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Schrebergarten-Kochbuch

Genuss aus dem Laubengarten
Mit Tipps und Anleitungen zum Einkochen und Haltbarmachen

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Hardcover
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Genuss aus eigener Ernte - Das Kochbuch zur neuen Schrebergartenkultur

Dieses liebevoll gestaltete und wunderschön fotografierte Buch schenkt vielfältige Einblicke in individuell angelegte städtische Oasen und erzählt die persönlichen Geschichten ihrer Bewohner. Die junge, kreative Generation der Laubengärtner lädt Sie ein zu einer kulinarischen Reise durch ihre international gefärbten Küchen. Werfen Sie einen unvoreingenommenen »Blick über Zaun und Tellerrand« und genießen Sie Apfelkuchen mit Streusel, Kürbisblüten mit Frischkäsefüllung, Gazpacho, gefüllte Zucchini türkischer Art oder Waldmeister-Panna-Cotta mit Erdbeer-Mousse. Und da die Ernte meist so üppig ausfällt, dass sie nicht frisch verzehrt werden kann, haben die Autorinnen neben 80 saisonalen Rezepten zahlreiche Tipps zum Einkochen, Einmachen und Konservieren bei den Schrebergartenköchen gesammelt.


Hardcover, 224 Seiten, 21,0 x 27,0 cm
ca. 150 Farbfotos
ISBN: 978-3-517-09786-2
Erschienen am  13. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Trendkochbuch für den hyggen Schrebergarten

Von: danielamariaursula

23.08.2019

Hinsichtlich der Erwartungshaltung an dieses Buch ist der Klappentext sehr wichtig. Es ist kein reines Kochbuch, sondern eben auch ein Wellness- und Wohlfühlbuch, dass sich durch wunderschöne, stimmungsvolle Gartenfotos auszeichnet. Die Rezepte sind gut verständlich und leicht nachzukochen, aber nicht immer unbedingt sehr originell und einzigartig, wie z.B. Mirabellenpfannkuchen. Diese waren natürlich einfach, kamen bei den Kindern auch gut an, aber der Teig ist recht flüssig und erinnert schon mehr an Crèpes-Teig, als an fluffige Pfannkuchen. Interessant fand ich das italienische Brotsalatrezept. Das scheint gerade sehr angesagt zu sein, ein Trend, der aber völlig an mir vorbei gegangen ist. Sehr praktisch um altes Brot zu verarbeiten, aber etwas aufwendig. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt es ein wenig zu vereinfachen. Die Tomatencrostinis waren auch sehr lecker, wobei ich die Empfehlung, sie auf dem Toaster zu rösten der praktisch fand, viel praktischer als meine bisherige Variante in der Pfanne. Sie waren auch sehr schnell verputzt. Sehnsüchtig habe ich auf besseres Wetter gewartet, da kalte Suppen wie das span. Gazpacho bei Regen weniger gut ankommen, aber die nächste Hitzewelle steht bevor und die Zutaten liegen fast alle bereit (die Tomaten haben sich etwas dezimiert). Es wird nicht Hausmannskost serviert, sondern Gartenrezepte aus den schönsten Gärten Europas mit ihren Küchenkniffen. Was mir auch fehlte war ein Verzeichnis sortiert nach den Hauptgartenzutaten. Ich wollte ja gerne Zutaten aus dem Garten verwenden und hatte somit jede Menge Brombeeren zur Verarbeitung. Ich fand kein Verzeichnis, in welchem ich so etwas fand und blätterte daher das ganze Buch durch. Jede Menge Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, aber keine Brombeeren. Gut, man kann die Beerensorte auch austauchen, denn ob ich nun Erdbeermarmelade oder Brombeeremarmelade koche, das Prinzip ist das Gleiche. Das Rezeptregister ist entsprechend des Buchaufbaus nach Jahreszeiten geordnet und innerhalb der Jahreszeiten alphabetisch. Wer z.B. Brombeerrezepte sucht, kann dann also unter B bei Sommer oder Herbst schauen und findet nichts. Es ist unnötig durch das ganze Buch zu blättern. Anschließend gibt es noch ein Rezeptregister nach der Art des Rezeptes und hier findet man dann auch die Einmach- und Einlegerezepte mit Seitenzahlen, die auf dem Einband als „Mit Tipps & Anleitungen zum Einkochen & Haltbarmachen“ beworben werden. Diese sind nicht an einer Stelle gebündelt, sondern über das ganze Buch verteilt. So gibt es z.B. ein Rezept für eingelegte Zucchini im Herbstteil. Unter dem Rezept, wie auch unter den übrigen, stehen dann die Tipps in einem mittelgrünen Schreibschriftdrucktypus. Diese Schrift ist ausgesprochen hübsch, aber nicht gut lesbar, sowohl vom Schrifttypus als auch von der Farbe her. Im Halbdunkel ist sie kaum lesbar, sodass ich nachmittags extra das Licht einschalten musste, obwohl es ansonsten nicht nötig war. Das Buch ist ausgesprochen ansprechend und ästhetisch, aber nicht sehr praktisch. Es ist ein wunderschönes Geschenkbuch, aber als Kochbuch enthält es mir zu wenige Rezepte im Verhältnis zum Preis. Das ist aber auch etwas eine Typfrage. Die Fotos zu den Rezepten sind sehr ansprechend, aber die übrigen Stimmungsbilder auf 2 Doppelseiten hätte ich lieber gegen mehr Rezepte eingetauscht. Einige Schrebergartenseiten enthalten in den Texten neben den Bildern allerdings einige gute Tipps versteckt, z.B. wie man durch eine ausgestopfte braune Papiertüte nestbauwillig Wespen auf Distanz hält. Um wirklich alle für einen persönlich wichtigen Tipps zu erwischen, muss man es wirklich von vorne bis hinten lesen, da diese immer wieder in das Buch eingearbeitet und nicht an einer markierten Stelle im Buch gebündelt oder besonders markiert sind. Es ist eben mehr ein Wohlfühlkochbuch, als eines der alten Schule, ganz strukturiert und übersichtlich. Hier bringt das Lesen den Genuss und gleichzeitig wird das Schrebergarten-Image entstaubt und aus der Spießerecke befreit als Wohlfühloase präsentiert.

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Stimmungsvolle Bilder

Von: Turbohausfrau

22.08.2019

So schnell wie bei diesem Buch habe ich wahrscheinlich noch bei keinem "Ja" gerufen, als ich vom Südwest-Verlag das Angebot für ein Rezensionsexemplar bekommen habe: Habe ich doch selber einen "Schrebergarten" auf Balkonien und hole mir daher sehr gerne Anregungen aller Art dafür. Aber schön langsam von vorne: Christine Leekser ist eine Allrounderin. Sie hat bei archäologischen Ausgrabungen gearbeitet, Kinderkreativkurse gegeben, in Kneipen gekocht, Schaufenster dekoriert und noch viel mehr. Seit sie Diplom-Designerin ist, hat sie bei Verlagen gearbeitet und ist seit 2003 selbständig als Grafik-Designerin und Autorin. Vanessa Jansen zeichnet für die Fotos verantwortlich, die die Schrebergartenstimmung ganz wunderbar einfangen. Vom Koi im Gartenteich bis zum Sauerkraut im Bügelglas ist hier eine Linie erkenntlich, die sich durch das ganze Buch schlängelt. Ich würde überhaupt sagen, dass eine große Stärke des Buches die Optik ist. Das Buch ist sehr schön gemacht, sehr nette Grafiken begleiten einen die ganze Zeit. Die Einteilung nach den vier Jahreszeiten finde ich gut gelungen, denn man wird so richtig durch ein ganzes Gartenjahr geführt. Zum Zurechtfinden im Buch gibt es ein Register nach Jahreszeiten und eines nach Art der Gerichte. Beide Register der insgesamt 80 Rezepte sind übersichtlich auf je einer Doppelseite untergebracht. Und die Rezepte? Es sind sehr viele bekannte Rezepte zu finden: Bärlauchpesto, Maibowle, Kräuterbutter, Gurken-Rahm-Salat, Rösti, Zwetschkenknödel aus Erdäpfelteig, Chilipaste etc. Das soll auf keinen Fall als Kritik aufgefasst werden, dass man das alles sowieso kennt, denn auch ich brauche ab und zu einen Schubser, um mich an althergebrachte Sachen wieder zu erinnern, dass die wirklich gut sind. Es sind ja in der Mehrzahl neue Rezepte im Buch zu finden. Was ich nicht gefunden habe, waren Fleisch- und Wurstgerichte, was ich sehr erfreulich finde, denn diese Sachen wachsen bekanntlich nicht im Schrebergarten. Es wird schon außen am Buch angekündigt, dass es Tipps und Anleitungen zum Einkochen und Haltbarmachen gibt. Es wird fermentiert oder einfach zusammengemixt und in den Kühlschrank gestellt oder Marmelade eingekocht. Ich glaube nicht, dass aus allem eine Wissenschaft gemacht werden muss, aber da hätte ich mir ein wenig mehr Infos erhofft. Und auf jeden Fall wäre ein Ansatz nach neuen Erkenntnissen und nicht nach "Das hat schon Oma so gemacht" wünschenswert gewesen. Ich weiß mir aber eh zu helfen und habe daher durchgehend köstliche Sachen aus dem Buch machen können. Das Zielpublikum für dieses Buch ist ganz sicher jede/r mit einem Schrebergarten. Dieses Flair wird im Buch ganz entzückend herübergebracht.

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Vita

Christiane Leesker, Grafikdesignerin und Autorin, und Vanessa Jansen, Fotografin, haben beide ihren Arbeitsplatz in der Ateliergemeinschaft Hafenstraße 64 in Münster. Bereits 2011 haben sie sich als Team zusammengetan und seitdem schon 10 ganz unterschiedliche Buchprojekte im Bereich Kochen, Backen und Lifestyle realisiert. Dafür bereisten sie Deutschland von Nord nach Süd und von West nach Ost, aber auch Österreich, die Schweiz und Frankreich. Ihr erstes gemeinsames Buch über die Winzerküche im Burgund gewann den Gourmand Cook Book Award.

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