Nortons philosophische Memoiren

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Hardcover
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Norton gehört zu den weitgereistesten Hunden Schwedens. Im Central Park hat er Bälle gejagt, in Stockholm um Fleischbällchen gebettelt und in Kensington Gardens Hündinnen hinterhergeschaut. Immer unter der Aufsicht seines Herrchens Håkan Nesser. Gemeinsam waren ihnen elf Jahre Abenteuer und Freundschaft vergönnt. Hier erzählt Norton von seinen vielen Reisen, verrät seine besten Tipps, um das Leben zu genießen, und berichtet von Erkenntnissen, die er daraus gewonnen hat, mit uns Zweibeinern zusammenzuleben.



Mit Liebe, Zärtlichkeit und verschmitztem Humor hat Håkan Nesser, vor allem bekannt für seine zahlreichen Kriminalromane, mit diesem Buch eine denkwürdige Huldigung seines geliebten Hundes Norton geschrieben.


Aus dem Schwedischen von Paul Berf
Originaltitel: Nortons filosofiska memoarer
Originalverlag: Albert Bonniers Förlag
Hardcover mit Schutzumschlag, 96 Seiten, 15,0 x 20,0 cm, 24 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-442-75749-7
Erschienen am  29. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine Huldigung eines besonderen Hundes

Von: My book world

03.02.2019

Norton ist schon viel herumgereist. Der Hund erzählt hier, was er in den Jahren mit seinem Herrchen Håkan Nesser erlebt hat und er zeigt, wie man das Leben richtig genießen kann. 🌸Vor allem der Hintergrund der Geschichte ist sehr berührend. Das Håkan Nesser seinen Hund Norton mit diesem Buch würdigt ist sehr schön. Aber auch die Story überzeugt. Da sie aus der Sicht des Hundes geschrieben ist bringt einen schönen Einblick, wie ein Hund die Welt sehen könnte. 🌸Die Zeichnungen in Buch sind sehr grob und in schwarzweiß gezeichnet. Sie sind für meinen Geschmack etwas zu grob gezeichnet, doch sie untermalen den Text sehr gut. 🌸Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm. Mal ist es lustig mal etwas philosophischer. Eine schöne Mischung. . 🌸Eine tolle und berührende Geschichte über einen ganz besonderen Hund.

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Nortons philosophische Memoiren von Håkan Nesser

Von: Buchhandlung Schwarz auf Weiß

12.11.2018

Dieses Büchlein musste ich unbedingt haben! Als Hundeliebhaberin und Krimileserin war ich super gespannt auf „Nortons philosophische Memoiren“. Als ich dann auch noch gesehen und gelesen habe, dass Norton ein Rhodesian Ridgeback Rüde gewesen ist, war ich dem btb-Verlag gleich doppelt so dankbar für das Leseexemplar und hatte sofort einen Kloß im Hals. Warum? Weil meine wundervolle Kelly, die leider ihre Reise in den Hundehimmel vor einigen Jahren antreten musste, ebenfalls zu dieser majestätischen Rasse gehört hat. Wer diese Hunde nicht kennt, dem sei hier nur kurz erklärt, dass sie ursprünglich aus Afrika (bei den Hottentotten) kommen und zur Löwenjagd eingesetzt wurde (allerdings hat ein Rudel Ridgebacks niemals einen Löwen erlegt, sondern diesen nur gestellt). Es sind absolut lauffreudige, mutige und irgendwie aristokratische Tiere, deren optisches Merkmal ein Strich auf dem Rücken ist – der sogenannte Ridge. Hierbei handelt es sich um Fell, das gegen den Strich wächst. Nun aber zum Buch: Der Autor ist uns als Krimiautor seit vielen Jahren bekannt und in Schweden einer der beliebtesten Schriftsteller. Nun hat er uns mit den Memoiren seines Hundes Norton übrerrascht. Karin Hagen hat den Text mit ihren sehr schönen Zeichnungen illustriert und auch das Cover gestaltet. Norton Kierkegaard (so sein Autorenname) schreibt für uns über sein Leben als Hund und Philosoph. In drei Lebensabschnitte berichtet er auf 88 Seiten von seinem Weltenbummler-Leben, schließlich steht seine Couch (für Ridgebacks gibt es nichts Schöneres als mit seinem Rudel auf der Couch zu kuscheln) nicht nur an verschiedenen Orten in Schweden, sondern auch in New York, London und Exmoor. Mit feinem Humor erklärt er uns seine Sicht auf die Dinge als Hund, aber eben auch als Philosoph. Als er im Wohnmobil eine USA-Reise mit seinen beiden „Langbeinern“ machen muss, fasst er folgenden Beschluss: „Der Philosoph in mir beschloss, zum Stoiker zu werden.“ (S. 17). Ganz besonders schön fand ich die „Erzählung aus der Wirklichkeit“ vom „Mann auf der Heide“. Zu viel sei hier nicht verraten, aber die feinen Antennen, die Hunde haben, wenn es einem Menschen schlecht geht, hat jeder Hundebesitzer schon erlebt. Hunde können Trost spenden und neuen Lebensmut geben – davon bin ich überzeugt (und Håkan Nesser offensichtlich auch). Wir lernen tierische Wegbegleiter von Norton kennen: seine (ziemlich dummen) Katerfreund „Nelson“, seinen glotzäugigen Hunde-Cousin „Melwin“ und die beiden philosophierenden Isländer Reyr und Safir – von Pferden hält Norton nämlich unheimlich viel. Håkan Nesser hat seinem Hund ein Denkmal gesetzt. Gleichzeitig ist es eine Liebeserklärung an diese sozialen Wesen und das Leben mit ihnen „Ohne Hund geht es den Leuten nicht gut.“, zu diesem Schluss kommt Norton auf Seite 88, und ich kann ihm nur zustimmen. Danke für dieses Kleinod auf der großen Literaturbühne. Ein schönes Geschenk für jeden Hundeliebhaber, ganz gleich, ob nun Ridgeback, Terrier oder Dogge. Für mich ein ganz besonderes Buch, steht es doch auch für mein großartiges Ridgeback-Mädchen, das so viel mit Norton gemeinsam hatte. Ich hoffe, sie toben gemeinsam im Hundehimmel und begrüßen uns zu gegebener Zeit mit freudigem Schwanzwedeln und schleckender Zunge. Miss you!

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Vita

Håkan Nesser, geboren 1950, ist einer der beliebtesten Schriftsteller Schwedens. Für seine Kriminalromane erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, sie sind in über zwanzig Sprachen übersetzt und mehrmals erfolgreich verfilmt worden. Håkan Nesser lebt abwechselnd in Stockholm und auf Gotland.

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Paul Berf

Paul Berf, geboren 1963 in Frechen bei Köln, lebt nach seinem Skandinavistikstudium als freier Übersetzer in Köln. Er übertrug u. a. Henning Mankell, Kjell Westö, Aris Fioretos und Selma Lagerlöf ins Deutsche. 2005 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Schwedischen Akademie ausgezeichnet.

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