Ramones

Eine Lebensgeschichte

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Die Ramones sind Ikonen der amerikanischen Populärkultur. Wie Elvis, Marilyn Monroe oder Andy Warhol haben sie mit ihrem Style, ihrer Einstellung und Musik eine ganze Generation geprägt. Journalist und Radiomoderator Flo Hayler ist seit vielen Jahren Hardcore-Fan der Band und eröffnete in Berlin 2005 das Ramones-Museum, das als Pilgerstädte für Fans aus aller Welt dient. Hayler kennt sich mit der Geschichte und den Geschichten der Band so gut aus wie wohl kaum ein anderer. Er kannte und traf alle Bandmitglieder und führte zahlreiche Interviews mit Mitgliedern der Band sowie wichtige Figuren aus ihrem Umfeld, die in diesem Buch erstmals zu lesen sein werden. Neben Hunderten Fotos und Dokumenten enthält dieser Band viel bislang unveröffentlichtes Material aus dem Ramones-Museum.

»Hayler ist ganz nah dran und nimmt uns mit in die 'Mondo Bizarro'.«

Musikexpress (15. November 2018)

Hardcover, 640 Seiten, 21,0 x 26,0 cm
durchgehend vierfarbig
ISBN: 978-3-453-27051-0
Erschienen am  01. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Hey ho, let's go!!

Von: Exlibris JMalula

14.12.2018

„Nach kurzer Beratung (...) einigen sich Colvin und Erdélyi auf einen Namen, den sich Colvin als neues Alias verpasst hatte: Ramone – in Anlehnung an Beatles-Bassist Paul McCartney, der sich für die einwöchige Schottland-Tour seiner Band The Silver Beetles im Mai 1960 ein französisch anmutendes Pseudonym zulegte und sich fortan Paul Ramon nannte, weil das so schön „exotisch und nach Showbiz“ klang. So wird Doug Colvin zu Dee Dee Ramone, aus John Cummings wird Johnny Ramone, und aus Jeff Hyman aka Jeff Starship wird Schlagzeuger Joey Ramone – drei blutsunverwandte „Brüder“, so wie die Walker Brothers.“ Der ersten desaströsen Auftritt am 30. März 74 bringt zwei wesentliche Erkenntnisse – Dee Dee Ramone kann nicht singen und Joey kann nicht Schlagzeug spielen. Also wechselt Joey zum Gesang und das Schlagzeug übernimmt das Mastermind hinter der neu formierten Band, Tamás Erdélyi - fortan Tommy Ramone, dem es gelingt „die schwankende Fregatte aus Kurs zu bringen und den Songs der Ramones eine Struktur zu geben.“ Flo Hayler, der Autor von „Ramones – Eine Lebensgeschichte“, sieht die Ramones 1990 zum ersten Mal live – es folgen 100 weitere Konzerte rund um den Globus. „Meist sind wir zwischen zwei und zwölf Personen. Ein buntes, aber in seiner Zusammensetzung halbwegs stabiles Fan-Karussell, auf das mal mehr, mal weniger Leute aufspringen.“ Fans, die auch mal „ihre“ Band nach Hause einladen, wo sie dann - wie beim italienischen Fanclub-Chef Paolo geschehen - eine selbstgemachte Bolognese vorgesetzt bekommen. Oder die Belgierin Leslie, die in einem nächtlichen Waschgang dafür sorgt, dass C.J. Ramone am nächsten Tag mit frisch geschleuderten Hosen auf der Bühne steht. Es ist die Besessenheit, das Nerdtum Haylers, der 2005 das weltweit erste Ramones Museum in Berlin eröffnet, die dieses Buch prägen. 640 Seiten über die Band, die als Prototyp der Punkmusik gilt, deren Songs durch extreme Geschwindigkeit, extreme Lautstärke, sowie einfache Strukturen, Harmonien und Texte stilprägend waren - eine Band die Generationen von Musikern beeinflusste und ohne deren Einfluss sich Musikrichtung wie Grunge eventuell nie entwickelt hätten. 640 Seiten Insiderwissen, Fotos, Flyer, Poster, Briefe, Originaldokumente, Tickets, Setlists. 640 Seiten Liebe. Ein Muss, nicht nur für Ramones-Fans, sondern für alle, für die Musik mehr ist, als das alltägliche Gedudel aus dem Radio.

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I’m a teenage lobotomy, yeah!

Von: gerhard

25.10.2018

Lokal wie Global, sie haben allerorts ihre Spuren hinterlassen im Rock-and-Roll-Business, wie wenige andere vor oder nach ihnen: die Ramones, the happy family aus der New Yorker Queens-Neighborhood Forest Hills – nahezu jede nachfolgende Punkrock-Kapelle hüben wie drüben des Atlantiks nannte sie als maßgeblichen Einfluss für ihr eigenes Krakeelen, Lemmy Kilmister und seine Motörhead-Lärmer zollten mit der Nummer „R.A.M.O.N.E.S.“ heftig und nachdrücklich Tribut, Punkrock-Lady Sheena wurde vom Münchner Indie-Radio-DJ k.ill und seinem One-Man-Band-Projekt The Almost Boheme leonardcohenisiert und von den großartigen Hüsker Dü final live abgefeiert, das Kölner Schwulen-Original Hans Jürgen Zeltinger hat den Strand von Far Rockaway aus Queens/NYC kurzerhand ins Müngersdofer Stadion seines geliebten FC verpflanzt, ganz zu schweigen von diversesten, zu Teilen fragwürdigen Reminiszenzen aus der Stadienrock-Hansel-Ecke, von Pathos-Schmalzer Springsteen, dem notorischen Heuchler Bono, dem nicht weniger unsäglichen Campino, bis hin zum Johnny-Ramone-Spezi Eddie Vedder, to name only a few. Ramones, wo man hinhört, allerorten, heute noch und immerdar. Ein weiteres, in jeder Hinsicht gewichtiges Denkmal hat der US-Punk-Institution jüngst Autor Flo Hayler errichtet, seines Zeichens Gründer und Betreiber des Berliner Ramones-Museums, mit einer über zweieinhalb Kilo schweren, reich bebilderten, großformatigen Band-Biographie, die vor Kurzem mit verlegerischem Mut von Markus Naegele im Hardcore-Programm des Münchner Heyne-Verlags veröffentlicht wurde – wo auch sonst? Weiterlesen: https://gerhardemmerkunst.wordpress.com/2018/10/25/reingelesen-79-flo-hayler-ramones-eine-lebensgeschichte/

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Vita

Flo Hayler, aufgewachsen in Helmstedt, kommt 1986 mit Punk in Berührung. 1990 sieht er die Ramones zum ersten Mal live, was sein Leben verändern wird. Jahrelang fährt er ihnen auf Konzerten hinterher und wird zum Sammler. 2005 eröffnet er das weltweit erste Ramones-Museum in Berlin. Nebenher war und ist er Journalist, Redakteur und Radiomoderator für Uncle Sally*s, Radio Fritz (RBB) und Visions.

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»Für Ramones-Maniacs und solche, die es werden wollen, ein unverzichtbares Werk!«

Virus (12. November 2018)

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