Künstlern und Politikern, von Prominenten der Kultur- und Geisteswelt, aber auch von Tieren.


Beate Lakotta (Autorin)

Beate Lakotta, geboren 1965, ist Redakteurin im Wissenschaftsressort des SPIEGEL. Für die 2003 im SPIEGEL veröffentlichte Reportage "Noch mal leben vor dem Tod" wurde sie - gemeinsam mit Walter Schels - mit dem Hansel-Mieth-Preis ausgezeichnet.

"So würdevoll hat uns der Tod noch nicht ins Gesicht geblickt."

Bild Hamburg

»Es ist eine tief anrührende, irgendwie friedvolle Kollektion geworden.«

Kleine Zeitung (31.10.2009)

»Ein Buch, das man vielleicht oft nur in kleinen Portionen konsumieren kann, aber die sind sehr empfehlenswert.«

Badische Zeitung (27.01.2010)

»Behutsam und äußerst respektvoll wird hier Sterbenden in Wort und Bild eine letzte Ehre erwiesen.«

Känguru, Mai 2010

»Ein tiefsinniges und beeindruckendes Buch.«

entwurf, 2/2010

Mit Fotos / Illustrationen von Walter Schels

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 22,0 x 27,0 cm, 71 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-421-05837-9

€ 39,90 [D] | € 41,10 [A] | CHF 48,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Sachbuch

Erschienen: 07.09.2004

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Eine Annäherung an den Tod

Von: flattersatz Datum: 25.04.2016

https://radiergummi.wordpress.com

Der Fotograf Walter Schels und die Spiegel-Redakteurin Beate Lakotta haben sich vor einigen Jahren für ein Portaitsprojekt der besonderen Art zusammengetan. Sie haben in Berliner Hospizen Menschen besucht, auch begleitet und die Schicksale dieser Menschen in ihren letzten Tagen festgehalten. Entstanden ist ein Fotobuch der besonderen Art, mit Portraits lebende, aber auch des toter Gästeim Hospiz.

Herausgekommen ist ein sehr eindringliches, leises, behutsames Werk einer vorsichtigen Annäherung an ein schwieriges Thema, den Tod. “Noch mal leben vor dem Tod” ist ein stilles Buch, das ganz tief drinnen wirkt. Es macht nachdenklich, denn die Schicksale, von denen wir dort lesen, sind zwar nicht unsere, sie könnten es aber morgen sein, so oder so ähnlich. Unsere eigene Sterblichkeit ist eine uns eigentümliche Eigenschaft wie jede andere auch, das Alter bzw. die Jugend schützt uns nicht davor, die Existenz von Kinderhospizen zeigt dies nur zu deutlich. Man muss nicht täglich darüber meditieren, aber man sollte sich dessen bewusst zu sein, ist wichtig, um bewusst leben zu können. Schels/Lakottas Buch ist dafür ein eindrucksvoller Einstieg.

(zur vollständigen Buchbesprechung (Kurz-URL): http://wp.me/paXPe-366)

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