Quichotte

Roman
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Eine brillante Hommage an Cervantes und ein unverzichtbarer Kommentar zu unseren unsicheren Zeiten

Salman Rushdies Quichotte ist ein Reisender, der besessen ist von der »unwirklichen Wirklichkeit« des Fernsehens. Er will das Herz der Königin der Talkshows erobern und begibt sich auf eine Reise quer durch Amerika, um sich ihrer als würdig zu erweisen; auf dem Beifahrersitz, Sancho, der Sohn, den er sich immer gewünscht hat, aber niemals bekam.

Rushdie nimmt Quichottes Abenteuer mit in unsere Gegenwart. Er erzählt dabei auch von Vater-Sohn-Beziehungen, Geschwisterstreitigkeiten, unverzeihlichem Handeln, alltäglichem Rassismus, der Opioidkrise, Cyber-Spionen, Science Fiction, dem Leben des Mannes, der Quichotte geschaffen hat, und nicht zuletzt vom Ende der Welt.

»Mit Cervantes durch die USA von heute: eine witzige und scharfsinnige Road-Novel.«

Die ZEIT (10. Oktober 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Sabine Herting
Originaltitel: Quichotte
Hardcover mit Schutzumschlag, 464 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-10399-9
Erschienen am  14. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Leserstimmen

https://literaturoutdoors.com

Von: https://literaturoutdoors.com/2019/11/14/quichotte-salman-rushdie-roman-bertelsmann-verlag/

19.11.2019

„Quichotte“ Salman Rushdie. Roman. Bertelsmann Verlag. Ein erfolgreicher Geschäftsmann, ein Reisender, für den das Hotelzimmer zum Zuhause geworden ist. Und in diesem das Fernsehen. Es funkelt und glitzert darin. Die Shows bei Tag und Nacht und ihre grellen Wettbewerbe der Darstellung in allem. Er sitzt jetzt täglich mitten drin. In der Welt der rasenden Bilder, der Geschichten, im „Treibsand“ des „unreal Realen“… Und da ist auch die große Bewunderung für Miss Salma. Eine Schönheit, die ihn mitreißt und träumen lässt. Von Abenteuern und der Verbindung des „unreal Realen“. Er muss nun aufbrechen. Zu einer besonderen Reise. So viel schon hat er vergessen. Was war. Jetzt sollte das was sein könnte, kommen. Die Liebe sollte diese Kraft haben, welche die Welt wieder vereint. Das eine Bild und das Leben… Jetzt gilt es noch in all den täglich umgebenden Bildern eine Geschichte zu finden, die ihn anleiten würde und auch Miss Salma beeindrucken sollte. Er greift jetzt in seine Vinyl Musiksammlung und zieht eine Schallplatte heraus – „Don Quichotte“ Jules Massenet. Ja, das ist es. Das ist das geistreiche Pseudonym und der mögliche Schlüssel zum Herz von Miss Salma. Das soll ihn leiten auf diesem Abenteuer in einer Welt voll greller Bilder, die ihn im Hotelzimmer verschwinden ließen…Die Reise beginnt. Phantasie und Leben. Jetzt malt er sein Bild und bricht auf… Der vielfach international ausgezeichnete Schriftsteller Salman Rushdie legt mit seinem neuesten Roman „Quichotte“ eine große Parabel der Zeit und ein Plädoyer für Phantasie und Individualität vor, das in seiner Erzählkraft mitreißt und begeistert. Es ist ein Rushdie in Bestform zu erleben/erlesen. Eine Erzählgabe, die einfach großartig ist. „Ein Meister des Erzählens, der hier sein opus magnus zur Kraft und Hoffnung der Phantasie im Anspruch der Zeit vorlegt.“ Walter Pobaschnig 11_19 https://literaturoutdoors.com

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Vita

Salman Rushdie, 1947 in Bombay geboren, studierte in Cambridge Geschichte. Mit seinem Roman »Mitternachtskinder« wurde er weltberühmt. Seine bislang 13 Romane erhielten renommierte internationale Preise und sind in mehr als 40 Sprachen übersetzt. 2007 schlug ihn die Queen zum Ritter. Die 2012 erschienene Autobiographie »Joseph Anton« wurde ein international hochgelobter Bestseller. Zuletzt erschien der Roman »Golden House«.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Alles kann passieren in Salman Rushdies neuem Roman über Literatur, Leben und das Ende der Welt. Grandios geschrieben, humorvoll, schnell.«

ARD »ttt« (13. Oktober 2019)

»Rushdie wagt mit ›Quichotte‹ eine moderne Version von ›Don Quijote‹ – und gewinnt.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (12. Oktober 2019)

»Salman Rushdie ist ein Meister darin, die großen Stoffe der Weltliteratur im Hier und Jetzt neu aufleben zu lassen.«

ORF »Kulturmontag« (14. Oktober 2019)

»Man muss es taumelnd genießen, wie einen der Roman zwingt, die Grenzen zwischen Realitäten, fiktiven und alternativen Welten und der Wirklichkeit zu übergehen, um seiner Quest folgen zu können.«

Süddeutsche Zeitung (15. Oktober 2019)

»Überschäumende Erzähllust, fanatische Liebe zur Literatur, böser Spott auf unsere Gegenwart und tiefes Mitgefühl für die Figuren, denen böse mitgespielt wird. Eine brillante Satire.«

Frankfurter Allgemeine WOCHE (11. Oktober 2019)

»Rushdies Protagonisten kämpfen sich durch ein von Rassismus, Schmerzmitteln und Cyberangriffen zerrüttetes Amerika, ein Land, in dem ›Alles ist möglich‹ nicht länger nach einem Versprechen klingt, sondern nach einer Warnung.«

Stern (17. Oktober 2019)

»›Quichotte‹ ist ein verstörendes, erschreckendes Spiegelbild der amerikanischen Gesellschaft. Es sind die zahlreichen Einsprengsel der Wirklichkeit, die Rushdies Fiktion zu einem atemberaubenden Leseerlebnis macht. Sein bester Roman seit langem.«

Deutschlandfunk Kultur »Buchkritik« (15. Oktober 2019)

»Rushdie hat in seinem neuen Roman den Klassiker ›Don Quijote‹ ins heutige Amerika übertragen. Ein fantastischer Roman über eine Welt in der Krise. Eine amüsante Lektüre, überbordend von der wilden Fantasie Rushdies.«

Deutsche Welle (15. Oktober 2019)

»Fabelhaft erzählt und frei von Kitsch. ›Quichotte‹ ist vieles in einem, vor allem aber Rushdies vielleicht stärkstes Buch seit langem.«

Buchkultur (10. Oktober 2019)

»Rushdie erzählt mit leichter Hand, im Stil seines magischen Realismus und schafft unzählige Querbezüge zur Popkultur. Wie er die (Meta-)Ebenen des großen Epos in einem irrwitzigen Finale zusammenführt, zeugt von der ungebrochenen Erzählkunst dieses Weltliteraten.«

Salzburger Nachrichten (14. Oktober 2019)

»Nehmen Sie eine Woche Urlaub und lesen Sie Salman Rushdies neuen Roman.«

Frankfurter Rundschau (14. Oktober 2019)

»Rushdies fintenreiches, postmodernes und von Sabine Herting exzellent übertragenes Buch ist ein von Kabinettstücken sowie höchst intelligenten Kreuz- und Querverweisen durchblitzter großer Liebesroman der anderen Art, der furios und überbordend mit Elementen von Science Fiction-, Action-, Satire- und Persiflage-Roman jongliert.«

Neue Ruhr Zeitung (30. Oktober 2019)

»Identitätspolitik und Cyberkrieg, Clash of Cultures, Bodyshaming, MeToo-Debatte, Klimakatastrophe und und und. Ein Rundumschlag. Und ein irre komischer Trip.«

Wiener Zeitung (02. November 2019)

»In seinem neuen Roman ›Quichotte‹ erweist sich Salman Rushdie einmal mehr als bildreicher Erzähler der Extraklasse.«

Freie Presse (14. Oktober 2019)

»Die verrückte Reise des indischstämmigen Ismael Smile alias Quichotte zeigt ein grimmiges Bild der Vereinigten Staaten und ist genial konstruiert. Rushdie ist ein Ironiker und einer der grossen Postmodernen in der Literatur.«

Tagblatt Online (21. Oktober 2019)

»Rushdies fintenreiches, postmodernes und exzellent übertragenes Buch ist ein großer Liebesroman der anderen Art, furios und überbordend. Mit seiner Kunst verschafft Rushdie nicht nur Zutritt zu verborgenen Kammern der Cyber-Lügner und Endzeitpropheten, sondern zum Verstehen einer entgleisenden Epoche.«

Sächsiche Zeitung (14. Oktober 2019)

»Der neueste Rushdie heißt ›Quichotte‹. Humorvoll, fantastisch und wahnsinnig komplex ist er. Und natürlich verrückt. So wie die Welt, in der das Buch spielt.«

Handelsblatt (14. November 2019)

»Rushdies virtuoses Spiel mit Reality-TV und Realität, Fiktion und Wahrheit besticht; sein Spiegelkabinett von wirklichen und erfundenen Figuren und drei Erzählern.«

BR2 »kulturWelt« (14. Oktober 2019)

»›Quichotte‹ ist ein wildes Buch. Es verzaubert und verwirrt. Wer sich auf Rushdies Schöpfung einlässt, muss ein paar Mühen auf sich nehmen. Aber wenn die Wildnis erfolgreich bewältigt ist, wird er sagen können: Wow, was für ein Abenteuer! [...] Ein Roman, der zu den großen Lesefreuden des Herbstes zählt. ›Quichotte‹ ist Salman Rushdies ganz persönliche Literatur-Quest, die er siegreich besteht.«

Kölner Stadt-Anzeiger (08. November 2019)

»Rushdie entstaubt in ›Quichotte‹ einen 400 Jahre alten Klassiker und macht daraus eine Road Novel durch das Amerika von Trump. Cervantes hätte das wohl gefallen.«

BR 24 (14. Oktober 2019)

»Alles ist Fiktion in diesem Buch. Aber alles ist auch Realität. Ein sanfter Roman über die alltägliche Apokalypse unserer Tage, süffig, erzählprall, ein erschütternder Schmöker.«

Nürnberger Zeitung (15. November 2019)

»Salman Rushdie inszeniert ein literarisches Verwirrspiel allererster Güte.«

buchjournal (11. Oktober 2019)

»Ein toller Roman. Engagiert, ehrlich, und politisch informativ.«

SRF2 »Kultur kompakt« (14. Oktober 2019)

»Rushdie beamt den historischen Romanheld von Cervantes in die Jetztzeit und schickt ihn auf einen Roadtrip durch das trumpistische Amerika. Er hält in bissigem Ton der Gesellschaft den Spiegel vor, während sie gerade den Verstand verliert.«

Kleine Zeitung (02. November 2019)

»Irreal, surreal, tragisch und magisch – ein literarisches Meisterwerk und mindestens genauso verrückt wie der Ur-Quichotte.«

Wilhelmshavener Zeitung (19. Oktober 2019)

»›Quichotte‹ ist pikaresk, verrückt, gefährlich. Das hat Drive!«

SRF1 »Die BuchKönig bloggt« (21. Oktober 2019)

»Rushdie schreibt mit viel Humor, auch wenn sein Sittenbild des heutigen Amerikas ein erschreckendes ist.«

Kronen Zeitung (05. November 2019)

»Er spiegelt Weltliteratur und schafft sie selbst: Salman Rushdie erweist sich in seinem neuen Roman erneut als großer Erzähler.«

Echo Online (17. Oktober 2019)

»Salman Rushdie seziert die USA mit viel Humor. In seinem 14. Roman überträgt er den Klassiker ›Don Quijote‹ in die Gegenwart. Bei ihm begibt sich ein Amerikaner indischer Herkunft auf eine Reise durch die USA. Er will eine Talkshow-Moderatorin finden und ihr Herz erobern. Dabei lernt er die Schattenseiten des Landes kennen. Fantasievolle Gesellschaftskritik!«

Hörzu (22. Oktober 2019)

»Reality-TV und Realität schieben sich übereinander. Genau wie im wahren American life, von dem Rushdie ein grimmiges Bild zeichnet.«

Republik (30. Oktober 2019)

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