Schwarzer September

Roman

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Sherko Fatahs dokumentarische Romane sind ihrer Zeit voraus, auch wenn sie den Blick in die Vergangenheit richten. Sie spüren der Entstehung der Konflikte im Nahen Osten nach und zeigen ihre Auswirkungen, die wie Druckwellen auch das heutige Westeuropa erreichen.

Es gibt immer einen, der den noch größeren Zusammenhang sieht, dachte Victor. Amos sprach ruhig und überlegt. Die Kollegen hingen an seinen Lippen, als er ihnen seine Quelle als einzigartige Möglichkeit beschrieb, bis in die Führungsebene der PLO und wahrscheinlich sogar des Schwarzen September zu kommunizieren und damit den Gang der Ereignisse maßgeblich mitzubestimmen. Wo endet das, dachte Victor. Er lächelte beim Gedanken an die beinahe fromme Lebensweise seines Vorgesetzten und gab sich die Antwort: Es endet bei Gott.


ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, ca. 360 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-630-87475-3
Erscheint am 09. September 2019

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Vita

Sherko Fatah wurde 1964 in Ost-Berlin als Sohn eines irakischen Kurden und einer Deutschen geboren. Er wuchs in der DDR auf und siedelte 1975 mit seiner Familie über Wien nach West-Berlin über. Er studierte Philosophie und Kunstgeschichte. Für sein erzählerisches Werk hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten, zuletzt den Großer Kunstpreis Berlin der Akademie der Künste und den Adelbert-von-Chamisso-Preis 2015, außerdem den Aspekte-Literaturpreis für den Roman "Im Grenzland". Er wurde mehrfach für den Preis der Leipziger Buchmesse (2008 mit "Das dunkle Schiff", 2012 mit "Ein weißes Land") nominiert und mit "Das dunkle Schiff" auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2008 gewählt.

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