Schriften zur Reichsreligionspolitik der Jahre 1545/1546

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- Die dramatische Zuspitzung der Glaubenskontroverse in den Jahren 1545 und 1546

Während sich am Jahresende 1545 in Regensburg einige Delegierte, unter ihnen Martin Bucer, zu einem neuerlichen Religionsgespräch zusammenfanden, wurde in Trient das päpstliche Konzil ohne protestantische Beteiligung eröffnet. Bucer, der langjährige Verfechter eines Nationalkonzils, mußte sich nun den Realitäten der Zeit beugen: Erneut blieb ihm lediglich, in Regensburg in kleinem Kreis um evangelische Wahrheiten zu streiten, dem päpstlichen Konzil und dem drohenden Protestantenkrieg Kaiser Karls V. aber mit scharfen Worten zu begegnen. Die hier gesammelten Texte zeigen den Straßburger Reformator als Gutachter, Editor, Verfasser von Flug- und Streitschriften und Berichterstatter. Sie dokumentieren eindrücklich die dramatische Zuspitzung der Glaubenskontroverse in den Jahren 1545 und 1546 sowie die Grenzen von Bucers Reunionsbestrebungen angesichts der Unvereinbarkeit der religiösen Gegensätze.


Mitarbeit von Albert de Lange
Bearbeitet von Susanne Haaf
Hardcover mit Schutzumschlag, 656 Seiten, 16,2 x 24,3 cm
ISBN: 978-3-579-04880-2
Erschienen am  19. Dezember 2011
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Vita

Martin Bucer

Martin Bucer, deutscher Reformator, geb. 11.11.1491 Schlettstadt, Elsass; gest. 28.2.1551 Cambridge; Theologie, Kirchenmann und Politiker, zählt zu den wirksamsten Persönlichkeiten der deutschen Kirchengeschichte: Er hat den gesamten reformierten Protestantismus geprägt und für verschiedene deutsche Territorien und Reichsstädte Kirchenordnungen entworfen. Grundlegende Beiträge leistete er ferner zum Verhältnis von Staat und Kirche und legte während seiner Zeit in Cambridge die Grundlage für das englische Staatskirchentum.

Zur AUTORENSEITE

Albert de Lange ist Wissenschaftlicher Berater an der Bucer-Forschungsstelle in Heidelberg.

Susanne Haaf ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bucer-Forschungsstelle an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.

Susanne Haaf
Albert de Lange