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Over the Top and Back Die Autobiografie

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-20112-5

Erschienen: 22.02.2016
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Über einen Zeitraum von sechs Jahrzehnten hat sich Sir Tom Jones in einem Geschäft über Wasser gehalten, das für seine Kurzlebigkeit berüchtigt ist. Mit einer Wucht, die aus seiner tiefen Liebe für die Musik stammt, gelang ihm der Durchbruch in der unberechenbaren Musikindustrie - er wurde zum Megastar und nahm eine ungeheure Fülle an Songs auf. Im Laufe seiner Karriere spielte Jones mit Künstlern aus allen musikalischen Genres, von Rock, Pop und Dancemusik bis hin zu Country, Blues und Soul, darunter Größen wie Elvis, Frank Sinatra, Ray Charles, Jerry Lee Lewis, Ella Fitzgerald, Stevie Wonder, Robbie Williams und Portishead. So unterschiedlich die Stile, so unverwechselbar war immer seine Stimme.

"Das symphatische an dieser Autobiografie ist, dass Jones selbstironisch und charmant den Elder Statesman des Pop gibt. Und er ist gut darin."

ARD, Titel Thesen Temperamente (20.03.2016)

Tom Jones (Autor)

Sir Tom Jones, mit bürgerlichem Namen Thomas John Woodward, wurde am 7. Juni 1940 in Pontypridd, Wales, geboren. Er stammt aus einer einfachen Bergarbeiterfamilie und versuchte früh, sich als Rhythm & Blues-Sänger einen Namen zu machen. Seinen Durchbruch schaffte er 1965 mit »It's not Unusual«, seiner ersten Nummer-Eins. Seither hat er weltweit über 100 Millionen Platten verkauft, auf sein Konto gehen unzählige Charthits. Im Laufe seiner Karriere hat er mit Größen wie Jerry Lee Lewis, Ella Fitzgerald, Elvis, Sinatra, Robbie Williams oder Van Morrison zusammengearbeitet.

"Das symphatische an dieser Autobiografie ist, dass Jones selbstironisch und charmant den Elder Statesman des Pop gibt. Und er ist gut darin."

ARD, Titel Thesen Temperamente (20.03.2016)

"Beste Unterhaltung."

Dresdner Morgenpost am Sonntag (24.04.2016)

"Ein ganzer Kerl."

Classic Rock (13.02.2016)

"Auch wenn man den Mann ablehnen sollte, ist sein Lebensrückblick ein Lesegenuss – und zugleich eine Dokumentation der Schattenseiten der Musikindustrie."

eclipsed (20.05.2016)

"Als Leser schließt man diesen Tom Jones sofort ins Herz. Absolut lesenswert und wunderbar geschrieben."

People (03.02.2016)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Lisa Kögeböhn, Johanna Wais
Originaltitel: Over the Top and Back
Originalverlag: Michael Joseph

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 544 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
+ 32 Seiten Bildteil

ISBN: 978-3-453-20112-5

€ 24,99 [D] | € 25,70 [A] | CHF 33,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 22.02.2016

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Over the Top and Back: Die Autobiografie, vorsicht Spoiler

Von: Splashbooks Datum: 12.05.2016

www.splashbooks.de

Tom Jones ist ein Künstler, der im Laufe seiner Karriere Lieder gesungen hat, die Jung und Alt begeistert haben. Dabei war seine musikalische Laufbahn sehr abwechslungsreich. Er hatte viele Hits hintereinander, aber auch Phasen, in denen es ihm nicht gelang, Songs in den oberen Chartpositionen zu platzieren. Darüber berichtet er jetzt in seiner Autobiographie „Over the Top and Back: Die Autobiographie“.

Und wenn man die Lebenserinnerungen des Musikers liest, dann gewinnt man den Eindruck eines Künstlers, der im Leben oft Glück hatte. Glück, immer auf die richtigen Leute zu treffen. Oder zu kennen. So hat er seinen alten Manager kaum gefeuert, da hat er auch schon seinen eigenen Sohn als dessen Nachfolger angeheuert.

Generell ist es beeindruckend, wie Tom Jones über seine Karriere schreibt. Und man hat den Eindruck, dass er ein geduldiger Mensch ist, der seinen Freunden durchaus lange Zeit die Treue hält, auch wenn es für ihn selbst nicht gut ist. Denn der oben genannte Manager hatte seine Karriere lange Zeit betreut.

Tom Jones gibt sich in seiner Autobiographie quasi als der Gegenentwurf eines typischen Musikers, der in den 60er Jahren erfolgreich geworden ist. Von Drogen hält er nie viel, bzw. er trinkt nur sehr gerne. Hier zeigt sich, dass er aus der britischen Arbeiterklasse stammt und allgemein sehr trinkfest ist. So werden im Laufe des Buches diverse Alkoholika konsumiert, ohne dass es dem Künstler irgendwie negativ schadet. Im Gegenteil: Er blickt auch mit einer gewissen Verachtung auf die herab, die der Gegenkultur der 68er Generation angehörten. Was ihn aber nicht davon abhält, mit einigen prominenten Vertretern von diesen zu singen.

Außerdem erzeugt er von sich das Bild von jemanden, der ein Familienmensch ist. Er verehrt seine Familie über alles, was sich in jedem Satz, den er über seine Eltern, seine Frau oder seinen Sohn schreibt, ausdrückt. Es ist die pure Liebe, allem Anschein nach.

Wer sich allerdings mit dem Leben von Tom Jones auskennt, dem wird dies etwas merkwürdig vorkommen. Und in der Tat, wenn man sich auch außerhalb der Autobiografie über den Künstler informiert, dann erfährt man einige interessante Details. So zum Beispiel, dass er einige Affären hatte. Und sogar einen illegitimen Sohn besitzt. Durchaus pikante Infos, die kurioserweise Weise nicht im Buch auftauchen. Es gibt noch nicht ein Mal Andeutungen darüber! So erhält diese Autobiographie ein gewisses Geschmäckle, wie man so schön sagt.

Und allgemein merkt man dem Buch an, dass es eher vor sich hinplätschert. Das einzige Drama, wenn man so sagen möchte, ist die Periode, in der Tom Jones keine Hits mehr hatte und Produkte ablieferte, mit denen er im Nachhinein selber nicht zufrieden ist. Ansonsten ist da nichts, was das Interesse des Lesers dauerhaft fesseln könnte.

Und deshalb wird dieses Buch „Für Zwischendurch“ empfohlen.

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