Quichotte

Roman
DEUTSCHSPRACHIGE AUSGABE

(3)
Hardcover
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Eine brillante Hommage an Cervantes und ein
unverzichtbarer Kommentar zu unseren unsicheren Zeiten

Ismael Smile ist ein Reisender, der besessen ist von der »unwirklichen Wirklichkeit« des Fernsehens. Er will das Herz der Königin der Talkshows erobern und begibt sich auf eine Reise quer durch Amerika, um sich ihrer als würdig zu erweisen. Auf dem Beifahrersitz, Sancho, der Sohn, den er sich immer gewünscht hat, aber niemals bekam.

Salman Rushdie versetzt die Abenteuer des klassischen tragischen Helden Quichotte in unser Zeitalter des »Alles ist möglich«. Er erzählt dabei auch von Vater-Sohn-Beziehungen, Geschwisterstreitigkeiten, unverzeihlichem Handeln, alltäglichem Rassismus, der Opioidkrise, Cyber-Spionen und nicht zuletzt vom Ende der Welt.

»Mit Cervantes durch die USA von heute: eine witzige und scharfsinnige Road-Novel.«

Die ZEIT (10. Oktober 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Sabine Herting
Originaltitel: Quichotte
Originalverlag: Random House, ein Imprint von Penguin Random House LLC, New York
Hardcover mit Schutzumschlag, 464 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-10399-9
Erschienen am  14. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: New York, Vereinigte Staaten von Amerika

Leserstimmen

The impossible dream

Von: Frau Lehmann

01.01.2020

Ein frohes neues Jahr zunächst! Möge es viele erfüllte und unerfüllte Träume, Aventiuren, Quests und Abenteuer enthalten! Diese Quest habe ich schon im letzten Jahr erlebt, aber wie könnte man das Jahr besser beginnen als mit einer Hommage an einen der größten literarischen Charakter: Don Quichotte? Salman Rushdie, begnadeter Erzähler und literarischer Grenzgänger, hat sich des Ritters von der traurigen Gestalt angenommen und ihn in die heutige Zeit überführt. Der Handelsvertreter Ismael Smile verliebt sich in einen Fernsehstar und begibt sich auf eine Aventiure, die ihn durch ganz Amerika führt, ihm einen Sohn beschert (und ihm und uns viele Erkenntnisse), um sich Salma R.s Liebe würdig zu erweisen bzw sie zu gewinnen. Gespickt ist der Roman mit unzähligen Querverweisen auf Literatur, Geschichte, Film, Kunst, Gott und die Welt. Rushdie breitet diabolisch lächelnd (zumindest stelle ich ihn mir so vor) die enorme Bandbreite seines Wissens vor uns aus und schaut genüßlich dabei zu, wie der nicht feuilletongeprüfte Leser darin heillos ertrinkt. Soll heißen, das Feuilleton jubelt, ich nicht, ich strample. Oder suche den Faden der Ariadne. Versuche, mich in diesem Wissenslabyrinth mit philosophischen Ansätzen zurecht zu finden, habe Erkenntnisse, begegne feuerspeienden Windmühlen, Anklängen an "Sophies Welt", langweile mich, ärgere mich, kichere haltlos, runzle die Stirn, schlage Dinge nach, erfreue mich an Satzkonstruktionen - kurz, begebe mich auf die Suche nach dem heiligen literarischen Gral und nach meiner liebsten Romangestalt. Dabei muss ich meine Mission leider als gescheitert betrachten, die rushdie'sche Wortwoge hat mich überrollt, mir fehlt der Background oder vielleicht auch die Fähigkeit mich einzulassen auf diesen sprachlichen Wogenprall. Für mich ist das Buffet zu voll, zu viel der Andeutungen, zu viel der Spielereien, zu viel an Bedeutung, Verwicklung, Spiegelung. Das ist schade, ist dies doch der erste Roman Rushdies, den ich nicht mit Begeisterung gelesen habe, aber mit Begeisterung lesen wollte. Ich möchte ihn aber dennoch empfehlen. Zum einen, weil ich Don Quichotte eben so liebe (daher empfehle ich das Original gleich mit) und zum anderen, weil Rushdie so großartige Sätze schreibt wie diesen: Einst lebte an verschiedenen Adressen quer durch die Vereinigten Staaten von Amerika ein Reisender indischen Ursprungs, fortgeschrittenen Alters und mit schwindenden geistigen Kräften, der angesichts seiner Liebe zum geistlosen Fernsehen viel zu viel Lebenszeit im gelben Licht von geschmacklosen Motelzimmern verbracht hatte, wo er es bis zum Exzess schaute, und der als Folge eine absonderliche Form des Hirnschadens davongetragen hatte." Und das ist erst der Anfang...

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Ein literarischer Roadmovie der besonderen Art und eine Verbeugung vor Cervantes Klassiker.

Von: Wolfgang Brunner für Buchwelten

23.12.2019

Da ist ein Reisender, der von einer Fernseh-Moderatorin besessen ist und ihr Herz erobern will. Quichotte begibt sich auf eine Reise durch Amerika, um ihr seine Liebe zu beweisen. Während der Fahrt erscheint Sancho auf dem Beifahrersitz. Es ist der Sohn, den sich Quichotte immer gewünscht, aber niemals bekommen hat. Realität und Fantasiewelt verweben sich immer mehr miteinander. bis Quichotte nicht mehr weiß, in welcher Welt er sich eigentlich befindet … . Man weiß, auf was man sich einlässt, wenn man ein Buch von Salman Rushdie in die Hand nimmt. Umso erstaunlicher ist es, dass es dieser Autor immer wieder aufs Neue schafft, den Leser in seine (literarische) Welt hineinzuziehen und gnadenlos darin festzuhalten. „Quichotte“ ist, wie seine anderen Romane, eine faszinierende Geschichte, die sich mit jeder Seite, die man vorankommt, mehr entwickelt und ein unglaublich komplexes Gesamtwerk darstellt. Am Ende angekommen, muss man das Gelesene erst einmal Revue passieren lassen, um all die Details zu erfassen, die einem da präsentiert wurden. Rushdie übt in diesem Roman Kritik an der Gesellschaft, der Menschheit und vor allem deren Entwicklung in den letzten Jahren. Man liest aus vielen Sätzen heraus, dass der Autor eine Rückentwicklung des intelligenten Menschen sieht und keine gute Zukunft vorhersieht. Mit seinem unglaublich flüssigen, aber dennoch auch sehr hochwertigen Schreibstil lässt uns der Autor an einer beeindruckenden Reise eines Menschen teilnehmen, der nicht nur auf der Suche nach sich selbst, sondern auch nach dem Sinn des (modernen) Lebens ist. Und immer wieder werden dabei faszinierende Parallelen zu Miguel de Cervantes Vorbild „Don Quijotte“ hergestellt, die das Leseerlebnis für Kenner abrunden. Aber auch jemand, der den berühmten Roman nicht kennt, versteht, was Salman Rushdie sagen wioll. Ich persönlich fand vor allem die Begleitung in Form eines Sohnes, der die Rolle des Sanchos aus „Don Quijotte“ übernimmt, sehr interessant. Rushdie lässt dem Leser unendlich viele Möglichkeiten, um selbst Dinge in seine Aussagen hineinzuinterpretieren, was das Buch zu einem wirklich außergewöhnlichen Erlebnis macht. Ich bewundere Salman Rushdie bereits seit seinen „Stanischen Versen“ und bin immer wieder begeistert, dass er seinen Anspruch mit jedem darauf folgenden Buch halten konnte. Er ist für mich einer der besten Schriftsteller unserer Zeit, der die SPrache beherrscht. Rushdies Hommage an Cervantes „Don Quijote“ wirkt im ersten Moment wie ein dichtes Labyrinth unterschiedlicher, miteinander verwobener Geschichten. Das alles mag für den ein oder anderen nach einem furchtbaren Wirrwarr klingen, was es im Grunde genommen auch erst einmal ist. Doch je länger man durchhält (was jetzt weitaus negativer klingt, als es ist) wird man mit einer wunderbaren Geschichte belohnt, die einen Teil vom privaten Salman Rushdie zeigt. Der Roman ist ein großer Schlag ins Gesicht der immer dümmer werdenden Bevölkerung und zeigt auf, was im Laufe der letzten Jahrzehnte aus der Menschheit geworden ist. Aber auch wenn das alles sehr düster und abschreckend wirkt, so verstecken sich auch wieder jede Menge Lebensweisheiten, wie man es aus anderen Büchern von Rushdie kennt. ich fühlte mich hervorragend unterhalten und fand gerade im apokalyptischen Ende großen Gefallen. „Quichotte“ ist jedoch als Einstiegsroman in Salman Rushides literarisches Universum nur bedingt geeignet, da er wirklich sehr komplex und verschachtelt ist und somit keinesfalls als Lesestoff für „Zwischendurch“ geeignet ist. Ich wurde auf jeden Fall nicht enttäuscht und kann diesen Roman intellektuellen Lesern nur empfehlen. . Fazit: Ein literarischer Roadmovie der besonderen Art und eine Verbeugung vor Cervantes Klassiker. © 2019 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Vita

Salman Rushdie, 1947 in Bombay geboren, studierte in Cambridge Geschichte. Mit seinem Roman »Mitternachtskinder« wurde er weltberühmt. Seine bislang 13 Romane erhielten renommierte internationale Preise und sind in mehr als 40 Sprachen übersetzt. 2007 schlug ihn die Queen zum Ritter. Die 2012 erschienene Autobiographie »Joseph Anton« wurde ein international hochgelobter Bestseller. »Quichotte«, der viele Leserinnen und Leser begeisterte, wurde 2019 für den renommierten Booker Preis nominiert.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Alles kann passieren in Salman Rushdies neuem Roman über Literatur, Leben und das Ende der Welt. Grandios geschrieben, humorvoll, schnell.«

ARD »ttt« (13. Oktober 2019)

»Rushdie wagt mit ›Quichotte‹ eine moderne Version von ›Don Quijote‹ – und gewinnt.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (12. Oktober 2019)

»Salman Rushdie ist ein Meister darin, die großen Stoffe der Weltliteratur im Hier und Jetzt neu aufleben zu lassen.«

ORF »Kulturmontag« (14. Oktober 2019)

»Man muss es taumelnd genießen, wie einen der Roman zwingt, die Grenzen zwischen Realitäten, fiktiven und alternativen Welten und der Wirklichkeit zu übergehen, um seiner Quest folgen zu können.«

Süddeutsche Zeitung (15. Oktober 2019)

»Überschäumende Erzähllust, fanatische Liebe zur Literatur, böser Spott auf unsere Gegenwart und tiefes Mitgefühl für die Figuren, denen böse mitgespielt wird. Eine brillante Satire.«

Frankfurter Allgemeine WOCHE (11. Oktober 2019)

»Rushdies Protagonisten kämpfen sich durch ein von Rassismus, Schmerzmitteln und Cyberangriffen zerrüttetes Amerika, ein Land, in dem ›Alles ist möglich‹ nicht länger nach einem Versprechen klingt, sondern nach einer Warnung.«

Stern (17. Oktober 2019)

»›Quichotte‹ ist ein verstörendes, erschreckendes Spiegelbild der amerikanischen Gesellschaft. Es sind die zahlreichen Einsprengsel der Wirklichkeit, die Rushdies Fiktion zu einem atemberaubenden Leseerlebnis macht. Sein bester Roman seit langem.«

Deutschlandfunk Kultur »Buchkritik« (15. Oktober 2019)

»Rushdie hat in seinem neuen Roman den Klassiker ›Don Quijote‹ ins heutige Amerika übertragen. Ein fantastischer Roman über eine Welt in der Krise. Eine amüsante Lektüre, überbordend von der wilden Fantasie Rushdies.«

Deutsche Welle (15. Oktober 2019)

»Fabelhaft erzählt und frei von Kitsch. ›Quichotte‹ ist vieles in einem, vor allem aber Rushdies vielleicht stärkstes Buch seit langem.«

Buchkultur (10. Oktober 2019)

»Rushdie erzählt mit leichter Hand, im Stil seines magischen Realismus und schafft unzählige Querbezüge zur Popkultur. Wie er die (Meta-)Ebenen des großen Epos in einem irrwitzigen Finale zusammenführt, zeugt von der ungebrochenen Erzählkunst dieses Weltliteraten.«

Salzburger Nachrichten (14. Oktober 2019)

»Nehmen Sie eine Woche Urlaub und lesen Sie Salman Rushdies neuen Roman.«

Frankfurter Rundschau (14. Oktober 2019)

»Rushdies fintenreiches, postmodernes und von Sabine Herting exzellent übertragenes Buch ist ein von Kabinettstücken sowie höchst intelligenten Kreuz- und Querverweisen durchblitzter großer Liebesroman der anderen Art, der furios und überbordend mit Elementen von Science Fiction-, Action-, Satire- und Persiflage-Roman jongliert.«

Neue Ruhr Zeitung (30. Oktober 2019)

»Identitätspolitik und Cyberkrieg, Clash of Cultures, Bodyshaming, MeToo-Debatte, Klimakatastrophe und und und. Ein Rundumschlag. Und ein irre komischer Trip.«

Wiener Zeitung (02. November 2019)

»In seinem neuen Roman ›Quichotte‹ erweist sich Salman Rushdie einmal mehr als bildreicher Erzähler der Extraklasse.«

Freie Presse (14. Oktober 2019)

»Die verrückte Reise des indischstämmigen Ismael Smile alias Quichotte zeigt ein grimmiges Bild der Vereinigten Staaten und ist genial konstruiert. Rushdie ist ein Ironiker und einer der grossen Postmodernen in der Literatur.«

Tagblatt Online (21. Oktober 2019)

»Rushdies fintenreiches, postmodernes und exzellent übertragenes Buch ist ein großer Liebesroman der anderen Art, furios und überbordend. Mit seiner Kunst verschafft Rushdie nicht nur Zutritt zu verborgenen Kammern der Cyber-Lügner und Endzeitpropheten, sondern zum Verstehen einer entgleisenden Epoche.«

Sächsiche Zeitung (14. Oktober 2019)

»Der neueste Rushdie heißt ›Quichotte‹. Humorvoll, fantastisch und wahnsinnig komplex ist er. Und natürlich verrückt. So wie die Welt, in der das Buch spielt.«

Handelsblatt (14. November 2019)

»Rushdies virtuoses Spiel mit Reality-TV und Realität, Fiktion und Wahrheit besticht; sein Spiegelkabinett von wirklichen und erfundenen Figuren und drei Erzählern.«

BR2 »kulturWelt« (14. Oktober 2019)

»›Quichotte‹ ist ein wildes Buch. Es verzaubert und verwirrt. Wer sich auf Rushdies Schöpfung einlässt, muss ein paar Mühen auf sich nehmen. Aber wenn die Wildnis erfolgreich bewältigt ist, wird er sagen können: Wow, was für ein Abenteuer! [...] Ein Roman, der zu den großen Lesefreuden des Herbstes zählt. ›Quichotte‹ ist Salman Rushdies ganz persönliche Literatur-Quest, die er siegreich besteht.«

Kölner Stadt-Anzeiger (08. November 2019)

»Rushdie entstaubt in ›Quichotte‹ einen 400 Jahre alten Klassiker und macht daraus eine Road Novel durch das Amerika von Trump. Cervantes hätte das wohl gefallen.«

BR 24 (14. Oktober 2019)

»Alles ist Fiktion in diesem Buch. Aber alles ist auch Realität. Ein sanfter Roman über die alltägliche Apokalypse unserer Tage, süffig, erzählprall, ein erschütternder Schmöker.«

Nürnberger Zeitung (15. November 2019)

»Salman Rushdie inszeniert ein literarisches Verwirrspiel allererster Güte.«

buchjournal (11. Oktober 2019)

»Ein toller Roman. Engagiert, ehrlich, und politisch informativ.«

SRF2 »Kultur kompakt« (14. Oktober 2019)

»Rushdie beamt den historischen Romanheld von Cervantes in die Jetztzeit und schickt ihn auf einen Roadtrip durch das trumpistische Amerika. Er hält in bissigem Ton der Gesellschaft den Spiegel vor, während sie gerade den Verstand verliert.«

Kleine Zeitung (02. November 2019)

»Der Leser fühlt sich wie in einer Geisterbahn, die Loopings und Zeitsprünge fährt, zwischen Sein und Schein, Magie und Realität und gleichzeitig eine scharfe Abrechnung mit der Politik der Gegenwart ist.«

tz (14. Dezember 2019)

»Irreal, surreal, tragisch und magisch – ein literarisches Meisterwerk und mindestens genauso verrückt wie der Ur-Quichotte.«

Wilhelmshavener Zeitung (19. Oktober 2019)

»›Quichotte‹ ist pikaresk, verrückt, gefährlich. Das hat Drive!«

SRF1 »Die BuchKönig bloggt« (21. Oktober 2019)

»Rushdie schreibt mit viel Humor, auch wenn sein Sittenbild des heutigen Amerikas ein erschreckendes ist.«

Kronen Zeitung (05. November 2019)

»Er spiegelt Weltliteratur und schafft sie selbst: Salman Rushdie erweist sich in seinem neuen Roman erneut als großer Erzähler.«

Echo Online (17. Oktober 2019)

»Salman Rushdie seziert die USA mit viel Humor. In seinem 14. Roman überträgt er den Klassiker ›Don Quijote‹ in die Gegenwart. Bei ihm begibt sich ein Amerikaner indischer Herkunft auf eine Reise durch die USA. Er will eine Talkshow-Moderatorin finden und ihr Herz erobern. Dabei lernt er die Schattenseiten des Landes kennen. Fantasievolle Gesellschaftskritik!«

Hörzu (22. Oktober 2019)

»Reality-TV und Realität schieben sich übereinander. Genau wie im wahren American life, von dem Rushdie ein grimmiges Bild zeichnet.«

Republik (30. Oktober 2019)

»Rushdie hat wieder einen brillanten, gesellschaftskritischen Text geliefert.«

Süddeutsche Zeitung Online (05. Dezember 2019)

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