Sieh mich an

Jeder hat Narben. Manche sind nur besser zu sehen.

Ab 14 Jahren
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Bei einem schrecklichen Feuer hat die 16-jährige Ava alles verloren, was ihr wichtig ist: ihre Eltern, ihre Cousine Sara, die zugleich ihre beste Freundin war, ihr Zuhause. Sie musste zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen. Und noch immer ist ihr ganzer Körper, vor allem aber ihr Gesicht, von tiefen Narben gezeichnet. Doch nun soll Ava sich Schritt für Schritt in den Alltag zurückkämpfen. Saras Eltern, die sie bei sich aufgenommen haben, verlangen von ihr, dass sie wieder die Highschool besucht – Avas schlimmster Alptraum. Schließlich einigen sie sich auf eine »Probezeit« von zwei Wochen. Ava ist wild entschlossen, danach nie wieder einen Fuß vor die Tür und schon gar nicht in eine Schule zu setzen. Aber dann kommt alles ganz anders, denn Ava findet ausgerechnet dort, wo sie es am wenigsten erwartet, Seelenverwandte ...


Aus dem Amerikanischen von Henriette Zeltner
Originaltitel: Scars Like Wings
Originalverlag: Delacorte Press
Hardcover mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27225-5
Erschienen am  14. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Jahreshighlight!

Von: Tine_1980

01.12.2019

Bei einem schrecklichen Feuer hat die 16-jährige Ava alles verloren: ihre Eltern, ihre Cousine Sara und ihr Zuhause. Sie lebt bei Saras Eltern, nachdem sie lange Zeit im Krankenhaus verbracht hat und viele Operationen über sich ergehen lassen musste. Ihr Gesicht ist von tiefen Narben gezeichnet und sie kämpft sich Schritt für Schritt in den Alltag zurück. Saras Eltern wünschen sich, dass sie wieder die Highschool besucht – Ava stimmt zu es zwei Wochen zu probieren. Ava ist wild entschlossen, danach keinen Fuß mehr vor die Tür zu setzen, doch dann kommt alles anders und Ava findet ausgerechnet dort, wo sie es am wenigsten erwartet, Seelenverwandte. Ava lernt man nach dem Feuer kennen, fast ein Jahr ist vergangen und sie musste wahnsinnig viel ertragen, neben den körperlichen Schmerzen, ist auch der persönliche Verlust schwerwiegend. Ava ist kein Opfer, sondern eine Überlebende! Bis sie selbst dies so sieht, vergeht doch noch einige Zeit. Mit ihrem verbrannten Gesicht, dem fehlenden Ohr und einem Zeh als Daumen sind nur einige Stellen beschrieben, die sie nicht unbedingt scharf darauf machen, wieder in die Highschool zu gehen. 60 Prozent sind verbrannt. Zwei Wochen ist sie bereit sich diesem für sie unvorstellbarem Alptraum zu stellen. Ihre schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich und sie ist die Person, die von allen begafft oder gemieden wird. Es wird hinter ihrem Rücken getuschelt oder ihr offen ins Gesicht gesagt, was sie für ein Freak ist. Bis sie auf Piper, die selbst nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt, und Asad, der eher ein Junge im Hintergrund ist, trifft. Auf einmal sind die Tage nicht mehr ganz so grau und sie beginnt, trotz ihres Schicksals, wieder mehr nach vorn zu schauen. Ebenso begibt sie sich durch Piper zur Theatergruppe, denn das war ihre Passion, bevor das Feuer alles zerstörte. Das Leben beginnt wieder einen Sinn zu ergeben. Ich mochte Ava sehr und auch wenn sie es oft selbst nicht so empfunden hat, war sie eine Kämpfernatur. So ein Schicksal zu ertragen erfordert schon ein hohes Maß an Kraft und Durchhaltevermögen, körperlich wie seelisch, sich dann auch noch dem Besuch einer Schule zu stellen, benötigt so viel Mut. Mit Piper findet sie eine Freundin, die sie so nimmt, wie sie ist. Doch auch Piper schleppt ihren Ballast mit sich herum und hat so einige Baustellen. Gegenseitig bauen sie sich immer wieder auf und geben sich Kraft. Auch wenn beide Fehler machen, wissen sie, wie wichtig ihre gegenseitige Freundschaft ist. Asad war ein superlieber Kerl, der Ava Mut gibt und sie unterstützt, wo er nur kann. Für ihn ist Ava einfach seine Freundin, die Verbrennungen erlitten hat. *“Wer sonst kann von sich behaupten, eine Sternschnuppe auf der Haut zu tragen?“ Meine Finger streichen über die Narbe, die von meinem Schlüsselbein bis zur sternförmigen Narbe des Luftröhrenschnitts am Halsansatz reicht. … Aus Asads Perspektive sieht alles anders aus – besser.* Zitat Seite 282 Ava kann sich auch glücklich schätzen Cora und Glenn, die Eltern von Sara, zu haben. Sie sind sich gegenseitig eine Stütze und ich mochte die Momente, die die drei zusammen ausstehen, wenn es um die verlorenen Eltern oder Tochter beziehungsweise Cousine geht. Die Emotionen kommen in diesem Buch garantiert nicht zu kurz. Es lädt zum Nachdenken, Lachen, Weinen und Mitfühlen ein und ist ein Auf und Ab, das einem zeigt, dass es immer einen Grund zum Weiterleben gibt. Man erfährt hier, wie wichtig der Zusammenhalt unter Freunden und der Familie ist und wie die gegenseitige Unterstützung einen zum Weitermachen animiert. Ein bewegendes, emotionales Buch über das Leben nach einem schweren Schicksal. Die Gefühle kochen hoch und es lässt sich wunderschön lesen. Der Weg nach vorne wunderschön beschrieben. Ein Jahreshighlight für mich!

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Schönes Thema

Von: Emma´s Bookhouse

01.12.2019

Sieh mich an – Erin Stewart Jeder hat Narben. Manche sind nur besser zu sehen Verlag: Heyne fliegt Gebundene Ausgabe: 16,00 € eBook: 12,99 € ISBN: 978-3-453-27225-5 Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2019 Genre: New Adult / Drama Seiten: 416 Inhalt: Bei einem schrecklichen Feuer hat die 16-jährige Ava alles verloren, was ihr wichtig ist: ihre Eltern, ihre Cousine Sara, die zugleich ihre beste Freundin war, ihr Zuhause. Sie musste zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen. Und noch immer ist ihr ganzer Körper, vor allem aber ihr Gesicht, von tiefen Narben gezeichnet. Doch nun soll Ava sich Schritt für Schritt in den Alltag zurückkämpfen. Saras Eltern, die sie bei sich aufgenommen haben, verlangen von ihr, dass sie wieder die Highschool besucht – Avas schlimmster Alptraum. Schließlich einigen sie sich auf eine »Probezeit« von zwei Wochen. Ava ist wild entschlossen, danach nie wieder einen Fuß vor die Tür und schon gar nicht in eine Schule zu setzen. Aber dann kommt alles ganz anders, denn Ava findet ausgerechnet dort, wo sie es am wenigsten erwartet, Seelenverwandte ... Mein Fazit: Zum Cover: Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Wer es gelesen hat, weiß auch warum. Ansonsten ist es eher schlichter gehalten, aber genau das macht es hier auch aus. Zum Buch: Ava hat ein schweres Schicksal, bei einem Hausbrand kommen ihre Eltern und ihre beste Freundin und zeitgleich auch ihre Cousine ums Leben. Sie überlebt schwer verbrannt. Ihre Tante und ihr Onkel nehmen sie auf, doch für alle Drei ist das Zusammenleben nicht einfach. Dieses Buch ist so voller Gefühl, dass ich zeitweilig wirklich Gänsehaut beim Lesen bekam. Wie muss sich ein Teenager in solch einer Situation fühlen? Für einen Erwachsenen schon schwer, aber für so einen jungen Menschen, der sich selbst gerade erst kennen lernt, ist es doch noch einmal ein Stück schlimmer, oder? Ava hat schon damit abgeschlossen, je wieder am normalen Leben teilzunehmen, da willigt sie aus schlechten Gewissen ein, zwei Wochen in die Schule zu gehen. Ab da an wird alles anders. Dieses Buch ist wirklich sehr ergreifend geschrieben und ich fühlte zu jeder Zeit mit ihr mit. Wir werden hier in Schicksale mitgenommen, wie wir sie nie jemanden wünschen würden und auch selbst nie erleben möchten. Wie Ava versucht sich zu verkriechen und wie ungeahnte Bekanntschaften ihr helfen, wieder aktiv am Leben teilzunehmen. Ein großartiges Buch, mit einer Message. Was mich ein klein wenig störte war, das Ava die meiste Zeit so aggressiv agierte, das nahm mir zeitweilig schon den Spaß am lesen. Deshalb gibt es auch einen Stern weniger. Ich gebe hier 4 von 5 Sternen

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Vita

Erin Stewart wuchs in den Wäldern von Virginia auf, umgeben von Glühwürmchen und ihren ersten selbst erfundenen Geschichten und Figuren. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Mann und drei Kindern nahe den Rocky Mountains. Erin Stewart arbeitet schon seit langem als Journalistin und nutzt ihr Recherchetalent auch für ihre Erzählungen, die immer einen wahren Hintergrund haben. »Sieh mich an« ist ihr Debütroman.

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Henriette Zeltner

Henriette Zeltner, geboren 1968, lebt und arbeitet in München, Tirol und New York. Sie übersetzt Sachbücher sowie Romane für Erwachsene und Jugendliche aus dem Englischen, u.a. Angie Thomas' Romandebüt »The Hate U Give«, für das sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 ausgezeichnet wurde.

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