Schuldig

Roman

Hardcover
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Vier Freunde, ein tragisches Unglück und die Frage nach der Schuld

Fünf Studenten aus Tokio wollen in einem abgelegenen Dorf zusammen ein paar Ferientage verbringen. Einer von ihnen, Hirosawa, kommt bei einem Autounfall auf einer kurvenreichen Bergstraße ums Leben. Drei Jahre später holt das schreckliche Ereignis die ehemaligen Studienkollegen ein. Sie erhalten anonyme Briefe, in denen sie des Mordes an ihrem Freund beschuldigt werden. Raffiniert erzählt die japanische Erfolgsautorin Kanae Minato von den zahlreichen Verkettungen, die zu dem tödlichen Unfall geführt haben, lockt den Leser gekonnt auf falsche Fährten, bis schließlich die tragische Wahrheit ans Licht kommt.

»Ein vielschichtiger, ein durchtrieben getimter Krimi.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (06. Mai 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Japanischen von Sabine Mangold
Originaltitel: Reverse
Originalverlag: Kodansha LTD.
Hardcover mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-570-10367-8
Erschienen am  22. April 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Tokio, Japan

Leserstimmen

Leider nicht so gut wie erwartet

Von: Kate

21.04.2020

Meinen ersten Versuch mit diesem Buch startete ich vor fast einem Jahr, brach nach knapp 100 Seiten wieder ab, weil absolut keine Spannung aufkam. Kaffeeliebhaber werden an diesen Seiten vermutlich ihre Freude haben, weil es hauptsächlich ums Kaffeebrühen und unterschiedliche Kaffeebohnen geht. Ich liebe Kaffee auch sehr, aber ich trinke ihn lieber, als etwas über seine Machart zu lesen – vor allem in einem Thriller. Ich fand diese ewigen Anekdoten über Kaffee wirklich anstrengend und war echt froh, als es endlich um die Vergangenheit und den tragischen Unfall ging. Zwar ist auch die Fahrt in das Bergdomizil, das Schauplatz des Unfalls sein soll, sehr langatmig beschrieben, aber es bot doch zumindest ein bisschen Abwechslung. Und es wurde dann auch echt spannend, aber sobald der Unfall passiert ist, springen wir wieder in die Gegenwart und irgendwie … geht es wieder um Kaffee. Auch der Protagonist trägt nicht unbedingt zur Handlung bei. Mir kam er die ganze Zeit sehr durchsichtig vor, wie ein Fähnchen im Wind, ohne eigene Meinung. Natürlich ist das so gewollt und hat seinen interessanten Beigeschmack, aber es ist halt trotzdem einfach langweilig und nicht besonders spannend, nur von so einem Charakter zu lesen. Das Ende wurde mir gespoilert und ich muss sagen, dass es mich dann doch ein bisschen überrascht hat. Weil ich einfach nicht an diese Auflösung gedacht hätte. Andererseits kam es mir während dem Lesen auch nicht so vor als gäbe es etwas aufzulösen. Das große Rätsel, um das es in “Geständnisse” geht, hat mir in “Schuldig” einfach gefehlt. FAZIT Dafür, dass ich mich so auf dieses Buch gefreut hatte, war die Enttäuschung natürlich umso größer. Ich fand es leider überhaupt nicht spannend und habe die stilistische und erzählerische Leistung von “Geständnisse” sehr vermisst. Nach so einem Highlight leider ein Flop.

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Subtil, raffiniert, lesenswert

Von: Bookerista

15.04.2020

Mit „Geständnisse“ hat Kanae Minato die Messlatte für mich ziemlich hoch gelegt. Umso gespannter war ich auf „Schuldig“. Ein bisschen enttäuscht wurde ich schon, aber dennoch hat mir das Buch wieder sehr gefallen! 5 Freunde fahren in eine Hütte und wollen dort eine schöne Zeit verbringen. Einer verunglückt tödlich und nichts ist mehr wie vorher. Die Freunde können sich nicht erklären, wie es zu dem Unfall kam, bei dem der Freund in den Abgrund stürzte. Und sie werden von Schuldgefühlen gequält, weil sie es waren, die ihn bedrängt haben, den gefährlichen Weg zu fahren, obwohl er Fahranfänger war und Bier getrunken hatte. Das Buch spielt in der Gegenwart, genauer gesagt sind wir mitten in Fukases Leben. Als mysteriöse Briefe auftauchen, in denen die Freunde als Mörder beschimpft werden, kommt alles wieder hoch. Und Fukase wird zum Detektiv, um herauszufinden, was damals wirklich geschah und wer hinter den Briefen steckt. In ruhigem, fast sachlichem Tonus erzählt die Autorin die Geschichte abwechselnd in Rückblenden und aus dem Jetzt. So ergibt sich ein rundes Bild über die einzelnen Charaktere und die Freundschaft, die sie verbindet. Minato strickt eine Geschichte über Moral, die Frage nach Schuld und gesellschaftlichen Konventionen. Und mit dem Ende haut sie einen wieder um. Ähnlich wie sie es schon bei „Geständnisse“ getan hat. Leider fehlt bei „Schuldig“ etwas der Spannungsbogen und daher ist es nicht ganz so fesselnd. Dennoch ist es wieder ein subtiler fast perfider Roman, der einen am Schluss sehr zum Nachdenken anregt. Klare Leseempfehlung von mir und 4 ⭐️

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Vita

Kanae Minato, geboren 1973 in Japan, begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit dem Bestseller "Geständnisse", der erfolgreich verfilmt wurde. Ihre Romane und Kurzgeschichten wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Yamamoto-Shuguro-Preis. »Schuldig« wurde auch verfilmt und war 2017 eine der beliebtesten Mini-Series im japanischen Fernsehen.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein Roman voller falscher Fährten und lose gesponnener Fäden, mit einem sehr überraschenden Finale.«

Dirk van Versendaal, STERN (01. August 2019)

»Spannung auf Japanisch: ›Schuldig‹ ist ein subtiles Psychospiel, das seinen Reiz gerade in seiner ruhigen Erzählweise entfaltet, die dennoch einen mächtigen Sog entwickelt. Der Roman ist kunstvoll konzipiert und wartet mit einem überaus überraschenden Plot auf. Minato weiß geschickt Spannung aufzubauen, Fährten zu legen und in die Irre zu führen. Ganz nebenbei erfährt man in diesem Spannungsroman übrigens sehr viel über japanische Lebensgewohnheiten und die hohe Ess- und Genusskultur des Landes. Das Buch ist also in jeder Hinsicht ein Leckerbissen.«

dpa, Sibylle Peine (06. August 2019)

»Kanae Minato wurde für ihr Debüt ›Geständnisse‹ hochgelobt und legt jetzt mit ›Schuldig‹ wieder einen exzellent konstruierten Kriminalroman nach. Tatsächlich weiß man erst auf der allerletzten Seite, was wirklich geschehen ist. Ein Krimi, den man nur ungern aus der Hand legt.«

Freie Presse (31. Mai 2019)

»Interessant, das Thema Schuld und Sühne aus japanischer Sicht zu erleben.«

Radio Bremen (02. Mai 2019)

»Minato erzählt recht sanft und dennoch packend, mit viel Stoff für Liebhaber von Kaffee oder japanischen Essens.«

Arno Renggli, St. Galler Tagesblatt (04. Mai 2019)

»Raffiniert aufgebaute Geschichte.«

Tages-Anzeiger (13. Juni 2019)

»Kanae Minato hat mit ›Schuldig‹ einen spannenden, modernen Thriller über eine Gruppe Studenten in einem abgelegenen Bergdorf geschrieben.«

DONNA (05. Juni 2019)

»Ebenso spannend ist der neue Roman der japanischen Autorin Kanae Minato. Ihr erster Roman, der Psychothriller ›Geständnisse‹, hatte sie auf einen Schlag international bekannt gemacht. In ›Schuldig‹ geht Kanae Minato viel subtiler vor: ein ausgesprochen raffiniert erzählter Roman. Sein Finale ist selbst für versierte Leser von Suspense Literatur überraschend.«

»Japanische Reflexion über Schuld un Sühne - kunstvoll mischt Kanae eine Generation von Angepassten auf.«

Bücher magazin (19. Juli 2019)

»Von der Meisterschaft des allerletzten Satzes, der alles verändert. Kanae Minato hält in ihrem Roman ›Schuldig‹ den Spannungsbogen bis zum bitteren Ende durch.«

Oberösterreichische Nachrichten (23. Mai 2019)

»Ein interkulturelles Lehrstück zum Thema Schuld«

Mecklenburgische & pommersche Kirchenzeitung (08. September 2019)

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