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Odyssee

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-7175-2248-5

Erschienen: 07.11.2011
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Kurt Steinmanns viel gepriesene Versübertragung der «Odyssee» verbindet in idealer Weise hohe Texttreue mit sprachlicher Eleganz. Bewundernswert mühelos gelingt es ihm, dem jahrtausendealten Menschheitsepos um die Abenteuer des listenreichen Odysseus und dessen Gefährten neues Leben einzuhauchen.

Vom frischen Wind und der Sorgfalt der Neuübertragung – erstmals 2007 als großformatiger, illustrierter Band bei Manesse erschienen – profitiert nun auch die handliche und preiswerte Hardcover-Ausgabe des kanonischen Großklassikers.

»Steinmann übertrifft auf weite Strecken die letzte bedeutende Übertragung der sophokleischen Elektra, die lange zu Recht gerühmte nämlich, die von Wolfgang Schadewaldt stammt.«

Prof. Hans-Albrecht Koch, Neue Zürcher Zeitung (19.11.2013)

Homer (Autor)

Homer, der Schöpfer der «Odyssee» und des wenig älteren Versepos «Ilias», gibt der Forschung bis heute Rätsel auf. Zeitweise galt er als fiktive Persönlichkeit, seine Werke als geschaffen von vielen. Heute meint man zu wissen, dass es sich bei Homer um einen im 8. Jahrhundert v. Chr. in Kleinasien lebenden Dichter handelte. Seine Geburtsstadt war vermutlich Smyrna, das heutige Izmir. Aus verschiedenen, zum Teil widersprüchlichen Quellen entstand das Bild vom armen und blinden fahrenden Barden, der am Sängerkrieg in Chalkis teilnahm und möglicherweise auf der Insel Ios starb.


Kurt Steinmann (Übersetzer)

Kurt Steinmann, geboren 1945 in Willisau/Schweiz, studierte Klassische Philologie und Germanistik und unterrichtete Latein und Griechisch. Seit den 70er-Jahren übersetzt er Autoren der griechischen und römischen Antike sowie der Renaissance, darunter Sappho, Sophokles, Euripides, Petrarca und, für den Manesse Verlag, Petronius («Satyricon», 2004) und Erasmus von Rotterdam («Das Lob der Torheit», 2002). An verschiedenen deutschsprachigen Theatern wurden und werden seine Übertragungen aufgeführt. Seit dem Jahr 2008 arbeitet Kurt Steinmann an einer Übersetzung der «Ilias» von Homer.


Walter Burkert (Nachwort)

Walter Burkert, geboren 1931 in Neuendettelsau, lehrte als Professor für Klassische Philologie an der TU Berlin und von 1969 bis zu seiner Emeritierung 1996 an der Universität Zürich. Burkert gilt als einer der hervorragendsten Kenner der griechischen Religion und Mysterienkulte, ist Homer-Spezialist und insbesondere durch eine Vielzahl grundlegender Arbeiten zur antiken Kultur- und Religionsgeschichte international hervorgetreten.

»Steinmann übertrifft auf weite Strecken die letzte bedeutende Übertragung der sophokleischen Elektra, die lange zu Recht gerühmte nämlich, die von Wolfgang Schadewaldt stammt.«

Prof. Hans-Albrecht Koch, Neue Zürcher Zeitung (19.11.2013)

»Ich kann Ihnen diese Neuübersetzung wirklich wärmstens ans Herz legen. Ein Buch, das Sie sich unbedingt selber schenken oder schenken lassen sollten.«

Thea Dorn, SWR FS, Sdg. "lesenswert" (23.03.2014)

«Die Leistung des Schweizers Kurt Steinmann gehört zu den übersetzerischen Großtaten.»

Der Tagesspiegel

«Eine Leseschatz für Jung und Alt.»

Brigitte

»Lesen Sie wirklich die Übersetzung dieses fabelhaften Kurt Steinmann: Das ist so gewaltig. Zum ersten Mal klingen Hexameter auf Deutsch wirklich nach deutscher Sprache: Großartig!«

ZDF, Das Literarische Quatrtett, Thea Dorn (24.06.2016)

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Aus dem Griechischen von Kurt Steinmann
Originaltitel: Odyssea

Mit Nachwort von Walter Burkert

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
gestaltetes Vorsatzpapier

ISBN: 978-3-7175-2248-5

€ 29,95 [D] | € 30,80 [A] | CHF 39,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Manesse

Erschienen: 07.11.2011

  • Leserstimmen

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Fabelhafter Steinmann - grausiges Buch

Von: Heinrich Leitner Datum: 27.07.2016

Die Übersetzung ist großartig, die Anmerkungen durchaus hilfreich, der Index ebenso.
Die Aufmachung des Buches hält mit der Übersetzungsleistung freilich nicht mit. Homers Odyssee - und dann in dieser wunderbaren Übertragung - liest man wieder und wieder, springt zurück, eilt dann schnell voran, blättert vor und zurück. Die vorliegende Ausgabe fördert das nicht: es hat Klebe- statt Fadenbindung und zerfällt so schnell bei intensiver Lektüre. Will man die Anmerkungen nutzen, dann muss man wissen, in welchem Gesang man sich gerade befindet. Es gibt keinen Seitentitel, der eine da leitet. Ungewöhnlich auch, dass die Seitenzahl der ungeraden (rechten) Seiten links innen gedruckt sind; gerade sie erwartet man beim Durchblättern rechts unten. Kurzum: solch einen Homer will man noch in Jahrzehnten lesen und seinen Töchtern vererben. Der Verlag ist wohl eher daran interessiert, viele schnell zerfallende Bücher zu verkaufen. Schade. Wenn die Verlage die Buchkunst aufgeben, sollten sie sich nicht wundern, wenn man keine Bücher mehr kauft.

Lieber Leser,
vielen Dank für das Lob der Übersetzung, in dem ja fast so etwas wie Begeisterung mitschwingt. Schade nur, dass Sie sich mit der Ausstattung nicht anfreunden können. Natürlich wissen wir, was wir unserer bibliophilen Leserschaft schuldig sind. Daher haben wir diese Neuübersetzung 2007 zunächst auch als großformatigen Band veröffentlicht (mit Fadenheftung und im Schuber). Doch nicht alle Homer-Fans können sich ein solch prächtiges und selbstverständlich kostspieliges Vergnügen leisten. Aus diesem Grund haben wir die Übersetzung 2011 ein zweites Mal in einem kleineren und entsprechend günstigeren Format herausgegeben. Für einen Ladenpreis unter 30€ (schließlich haben wir auch an ein junges Publikum gedacht) lässt sich dieser umfangreiche Band aber leider nicht mit Fadenheftung realisieren. Wer also mehr will als einen 446 Seiten starken, in Leinen gebundenen Band mit Lesebändchen, mit gestaltetem Vorsatzpapier und goldfarben bedrucktem Naturpapierumschlag (wie wir meinen: alles höchst bibliophil gemacht), der muss zum Prachtband greifen. Noch ein Wort zur Gestaltung: Wir haben uns entschieden, die Seitenzahl (Pagina) stets links zu stellen, damit sie nicht mit den durchgängigen Zeilenzählern (stets rechts gestellt) konkurriert. Die Anmerkungen halten wir für ebenfalls sehr übersichtlich gesetzt und haben für alle, die von vorn nach hinten springen wollen, ein zweites Lesebändchen für den Anhang eingefügt. Wir wünschen noch viel Vergnügen bei der Lektüre!

Ein Klassiker in wunderschönem neuem Kleid

Von: Vero Pi aus München Datum: 10.01.2012

Homers Odyssee gehört wohl zu den ältesten und beeindruckendsten Werken der abendländischen Literatur. Der Epos beschreibt die Reisen und Abenteuer des Königs Odysseus von Ithaka und seiner Gefährten, die Zustände, die nach seiner 20 jährigen Abwesenheit in seinem Königreich herrschen. und das Leben seines Sohnes Telemachos sowie dessen Suche nach dem Vater.

Die Odyssee selbst ist in 24 Gesänge aufgeteilt. Zuerst wird die Gegenwärtige Situation in Ithaka, um Odysseus Frau Penelope und Telemachos beschrieben. Im weiteren Verlauf der Geschichte erfährt man die Einzelheiten über Odysseus Irrwege und Abenteuer, bis hin zu seiner Rückkehr nach Ithaka, wo die Geschichte nach einem Kampf zwischen Odysseus und den Freiern, schließlich zu einem friedlichen Ende kommt.

Meinung:

Das Erste, das einem ins Auge sticht ist die wunderschöne und edle Aufmachung des Buches. Der Schutzumschlag zeigt eine schwarz - weiße stilisierte Landkarte, die sehr gut zur Thematik des Werkes passt. Der Gold geprägte Titel, umrahmt von einem Ornamentband, hebt sich angenehm lesbar vom Untergrund ab. Zwei Lesebändchen sorgen für die nötige Übersicht beim lesen, sowohl in der Geschichte, als auch im Anhang.

Wichtig aber ist vor allem die hier vorliegende Neuübersetzung des Werkes durch Kurt Steinmann. Meiner Meinung nach, im Vergleich zu der bis Dato gängigsten Version von Johann Heinrich Voß, eine sehr gelungene und gut zu lesende Übersetzung. Sie scheint dem Originaltext um eines näher zu kommen, als andere Ausführungen und bleibt dennoch verständlich und flüssig zu lesen. Natürlich dauert es eine Weile, bis man sich in das Sprachmuster, das Reim Schema und die Formulierungen eingelesen hat. Etwas befremdlich mag es z.B erscheinen, dass ein Name nicht einfach nur genannt wird, sondern jeweils und bei fast jeder Nennung mit den zugehörigen Adjektiven versehen wird. So spricht Homer z.B von der "funkeläugigen Pallas Athene", dem "klugen Telemachos", oder dem "göttergleichen Odysseus" Zudem ist es üblich die Verwandtschaftsverhältnisse zu wiederholen. Als da wären "Göttin Athene, Tochter des Zeus", "Telemachos, Sohn des Odysseus".

Hat man aber die sprachlichen Klippen erst einmal umschifft und sich auf die Geschichte eingelassen, so bereitet das Lesen kaum Probleme. Sehr Hilfreich und vor allem informativ ist auch der ausführliche Anhang des Buches. Neben je einem Nachwort von Walter Burkert und Kurt Steinmann, der eine kurze Information zur Übersetzungsgeschichte der Odyssee liefert, gibt es auch ein Namensregister, das sämtliche Personen- und Ortsnamen, samt zugehöriger Erklärungen beinhaltet sowie Anmerkungen bzw. Erläuterungen zu jedem Gesang. Diese erleichtern das Lesen ungemein, da sie, für der Verständnis der Geschichte, notwendige Zusatzinformationen liefern, wie z.B ursprüngliche Wortbedeutung oder Kontext.

Trotz allem ist die Odyssee natürlich keine Bettlektüre, die man an einem Abend verschlingt, da das Lesen doch sehr hohe Konzentration erfordert. Mir persönlich aber hat sie viel Spaß bereitet und ich bin froh, diesen Klassiker nun doch endlich gelesen zu haben.

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