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Rückkehr der Wölfe Wie ein Heimkehrer unser Leben verändert

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-50171-9

Erschienen: 29.09.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Wie der mythische Heimkehrer Ängste und Hoffnungen auslöst

150 Jahre lang waren Wölfe in Mitteleuropa ausgerottet. Doch seit der Jahrtausendwende ist Deutschland wieder Wolfsland, und in ganz Europa erobern Wölfe mit stürmischem Elan angestammte Lebensräume zurück. Der Wolf ist zum politischen und medialen Mega-Star geworden.

Eckhard Fuhr berichtet über die neue Konkurrenz für die Jäger und die Not der Schäfer, ihre Herde zu schützen, ebenso wie über das mythologisch gegründete Bild des Wolfs in der Volksseele. So entsteht ein umfassendes Bild des Problems, und es wird deutlich, dass wir uns nicht nur mit der physischen Präsenz der Wölfe auseinandersetzen müssen. Die größere Herausforderung ist die mentale: zuzulassen, dass in unserem durchorganisierten und gut kontrollierten mitteleuropäischen Biotop die wilde Natur immer noch mächtig ist.

"Am Ende hat Fuhr seine Leser überzeugt – sein Thema ist groß genug."

Frankfurter Allgemeine Zeitung (29.11.2014)

Eckhard Fuhr (Autor)

Eckhard Fuhr (Jahrgang 1954) studierte Geschichte und Soziologie und trat danach in die politische Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein. Zehn Jahre lang leitete er das Feuilleton der Welt und ist zurzeit Korrespondent für Kultur und Gesellschaft bei der WELT-Gruppe. Er schreibt die wöchentlichen Kolumnen »Fuhrs Woche« und »Fuhrs Hund« und greift immer wieder Themen des Naturschutzes, der Landwirtschaft und der Jagd auf.

"Am Ende hat Fuhr seine Leser überzeugt – sein Thema ist groß genug."

Frankfurter Allgemeine Zeitung (29.11.2014)

"Fuhrs Buch kombiniert Naturreportagen mit Kulturgeschichte, es ist geprägt von einer tiefen Faszination für das wilde Tier."

DER SPIEGEL (08.12.2014)

"Ein wertvoller, da mäßigender und sinnvoll lösungsorientierter Beitrag zur Wolfsdebatte und dem diesbezüglich anzustrebenden praktischen Artenschutz.“

umweltnetz-schweiz.ch (21.10.2014)

"Aktuell gibt es wenig Literatur, die sich derart kompakt und nüchtern, aber zugleich fesselnd mit allem Pro und Contra zur Rückkehr des Wolfes beschäftigt."

Thüringer Jäger (01.12.2014)

"Ich wünsche mir mehr solche Bücher und empfehle die ‚Rückkehr der Wölfe‘ als Pflichtlektüre, für jeden, der sich für Wölfe, Natur und unser Ökosystem interessiert."

wolfmagazin.blogspot.de (03.11.2014)

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ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-570-50171-9

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Riemann

Erschienen: 29.09.2014

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Die Rückkehr der Wölfe

Von: Juliane Datum: 06.06.2015

www.heldenstadtbewohner.wordpress.com

Fast jede Woche tauchen neue Meldungen über Wölfe in Deutschland auf: es gibt neue Wolfssichtungen, es bilden sich neue Rudel und immer öfter gibt es Berichte über von Wölfen gerissene Schafe oder Gänse. Diskussionen darüber, den Wolf aus dem Artenschutz zu entfernen und in das Jagdrecht zu überführen sind fast an der Tagesordnung. Objektive und sachliche Informationen findet man kaum.

Eckhard Fuhr ist mit seinem Buch: “Rückkehr der Wölfe- Wie ein Heimkehrer unser Leben verändert” genau das gelungen. Der Journalist und Jäger bearbeitet dabei u.a. die Themen

Rudelwanderungen
Wolf und Schafe
Wolf und Hunde
Wolf und Jäger

Er hat dafür Naturschutzstationen besucht und sich mit Wolfsexperten unterhalten, Wolfsstationen besucht und Wölfe in freier Wildbahn beobachtet. Die Not der Schäfer, ihre Herden zu schützen, kennt er ebenso wie die Vorbehalte vieler Jäger, die Beutegreifer als Konkurrenten wahrzunehmen, da durch ihn die Abschusszahlen des Wildes verringert werden müssen. Die “Rückkehr der Wölfe” beleuchtet umfassend alle Facetten des Zusammenlebens von Mensch und Wolf. Romantische und Angstvorstellungen hält Eckhard Fuhr Fakten und Forschungsergebnisse entgegen. Dabei ruft er deutlich ins Bewusstsein: Die Geschichte des Menschen ist eng gekoppelt an das Zusammenleben mit den Wölfen. Es geht daher um viel mehr als die Auseinandersetzung mit der physischen Präsenz der Wölfe. Entscheidend ist, ob es Menschen gelingt zuzulassen, dass im gut kontrollierten mitteleuropäischen Raum die wilde Natur noch immer mächtig ist oder wieder wird. Wie ein Heimkehrer unser Leben verändert, wird in dem Buch aus dem Riemann Verlag München klar dargestellt.

Das beste Wolfsbuch des Jahres

Von: Elli H. Radinger, Redaktion Wolf Magazin Datum: 31.10.2014

www.wolfmagazin.de

Was macht der Wolf im Parkhaus? Müssen wir beim nächsten Shopping-Ausflug damit rechnen, in der Tiefgarage vom Wolf verfolgt zu werden? Das Cover des Buches könnte das vermuten lassen. Ein großes Kompliment an den Verlag für diese Cover-Idee, die überspitzt das Thema auf den Punkt bringt. Und genauso originell ist auch der Inhalt des Buches.

Eckard Fuhr ist Journalist, Hundefreund, leidenschaftlicher Jäger und Autor der wöchentlichen Kolumnen "Fuhrs Hund" und "Fuhrs Woche" in der WELT. Eines seiner Lieblingsthemen ist der Wolf. Und so verwundert es nicht, dass man in seinem Buch "Rückkehr der Wölfe" viele dieser Kolumnen wiederfindet.
Es geht dabei um die Rückkehr des Wolfes und was sie mit uns macht – unseren Ängsten, Leidenschaften, Vorurteilen. Wie verändert – und bereichert – der Wolf unser alltägliches Leben? Dabei spricht der Autor alle wichtigen Themen an, die mit der Rückkehr des Wolfes verknüpft sind: Herdenschutz, Jagd, Angst vorm Wolf, Wolf und Hund.
Interessant zu lesen auch die "Auswüchse", die der Kommerz mit dem Wolf nehmen kann, seien es Seminare, in denen Manager in einem Wolfsgehege "Führungsqualitäten" lernen sollen (übrigens der völlig falsche Weg!) oder den Markenschutz der Wolfstatze.
Mein Lieblingskapitel – verständlicherweise – ist der Abschnitt: "Wolfsküsse. Wölfe und Frauen", in dem der Autor auf die besondere Beziehung von Frauen und Wölfen eingeht.
Fuhr ist überzeugter Jäger ("Jagdlust"), und so verwundert es nicht, dass er auch das heiße Eisen "Wölfe und Jagd" aufgreift. Dabei geht er durchaus kritisch mit seiner Zunft um. So kritisiert er die klassische Rotwildhege ("Halbdomestikation"), die mit der Anwesenheit des Wolfes auf Dauer nicht vereinbar sei, und weist darauf hin, dass in den Wolfsgebieten die Jagdstrecken des Schalenwildes nicht – wie angekündigt – eingebrochen, sondern insgesamt sogar angestiegen ist.
Stets um neutrale Distanz bemüht – sofern das bei einem Thema wie dem Wolf überhaupt möglich ist – kommt er dem Wolf emotional so nah, dass er dies sicher vehement bestreiten würde, denn niemals würde er sich selbst als "Wolfsromantiker" oder sogar "Wolfskuschler" bezeichnen. Für Eckhard Fuhr ist der Wolf das, was er ist: ein faszinierender, intelligenter und sozialer Beutegreifer, der einfach nur sein Leben leben will.

Oft habe ich mich bei Buchrezensionen über die Unfähigkeit von Wissenschaftlern beklagt, Sachbücher zu schreiben, die auch für Laien verständlich sind. Eckhard Fuhr zeigt mit seinem populärwissenschaftlichen Sachbuch, wie es sein sollte: verständlich geschrieben, leicht lesbar, ungeheuer unterhaltend und dennoch äußerst informativ.
Großartig auch die wunderschönen Farbfotos im Mittelteil vom Autor selbst und von Sebastian Körner.
Ich wünsche mir mehr solche Bücher und empfehle "Rückkehr der Wölfe" als Pflichtlektüre, für jeden, der sich für Wölfe, Natur und unser Ökosystem interessiert.

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